AVR durch Vollverstärker ersetzen?

Lucky#Slevin200 schrieb:
Ich habe noch einen SC LX 701. An den Infinitys klang es schlicht unentspannt und es hat nach einer Weile genervt. Dann habe ich die Vinvent Endstufe drangeklemmt und, oh Wunder, das waren Welten. Es GIBT Verstärker- bzw. Endstufenklang.
Es gibt wahrscheinlich immer noch Unverträglichkeiten zwischen Endstufen und bestimmten Lautsprechern. Da gibt es ja manchmal auch ziemlich verquere Konstruktionen.
Bei aktiven Lautsprechern sollte das kein Thema mehr sein.
 
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Infinity Kappa sind berüchtigt für ihre normwidrigen Impedanzminima. Das ist kein Maßstab für "Verstärkerklang".
 
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@Exit666
Machst du das mit Absicht?

Ich zitiere mich selbst jetzt einfach nochmal, mit ETWAS erhöhter Schriftgröße:

Auch interessant: welche Plattenspieler und welche Tonabnehmer verwendest du denn? Welchen Vorverstärker?

Gerade, wenn du viel Vinyl hörst, kannst du hier den mit Abstand größten Gain rausholen, wenn da nicht schon entsprechendes Equipment vorhanden ist. Und insbesondere beim Tonabnehmer muss ich aus eigener Erfahrung gestehen, ist die eigene Musikrichtung wichtiger als alles andere.
 
@DJMadMax

Sorry, auf dem Niveau diskutiere ich nicht gerne. Was hat denn der Tonabnehmer bitte schön damit zu tun? Es geht doch um die allgemeine Kette. Ich höre nicht nur Platte.

Stell dir einfach vor, ich hätte gar keine Plattenspieler. Es war auch gar nicht die Frage. Siehe meinen Eingangs Beitrag. Da ging es nur um die Kanalungleichheit, nicht mehr.

IFI Zen phono
Thorens MM002
Project Phono Box S2
Nad pp 2
AT VM95E ML und SH

Metal, Rock, Hardrock, New Wave.

Bringt uns das jetzt irgendwie weiter?
 
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JMP $FCE2 schrieb:
Infinity Kappa sind berüchtigt für ihre normwidrigen Impedanzminima. Das ist kein Maßstab für "Verstärkerklang".
Aha. Dann erkläre mir mal warum die Kappas am Pioneer echt bescheiden geklungen haben, aber an der Vincent um Längen besser?
 
Lucky#Slevin200 schrieb:
Dann erkläre mir mal warum die Kappas am Pioneer echt bescheiden geklungen haben, aber an der Vincent um Längen besser?

Was ist daran schwer verständlich ? Ein knapp dimensionierter Verstärker kann mit normwidrigen Impedanzminima oder starken Phasendrehungen überfordert sein. Mit normgerechten Lautsprechern (Minimum 3,2 Ohm bei 4 Ohm Nennimpedanz) ist er es deswegen noch lange nicht.
 
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Exit666 schrieb:
Hatte den 701 mal probeweise an meinem a6a für die Frontkanäle angeschlossen und der hat mir klanglich gar nicht gefallen. Der hatte untenrum einfach keinen punch bei Musik. Hab mir dann bei Media Markt den Yamaha r-n600a für 450 mal zum testen gekauft und den fand ich bedeutend besser was den Klang betrifft. Beide liefen im pure direct mode um die ein bisschen vergleichen zu können. Der r-n600 ist zwar kein reiner Stereo Verstärker, ist aber bis heute geblieben und klingt für meinen Geschmack richtig gut.
 
Exit666 schrieb:
Sorry, auf dem Niveau diskutiere ich nicht gerne.
Ich auch nicht! Du hättest auch einfach von Anfang an ganz normal auf die Fragen antworten können und sie nicht einfach komplett und gekonnt wegignorieren.

Zur Kette gehört nunmal das gesamte Konstrukt und nicht nur mal eben irgend eine einzelne Komponente, die dir aus den eventuell auch noch falschen Gründen nicht gefällt.

Allein schon die Frage nach dem Phono-VV war dahingehend wichtig, denn hier bleibt schnell mal eine ganze Menge Potenzial liegen.

Und tut mir Leid, wenn du das jetzt nicht hören magst, aber meine Metalplatten haben sich allesamt grauenhaft mit den Audiotechnica-Systemen angehört.

Die Nagaoka MP-110 hat das bereits um Welten besseres gemacht und eine MP-150 oder gar meine aktuell im Einsatz befindliche Goldring 1006 agieren da auf einem gar vollkommen anderen Level.

Übrigens gepaart mit einem gepflegten Fisher MT 6221 über den internen VV des Denon AVR-X4000, der im Direktvergleich mit der ProJect PhonoBox DS2 nichts schlechter gemacht hat.

Von daher mein Appell, um den es von Anfang an bei dieser Frage ging: bevor du mittendrin etwas an der Kette änderst, weil du mit gewissen Aspekten nicht zufrieden bist, schau doch auch mal, wie das Signal am Beginn deiner Kette aufgenommen wird.

Angestrengt und schwergängig wären z.B. durchaus Begriffe, die ich im Zusammenspiel mit der AT VM95E verwenden würde - eine Kombination, die mit meinen Platten a la Deserted Fear (Dead Shores Rising), Kataklysm (Waiting for the End to come und Of Ghosts and Gods) oder auch der Repress von Panteras Vulgar Display of Power so gar nicht klar kam.

Beim Verstärker bleibe ich aber dabei: meine Empfehlung wäre ganz klar ein gebrauchter PMA, z.B. der 1520er oder wenns sich ergibt, sogar nen 1560er.
 
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Lucky#Slevin200 schrieb:
Daher sind reine Stereo Verstärker generell vorzuziehen.
das ist meiner Meinung nach nicht richtig, das hängt aber auch von der Definition von "generell" ab...

es fängt ja damit an, was man an "Korrekturen" erlaubt/benötigt/für sinnvoll erachtet/usw.
einige Leute definieren einen High-End Amp dadurch, dass er keine Höhen/Bass-Regler hat, der TE "braucht" aber zumindest die Balance.
ich gehöre zu den Leuten, die in einem Blindtest ohne Probleme eine Entfernungsdifferenz zwischen den beiden Stereo LS von 5cm erkennen (das geht bis fast auf 1cm). Wenn man in seinem Zimmer den Hörplatz wirklich 100% ins Stereo Dreieck setzen kann und damit dann nicht andere Grundvorraussetzungen verletzt (exakte Symmetrie im Raum usw.), dann kommt man natürlich mit einem rein analogen Amp aus, viele Leute "brauchen" aber eine Laufzeitkorrektur (auch wenn sie es selber gar nicht wissen).
das ist jetzt nur ein Beispiel...

aber ja, wenn man dabei ist ein richtiges Musikzimmer zu planen und alle Korrekturen "in Hardware" (Bassfallen, Diffusoren, sauberes Zerfallsspektrum usw.), dann kauft man sich einen "reinen" Stereo Amp. Hat man wie der TE aber schon einen AVR und nutzt ein 2.1 System, dann ist ein Stereo Amp mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Rückschritt.
 
Mickey Mouse schrieb:
wer sich einbildet, durch einen Stereo Amp einen "besseren" Klang als mit einem AVR zu erhalten, der bildet sich das wirklich nur ein oder spinnt!

Das Verstärker nicht klingen, darüber können wir uns sicherlich einigen.

Aber dass unterschiedliche Verstärker nicht unterschiedlich gut Lautsprecher befeuern können, kann man halt so nicht stehen lassen. Die meisten Stereo-Verstärker sind da auf den zwei verbauten Endstufen einfach besser ausgestattet als viele Einsteiger-AVRs. Wenn er schwer zu betreibende Lautsprecher besitzt - und ich habe keine Ahnung, ob das auf die Quadral zutrifft, oder nicht - kann es sich durchaus lohnen, auf einen Amp mit mehr Power zu wechseln. Am logischsten wäre in diesem Fall natürlich der Stereo-Vollverstärker oder eine Vorverstärker/Endstufen-Kombination.

Bei seriösen HiFi Händlern kann man sich auch Geräte mal für ein paar Tage ausleihen und Zuhause selber testen. Das schadet auf keinen Fall.
 
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Mickey Mouse schrieb:
dann kommt man natürlich mit einem rein analogen Amp aus, viele Leute "brauchen" aber eine Laufzeitkorrektur (auch wenn sie es selber gar nicht wissen).
Es spricht auch nichts dagegen, den AVR als VV weiterzubenutzen. Muss man einfach mal alles ausprobieren.
 
@DJMadMax

Erst mal - :schluck:

Deine Gedanken zum VM95 kann ich nachvollziehen, für mich passt es aber so weit. Ich sag mal so, wenn ich das Gefühl habe, da tönt was nicht gescheit (auf Platte), dann höre ich zum Vergleich den Stream, meist merke ich dann, dass es schon an der Aufnahme liegt. Wie gesagt, da ist auch viel Psychoakustik dabei. Manchmal klingt alles irgendwie komisch, am nächsten Tag dann wieder top... Meine Ohren sind ja auch knapp 49 Jahre alt mittlerweile.

Die Vulgar von Pantera finde ich, wie auch die Far Beyond, sowieso grenzwertig. Die haben mir damals im Schulbus schon mit dem Walkman die Ohren zerfräst. :D

Aus Interesse, da der 1520 schon cool aussieht - Der Sub ginge dann an Pre-Out?

Tatsächlich sind, wenn ich denn doch wieder auf gebraucht gehe (aber nicht bis 600€), gebrauchte, leistungsstarke AVRs bei mir in der Nähe eher zu finden als Vollverstärker.
 
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