AVR durch Vollverstärker ersetzen?

''Genau da bin ich jetzt, dickerer AVR. Das Schöne ist, dass ich nicht in Eile bin, ist ja nicht so, dass ich momentan unzufrieden bin, ich will mich halt nur verbessern.''

Dann hol Dir einfach einen gebrauchten Denon X3500h oder noch besser X4500h. Die haben beide deutlich mehr Dampf und Möglichkeiten als Dein Yamaha.

Oder wenns gut läuft direkt den X3800h.
Falls Dirac und 4k 120Hz Verarbeitung z.b wichtig sind/werden.
Aber mit Deinem Wiim Pro Plus bist Du ja auch EQ-mäßig eventuell schon vorab gut aufgestellt.
Muss ja nicht immer Dirac sein.
XT 32 wäre auch an Bord.
 
Zuletzt bearbeitet:
Exit666 schrieb:
Genau da bin ich jetzt, dickerer AVR. Das Schöne ist, dass ich nicht in Eile bin, ist ja nicht so, dass ich momentan unzufrieden bin, ich will mich halt nur verbessern.

Bestell doch einfach einen A-S301, und wenn sich nichts ändert, schick ihn zurück.

Die Endstufen sind übrigens auch weitgehend baugleich, nur die Anzahl der Endstufentransistoren ist halbiert beim 301/501 (2 statt 4 pro Kanal), und die Betriebsspannung ist niedriger. Das bedeutet weniger Reserven für Impedanz-Problembären, sollte im Normalfall aber keine Probleme machen.

Wenn Du jemanden kennst, der den Serienfehler beheben kann (Kondensator im Netzteil), kannst Du auch einen gebrauchten RX-797 für <100€ suchen.

PeterSee schrieb:
Dann hol Dir einfach einen gebrauchten Denon X3500h oder noch besser X4500h. Die haben beide deutlich mehr Dampf und Möglichkeiten als Dein Yamaha.

Mehr Dampf ist nicht nötig, für die Fronts mit dem Nubert-Entzerrermodul ist eine Alesis RA-500 zuständig. Der grobe Dritteloktav-PEQ passt gut zu meiner Raummode, und das Heimkino nutze ich jetzt nicht so häufig, dass sich da noch irgendein Upgrade lohnt.
 
Mickey Mouse schrieb:
klar, wenn die maximal zur Verfügung stehende Leistung nicht ausreicht, dann geht der Verstärker ins Clipping und die Verzerrungen steigen (dramatisch) an.

Ich sprach nicht von Clipping oder Verzerrungen, sondern von der schieren Ausgangsleistung, die nötig ist, um ein Chassis zum Schwingen zu bringen. Genauso wie bei Kopfhörern gibt es da halt auch Verstärker, die bereits unten rum zu wenig liefern um Lautsprecher mit schlechterem Wirkungsgrad ordentlich zu befeuern. Das ist simple Physik.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: PeterSee
MaverickM schrieb:
Genauso wie bei Kopfhörern gibt es da halt auch Verstärker, die bereits unten rum zu wenig liefern um Lautsprecher mit schlechterem Wirkungsgrad ordentlich zu befeuern. Das ist simple Physik.

Ein Lautsprecher mit 3 dB weniger Kennschalldruck ist einfach nur 3 dB leiser bei gleicher zugeführter Leistung. Mehr passiert da nicht. Der funktioniert an einem schwachen Verstärker genauso gut, man kann nur nicht so laut hören.
 
DJMadMax schrieb:
@Exit666
Machst du das mit Absicht?
WTF? Was bist Du denn für ein A...? Auf Deine "Hilfe" würde ich aber auch liebend gerne verzichten. Erst ungeduldig werden, weil der Threadersteller nicht schnell genug antwortet und dann sowas?

Ich bin vor einigen Jahren von einem 80er Jahre Stereo-Verstärker, den ich heiß und innig geliebt habe auf einen Yamaha AVR gewechselt und hatte erst Bauchschmerzen dabei, weil alle immer sagten, dass AVR für Stereobetrieb nichts taugen. Nun bin ich alles andere als audiophil, was ich auch sowieso eher als Sekte ansehe, aber anderes Thema. Lange Rede, kurzer Sinn, den Wechsel habe ich nie bereut, ganz im Gegenteil, auf einmal klang alles viel wärmer, eher so, wie ich es mag, dazu noch viel mehr Möglichkeiten, den Klang an den Raum anzupassen. Würde ich immer wieder so machen.
 
Painkiller69 schrieb:
WTF? Was bist Du denn für ein A...? Auf Deine "Hilfe" würde ich aber auch liebend gerne verzichten. Erst ungeduldig werden, weil der Threadersteller nicht schnell genug antwortet und dann sowas?
Wenn du mal genau hinsehen würdest, dann hättest du gesehen, dass der TE schon längst geantwortet hat, nur eben bewusst nicht auf die Fragen, die ich ihm gestellt hatte, weil er sich nicht auf eventuelle Diskussionen einlassen wollte, die einerseits aber ausgeblieben sind, es von ihm aber andererseits dennoch zu Beginn gleich benannt hätte werden können.

Wenn du mir zwei Fragen stellst, weil du eben beide wissen musst um damit in deinem Kontext arbeiten zu können und ich dir mit Absicht nur eine der Fragen beantworte und auch auf deine mehrfache Nachfrage nicht weiter darauf eingehe, dann bist du natürlich der - ich zitiere dich hier selbst: "A...".

Es steht dir natürlich frei, meine Hilfe jederzeit abzulehnen, so wie ich es ablehne, auch nur einen Funken deiner äußerst frechen Nachricht ernstzunehmen.
 
MaverickM schrieb:
Ich sprach nicht von Clipping oder Verzerrungen, sondern von der schieren Ausgangsleistung, die nötig ist, um ein Chassis zum Schwingen zu bringen. Genauso wie bei Kopfhörern gibt es da halt auch Verstärker, die bereits unten rum zu wenig liefern um Lautsprecher mit schlechterem Wirkungsgrad ordentlich zu befeuern. Das ist simple Physik.
Wobei Kopfhörer nicht wirklich mit Lautsprechern zu vergleichen sind. Da hast du nicht Faktor 2 Unterschied, je nach Modell, in der Nennimpedanz sondern Faktor 20-100.
 
MaverickM schrieb:
sondern von der schieren Ausgangsleistung, die nötig ist, um ein Chassis zum Schwingen zu bringen. Genauso wie bei Kopfhörern gibt es da halt auch Verstärker, die bereits unten rum zu wenig liefern um Lautsprecher mit schlechterem Wirkungsgrad ordentlich zu befeuern. Das ist simple Physik.
sorry, du hast die "simple Physik" der Verstärker nicht ganz verstanden.
P=U*I, I=U/R daraus folgt: P=U^2/R
eine Verstärker soll die Signalspannung am Eingang um Faktor X verstärken. Zusammen mit dem Widerstand (korrekt Impedanz) vom Lautsprecher geht da nur noch U in die Formel ein.
was genau meinst du also mit:
die bereits unten rum zu wenig liefern
???
Spannung? Ja, dann nennt man das Clipping und es handelt sich natürlich um Verzerrungen.

ich vermute mal, dass du die Ausgangsimpedanz "vergessen" hast. Da muss man auch wieder etwas ausholen.
bei einem "normalen" Verstärker (für Lautsprecher) sollte die Ausgangsimpedanz so niedrig wie möglich liegen. Das liegt daran, dass bei LS relativ große Massen im Bereich ihrer Resonanzfrequenz bewegt werden und der "Dynamo-Effekt" muss so gut wie möglich "kurz geschlossen" werden, dafür benötigt man eine niedrige Ausgangsimpedanz.
die wird bei Amps i.d.R. mit dem Dämpfungsfaktor beschrieben (genau das gibt er ja an, wie gut können (Über)Schwingen gerade im Resonanzbereich kontrolliert bzw. gedämpft werden). Selbst einfache AVR liegen das aber alle so im Bereich von DF=80, d.h. ihre Ausgangsimpedanz ist um Faktor 80 geringer als die Nennlast (die hier mit 8 Ohm angenommen wird), also 0,1Ohm. Ich habe noch keinen AVR mit DF < 40 (das wären 0,2Ohm) gesehen.

völlig anders ist es bei Kopfhörer Verstärkern. Alleine von der Konstruktion der Klinkenstecker usw. kommt es dort ja gerne mal zu "Kurzschlüssen". Schon um sich dagegen abzusichern (und aufwendige/teure Schutzschaltungen zu vermeiden), liegen quasi alle KHV über 1 Ohm Ausgangswiderstand. Bei einem KH kommt es ja auch nicht so sehr darauf an, die Massen sind viel geringer und die Treiber mit ihrer Aufhängung schon rein mechanisch mehr als ausreichend bedämpft.
bei den KH selber liegt die Impedanzen auch viel höher als bei LS. LS sind heute quasi immer 4Ohm mit Minima um die 3Ohm. Selbst KH mit niedriger Impedanz liegen mit 32Ohm schon um Faktor 10 darüber, 600 oder 800Ohm (also Faktor 200) sind aber keine extremen Ausnahmen sondern durchaus üblich.

daher sind im KHV Bereich auch mal 100Ohm oder mehr völlig normal. Bei üblichen (einfachen) Stereo Verstärkern <1000€ (genauso bei AVRs) wird i.d.R. gar kein KHV Verbaut, sondern für den KH Ausgang werden die normalen Endstufen angezapft und über meist 470 oder 560Ohm Widerstände für den KH genutzt. Das erkennt man immer daran, wenn LS und KH nicht gleichzeitig betrieben werden können und beim Einstecken des KH ein Relais klackt, das eben die Ausgänge umschaltet.

kombiniert man jetzt einen KH mit sehr niedriger Impedanz mit einem KHV mit sehr hoher Ausgangsimpedanz (z.B. durch die o.g. "Anzapf-Widerstände"), dann kommt es (zur Erinnerung: P=U^2/R, wobei R sich aus Ausgangsimpedanz und KH Impedanz, beides nicht "starr") zu "komischen Effekten.

aber bitte Aufpassen! Das passiert NUR bei KHV mit sehr hoher Ausgangsimpedanz, hat bei einigen KH sogar einen positiven Einfluss auf den Klang und sollte auf keinen Fall auf "richtige" Endstufen und AVR verallgemeinert werden, die eben wie gesagt alle bei <<1Ohm und damit um Zehnerpotenzen unter der Lastimpedanz liegen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Madcat69, MaverickM und JMP $FCE2
Eigentlich hatte ich das Thema ad acta geleght und wollte meinen AVR behalten, bis mir gestern über Kleinanzeigen ein RX V679 ins Haus geflattert ist, zu einem echt fairen Preis.

Ist ein dezentes Upgrade, HDCP 2.2 nimmste mit, dachte ich, bekomme es aber in meinem Setup nicht hin. Ich denke, da werde ich extra fragen müssen, um das Thema hier nicht zu sprengen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Madcat69 und PeterSee
Hi, ich weiß leider nicht, was das Upgrade sein soll. Es ist sicher wie Du sagst nur ein sehr dezentes Upgrade.
Das hätte ich anders gelöst.
Außer HDMI 4k 60hz Future hast Du jetzt eigentlich nichts geändert.
Oder was war Dein Gedanke dabei?

Ein Upgrade wäre z.b der Denon X3500 gewesen.
Warum empfehle ich die Kiste immer bei wenig Mittel?
Audyssey XT 32, Pre Outs und er hat im Vergleich zu Deinen beiden Yamahas ungefähr die doppelte
Leistungsaufnahme! 600 mögliche Watt zu 300 watt.
Kurz, der Yamaha ist meiner Meinung nach kein Upgrade gewesen.
 

Anhänge

  • Screenshot 2026-04-04 101640.png
    Screenshot 2026-04-04 101640.png
    105 KB · Aufrufe: 28
PeterSee schrieb:
Hi, ich weiß leider nicht, was das Upgrade sein soll.

In einem Punkt ist er ein entscheidendes Upgrade: die 600er hatten m.E. schon den manuellen parametrischen Equalizer.

Mit dem muss man sich aber selbst beschäftigen, weil die Automatik ihn nicht voll ausnutzt. Außerdem sind die wählbaren Mittenfrequenzen relativ grob gestuft (Dritteloktaven), so dass es Glückssache ist, ob man damit eine Dröhnfrequenz (Raummode) genau erwischt, oder breitbandiger absenken muss.
 
Ich denke, wenn er kein XT 32 oder Dirac nutzt, ist der PEQ von seinem Wiim, im Gegensatz zum PEQ vom Yamaha, empfehlenswerter. Und vielleicht auch generell.
Ich ziehe den PEQ vom Ultra, Dirac zur Zeit vor.
Also wie gesagt, ich hoffe ich ziehe die Stimmung nicht runter.
Aber das ist sicher kein Upgrade gewesen.
Nichts für ungut.
 
Zurück
Oben