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Wer im Streit auszieht, schreckt auch nicht davor zurück die Eltern zu verklagen. Dieser "Ich-bin-ein-Scheidungskind" Joker zieht in meinen Augen nicht. Bin selbst eins, es gab Stress en masse aber man rauft sich immer zusammen, wenn man auch bereit ist sein Ego von Zeit zu Zeit zurückzufahren.
Das scheint aber eine Fähigkeit zu sein, die vielen Jugendlichen heutzutage abgehen zu scheint.
Fast jedes Kind ist doch heutzutage ein Scheidungskind.
Die eigentlichen Probleme entstehen dann viel später.
Selbst ich mit inzwischen Ende 40 bin manchmal sehr froh, ab und an den Rat meiner Eltern einholen zu können (leibliche Mutter und Stiefvater, den ich früher leidenschaftlich abgelehnt habe)
Außerdem kann einem selbst das heutige Einklagen von Unterhalt später mal ganz gewaltig auf die Füße fallen, denn im Falle einer späteren (und das wird kommen wie das Amen in der Kirche) Pflegebedürftigkeit der Eltern sind die Kinder dann den Eltern gegenüber zu Unterhalt verpflichtet.
Wenn man sich da in jungen Jahren ohne wirklich große Not das Verhältnis verscherzt hat, wird sich auch da dann keine 'vernünftige' Einigung mehr erreichen lassen.
Jugendliche sind oft extremst Ich-bezogen und leider gibt es auch kaum noch jemanden, der im Teenie Alter zur Bundeswehr muss - wo ganz viele von 'uns Alten' vernünftiges Sozialverhalten in Zwangsgruppen (entspricht etwa dem, wenn man den neuen Partner eines Elternteils vielleicht 'doof' findet) überhaupt gelernt haben