Backup in der cloud

the_nobs

Commander
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März 2009
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2.443
Hallo Leute

ich intressiere mich meine Daten in die Cloud zu sichern
was haltet ihr von backblaze?
< 4$ /Monat (bei langfristigen Veträgen) hört sich nicht so schlecht an oder?

mein Problem ist das ich vor allem Fotos/Videos sichern will, und das sind fast 100 GB und werden immer mehr...
hat jemand Erfahrung mit diese Dienst?
Gibt es vernünftige Alternativen?

und nein, ich habe keine Angst das die NSA die Daten hat, kann trotzdem ruhig schlafen.
 
Brauch nicht von überall backup
aber eine externe hat den nachteil das sie geographisch nicth getrennt ist. d.h. bei Blitzschlag/Feuer/sonstigen Schaden nutzt mir die nicht, weil alles kaputt ist.

außerdem Hoffe ich damit das ganze zeug zu automatisieren. d.h ich installiere einen client und kümmere mich um nix mehr (nicht händisch kopieren usw.)
 
Ein günstiges NAS bei Freunden oder Verwandten aufstellen wäre hingegen eine einmalige Investition. Nur mal so als Anregung. :)
Bevor ich meine Daten dieser Firma anvertrauten würde, würde ich deren AGB´s erst mal ganz genau durchlesen.
 
Persönlich habe ich noch nie von backblaze gehört. Müsste man sich mal schlau machen, in wie weit die Firma seriös und naja "nachhaltig" ist.
Wenn es unbedingt ein online backup sein soll, dann würde ich eher auf eine Firma tendieren, die sich im allgemeinen um Backupsoftware etc kümmert.

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ich hab auch grad mal geguckt was das überhaupt für eine firma ist und wenn ich du an langfristiger sicherheit interessiert bist, würde ich doch eher zu sowas wie amazon S3 greifen. 100gb kosten 3$/monat, beliebig erweiterbar und redundant. die chance dass eine firma wie amazon deine daten verliert oder über nacht zu macht sollte bei großen firmen wesentlich geringer sein imo.
 
thrawnx schrieb:
sollte bei großen firmen wesentlich geringer sein imo.
Also doch wieder backblaze, denn die sind groß und gibt es schon seit 7 Jahren.
Außerdem bieten sie genau das was der Threadersteller sucht: Automatische Sicherung ohne sich darum kümmern zu müssen.

Natürlich sollte man egal bei welchen Anbieter man ist die Daten noch Zuhause gespeichert haben, denn passieren kann immer etwas (Beispiel Megaupload).
 
Zuletzt bearbeitet:
Backblaze ist alles andere als groß und es mit Amazon zu vergleichen ist schlichtweg dumm.

backblaze.jpg

Firmenzentrale, echt groß!

denn passieren kann immer etwas (Beispiel Megaupload)

Genau dieses Risiko lässt sich mit großen Firmen minimieren (nein damit meine ich keine Firma die 4 Mitarbeiter hat). Niemand nimmt Amazon/HP/Microsoft etc. über Nacht vom Netz, weder das FBI noch sonstwer und klammheimlich pleite gehen ist auch keine Gefahr.
 
Zuletzt bearbeitet:
thrawnx schrieb:
Backblaze ist alles andere als groß
Gegenüber Comteam schon.
Mitterfeldstraße 1 - Google Map.png
Aber eigentlich meinte ich eher den Bekanntheitsgrad.

thrawnx schrieb:
und es mit Amazon zu vergleichen ist schlichtweg dumm.
Dann bezeichnest du dich aber selber als dumm. :) Denn der Threadersteller hat etwas von Backblaze geschrieben und du hast einen Vergleich mit Amazon angefangen. Aber mach dir nichts daraus bei Google findet man genug Suchergebnisse wo andere auch schon diese Dienste verglichen haben.

thrawnx schrieb:
Niemand nimmt Amazon/HP/Microsoft etc. über Nacht vom Netz
Aber manche Unternehmen einzelne User ohne eine Möglichkeit zu haben mit denen konstruktiv zu reden: http://t3n.de/news/google-loscht-sieben-jahre-digitalen-lebens-nutzers-zuckt-322804/
 
naja. wenn kleine cloud-firmen verschwinden, werden die daten auch weg sein. bei grösseren cloud-firmen ist die chance geringer...
du könntest deine 100gb auch verteilen auf 5 anbieter die 20gb zulassen, so bist du fast sicher, dass wenigstens ein teil deiner bilder längere zeit verfügbar sind. :D
 
Hallo,

die Nummer mit örtlich getrennt ist ja ganz nett (imho für privat leicht übertrieben). Bei der Geschichte ist der Wunsch des wartungsfreien Backups imho problematisch.

Egal wie man es dreht und wendet: Ein Backup ist Arbeit und muss halbwegs regelmäßig überprüft werden. Einmal einrichten und nie wieder ansehen kann zu einem sehr bösen Erwachen führen!

Sinniger und vor allem mit einem privaten I-Net-Anschluss machbarer! ist ein NAS, das regelmäßig auf eine externe gesichert wird bzw. auf zwei. Die kann man dann regelmäßig austauschen wenn man z.B. die Eltern besucht oder Freunde.

Dann hat man ein Backup (sogar mehrfach), schnellen Datendurchsatz und immer noch relativ wenig Aufwand.

So als weiterer how-to-Vorschlag...
 
Hallo

Das die Firma plötzlich dicht macht ist kein Problem. ist ja nur schlimm wenn gleichzeitig auch die Originaldaten verschwinden. D.h. meine Wohnung müsste abbrennen und ziemlich zeitgleich der Anbieter pleite gehen....
da ist es eher wahrscheinlich das ich von einen Meteoriten erschlagen werde!

Ein NAS bei Freunden unterstellen habe ich eigentlich auch vor, nur muss ich mir da noch eine Software suchen die das automatisiert
(kann ich vielleicht noch mit einem Skript halbwegs hinkriegen). und einen Stromanbieter finden der gratis strom liefert...
wenn ich rechne das ein NAS ~10 W braucht (weil es ist ja nicht nur im Standby) dann komm ich auf ~88 kWh sind auch schon über 20 € im Jahr. Als Beispiel Backblaze kostet 35€ im Jahr....

Und das ich das Backup kontrollieren muss ist mir auch klar, das muss ich aber immer machen, egal was für eine Lösung.
 
Die Backup-Software ist bei den großen NAS-Anbietern ziemlich brauchbar. Wenn das Gerät nur regelmäßig Backups entgegen nehmen soll, kann es ja nachts komplett ausgehen und tagsüber im Stanby dümpeln. Das macht den Braten nicht fett. ;)
 
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