Auslagerungsdatei auf der Festplatte.

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Peer Rücke

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Moin,
hab ein etwas älteres system, 3GB DDR2 + 1GB Ramdisk und noch nen 4GB USB Readyboost. Den hab ich nur angeschlossen, weil ich dachte, ich kann tricksen, so dass Windows seine Auslagerungsdatei auf den USB Stick legt. Was dann leiser wäre, als die Festplatte immer wieder zu beschreiben. Aber immer, wenn ich die Auslagerungsdatei auf der primären festplatte auf 0 setze, krieg ich ne Warnung. Als Empfehlung steht 4600MB für die Grösse der Ausl., aber bei der Einstellung schiebt Windows die ganze Zeit Sachen hin und her, ständig dieses Gekratze.:freak:
welche Grösse findet ihr ideal für die Auslagerungsdatei, und kann ich nicht Windows dazu bringen, dass mit einem USB zu machen?

LG, Peer
 
Wennn Auslagerungsdatei ständig verwendet wird, dann hast Du zu wenig RAM und solltest entweder über eine Aufrüstung (des RAMs oder ggf. gleich des Systems) oder wenigsten über den Sinn der RAm Disk nachdenken. Eine andere Idee wäre ggf. eine SSD, den die Zugriffe auf die Auslagerungsdatei (sequentiell Schreiben und random Lesen) passt ideal zu den Perfomancecharakter einer SSD und Lärm machen die normalerweise auch nicht. Bei einigen fiepen die Spulen der Spannungswandler, aber das sind sehr seltene Ausnahmen.
 
Readyboost dient als Cache für die Festplatte - und nicht als Platz für die Auslagerungsdatei. Wobei USB-Sticks dafür viel zu langsam sind. Selbst die besten USB2-Sticks kommen gerade mal auf 30MB/s - da ist jede Festplatte schneller.

@holt: Ein System mit 3 GB DDR2 - wie soll da mehr RAM etwas bringen? Es wird sich bestimmt nicht um ein 64-Bit-Betriebssystem handeln.
 
Hallo peer,

das Gekratze muss ja nicht von der Ausslagerungsdatei kommen;) Wenn auf die Platte Zugriffe erfolgen dann hört man dies eben. Zumindest bei älteren HDDs. dagegen hilft ne Bitumenbox und/oder eine Entkoppelung der Festplatten vom Case. eine billige Lösung habe ich früher mal verwendet. Funktioniert perfekt als Entkoppelung.
BS696395.jpg
Ich denke mal du hast VISTA oder W7 als 32bit? Dann verkleinere die RAMdisk auf 500MB, da du nur ca. 3,2 - 3,6GB RAM auf Grund des 32 bit OS nutzen kannst. Darauf die Temp Datei sowie den Browsercache legen. Das sollte das Surfen ungemein und auch spürbar beschleunigen.

Die Auslagerungsdatei einfach systemverwaltet lassen bei sowenig RAM. Wenn das System Platz braucht wird es sich eh welchen nehmen. Oders programme. Die werden bei falschen Einstellungen einfach meckern und nicht fumktionieren.


Wegen Readyboost? Hier hast du etwas zum Lesen. Vorher bitte Wiki.

Kurz und knapp gesagt bringt Readyboost etwas bei Systemen mit wenig RAM(1GB!)als Festplattencache über eine Entlastung bei Schreibvorgängen. Die Beschleunigng soll durch die kürzeren Zugriffzeiten zustande kommen.

Ob es was bringt? Ich hatte es mal getestet mit Vista. Merklich ist keine Beschleunigung da. Ich hatte eine ähnliche Konstellation(4GB DDR2, 4GB USB2 Stick, HDD)

Wenn etwas Geld da ist kaufe dir ne 120GB SSD. Dann sind die ganzen Optimierungsversuche obsolet.;)
 
Ich hoffe du nutzt sowas wie die "Gavotte RAM-Disk", die das sonst bei 32Bit nicht nutzbaren RAM "unterm" ROM Bereich als RAM-Disk benutzt. Zweitens könnstest du auch die Auslagerungsdatei in diese RAM-Disk legen mit festgelegter Größe natürlich. Dann muss man testen ob noch alles läuft oder zu wenig RAM gemeldet wird. Kommt eben darauf an was man macht. Bei Games könnte das RAM zu knapp werden aber Office Anwendungen haben meist mit so einer Konfiguration keine Probleme. Bei 4 GB RAM könnte es ungefähr so aussehen: 3.2 GB "echtes" freies RAM und dann noch eine ca. 700 MB RAM-Disk mit gleich grosser Auslagerungsdatei. Das ergibt dann zusammen fast die vollen 4 GB RAM die dem System zur Verfügung stehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Welche Größe du beider Auslagerungsdatei benötigst, musst du selber austüfteln. Es gibt da keine allgemeingültige Regel(n). Die einen kommen mit 2048-2048MB, andere mit 3072-3072MB oder 4096-4096MB aus. Andere brauchen mehr und wiederum andere weniger. Hängt u.a. auch von deiner Arbeitsweise und sicherlich auch vom vorhandenen RAM.

Und das Thema Auslagerungsdatei und seine Größe(n) ist hier im Forum an zig Stellen sehr ausführlich diskutiert worden. Einfach mal danach suchen ...

Wenn man sich nicht darum kümmern möchte/ will, dann lässt man die Standardeinstellung stehen.

Und die Auslagerungsdatei auf einen USB-Stick zu verlagern, macht zumindest bei einem Stick der nur USB 2.0 unterstützt nicht wirklich sehr viel Sinn.

Evtl. sollte man, wenn einen die Geräusche der HDD(s) stören, mal über den Kauf einer SSD nachdenken. Die Dinger sind i.d.R. geräuschlos und zu dem auch noch pfeilschnell. :)
 
der ram ist nur mit 800MB von3000MB ausgelastet, wenn ich nicht spiele. Trotzdem wird hin und hergeschoben. Ich dachte, dass die wenigstens geräuschlos geht mit USB oder der Ram.

Kann mir einer sagen, wie ich es einrichte, oder welche Ordner ich änern/verschieben muss, damit Windows die Auslagerung auf den USB setzt? Wenn ich in den erweiterten Einstellungen einem anderen Laufwerk als C: Platz für Auslagerung gebe, wird dieser nicht genutzt(Sehe das im taskmanager im menü datenträger)...Windows will da ausschliesslich auf C:...:king:

@dirky
Temp Datein und Browsercache...kannst du mir genau sagen, wo ich die ordner finde? Will auf Nummer sicher gehen und bin da noch nicht so sicher, obs die richtigen sind. Am Liebsten würde ich den Browser komplett neu installieren im Ramdisk?
PS: der Ramdisk nimmt kein Ram, er nutzt nur den Speicherplatz, der eh nicht genutzt wird dank 32bit.(Pae) Ich kann sogar nur 3070 nutzen. Aber ich will das system definitiv noch mindestens 1 Jahr nutzen, SPiele laufen alle noch top, SSD wird auch noch bis nächstes Jahr warten müsse. Ich brauch nich immer die neueste Hardware, trotzdem würd ich das alte system gerne optimieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verstehe den Sinn und Zweck nicht, wieso und warum man die/ eine Auslagerungsdatei auf einen (langsamen) USB-Stick verlagern will. Ich gehe mal davon aus, dass der USB-Stick an einem USB 2.0 Anschluss zum Einsatz kommt. Und wenn der USB-Stick dann auch noch einer der etwas gemächlicheren Sorte beim schreiben/ lesen ist, macht das noch weniger Sinn.

Die/ Eine Auslagerungsdatei gehört auf das schnellste LW in einem PC. Also Festplatte oder wenn vorhanden SSD. Denn das in die Auslagerungsdatei schreiben erfolgt immer noch wesentlich langsamer als in den RAM zu schreiben. Gleiches gilt für den Leseprozess.

Aber wie schon geschrieben, das Thema Auslagerungsdatei mit seinen Größen, Sinn und Zweck und wohin damit, etc. pp., ist hier mannigfaltig diskutiert worden und es hat über die Jahre hinweg keinerlei wirklich neuen Erkenntnisse dazu gegeben ...

Also mit der Auslagerungsdatei auf die Festplatte. Und wenn die Festplatte ein 'Radaubruder' ist, dann stell sie still, z.B. dämmen mit einer Dämmbox oder ggfs. Montage mit/ auf Gummipuffern oder mit einem Gummiband schwebend im Gehäuse. Möglichkeiten um eine HDD leise(r) zu bekommen gibt es vielfältige, einfach mal im Internet suchen/ gucken.
 
@peer

da kannst du die variablen ändern.
ram.jpg

Das was adoK ist richtig. Die Swap auf den Stick zu legen ist Blödsinn.

Thema laut Festplatte: Ich habe im Desktop noch eine HDD WD caviar Green EARS verpackt in den silentmaxx HD-silencer Rev. 2.0 . Kostet um die 30€

Was anderes ist der Bau einer Silentbox aus Bitumen. Auch Bitumenbox genannt.
Oder die von mir füher einmal praktizierte Lösung mit einem Shoggy Sandwich.

Swap gehört auf die Die schnellste Platte im System. Bei HDDs auf die äussere Spur der Platter. Weil die Zugriffszeit eine Funktion der Umdrehungsgeschwindigkeit ist. Diese wiederum ist eine Funktion des Weges und der Zeit. Längerer Weg bei gleicher Zeit resuliert in höherer Umdrehungsgeschwindigkeit. Also in in einer geringeren Zugriffszeit. Auch fährt der Lese/Schreibarm der HHd immer von aussen nach innen. Wenn ich mich nicht komplett irre.

So, ich denke mal wir haben dich genug aufgeklärt;)
Bei Fragen einfach Fragen.
 
yxcvb schrieb:
@holt: Ein System mit 3 GB DDR2 - wie soll da mehr RAM etwas bringen? Es wird sich bestimmt nicht um ein 64-Bit-Betriebssystem handeln.
Das ist schon klar, aber wenn er dem System RAM für die RAM-Disk entzieht welches es sonst direkt nutzen könnte, ist das ja kontraproduktiv. Daher auch der Hinweis auf SSD, ein System- oder wenigstens ein RAM-Update, denn man kann auch unter einem 32 Bit Windows RAM über der 4GB Grenze als RAM Disk nutzen. Geld ausgeben kommt aber wohl dieses Jahr nicht in Frage und für ein altes System noch DDR2 RAM zu kaufen ist auch nur sinnvoll, wenn man sehr, sehr günstig bekommt.

Peer Rücke schrieb:
Ich kann sogar nur 3070 nutzen.
Was für eine Graka hast Du? Wenn Du eine IGP (also eine im Board integrierte Graphik) nutzt, dann zweigt die auch etwas von dem RAM für sich ab.

Wenn die Platte auffällige Geräusche macht, wäre es auch mal an der Zeit nach den S.M.A.R.T. Werten zu sehen, z.B. mit CrystalDiskInfo.
 
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