News „Bald verfügbar“: Vage Lieferangaben nach Gerichtsurteil unzulässig

Vitche

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#1
Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen obsiegt vor dem Oberlandesgericht München bezüglich eines Onlineangebots von Media Markt. Händler sind zukünftig dazu verpflichtet, bei Bestellungen einen konkreten Liefertermin zu nennen. Vage Angaben wie „bald verfügbar“ genügen dieser Vorgabe nicht.

Zur News: „Bald verfügbar“: Vage Lieferangaben nach Gerichtsurteil unzulässig
 

RYZ3N

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#2
Einfach nur absolut zu begrüßen. Gute Entscheidung!

Liebe Grüße
Sven
 

Banned

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#3
Dann schreibt der Händler einfach pauschal maximal zwei Wochen hin und wenn's dann länger dauert, kann er sich eh irgendwie rausreden. Dann hat halt der Zulieferer Mist gebaut, höhere Gewalt oder was auch immer. Für den Kunden ändert sich da m.E. gar nichts und er kann die Gründe für eine Verzögerung auch nicht nachprüfen, außer man will wegen sowas vor Gericht ziehen.


Man sollte mal lieber was gegen falsche Bestandsangaben machen, die den Kunden zum Kauf drängen sollen. So hat ja z.B. ein großer Händler sehr oft angeblich nur fünf Stück eines Artikels auf Lager - wer's glaubt...
 
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duke1976

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#4
Finde ich auch gut. Klar. Die Händler sind auch von den Lieferanten und deren Versprechen / Ankündigungen abhängig. Aber dann sollen die den Verkauf halt erst möglich machen, wenn die Ware auf Lager ist.
 

JaredFogle

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#5
Ich finde es irgendwo richtig. Ich musste letztes Jahr beim iPhone X Release bei ungelogen 20 Firmen jeweils 4 Geräte (jede Farbe, jede Variante) bestellen, um die Chance eins zu bekommen zu erhöhen. Am Ende kamen zwischen Fr. und Montag ca 20 Pakete an. Natürlich gingen alle bis auf 2 Zurück (ein schwarzes ein silbernes, zum schauen9 bzw. wurden nicht angenommen.
 

RYZ3N

Lieutenant
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#6
Man sollte mal lieber was gegen falsche Bestandsangaben machen, die den Kunden zum Kauf drängen sollen. So hat ja z.B. ein großer Händler sehr oft angeblich nir fünf Stück eines Artikels auf Lager - wer's glaubt...
@Banned ...ich glaub’s nicht. ;)

+1

Sehr guter Einwand und eine wirklich sinnvolle Ergänzung zu der Rechtsprechung im Artikel.

Liebe Grüße
Sven
 

ScorpAeon

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#7
Ich finde es irgendwo richtig. Ich musste letztes Jahr beim iPhone X Release bei ungelogen 20 Firmen jeweils 4 Geräte (jede Farbe, jede Variante) bestellen, um die Chance eins zu bekommen zu erhöhen. Am Ende kamen zwischen Fr. und Montag ca 20 Pakete an. Natürlich gingen alle bis auf 2 Zurück (ein schwarzes ein silbernes, zum schauen9 bzw. wurden nicht angenommen.
Ganz schön asozial, sorry meine Ausdrucksweise. Auch wenn es irgendwo nachvollziehbar ist, aber man bestellt nicht alles und lässt es dann zurückgehen, die Händler haben die Kosten für den Versand bloß weil der Kunde zu faul war sich etwas im Laden zunächst anzusehen um dann zu entscheiden was er möchte. Da finde ich es bei Amazon schon gut dass sie die Kunden entweder sperren oder die Retoure zahlen lassen.
 

RYZ3N

Lieutenant
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#9
Ich finde es irgendwo richtig. Ich musste letztes Jahr beim iPhone X Release bei ungelogen 20 Firmen jeweils 4 Geräte (jede Farbe, jede Variante) bestellen, um die Chance eins zu bekommen zu erhöhen. Am Ende kamen zwischen Fr. und Montag ca 20 Pakete an. Natürlich gingen alle bis auf 2 Zurück (ein schwarzes ein silbernes, zum schauen9 bzw. wurden nicht angenommen.
Sorry, aber ein Unrecht kann ein anderes nicht ausgleichen. Dein Verhalten (20 Firmen/Mitarbeitern Arbeit zu machen, mit der Absicht eh nur 2 von 20 Paketen anzunehmen) ist genauso ablehnungswürdig.

Liebe Grüße
Sven
 

Axxid

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#11
Ich frage mich ja schon die ganze Zeit wann denn die S6 endlich verfügbar waren :lol:
 

CS74ES

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#12
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#13
Das Urteil ist ja gut aber es nützt nichts, wenn es keine Konsequenzen hat.
Es müsste eine Art Entschädigung ähnlich wie bei Flugverspätungen geben.
 
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#14
Ich finde es irgendwo richtig. Ich musste letztes Jahr beim iPhone X Release bei ungelogen 20 Firmen jeweils 4 Geräte [...]
Irgendwie traurig...
80 iPhones zu bestellen mit der Absicht 2 davon zu behalten.
Und warum? Weil man es wie ein kleines Kind zu Weihnachten nicht abwarten kann...

b2t:
Da werden die Firmen bestimmt schon bald sehr kreative Standardsprüche parat haben, warum sich die Lieferung dann doch verzögert.

Da finde ich einen Ansatz wie bei Amazon viel besser. Da bekommt man immerhin eine Entschädigung, wenn das garantierte Lieferdatum nicht eingehalten wird.
 

hamju63

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#15

SoftMaxx

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#17
Ich hoffe ja inständig, dass du bei diesen Händlern auf Lebenszeit gesperrt wurdest!
Ich kann ja fast verstehen, dass dein existentielles Fortbestehen vom Erhalt eines belanglosen Lifestyleprodukts abhängt, von dem du vermutlich ohnehin den kaum unterscheidbaren Vorgänger mit gleicher Software hattest. Aber sowas macht die ganzen Marktbedingungen nicht nur für die Händler, sondern auch für uns Kunden schwerer, die dann unter zurückgefahrenem Service leiden müssen!
 
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#18
Naja, das ist aber wahrscheinlich wirklich schwierig abzuschätzen, denn es wird in den meisten Fällen die komplette Wohnanlage abgearbeitet.
Ist jeder Mieter zu Hause, dann ist man gegen 18 Uhr beim letzten angekommen.
Ich hatte schon Dienstleister, die konnten das Ganze auf Vor- und Nachmittag eingrenzen. Auch DHL schafft inzwischen ein 2h Fenster. Das Optimum war einmal einer, der Wasser ablesen wollte, je Geschoss (3 Parteien) ein 30 Minutenfenster angab und auf 5 Minuten genau kam.

So oder so, wir leben im 21. Jahrhundert, da muss planungsseitig eine höhere Genauigkeit machbar sein als ein Kalendertag.
 

Banned

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#19
Ich frag mich einerseits, welche Zahlungsoption er da gewählt hat: Wahrscheinlich Nachnahme, denn bei so vielen Geräten würde da ja schon gut was vom Konto abgehen (mehr als die meisten Normalsterblichen da überhaupt draufhaben).

Und anderseits, was sich wohl der Postbote gedacht haben muss. :D
 
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#20
Man sollte mal lieber was gegen falsche Bestandsangaben machen, die den Kunden zum Kauf drängen sollen. So hat ja z.B. ein großer Händler sehr oft angeblich nur fünf Stück eines Artikels auf Lager - wer's glaubt...
Ja, ist nicht nett, aber damit komm ich persönlich noch ganz gut klar. Die wichtige Information ist ja "ist lieferbar".

Richtig ätzend dagegen sind Händler, die Sachen als "sofort lieferbar" deklarieren und dann nach ner Woche zugeben "ach ups, ist doch ausverkauft" oder das auf so bizarre Konstrukte beziehen wie "ist beim Großlieferanten/Hersteller lieferbar oder gar nur bestellbar" mit dem Resultat, dass die Lieferung dann doch Wochen auf sich warten lässt.

@ Zeitfenster von Technikern/Zustellern: Naja ... ist dann zumindest nicht falsch. Meine letzten Telekom-Erlebnisse waren ein "bis 12"-Termin, bei dem der Techniker um 1300 anrief, ob ich demnächst da sei und ein "ab 12"-Termin bei dem ich um 10 angerufen wurde, er sei in ner Viertelstunde da ... auch nicht so richtig hilfreich.
 
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