Tobi-S.
Lt. Commander
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- Mai 2013
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Hallo zusammen,
leider gibt es inzwischen ein größeres Problem mit der damals aufgebauten Glasfaserverbindung. Ich würde gerne eure Einschätzung dazu hören, weil ich mir momentan nicht erklären kann, wie die fest verlegte Strecke innerhalb relativ kurzer Zeit ausfallen konnte.
Verbaut ist folgendes:
Im Dezember 2025 fiel dann die erste Verbindung aus. Es wurde kein Uplink mehr angezeigt und die Link-LEDs blieben aus.
Zur Fehlersuche habe ich anschließend:
Vor ungefähr vier Wochen ist nun auch dieser zweite Link ausgefallen. Aktuell läuft die Netzwerkverbindung deshalb wieder über das parallel vorhandene Cat‑7-Kabel.
Was kann bei einer solchen fest verlegten Glasfaserstrecke nach weniger als einem Jahr Betrieb überhaupt ausfallen?
Das Kabel wurde zusammen mit dem bereits vorhandenen Cat‑7-Kabel durch ein Leerrohr mit ungefähr 14 mm Innendurchmesser über mehrere Stockwerke eingezogen.
Eine meiner Vermutungen wäre deshalb eine mechanische Beschädigung beim Einziehen oder eine ungünstige Stelle im Leerrohr beziehungsweise hinter einer der Anschlussdosen. Ich weiß allerdings nicht, ob eine beschädigte oder zu stark belastete Glasfaser zunächst monatelang funktionieren und dann erst nach und nach ausfallen kann?
Eine andere Frage betrifft die verwendeten Transceiver: Die HiFiber-Module sind für Strecken bis 10 km ausgelegt, während meine Verbindung nur etwa 20 m lang ist. Könnte die optische Leistung auf einer so kurzen Strecke möglicherweise eine Rolle spielen, beispielsweise durch eine Überlastung der Empfänger? Oder ist das bei 10GBASE-LR grundsätzlich unkritisch?
Die APC/UPC-Patchkabel sind richtig herum angeschlossen: LC/APC beziehungsweise grün an der Wanddose und LC/UPC beziehungsweise blau am SFP+-Modul.
Welche Defekte oder Fehlerquellen wären bei diesem Verlauf denkbar? Und mit welcher Messung könnte man zuverlässig feststellen, ob tatsächlich einzelne Fasern beschädigt sind, eine Steckverbindung zu viel Dämpfung verursacht oder der Fehler doch bei den aktiven Komponenten liegt?
leider gibt es inzwischen ein größeres Problem mit der damals aufgebauten Glasfaserverbindung. Ich würde gerne eure Einschätzung dazu hören, weil ich mir momentan nicht erklären kann, wie die fest verlegte Strecke innerhalb relativ kurzer Zeit ausfallen konnte.
Verbaut ist folgendes:
- Kaiser Systemkabel E3S–E3S, 4 Fasern, 15 m
- beidseitiger Abschluss in Dosen mit LC/APC-Kupplungen
- LC/APC–LC/UPC-Patchkabel von den Dosen zu den Geräten
- an einem Ende ein QNAP-Switch
- am anderen Ende eine Netzwerkkarte im Server
- HiFiber 10GBASE-LR SFP+-Transceiver für Singlemode, 1310 nm und bis zu 10 km
Im Dezember 2025 fiel dann die erste Verbindung aus. Es wurde kein Uplink mehr angezeigt und die Link-LEDs blieben aus.
Zur Fehlersuche habe ich anschließend:
- die Transceiver getauscht,
- die Patchkabel getauscht,
- die LC/APC-Doppelkupplungen in den Anschlussdosen ersetzt,
- die Anschlüsse beziehungsweise Faserpaare über Kreuz getestet.
Vor ungefähr vier Wochen ist nun auch dieser zweite Link ausgefallen. Aktuell läuft die Netzwerkverbindung deshalb wieder über das parallel vorhandene Cat‑7-Kabel.
Was kann bei einer solchen fest verlegten Glasfaserstrecke nach weniger als einem Jahr Betrieb überhaupt ausfallen?
Das Kabel wurde zusammen mit dem bereits vorhandenen Cat‑7-Kabel durch ein Leerrohr mit ungefähr 14 mm Innendurchmesser über mehrere Stockwerke eingezogen.
Eine meiner Vermutungen wäre deshalb eine mechanische Beschädigung beim Einziehen oder eine ungünstige Stelle im Leerrohr beziehungsweise hinter einer der Anschlussdosen. Ich weiß allerdings nicht, ob eine beschädigte oder zu stark belastete Glasfaser zunächst monatelang funktionieren und dann erst nach und nach ausfallen kann?
Eine andere Frage betrifft die verwendeten Transceiver: Die HiFiber-Module sind für Strecken bis 10 km ausgelegt, während meine Verbindung nur etwa 20 m lang ist. Könnte die optische Leistung auf einer so kurzen Strecke möglicherweise eine Rolle spielen, beispielsweise durch eine Überlastung der Empfänger? Oder ist das bei 10GBASE-LR grundsätzlich unkritisch?
Die APC/UPC-Patchkabel sind richtig herum angeschlossen: LC/APC beziehungsweise grün an der Wanddose und LC/UPC beziehungsweise blau am SFP+-Modul.
Welche Defekte oder Fehlerquellen wären bei diesem Verlauf denkbar? Und mit welcher Messung könnte man zuverlässig feststellen, ob tatsächlich einzelne Fasern beschädigt sind, eine Steckverbindung zu viel Dämpfung verursacht oder der Fehler doch bei den aktiven Komponenten liegt?