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News Baldur's Gate als TV-Serie: Craig Mazin widmet sich nach The Last of Us nächstem Spiel

So lange er auf dieses Stück Holz, was in TLOU die Hauptrolle inne hat verzichtet, sehe ich keine Probleme.
 
Deinorius schrieb:
Wo fängt dieses woke an und wo ist es einfach nur furchtbares Writing? Was bedeutet dieses woke, wer kann es definieren? Ich weiß im Grunde, was woke sein soll und ich bin lieber woke als das Gegenteil.
Ich habe die Bücher zweimal gelesen und habe mich mehr als die halbe Zeit beim Schauen nur geärgert, wie inkompetent und arrogant der Showmaster und die Autoren sind. Aber ist das woke
Da hast Du recht. Bei RAd der Zeit fängt es bei mir damit an, daß Moraine überlegt, ob Egwene der Drache sein kann. Warum? Das geht nicht. Ich tippe, weil Frauen stark gezeigt werden müssen. Dabei wird sie später der wohl mächtigste Mensch als Amyrlin.
Dann Perrin, welcher im Buch schüchtern und sehr anständig gegenüber Frau ist. Er wird als verheiratet und unfähig dargestellt. Dabei ist das schüchterne und seine respektvolle Art immens wichtig füt den Verlauf mit Faile.
Ich würde für mich woke so definieren: wenn er gute, richtige und anzustrebende Gedanken für Gleichberechtigung aller Menschen in Methoden abweicht, die auf Quotenerfüllung abzielen.
Das Ergebnis sieht man, Männer werden schon als toxisch wahrgenommen (gibt es auch toxische Weiblichkeit?), gegipfelt in der Beleidigung alte, weiße Männer. Da darf pauschalisiert werden ohne Ende.
Alphanerd schrieb:
Heterosexuelle werden einem auch doch ständig unter die Nase gerieben. Wo ist der Unterschied?
Heterosexuelles wird doch nur dann unter die Nase gerieben, wenn es Sexszenen gibt die inhaltlich unnötig sind (sex sells Prinzip). Es gibt keine Heteroszenen, die eingebaut werden, nur weil Heterosexualität gezeigt werden muß. Weiter ist der Unterschied, wenn Romanvorlagen umgeschrieben werden, um woke zu sein.
z.B, Karpartenhund ???. Wenn ich mich recht erinnere, gab es in Original kein homosexuelles Paar. In dem Film 2025 schon? Schau mal die Serie Bkue Skies an. Die ist verdammt gut gemacht zum Thema LBGTQ+, weil sie inhaltlich stimmig ist (ein wichtiger Charakter ist fast vollständig Transgender).
Versteh mich nicht als anti-divers, ich befürworte auch, daß die Gleichberechtigung forciert werden soll.


Edit: wichtige Ergänzung: ich teile das Ziel der Wokebewegung, nicht allerdings die Wege und Mittel.
 
Zuletzt bearbeitet: (Grobe Sprachschnitzwr geglättet.)
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DJMadMax schrieb:
Oder ist es jetzt schon verboten, Wünsche zu äußern, nachdem du ja auch schon Kritisieren verbieten möchtest, Herr Diktator?
Erst kommst Du mit "wegsehen, wenn was passiert", jetzt der "Diktator". In was für einer traurigen Welt lebst Du eigentlich, dass Du überall systemische Probleme und Zensur siehst, selbst wenn es nur um ein paar Serien geht, die Du nicht magst? An der Stelle verlasse ich das Gespräch, weil das zu nichts mehr führt.
Ergänzung ()

Muntermacher schrieb:
Ich würde für mich woke so definieren: wenn er gute, richtige und anzustrebende Gedankeb für Gleichberechtigung aller Menschen in Methoden abweicht, die auf Quotenerfüllung abzielen.
Das ist eine faktisch falsche Definition.
k0ntr schrieb:
da gibts deutlich mehr als nur benachteiligung von minderheiten,
Nein, das ist ebenfalls falsch. Was dann allerdings als Reaktion auf diese Wahrnehmung getan wird, ist eine völlig andere Sache.

Mittlerweile wird einfach alles als "woke" abgestempelt, was nervt. Das führt aber nur dazu, dass jegliche zielführende Diskussion unmöglich wird, da den unterschiedlichen Parteien nicht mal klar sein kann, was der jeweils andere eigentlich meint.

Alphanerd schrieb:
Woke heißt aufmerksam gegen die benachteiligung von Minderheiten zu sein.
Korrekt. Nicht mehr und nicht weniger.

Schönen Sonntag noch. Ich bin hier raus.
 
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@nn|none
Lässt du mich einfach bitte frei meine Meinung äußern? Danke? Es ist nämlich eher so, dass DU wegsehen kannst, wenn dir meine Meinung nicht passt.

Alles klar, weiter geht's.
 
Alphanerd schrieb:
Woke heißt aufmerksam gegen die benachteiligung von Minderheiten zu sein.
Und was hat das zur Folge?

Oft ist der alte weiße Mann der Trottel neben der starken Frau geworden und oder ist der Bösewicht. Minderheiten dürfen ja nicht irgendwelche negativen rollen besetzen und das macht alles vorhersehbar.
Da werden wieder Personen aufgrund ihrer Hautfarbe, Geschlecht etc bevor oder benachteiligt. Wie nennt man das eigentlich?!


Ich möchte einfach nur eine gute Geschichte und kein Abarbeiten irgendwelcher Checkboxen.
 
k0ntr schrieb:
nein, da gibts deutlich mehr als nur benachteiligung von minderheiten
Nein eigentlich nicht.

Woke heißt aufmerksam gegen die benachteiligung von Minderheiten zu sein. Ist quasi ein wir sind alle gleichwertig, nur ohne den Kommunismuskram.

Alles andere findet nur in den Köpfen mancher statt.

testwurst200 schrieb:
Oft ist der alte weiße Mann der Trottel neben der starken Frau geworden und oder ist der Bösewicht. Minderheiten dürfen ja nicht irgendwelche negativen rollen besetzen und das macht alles vorhersehbar.
Keine Ahnung, was du so schaust.
 
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Muntermacher schrieb:
Ich würde für mich woke so definieren:
Nein, es gibt eine Definition und die wurde genannt. Das ist zwar kein physikalisches Gesetz, aber es gibt Definitionen, die so stehen und man kann nicht immer diese umdeuten oder etwas hinzufügen, sonst reden wir nur aneinander vorbei.
Das ist im kreativen Bereich umso schwieriger, weil man das Ganze kaum und schwer objektiv betrachten kann. Was dem einen gefällt, findet der andere müllig. Etwas kann nicht besonders gut sein, aber dennoch geliebt werden, weil Herz dahinter steckt.
Diverse Sendungen/Shows können woke Bestrebungen haben, was per se nichts Schlimmes ist. Dann wird es aber furchtbar umgesetzt, ob das jetzt daran liegt, dass der "creative mind" dahinter keine Ahnung von dem Material hat oder es diesem einfach egal ist, oder dieser sich entweder von oben oder gar von unten nur dieses furchtbare Zeug einreden lässt, mag jetzt dahingestellt sein. Das Ergebnis ist dasselbe.
Man sollte sich besser fragen: Wäre jene Produktion auch ohne jegliche diverse/woke Anstrengung besser geworden, oder wäre derselbe Müll entstanden, weil die kreativen Köpfe inkompetent, ignorant, arrogant oder einfach Schleimsch31sser sind?
Um bei Wheel of Time zu bleiben: Was macht die Serie, die ich selber zum großen Teil furchtbar finde, so schlecht? Ja, die Erzählung, der Drache hätte auch eine Frau sein können, macht absolut keinen Sinn, aber das ist nicht woke, weil die Bücher selber schon als woke bezeichnet werden könnten, wenn man es so sehen will. Immerhin sind Männer die Bösen, insbesondere die magisch begabten und werden gejagt. Hat natürlich einen Grund, aber ich schwöre und würde darauf wetten, wenn die Bücher in der heutigen Zeit herausgekommen wären, irgendein anti-woker Influencer hätte die Geschichte als woke beschimpft. Diese ganze Diskussion hat absolut keinen Mehrwert für die Gesellschaft!
Es gibt da ein nettes Video auf YT, ich habe leider vergessen von wem, das die ganzen Werke, welche von der anti-woken Benachteiligung der Grifter in den Himmel gelobt werden, so betrachtet werden, als wären diese heute erschienen und es kommt der exakt gleiche Schmarrn dabei heraus! Und es wirkt, weil diese für diesen Zweck fantasierte Kritik nicht einfach aus der Luft gegriffen ist.

Muntermacher schrieb:
ich teile das Ziel der Wokebewegung, nicht allerdings die Wege und Mittel.
Es gibt KEINE "Wokebewegung", genauso wie es keine Antifa-Organisation oder was auch immer gibt. Alle inkompetenten Arroganzler in den unterschiedlichsten Unternehmen sind nicht gleich alle Mitglieder einer Organisation oder Bewegung. Die sind einfach nur deppert!
Ich habe damit genug gesagt, over and out.
 
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nn|none schrieb:
Das ist eine faktisch falsche Definition

Deinorius schrieb:
Nein, es gibt eine Definition und die wurde genannt
An beide, ist es so schwer zu lesen und zu verstehen? Ihr habt sogar den passenden Teil zitiert, ich schrieb:
ich würde (also Konjunktiv) für mich (also nicht allgemeingültig) ...... (ergo, ich habe nicht behauptet, daß meine persönliche Definition mit der realen übereinstimmt).
Vielleicht einfach mal Reflexverhalten abstellen und überlegen, was gemeint war. So wird auch eine vernünftige Diskussion möglich. Schwarzweiß Denke mit Katechismus hingegen führt nicht zum Ziel.
 
XamBonX schrieb:
Das doch Scheiße...dann fehlt ja Boo.
musste sein xD
Majin_boo.webp
 
@Muntermacher
Ich habe mich aber auch nicht nur auf deine "eigene" Definition bezogen, sondern auf deinen Text insgesamt.
 
Muss man heutzutage wirklich abwarten und dann schauen, ob das Ergebnis dem eigenen Geschmack entspricht. Gibt ja teils auch massive Qualitätsunterschiede bei neuen Serien.

Für mich hat Andor die Messlatte in den letzten Jahren massiv nach oben geschoben. Danach kommt dann lange nichts. ST:Strange New Worlds ist richtig gut. Fallout 4 macht vieles richtig, Loki und auch einige andere Serien.

Daneben stehen die Witcherserie, SW Acolyte, Ringe der Macht, ST:Discovery und viele Andere...bei denen die Stories, das Worldbuilding und zum Teil auch die Schauspieler mich wieder vergrault haben.

Für mich ist Wokeness in einer Serie nicht so entscheidend, ob ich etwas gut oder schlecht finde. Am Ende muss das Gesamtpaket passen und sich die Welt stimmig anfühlen.

Was kann man also schlussendlich hier mitnehmen? Es soll eine BG3 Serie geben. Ob die am Ende was taugt, wird sich zeigen.
 
DJMadMax schrieb:
Stets wegsehen und so tun als sei nichts gewesen hat der Welt bekanntlich auch schon immer gut getan.
Dude, wir reden hier von Medien, spezifisch Filme/Serien, und nicht von einem Pogrom. Nicht hinschauen und es nicht konsumieren ist deine höchste Macht, die du im Bezug auf Medien leisten kannst, wenn es dir nicht gefällt.
DJMadMax schrieb:
Genau, man kennt mich nicht anders.

Da wäre ich dann wieder beim ersten Zitat: am Besten jedem seine Meinung verbieten - auch das hat der Welt in der Vergangenheit ja schon sehr gut getan.
Niemand verbietet dir deine Meinung. Ich hab nur hinterfragt wieso man diese auf biegen und brechen mitteilen muss, wenn man inhaltlich nichts außer Pessimismus darbieten kann^^
testwurst200 schrieb:
Bei solch einer Weltuntergangsserie eine komplette folge der Homosexualität widmen war trotzdem sehr fragwürdig.
Total unnötig für die Story und man hätte es auf 10 Minuten abkürzen können. Bei einem hetero Pärchen könnte man das ebenso kritisieren ;)
Hm, der letzte Satz entlarvt meiner Meinung nach das Problem, denn da hätte niemand den Inhalt der Folge auf "eine komplette Folge der Heterosexualität widmen" heruntergebrochen.
Homosexualität ist ein Beiwerk in der Folge, aber nicht der Kern. Inhaltlich wäre es mit Mann/Frau absolut identisch gewesen, man hat sich aber sicherlich für Bill und Frank entschieden weil deren Storyline im Vgl. zum Spiel aufgrund von Zeit abgewandelt werden musste. Und Bill hat halt im Spiel ne wichtige Rolle gespielt und sein "Prepper"-Background hat sich gut dazu geeignet aufzuzeigen wie die Stunden, Tage und Wochen vor und nach den Evakuierungen abliefen.

Du hast noch Folge 5 angesprochen, in der dir die "Wokeness" zu weit ging. Ich wusste jetzt aus dem Kopf heraus nicht mehr den Inhalt, hab's grob nachgelesen und weiß echt nicht was du damit meinst bzw. wo es "nach Wokeness getrieft" hat.
War das denn die Folge in der sich Ellie und Dina küssen? Habe nur nachgelesen das Dina angeschossen wird, Ellie verfolgt jemanden in den Keller eines Krankenhaus und schlägt die Person dann mit nem Rohr zusammen
Muntermacher schrieb:
ich schrieb:
ich würde (also Konjunktiv) für mich (also nicht allgemeingültig) ...... (ergo, ich habe nicht behauptet, daß meine persönliche Definition mit der realen übereinstimmt).
Nun, wenn du eigene Definitionen für dich festlegst brauchst du dich nicht wundern, wenn andere mit Fakten ankommen und den Inhalt deiner Aussage hinterfragen.
 
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Ich find ja immer Versuche ein RPG als lineares, nicht interaktives Medium einzufangen, dass von den eigenen Entscheidungen lebt etwas... Fehl am Platz. Diese Art Spiel funktioniert ja hauptsächlich, weil man selbst die Person ist, die entscheidet und eine Rolle spielt. Fällt dieser Teil weg, dann bleibt... Nicht mehr sehr viel übrig.

Wobei BG immerhin genug Stoff für gute Charaktere, gute Dialoge und eine interessante Story bieten würde... Nur ob sowas auch wirklich eingefangen wird, da darf man doch sehr skeptisch sein, bei der Menge an Verfilmungen die deutlich unterhalb des oft auch eher linearen Ausgangsmaterials sind...
 
kicos018 schrieb:
Niemand verbietet dir deine Meinung. Ich hab nur hinterfragt wieso man diese auf biegen und brechen mitteilen muss, wenn man inhaltlich nichts außer Pessimismus darbieten kann
Also darf man Meinungen nur dann äußern, wenn sie der eigenen Auffassung nach positiv sind?
 
DonDonat schrieb:
Diese Art Spiel funktioniert ja hauptsächlich, weil man selbst die Person ist, die entscheidet und eine Rolle spielt.
Das würde ich so nicht unterschreiben. BG sowie generell Pen & Paper-Spiele leben von den Geschichten. Ja, selber die Geschichte spielen, macht Spaß. Aber man kann sich auch mal eine Geschichte in dem Universum erzählen lassen. Das läuft dann unvorhersehbarer ab, weil da manchmal Entscheidungen getroffen werden, die man selber nicht wählen würde.

Deswegen läuft auch Warhammer (40K) so gut. Das kann man als P&P, Tabletop oder auch einfach nur als Buch genießen.
 
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@DonDonat

Genau deswegen werden ja nur Geschichten aus der Welt von BG3 erzählt und nicht BG3 nacherzählt. Das würde schwer funktionieren, aber eine Anthologie von Geschichten kann klappen
 
Könnte richtig gut werden, HBO ist nicht dafür bekannt viele Dinge zu versemmeln und stehen für hohe Qualität.
Die Ankündigung bei der Synchro auf die Menschen aus dem Spiel zurückzugreifen, verstehe ich allerdings nicht ganz. Es gab ja keine deutsche Synchro, nur Untertitel. Als bleibt nur, dass sie die Stimmen verwenden wollen um Figuren aus der Serie zu synchronisieren, das würde mich aber mächtig mächtig rauswerfen, wenn irgendein anderes Fantasy-Wesen ausser Lae'zel Devora Wildes Stimme hat z.B. Da wär ich raus. Oder sie nehmen andere Personen die dann z.B. Lae'zel spielen und dann sogar im englischen Original synchronisiert werden in englisch?? Fragen über Fragen.

Und wer das Spiel kennt und gespielt hat, weiß schon jetzt, dass ne ganze Menge Kellerkinder mächtig rot anlaufen werden, mit den Füßchen aufstampfen werden und woke schreien werden sobald die Serie rauskommt. Darauf freue ich mich, richtig schön amüsant das jetzt schon zu antizipieren :D Sollen die Wutwichtel kochen.
 
Krik schrieb:
Das würde ich so nicht unterschreiben.
Ach also ist ME z.B. besser wenn du weniger Spielraum für Entscheidungen hast, ergo, ME3 ist der beste Teil der Serie ;) ?

Nein, RPGs leben von ihrem Roll Play und wenn du dass entfernst, dann bleibt halt nicht so viel übrig.


Krik schrieb:
BG sowie generell Pen & Paper-Spiele leben von den Geschichten. Ja, selber die Geschichte spielen, macht Spaß.
Gerade P&P leben noch mehr von Gruppen-Dynamik mit deinen Freunden, von daher würde ich die sogar noch weiter ausklammern.


Krik schrieb:
Aber man kann sich auch mal eine Geschichte in dem Universum erzählen lassen.
Ist dann aber halt kein RPG mehr in dem man mit seinen eigenen Entscheidungen konfrontiert wird und oft dann auch eher schlechter als besser.


Krik schrieb:
Das läuft dann unvorhersehbarer ab, weil da manchmal Entscheidungen getroffen werden, die man selber nicht wählen würde.
Unvorhersehbar ist aber für gute RPGs aber genau gewollt: du sollst ja nicht direkt wissen, was deine Entscheidung zur Stunde X alles bewirken kann. Du sollst damit erst später zum Zeitpunkt X+1 konfrontiert werden, damit du einen Lern-Effekt hast. Ohne den verlierst du wie oben geschrieben einfach Impact weil nicht mehr du aktiv der Entscheider bist.


Krik schrieb:
Deswegen läuft auch Warhammer (40K) so gut. Das kann man als P&P, Tabletop oder auch einfach nur als Buch genießen.
"Gut laufen" ist für ein Nischen-Genre relativ: außerhalb dieser ist Warhammer kaum stattfindend und selbst innerhalb der Nische wäre mir neu, dass ein Großteil der Werke >=9/10 sind. Selbst die "Meilensteine" von 40k von denen ich bisher nur gutes gehört habe und dann selbst mal rein geschaut hatte, waren oft eher ein 7.5/10 weil ohne den RPG Aspekt du deutlich mehr in Sachen Charaktere, Story und Komplexität liefern musst, was dann aber halt nicht passiert.


Madcat69 schrieb:
Genau deswegen werden ja nur Geschichten aus der Welt von BG3 erzählt und nicht BG3 nacherzählt.
Was meinen Punkt nicht ansatzweise weniger valide macht: du willst eine "Geschichte" aus einer RPG Welt erzählen, die von genau der Interaktion lebt. Dabei musst du zwangsläufig ne Menge verlieren, geht gar nicht anders.


Und nein, ich sage hier nicht, dass es nicht gut werden kann. Ich sage nur, dass es mit hoher Sicherheit nicht BG3 gut werden wird, auch weil ohne die aktive Entscheidung eben noch mehr über Story/Charaktere geliefert werden müsste... Was bei der Qualität von BG3 als kaum realistisch gesehen werden darf.

Klar, wenns ne 7.5 oder 8 von 10 wird am Ende, dann wäre dass ein "Win" für Videospiel Adaptionen... Aber von BG3 ausgehend, wäre es dann trotzdem noch mal nen ordentliche Nummer schlechter.


Ähnlich sieht es auch bei anderen Spiele Genres aus: man stelle sich Bioshock als ziemlich lineares Spiel als Film oder Serie vor... Es würde, wenn es 1 zu 1 nacherzählt wird, immer noch gut sein aber halt keine 9.x von 10 mehr weil die Geschichte zwangsläufig darauf aufbaut, dass es interaktiv ist. Und ja, mehr möchte ich hier nicht schreiben, weil Bioshock genau wie RPGs eins der Beispiele ist, wieso die Transition von "Interaktiv" zu "linear" nicht wirklich funktioniert, wenn ein Kern des Ganzen diese Interaktivität ist.
 
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