Ausbildung - Firma droht mit Kündigung

Raiid schrieb:
das ding is, wenn ich zum anwalt gehe, hab ich schiss, das der schuss gewaltig nach hinten losgeht...

Sicherlich wird es das Verhältnis zu deinem Chef nicht stärken aber Kündigen kann er dich dafür nicht.
Um einen Azubi zu Kündigen bedarf es sehr gute Gründe wie zu 75% fehlen oder grobe Fahrlässigkeit am Arbeitsplatz.

Wie gesagt suche einen Anwalt auf und frag den was der davon hält und der berät dich dann was möglich ist und was getan werden muss.
 
Sicherlich würde nach gesprächen mit IHK usw eine Einigung zu gunsten von dir gefunden werden.
Wie schon richtig gesagt, bist du ja azubi.
Ich kann dir allerdings aus eigener Erfahrung sagen, dass die restliche Zeit einfach scheisse wird.
Ich würde zusehen, dass du nen neuen Betrieb findest. Geht bestimmt, war bei mir auch so.
Und dann wird dein Chef sich sicher nicht queerstellen, wenn er dich eh nich mehr will.
Wenn er doch "rumzickt" wird das die IHK für die regeln.
 
wenn du gewerkschaftsmitglied bist würd ich mal zu denen gehen ...die stellen dir auch nen anwalt usw....
 
hurga_gonzales schrieb:
Den Schritt zur IHK halte ich für falsch, weil diese absolut Pro-Betrieb Stellung beziehen wird.

Und warum ist es falsch mit denen einfach mal zu sprechen?
 
Eun Azubi rauszuschmeissen ist fast unmöglich

wende dich schnellstmöglich an deine Zuständige IHK
 
Wenn die Firma 1.200 Beschäftigte hat, dann gibt es auch einen Betriebsrat. Geh mal zu denen, die sind u. a. dafür da, um zwischen Chef-Etage und Angestellten zu vermitteln.
 
Weißt du was das komische ist?
Du wirst wegen Arroganz abgemahnt und weil du Fehler machst, aber sollst dort eine andere Stelle bekommen.
In dieser bist du dann natürlich nicht arrogant und machst garkeine Fehler?
Achja..
Irgendwie hört sich das für mich komisch an und deine Vorgesetzten werden irgend etwas anderes damit bezwecken wollen.
Würde mir das nicht gefallen lassen, würde mit den anderen Mitarbeitern reden, wenn du "angeblich" arrogant warst, muss dich ja irgendwer angeschwärzt haben, aber sollte dies einfach nur ein Vorwand sein, würd ich mit dem Vorstand/Betriebsrat reden und die anderen bezeugen lassen das dem nicht so sei.
Zudem würd ich an deiner Stelle die Fehler wissen wollen die du angeblich gemacht hast.
 
Zuletzt bearbeitet:
dann werd ich mich nächste woche mal bei der IHK melden.... nur ich will den betrieb nicht wechseln, da ich mit dem rest ja klar komme.... tut halt schon weh, wenn man sowas auf einmal ins gesicht geschlagen bekommt, weil ich auch ka habe wie ich mir jetzt einen neuen betrieb ausm ärmel ziehen soll...
 
Nimm die neue Stelle erstmal nicht an.
Und dann mache das, was schon viele vorgeschlagen haben:
Such Dir nen Anwalt!
--> Meine Empfehlung: Geh zur Gewerkschaft.
Der Mitgliedsbeitrag iss lächerlich und die treten für Dich ein,
auch mit Anwalt etc.. Die Kosten sind weitaus günstiger als
den Anwalt selbst zu entlohnen (1% vom Bruttolohn bei VerDi).

Meldung an die IHK geht vermutlich dann (wenn es so weit kommt)
eh vom Gericht selber aus... Und wenn von höherer Stelle ne Meldung
kommt werden die schnell hellhörig... :)

Wie soll aber der Schuss nach hinten losgehen?
Die Richter beim Arbeitsgericht sind seit geraumer Zeit sehr
deutlich geneigt für den Arbeitnehmer zu entscheiden.
Und wenn Du nur nachgibst, dann werden die alle nach Dir
weiterhin so behandeln...
Klar muss man froh um ne Stelle sein, aber man darf sich
wirklich nicht alles gefallen lassen...


Viel Glück!


Mfg
RaVeN
 
hab zwar nicht alles gelesen, aber würde Rat suchen:

Erste Adresse: Betriebsrat/Azubi-Vertretung
Zweite Adresse: Gewerkschaft
Dritte Adresse: IHK
Vierte Adresse: Anwalt

ansonsten kann er dir gar nicht so leicht kündigen, lies mal folgendes:

Kündigung

Das Ausbildungsverhältnis ist kein normaler Arbeitsvertrag. Der Ausbildungsbetrieb übernimmt eine besondere Fürsorgepflicht gegenüber dem Auszubildenden. Aus diesem Grund ist eine Kündigung des Ausbildungsverhältnisses nach der Probezeit für den Ausbildenden nur unter bestimmten Bedingungen möglich.

Eine Kündigung ohne Einhaltung der Kündigungsfrist (fristlose Kündigung) ist für beide Vertragspartner nur aus wichtigem Grund möglich (§22 BBiG 2005). Wichtige Gründe können sein:

Diebstahl
Verstoß gegen die Verschwiegenheitspflicht
Unentschuldigtes Fehlen
Handgreiflichkeiten
Nichterbringen der geforderten Leistung
Nichtzahlen der Ausbildungsvergütung
Nichtnachkommen der Ausbildungspflicht

Die fristlose Kündigung ist dann unwirksam, wenn dem Arbeitgeber der Kündigungsgrund länger als zwei Wochen bekannt war, ohne dass er in diesem Zeitraum die Kündigung ausgesprochen hat.

Eine ordentliche Kündigung mit Einhaltung der Kündigungsfrist von vier Wochen ist nur durch den Auszubildenden möglich, wenn er den Ausbildungsberuf aufgeben oder sich für eine andere Berufstätigkeit ausbilden lassen will. Die Kündigung muss prinzipiell schriftlich erfolgen. Bei der ordentlichen Kündigung ist außerdem ein Kündigungsgrund zu nennen.

Quelle: http://www.fi-ausbilden.de/infopool/rechtliche-grundlagen.html
 
Zuletzt bearbeitet:
die fehler sind nichtmehr nachvollziehbar.. ist alles nur eine kurze laufzeit was ich gemacht habe... hier gibt es schon einen betriebsrat, nur der ist hier nicht gerne gesehn... hier herrschen andere gesetze.. ob mans glauben mag oder nicht...

das einzige was ich mir vorstellen kann, ist: ich komm mit dem neuen azubi nicht klar, hab ihm auch gesagt er solle mich bitte in ruhe arbeiten lassen, da ich klugscheisserei hasse.. hab ihm das auch zu spühren gegeben, das ich ncht wirklich mit ihm iwi in kontakt treten möchte.. aber deswegen son aufwand?..
 
t-kay187 schrieb:
@buffetgrätscher:

Was bringen dir Antworten auf diese Fragen?

Ein bisschen mehr Verständnis für die Sachlage, was sonst :rolleyes:

@topic: Auf jeden Fall erstmal mit Betriebsrat und IHK sprechen. Wenn das alles nichts bringt, zum Anwalt gehen.
Hast Du sonst noch eine Vertrauensperson im Unternehmen, meist hat man als Azubi ja sowas wie einen Mentor?
 
Zuletzt bearbeitet:
klingt für mich eher nach mobbing. das ist straftatbestand und sollte dem chef (wenn alle versuche nicht in ein positives ergebnis enden) mal unter die nase gerieben werden.

ich würde einen anwalt einschalten.

die abmahnung ist auch nicht rechtens gewesen! da diese zeitnah erfolgen muss! was max 7 tage sein sollten. da du aber 2 monate krank warst und dir sachen "angedichtet wurden" die älter als 2 monate sind ist diese abmahnung nicht gültig wenn es vor das gericht gehen sollte. da wird der richter deinem chef was erzählen.....
 
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Aus erfahrung aus dem Freundeskreis würde ich wie gesagt zum Anwalt gehen und der soll sich mit der IHK in Verbindung setzen denn sowas verkürzt die Wartezeit ungemein bis etwas passiert und haben somit eigtl kaum die chance sich auf die Seite des Betriebs zu stellen aus schiss das denen dann eine Klage droht weil sie nicht deine Interessen vertreten haben.
 
Der Betriebsrat ist in der Chef-Etage nie gerne gesehen. Das haben Betriebsräte so an sich. ;)
 
und genau das wird mir auch unterstellt als ich mir eben den auszug durchgelesen habe:

"Nichterbringen der geforderten Leistung"

...
 
Nimm die Abmahnung, gehe zum Chef und lass dir jeden Punkt genau erklären. Dann kannst du ihm ja sagen, wie du die Sache siehst bzw. wie viel Anteil du an irgendwelchen Problemen wirklich hast.
 
Die IHK kann dir bestimmt auch bei der Suche nach einem Unternehmen helfen wo du deine Ausbildung ohne zeitliche Verluste fortsetzen kannst. Aber mach auf keinen Fall Zugeständnisse bezüglich Ausbildungswechsel. Lass dich erst beraten bevor du irgendetwas machst, wenn du dir finanziell keinen Anwalt leisten kannst gibt es auch die Möglichkeit einen gestellt zu bekommen. Aber ruf einfach mal bei der IHK an und frag nach. Ihr habt bestimmt auch Ansprechpartner an der Berufs-Schule die für Komplikationen im Ausbildungsbetrieb zuständig sind.
 
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Du bist Azubi es gibt für dich keine Vorlagen dafür das du bspw in einer vorgegebenen Zeit etwas erbringen musst denn du bist ja kein Facharbeiter sondern ein Azubi.

Ich kann auch nich zu meinem Chef gehen und sagen der Lehrling braucht 1,5 Stunden für einen Ölwechsel oder Radwechsel und ist absoluter mist schmeiß den raus.
Der ist Azubi und wenn der 3 Tage für einen Radwechsel braucht kann man ihm nur die Fahrzeuge geben wo die Kunden nicht drauf warten so einfach ist das und den Rest selber machen.
 
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