Autolack zur SMD Isolierung für GPU mit LM

Falbor

Lt. Commander
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Schönen Nachmittag,

Ich nöchte meine wassergekühlte GPU auf Liquid Metal umbauen (fullcover vernickelt). Um die SMDs neben der GPU zu schützen, sollte man sie isolieren. Meine erste überlegung war Nagellack, meine zweite der Ausbesserungslack von meinem Auto. Dieser ist klassisch mit kleinem Glasfläschchen und Pinsel bereits bei mir vorhanden.

Nach meinem Verständnis ist das im Prinzip ja "besserer" Nagellack und sollte auch temperaturbeständiger sein, da die Karosserie eines Autos dann doch auch sehr schön warm werden kann.

Bedenken habe ich dann doch, dass im Autolack Zusatzstoffe drinnen sein können, die besser nicht auf elektronische Bauteile kommen sollten. Da kenn ich mich leider nicht aus, ich weiß nur, dass Autolack eine Wissenschaft für sich ist und Lack nicht gleich Lack sein muss.

Was meint ihr dazu, könnt ihr mir da bitte weiterhelfen?
 
Ist die Frage, ob das ganze eine "endliche" Geschichte sein soll oder nicht. Mit Lack und allen ähnlichen Dingen, die aushärten, wirst du das Ganze nicht wieder rückgängig machen können.

Overclocker verwenden ganz gerne Vaseline, da diese sich im Zweifelsfall auch wieder gut abwaschen lässt.
 
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Der 8auer hat doch kürzlich erst ein Video rausgebracht wo das FM den Kühler stark angegriffen hat. Also auch da aufpassen.
 
coasterblog schrieb:
Der 8auer hat doch kürzlich erst ein Video rausbebracht wo das LM den Kühler stark angegriffen hat. Also auch da aufpassen.
Es sollte kein Geheimnis sein, dass Flüssigmetall minderwertige Metalle angreift.
 
Ich habe damals meinen i7 8700k geköpft und die Bauteile mit Lack aus einem Lackstift (Peugeot) übergepinselt.
Die CPU läuft heute noch.
Habe die CPU nie wieder geköpft, kann also nicht sagen ob der Lack dem LM standhält.
Man sollte jedoch so sparsam mit dem LM sein, das gar nicht erst die Gefahr besteht das es den Die verlässt.
 
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Drewkev schrieb:
Ja war aber ein Aluminiumkühler, gibts bei Wasserkühlungen nicht.
Pauschal würde ich das nicht sagen ^^ Aber ja, es sollte schon darauf geachtet werden, bei einer WaKü ausschließlich Kupfer (gern vernickelt) einzusetzen - bei JEDEM Bauteil.
 
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Bevor das halt schiefgeht wollte ich es noch anmerken. Kenne da auch nicht jedes Teil auf dem Markt.
 
Drewkev schrieb:
Wenn man sucht findet man sicher einen auf AliExpress oder sowas, muss man dann aber auch wollen bzw. wirklich gezielt suchen.

Wenn du dich da mal nicht täuschst...

naja.jpg
 
Nein, es geht pauschal um Wasserkühlung und diesbezüglich um - wie ich schon einmal geschrieben habe - ALLE Bauteile, die dabei mit Wasser in Verbindung kommen. Daher noch einmal: darauf achten, dass ALLES aus Kupfer ist, denn nicht nur das LM, sondern auch die unterschiedlichen Metalle sorgen dafür, dass Korrosion entsteht!
 
@Drewkev Und ich bezog mich eindeutig auf ALLE Komponenten in einem (Custom) WaKü-Loop, deshalb habe ich da auch sehr deutlich darauf hingewiesen, dass ALLE Komponenten berücksichtigt werden müssen, nicht nur der GPU-Kühler.
 
Die meisten fittings sind aus messing. vernickelt oder blank. Aber das tut ja nichts zur Sache .

nackellack sollte passen - du kannst auch den sperrlack von thermal grizzly nehmen. Oder plastidip.

oder aber du lässt flüssigmetall sein und nimmst stattdessen kryonaut extreme - die leitet nicht und ist das nächstbeste
 
Drewkev schrieb:
Aluminiumkühler, gibts bei Wasserkühlungen nicht.
Gibt's schon, aber eher vereinzelt.
EKWB ist da ja auch schon wieder zurück gerudert.

Flüssigmetall greift auch Kupfer an, nur deutlich langsamer als Aluminium und Nickel noch mal langsamer.
Bei Kupfer dürfte man im Bereich von Jahren bis Jahrzehnten liegen, bis man mehr als nur Verfärbungen der Oberfläche bemerkt.
 
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danke für eure nachrichten,

ich kühle seit 2008 mit custom wakü und hab da schon ein bisschen erfahrung gesammelt, danke für eure materialmix-sorgen =)
alle wasserführenden metallkomponenten sind bei mir aus vollkupfer oder messing und sind vernickelt. ich habe auch nicht den IHS der CPU plangeschliffen, da man dann mit LM auf rohkupfer regelmäßig "nachschmieren" sollte.

es geht mir zum einen um die wartungsarmut und zum anderen um gute wärmeabführung. deswegen eben LM. ja, mir ist die maximal stecknadelkopfgroße menge bekannt, die man verwenden sollte.

meine hauptfrage bleibt trotzdem, ob ich den ausbesserungslack vom auto zum SMD isolieren verwenden kann, oder nicht. und ja, ich weiß, dass roman um 13€ einen lack anbietet. https://geizhals.at/thermal-grizzly-shield-tg-ash-050-rt-a2414363.html
 
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