Backuplösung für Linux gesucht

Grundsätzlich, @Bruehwuerfel: Willkommen im Stamm!
  • Bazzite (wie SilverBlue, …) rollt doch ganze Images aus. Insofern fände ich ein bare-metal Backup etwas viel – die Ordner unter /var würde ich mit einem datei-basiertem Backup abdecken.
  • Die Liste deiner zusätzlich installierten Programme (Flatpack/Bazaar) ergibt sich aus der Ordnerliste in ~/.var/app/ (AppImages aus einem von dir gewähltem Ordner, wie /opt/bin oder .local/bin).
Vor meinem selbstprogrammierten war es das datei-basierte→ Kopia.



Wenn du meinst, du hast soviele Anpassungen, das ist damit nicht abgedeckt: Erstelle dir ein auf Bazzite/KDE aufbauendes Image! Das sind letztendlich Dockerfiles.



Du benutzt es nicht, aber CoreOS bzw. uBlue lassen sich deklarativ per cloud-init installieren bzw. das Grundsystem wiederherstellen. Vielleicht etwas für dein zukünftiges NAS, oder das eines anderen Lesers. Finde ich auch handy für VMs.

Lässt sich super mit systemd-homed kombinieren.
 
zelect0r schrieb:
Code:
| gzip > /path/to/file.gz"

Damit könnte man angehangen an den dd prozess direkt compressed zippen.

Man kann das dd auch weglassen:
Code:
gzip < /dev/sdx > /path/to/image.gz

Beispiel:
Code:
# dd if=/dev/vda1 of=mit_dd
1048576+0 records in
1048576+0 records out
536870912 bytes (537 MB, 512 MiB) copied, 1,53162 s, 351 MB/s
# gzip < /dev/vda1 > mit_gzip.gz
# sha256sum mit_dd
ca132b41a3fa2cbac764c76a97812f1d8ffd370bbfb13fb07df34284da3d8e7f  mit_dd
# gzip -d < mit_gzip.gz |sha256sum
ca132b41a3fa2cbac764c76a97812f1d8ffd370bbfb13fb07df34284da3d8e7f  -
#
 
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Also Linux Mint liefert gleich Timeshift mit, was doch eigentlich genau das abbildet was du möchtest oder nicht? Gibt es das nicht unter Bazzite?
 
@foofoobar Habe mich gerade noch mal kurz in Timeshift angelesen.
Es ist eher mit der Windows Sicherungspunkt Erstellung zu vergleichen.

Es kann kein Bare-Metal-Recovery, default soll sogar das Home Verzeichnis Standardmäßig nicht mit sichern.
 
foofoobar schrieb:
Gibt es auch eine Erläuterung dazu wo du den Fehler siehst?

Herr Lehrer könnten sie mir auch ein Korrektur geben, mit nur alles rot anstreichen, kann ich nichts anfangen.
 
Mystery1988 schrieb:
Also Linux Mint liefert gleich Timeshift mit
Ich bin jetzt nicht wirklich ein Ober-Guru, aber meines Erachtens nach hinterlässt Timeshift beim "zurückspielen" einer Sicherung Datenschnipsel der "Zukunft" bzw. "Gegenwart".

Ist so meine Beobachtung unter Debian Trixie im Terminal.
 
Du meinst die Beispiele, bei mir ist das /home Verzeichnis auf einer eigene Platte.

Aber gut dann habe ich mich geirrt und es kann doch nur ganze Datenträger.
 
Ich bin Anfänger in Sachen Linux, aber die Frage der Datensicherung unter Linux hat mich von Anfang an ebenfalls beschäftigt. Ich habe in meinem älteren Linuxrechner noch eine SATA SSD verbaut und habe folgende Lösung für mich gefunden:
Ich nutze keine Softwarelösung, sondern erzeuge einen bootfähigen Clon mittels externer Hardware, einem Hard Disk Cloner (z.B. IQ 112, soll keine Reklame sein). Dort habe ich die Möglichkeit, entweder nur Daten zu kopieren (funktioniert bei Windows) oder die ganze SSD (Whole HDD). Und letztere Möglichkeit hat mir bei Linux eine bootfähige Sicherungskopie erzeugt. Sehr einfach.
 
Nun ja, erst mal sollte man unterscheiden zwischen Systemsicherung und Datensicherung - Systemsicherung interessiert mich nicht wirklich, sollte es tatsächlich mal abstürzen, bekomme ich das auch so wieder geregelt.

Für meine Daten habe ich eine separate Partition die via /etc/fstab ins System eingebunden ist und die wird regelmäßig komplett mit rsync auf eine externe Festplatte gesichert - bzw., genau genommen wird die auf 2 externe Platten gesichert die dann wiederum an unterschiedlichen Orten aufbewahrt werden.

Zusätzlich gibt es noch ein Zweitgerät, wo die Daten von der externen Platte ebenfalls mit rsync rückgesichert werden - sollte also der Hauptrechner ausfallen, starte ich einfach den Zweitrechner und kann weiterarbeiten - war aber in der Form in den letzten 20 Jahren noch nie nötig (auf Holz klopf).
 
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Ü60 schrieb:
Ich nutze keine Softwarelösung, sondern erzeuge einen bootfähigen Clon mittels externer Hardware, einem Hard Disk Cloner (z.B. IQ 112, soll keine Reklame sein). Dort habe ich die Möglichkeit, entweder nur Daten zu kopieren (funktioniert bei Windows) oder die ganze SSD (Whole HDD). Und letztere Möglichkeit hat mir bei Linux eine bootfähige Sicherungskopie erzeugt. Sehr einfach.
Hier mußt Du aber die Datenträger dafür vorher ausbauen, das ist eher für den Alltag nicht praktikabel.
 
Habicht schrieb:
Für meine Daten habe ich eine separate Partition die via /etc/fstab ins System eingebunden ist und die wird regelmäßig komplett mit rsync auf eine externe Festplatte gesichert - ...
Ich erstelle Snapshots mit Timeshift und hab den Inhalt der Datenordner auf eine externe Platte gespiegelt. Mein /home liegt ohnehin auf einer eigenen Partition. Vermutlich werd ich das auch nochmal ändern, denn eigentlich muss ich das System gar nicht sichern, sondern höchstens ein paar wenige Configfiles. Das System ist ohnehin sehr schnell wieder installiert und /home wieder eingehängt.
 
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Die separate /home habe ich auch noch - ist aber für die Sicherung nicht relevant, das ist einfach historisch so gewachsen, könnte aber natürlich bei einer Neuinstallation einfach auch wieder eingebunden werden.
Code:
Nummer  Anfang  Ende    Größe   Dateisystem     Name                  Flags
 1      1049kB  500MB   499MB   fat16           EFI System Partition  boot, esp
 2      500MB   35,5GB  35,0GB  ext4            System
 3      35,5GB  60,5GB  25,0GB  linux-swap(v1)  Swap                  swap
 4      60,5GB  121GB   60,0GB  ext4            Home
 5      121GB   1021GB  900GB   ext4            Daten
gesichert wird tatsächlich nur die Datenpartition mit nem simplen Einzeiler per rsync - geht schnell und unkompliziert und funktioniert geschmeidig. ;)
 
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/home ist auf einem ZFS-Dataset. Ebenso wir /etc

Code:
zfs snapshot zpool/home@forbackup
zfs send --raw zpool/home@forbackup ...

--raw sorgt dafür, das das verschlüsselte Dataset auch verschlüsselt bleibt, was insbesondere dann praktisch ist wenn das Zielbackup-Medium nicht gut abgesichert ist.
(siehe zfs-snapshot und zfs-send)

Nach dem Prinzip lassen sich auch versionierte Backups machen.

Wenns Dateisystemunabhänigig und Systemunabhängig sein soll, macht man aber mit dem allseits bekannten Restic nix falsch.

System sichere ich privat auch nicht extra (wozu?). Das kriegt man auch so wieder hergestellt.
 
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