News Aus der Community: Ab Februar heißt es Fotowettbewerb mal zwei

"Ohne Bearbeitung".... ja, ein JPEG ist immer ein technisch verarbeitetes Bild. Darauf wollte ich nicht hinaus. Ich hätte ahnen müssen, dass es hier wieder nur um Klugsch...rei geht. Sofern man die Parameter auf den Standardwerten belässt, dann sind die Unterschiede kaum wahrnehmbar und nahezu 1:1 entsprechend der rohen Sensordaten, jedenfalls hinsichtlich dessen, wie man das Bild optisch wahrnimmt.

Außerdem geht es mir nicht um einfache Verarbeitung/Nachbearbeitung wie z.B. die Bildschärfe, sondern einfach eine völlig neue Bildwahrnehmung durch exzessives nachbearbeiten mit stilistischen Mitteln wie Farbfiltern, Farbverläufen, unrealistischer Farbtemperatur und sonstigen Effekten - oder Anpassung von Licht, Schatten und Belichtung, mit deren Hilfe man nahezu JEDEN Fehler nachbearbeiten kann.

Es ging auch nicht darum, hier bestimmte Bilder oder "Fotografen" anzuprangern. Das ist mir zu niveaulos, und außerdem nicht zielführend.

Fakt ist, dass es möglich ist, ein Bild derartig nachzubearbeiten, dass die ursprüngliche Aufnahme nicht einmal mehr zu erahnen ist. Und sowas hat für mich mit Fotografie nichts zu tun. Fakt ist aber auch, dass es möglich ist, ein korrekt belichtetes, farbenfrohes und stilistisch schönes Bild zu schießen, ohne hinterher noch an tausenden Schiebereglern zu fummeln. Man muss es eben können. Und darum geht es. Ja, auch die Regler bei der Nachbearbeitung muss man bedienen können - aber nochmal: für mich ist das ein anderes Thema. Fotografie setze ich nicht gleich mit der Fähigkeit ein Bild bearbeiten zu können, auch wenn man diese Fähigkeit als moderner Fotograf (leider) durchaus besitzen muss.

Weitere Antworten wirst du von mir zu diesem Thema nicht mehr bekommen, weil mir das zu kindisch wird mit dir, und meine wertvolle Zeit verschwendet.
 
OK, du kannst also nicht darlegen was dein Kritikpunkt ist. Verstanden.
Aber es ist ganz einfach: wenn Du den Wettbewerb gewinnst kannst du einfach fürs nächste Thema die Nebenbindung "keine Bildbearbeitung" festlegen. Was auch immer das konkret sein soll.
Oder in dem CBFFC Wettbewerb als Thema vorschlagen. Wenn Du Dir dazu nicht zu fein bist.
 
Sorry das ich da pingelig bin. Was ist denn dann erlaubt? In der Kamera +2EV einstellen JA, in Lightroom +2EV korrigieren NEIN? In der Kamera WB verstellen JA, in Lightroom WB korrigieren NEIN? Verlaufsfilter nutzen JA, Verlaufsfilter in LR NEIN? Und warum sollte etwas zulässig sein, das ich vor Ort an der Kamera vornehme, im Postprocessing dann aber nicht mehr? Ich denke es ist klar, wozu das führt.
 
@BDR529
Ja, schöner Gedanke. Aber wie soll man (ich in dem Fall) das überprüfen was OOC eingestellt wurde und was mittels EBB verändert wurde? Meine Kamera möchte ich nicht mit Grundeinstellung nutzen. Denn das ist weit weg von optimal und realistisch. Also manipuliere ich da auch schon. Geht ja bis Color-Key im Body. Von diversen Möglichkeiten wie Dynamic Range, Multishot um einen anderen Hintergrund zum Vordergrund zu erhalten und viele andere weitere Möglichkeiten sehe ich mal ab.
Ich kann mich jetzt aber an kein übertrieben bearbeitetes Foto beim Wettbewerb erinnern.
 
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