Basiswissen passive Lautsprecher (nicht vorhanden...)

w764

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Me bad...sry...glatt überlesen bzw. vergessen...

Die beiden Kombinationen unterscheiden sich m.E. im Wesentlichen so:
1. 2 relativ einfache (aber dennoch gute) 2-Wege-Regallautsprecher (45-22.000 hz), die du auch an der Wand montieren könntest. Dazu ein Sub, der dir im Tiefton-Bereich mehr "Substanz" liefert als die beiden Adams. Das ist u.a. der Bauart (relativ großes Gehäuse, großer Tieftöner mit 10" bzw. 25cm), der integrierten Verstärkereinheit, der Frequenzweiche, dem abgedeckten Frequenzbereich (20-180 hz) des Mivoc geschuldet - ohne zu akademisch zu werden. Damit bekommst ein großes Frequenzspektrum abgedeckt. Die passiven Regal-LS brauchen aber noch einen Verstärker, damit da etwas Hörbares rauskommt.

2. Die Adams sind gehen bei 45 hz erst los, bieten also damit eine geringere Abdeckung als 1. Der vorwiegende Einsatzbereich von aktiven Nahfeldmonitoren (also mit eingebautem Verstärker) ist bei Musikproduktionen und anderen Audioproduktionen (siehe auch hier). Aus eigener Erfahrung (und wohl vieler anderer hier im Forum) sind sie aber auch schlicht zum Musikhören am Schreibtisch geeignet. Die Adams sind hochwertig aufgebaut. D.h., würdest du die Mivoc Regal-Lautsprecher alleine gegen die Adams vergleichen, würdest du evtl. ( - kann sein - muss nicht sein!-) die Adams vorziehen. Du kannst die Adams später jederzeit mit einem Subwoofer (z.B. auch von Adam Audio) ergänzen.

Ob dir das den Mehrpreis und die geringere Frequenzabdeckung zu Beginn wert ist, musst du letztlich entscheiden.

Übrigens sind für beide Optionen bei dir noch die entsprechenden Wandhalter oder Stative hinter dem Schreibtisch erforderlich. Ich würde dahingehend zumindest bei den Adams mit thomann telefonieren.
 

hubbabubba123

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Vielen Dank, das ist ja mal gut erklärt.

Bezüglich Aufstellung habe ich im Moment ein paar kleine Eurobehälter, also sowas

https://www.bauhaus.info/kunststoffboxen/bauhaus-eurobehaelter/p/10753175

in denen ich Krimskrams verstaue. 5 davon übereinander sind dann etwa 1,10m hoch und darauf stelle ich Moment meine Boxen (ich habe also zwei 5-er Türme in etwa 1.5m Abstand).

Das ist natürlich improvisiert, aber gäbe es grundsätzliche Bedenken das mit besseren Boxen genauso zu machen?
Ergänzung ()

Und die Boxen würden mit dem Verstärker über Audio-Kabel mit jeweils einem Bananenstecker vorne und hinten verbunden werden?

Wenn man sich also 10m Audiokabel kauft und 4 Bananenstecker wie genau befestigt man die Bananenstecker am Kabel? Kann man das anklemmen oder muss man das löten?
Ergänzung ()

Und wie würde ich dagegen einen Adam anschliessen?

Könnte ich da einfach mein 3.5mm Kabel nehmen und vielleicht noch einen Adapter und das wars?

Ich habe wirklich keinerlei Ahnung stelle ich gerade fest...
 
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enerGI

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ja genau, du könntest die kabel auch ohne stecker anschließen aber mit bananenstecker ist es einfach praktischer.. bananenstecker werden in der regel nur geschraubt bzw geklemmt..

für die adam bräustest du noch ein kabel bzw adapter von klinke auf cinch wenn du die direkt an den pc anschließen willst

falls du die passive variante nehmen solltest würde ich erneut denn Topping MX3 empfehlen
https://www.amazon.de/Topping-MX3-Eingebauter-Kopfhörerverstärker-Digitalverstärker-Silber/dp/B075SXS4KR
der deckt praktisch alles ab was man am schreibtisch braucht, dac, kopfhörerverstärker, verstärker für lautsprecher, bluetooth und das alles auch nicht nur so halbgar sondern ziemlich gut..
 

w764

Lieutenant
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1. Die Kisten sind nicht ideal; wenn sie allerdings halbwegs schwer be- bzw. gefüllt sind, dann dürften sich Vibrationen und Resonanzen halbwegs in Grenzen halten. Selbst dann... Haben die Boxen Deckel oder ist die obere schlicht andersum oben drauf? Bei letzterem würde ich nach einer anderen Lösung schauen. Einfache Alternative: 2 L-Winkel mit Brett je Box; die L-Winkel kopfüber mit dem Brett oben drauf an die Wand; darauf dann die Boxen mit Spikes; die Bretter so berechnen, dass du die Boxen ein bischen von der Wand entfernt aufstellen kannst (also nicht press an der Wand).

Zur Veranschaulichung der Verkabelung wäre evtl. Fotos von @Prisoner.o.Time für dich hilfreich: dann verstehst du besser, was mit seiner Beschreibung gemeint ist.

Für die Adams: ruf bei thomann an. Die geben dir die für deinen Setup erforderlichen Kabel bei der Bestellung mit dazu. Das ist deren Tagesgeschäft. Auch hier gilt für die Aufstellung: ideal ist das nicht. Bei thomann gibt es Stative für ca. € 50 das Paar. Das wäre in beiden Fällen wahrscheinlich eine sinnvolle Investition; auch hier: die Berater von thomann fragen.

Da fu keinerlei Erfahrung in dem Bereich hast, würde ich Lötarbeiten vermeiden.

Hoffe, das hilft dir weiter.
 

Twostone

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Bananenstecker braucht es nicht wirklich, man kann auch ohne Weiteres bei Schraubanschlüssen entweder Aderendhülsen oder Ringkabelschuhe nutzen. Die sind auch noch einmal deutlich günstiger als dieser vergoldete HiFi-Voodoo. Natürlich gibt es auch aus der Messtechnik günstigere Bananenstecker, die den Zweck ebenso erfüllen.
 

hubbabubba123

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Da fu keinerlei Erfahrung in dem Bereich hast, würde ich Lötarbeiten vermeiden.
Hey - ich habe keine Ahnung von Audio aber ich habe schon gelötet (aber auch nur ein bisschen - also ich würde es gerne vermeiden).

Und meine Türme haben oben natürlich einen Deckel drauf und sind voll...

Aber summa summarum: Um passive Boxen an einen Verstärker anzuschliessen kaufe ich ein paar Meter Audio-Kabel und zwacke da mit einer Zange geeignete Längen ab, an die ich dann Bananenstecker oder was auch immer klemme.
Um aktive Monitore an meinen PC abzuschliessen brauche ich nur einen Klinke auf Chich Adapter.

Beides halte ich für wenig problematisch und ist damit kein Kriterium sich für das eine oder andere zu entscheiden.

Für die passive Variante mit Subwoofer spräche der grössere Frequenzumfang und ein wenig Bastelspass - dagegen spräche dass ich dann mehr Zeug rumstehen habe (also extra Subwoofer + Verstärker).

Gäbe es denn auch aktive Subwoofer, also etwa zusätzlich zu den Adam, nur ohne extra Verstärker?
 

Cardhu

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Du brauchst weder Bananenstecker noch sonstwas. Du kennst einfach das Kabel abisolieren mit x mm und verdrillen und dann ordentlich mit der Schraube festziehen. Das ist das wo du dir am wenigsten Gedanken machen musst. Bananenstecker sind super, wenn du sehr oft die Lautsprecher tauschst, aber für den Normalanwender unnötig.
Es gibt auch genug aktive Subwoofer, die ich auch eher bevorzugen würde. Allerdings kosten vernünftige Subwoofer schon etwas mehr. Je nachdem was du für klassische Musik hörst, macht auch da ein Subwoofer Sinn. Da deine Butze aber hellhörig ist, wenn ich das grad nicht vertausche, ist ein richtig tiefer Bass von Fagott und co natürlich nicht so dolle, vorallem da tiefe Frequenzen deutlich mehr Wände anregen als hohe Frequenzen => Nachbarn hören das schneller und lauter. Ist aber wie gesagt stark von den eigenen Vorlieben und Lautstärken abhängig. Für Zimmerlautstärke finde ich einen extra Subwoofer nicht unbedingt nötig, wenn man es aber in Orchesterlautstärke haben will, quasi unabdinglich. Weiß aber nicht, ob deine Nachbarn das geil finden, meine wahrscheinlich nicht so, weswegen ich dann Kopfhörer nutze^^
 

hubbabubba123

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Das ist genau der Punkt. Ich kann über Lautsprecher nicht laut Musik hören. Wenn ich das will benutze ich Kopfhörer.
Allerdings nerven mich Kopfhörer und ich möchte i.d.R. Musik ohne Kopfhörer hören - dann aber gerade nicht in Orchesterlautstärke.

Ist da ein subwoofer sinnvoll?
 

Prisoner.o.Time

Admiral
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@enerGI - Was hälltst du von dem Sabaj A4?

https://www.amazon.de/dp/B078W58RV9

@hubbabubba123 - Nachdem scheinbar noch die eine oder andere Frage offen ist bzw. ich gebeten wurde mich noch einmal zu Wort zu melden, möchte ich dies liebend gerne tun.

Ein par Infos zu den einzelnen Teilen:

Die Mivoc Lautsprecher sind passiv müssen also von einem zusätzlichen Verstärker angetrieben werden.
Der Mivoc Subwoofer ist aktiv. Hat also einen Verstärker bereits integriert.
Audiokabel um die Lautsprecher bzw. den Subwoofer mit dem Verstärker zu verbinden.
Bananenstecker um die Kabel sauber anschließen zu können. Um z.B. ein ausfranzen von Kabeln zu vermeiden.

Als Erstes möchte ich mich dem Thema Subwoofer annehmen. Ich weiß ja nicht wie du dazu stehst, aber ich finde gerade bei niedriger Lautstärke dass sich ein Subwoofer zur Unterstützung von Regallautsprechern sehr gut macht. "Kleine" Lautsprecher schaffen es nun einmal nicht bei "normaler" Lautstärke ansprechenden Bass zu produzieren. Ich Rede da jetzt nicht von Boom Boom. Sondern wirklich von passendem Bass.

Zu den Bananensteckern allgemein, diese sind natürlich wie bereits mehrfach erwähnt keine Pflicht. Ich persönlich finde sie allerdings sehr praktisch. Gerade dann wenn man ab und an mal die Kabel umsteckt oder entfernen muss. Denn durch Bananenstecker werden die Kabel nie ausfranzen und du kannst ohne probleme die Kabel sofort wieder anschließen. Die Bananenstecker von Nakamichi bzw. Optisch ähnliche sind alle gleich aufgebaut, ich mach nachher auch noch ein paar Bilder und häng sie an.
Die Bananenstecker werden aufgeschraubt damit die Schrauben zum Befestigen des Kabels frei liegen. Danach steckst du das abisolierte Kabel in die Stecker und fixierst dieses mit zwei kleinen Schrauben. Danach wird das Ende des Bananensteckers mit dem eigentlichen Stecker verschraubt. Das wars dann auch schon. Nix löten nur schrauben. Theoretisch gesehen könnte man auch noch mit Adernendhülsen arbeiten. Halte ich aber für unnötig. Hier gleich mal ein Beispielbild aus dem Internet:

1550551230546.png


Zu der Verkabelung allgemein. Den Verstärker würde ich für eine komfortable Bedienung auf dem Schreibtisch platzieren. Der Verstärker selbst wird mit einem Netzteil mit Strom versorgt. Das Audiosignal bekommt er entweder per BlueTooth oder via Audikabel (Soundkarte mit Klinke raus, Stereo Cinch bei Verstärker rein). Das Signal wird dann mit jeweils einem Kabel an beide Lautsprecher bzw. dem High Lvl Input des Subwoofers angeschlossen.

Kleine Info am Rande: Der Mivoc Hype 10 G2 Subwoofer hat "nur" Klemmen. Sprich wenn du den von mir empfohlenen Verstärker nutzt, zweigst du von dem weißen Audiokabel so viel ab wie du brauchst, kannst aber an dem Subwoofer selbst keine Bananenstecker nutzen. Das geht nur mit speziellen Schraubklemmen.

Falls anstelle des von mir genannten Breeze Audio Verstärkers der Sabaj A4 oder der Topping MX3 zum Einsatz kommt, nutzt du ein "einfaches" Mono Cinch auf Stereo Cinch Kabel und schließt es an dem regulären Line In bei dem Subwoofer an.

Falls weitere Fragen auftauchen, nur raus damit ;-)
 
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hubbabubba123

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Gut, vielen Dank. Das war schon mal sehr informativ.

Die Varianten einmal mit passiven Boxen+Verstärker+Subwoofer(+Netzteil+Kleinkram) oder mit aktiven Nahfeldmonitoren (sagen wir mal Adam t5v) kosten in etwa dasselbe - und zwar deutlich mehr als die ursprünglich avisierten 200 Euro, aber sei's drum.

Wäre es nun eine deutliche Verbesserung nochmal 150 Euro draufzulegen und den Nahfeldmonitoren noch einen Subwoofer zu spendieren oder wäre das auch nicht sehr viel besser als die Prisoner-Variante und somit sinnlos investiertes Geld?

Ich bin übermorgen in Frankfurt und werde mal bei Session vorbeischauen. Die haben zwar die Adam nicht, aber ich möchte mal einen Eindruck von solchen Nahfeldmonitoren gewinnen.

Was ist denn beim Besuch eines solchen Fachgeschäftes der beste Weg um Musik die man zum Probehören verwenden will mitzunehmen?

Kann ich mir einfach ein paar flacs auf's Handy kopieren und annehmen dass es einen Weg geben wird das auf die Boxen zu bringen?
 

Twostone

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Da deine Butze aber hellhörig ist, wenn ich das grad nicht vertausche, ist ein richtig tiefer Bass von Fagott und co natürlich nicht so dolle
Große Kesselpauke, sage ich da nur.

@Prisoner.o.Time: Bananenstecker hin oder her, fachrichtig wäre diese Verbindung ausgeführt, würden jetzt auch noch Aderendhülsen verwendet unter der Schraubverbindung.

Bananenstecker sind nur dann nützlich, wenn man häufig mal umsteckt. Sonst kann man es auch gleich bei den Aderendhülsen belassen.

Blanke Adern verquetscht man eigentlich nicht. Auch nicht in Bananensteckern.

Wäre es nun eine deutliche Verbesserung nochmal 150 Euro draufzulegen und den Nahfeldmonitoren noch einen Subwoofer zu spendieren oder wäre das auch nicht sehr viel besser als die Prisoner-Variante und somit sinnlos investiertes Geld?
Gerade bei Klassik ist die Wahl nur zwischen guten Subwoofer oder keinem Subwoofer. Wenn Du nicht mehr unterscheiden kannst, ob das undefinierte Grollen nun Cellos oder Kesselpauken sind, macht es auch keinen Spaß. Auch brauchst Du gerade bei Klassik eine hohe Auslenkung und eine mittelharte bis harte Einspannung (bei guten Aufnahmen). Wenn die Schwingspule an ihre (mechanischen) Grenzen stößt, klingt das auch nicht so schön (und hält auch nicht lange). Und eben besagte Kesselpauken sind dann doch noch mal ein ganz anderer Schlag, als eine Basedrum. Subwoofer haben bei klassischer Musik schon schwer zu arbeiten, auch bei kleinen Lautstärken. Da ist die nahezu gleichgförmige Belastung bei z.B. elektronische Musik nichts gegen (es sieht nur brachialer aus, wenn der Lautsprecher dauerhaft fleißig pumpt). Umso wichtiger, daß der Sub eben präzise aufspielt und nicht einfach nur vor sich hin brummelt. Klassik verzeiht da deutlich weniger als das, was so üblicherweise im Radio läuft.

Geh mal in ein Studio, nimm mal was mit und teste mal Subs in verschiedenen Preisklassen aus. Teste auch mal mit, mal ohne. Dann kannst Du immer noch entscheiden.
 

w764

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Bei Session würde ich mir diese Boxen anhören: alle zwischen € 250 und 460 das Paar.
  • JBL305 MK2
  • Yamaha HS5
  • KRK RP5 oder 6
  • Monkey Banana Gibbon 5
  • Monkey Banana Gibbon Air
  • Monkey Banana Turbo 5 als B-Ware
  • Mackie MR524
Flacs sollten reichen.

Vorher anrufen, ob sie deine Kandidaten aufgebaut und angeschlossen haben. Sonst kann das dauern.

Die Adams gibt es bei 2 Händlern in FFM: Cream Music in der Taunusstr. 43 und Hifi-Profis in der Große Friedberger Str. 23-27. Vorher anrufen, ob sie auch den Sub haben.

Die o.g. Boxen haben doch sehr unterschiedliche Klangbilder.
 

w764

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Uha...hatte den Laden direkt von der Adam-Webseite... gut, dass du das nochmal geprüft hast.
 

enerGI

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@Prisoner.o.Time
Im Prinzip können die beide das gleiche aber ich finde die Bedienung bzw Übersichtlichkeit beim Topping besser und man braucht keine Kompromisse beim KHV machen. Hier mal noch 2 Videos dazu..
 

hubbabubba123

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Twostone

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Eine Pauschalaussage lässt sich jetzt direkt nicht treffen, die in Dein Budget passt. Dazu muß man sich die Dinger tatsächlich mal anhören und schauen, wie sie auf groß- und Kleinsignale reagieren, wie die Sprungantwort ist.

Wenn ich Dir jetzt meinen Sub empfehlen würde, bringt Dir das auch nichts, da
a) er ein deutliches mehrfaches Deines Anfangsbudgets kostet,
b) Du noch keinen Verstärker hast
c) Du auch eine anders geartete Signalkette haben wirst
d) Du einen anderen Raumaufbau hast
e) Du auch mit etwas günstigerem als eben diesem gut fahren wirst.

Schau Dir den Sub live an. Bewege mal die Membran, fühle die Einspannung, die Steife des Materials. Die Auslenkung. Teste die Sprungantwort, teste Klein- und Großsignale. Dann entscheide. Einen wildfremden Sub aus dem Internet-Katalog zu beurteilen, noch dazu mit so geringen technischen Daten (noch nicht einmal TSP des Chassis angegeben), das geht nicht.
 

w764

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Das Thema Subwoofer kann man beliebig verkomplizieren (sry @Twostone ...ist nicht böse gemeint - dein Beitrag ist m.E. vollkommen richtig - nur hilft er ihm vermutlich bei seiner Kaufentscheidung nicht viel weiter).

@hubbabubba123 : Anhören, Eindruck verschaffen, wie dir das Klangbild bei deiner Musik insgesamt gefällt und dann die Entscheidung treffen. Der Mivoc hat viele Fans. Zurecht: er liefert fürs Geld einfach guten Gegenwert. Er hat einige Einstellmöglichkeiten, mit denen du spielen kannst. Mein Sub steht z.B. nie über 30% der maximalen Unterstützung, eher weniger.

Evtl. noch mit unterschiedlichen Aufstellorten experimentieren. Alleine damit kannst du das Klangbild eins Subs schon verändern...
 

hubbabubba123

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Da hab' ich offenbar wieder ein Fass aufgemacht...

Was ist eine Sprungantwort, was ist TSP - oder um das ganze etwas abzukürzen: Wo/wie kann ich mir denn effizient die Grundbegriffe beibringen die ich brauche um die Antworten überhaupt verstehen zu können?

Aktuell ist mein Bild das dass für 300-350 Euro das Prisoner-Setup wohl nicht schlecht ist. Aber wenn ich jetzt mein Budget sowieso weit überziehen würde - könnte ich dann für ein wenig mehr Geld das noch toppen, oder ist das Prisoner-Setup so gut dass, wenn man das wesentlich verbessern wollte, man bei 1000+ EUR landen würde...

Ich habe offengestanden gar kein festes Budget aber ich möchte das gute Gefühl haben dass es "bang-for-the-buck" ist wenn ich ein paar Hundert Euro auf den Tisch lege und ich nicht viele Euro für inkrementelle Verbesserungen ausgebe die für mich im Alltag keine Rolle spielen würden.

Ich werde jetzt erstmal eine Runde durch Musikhäuser ziehen, damit ich den theoretischen Begriffen auch Höreindrücke gegenüberstellen kann.

Aber mir scheint schon (auch wenn das hier ja eigentlich mehr ein PC-hardware Forum ist, dass die Leute hier Ahnung haben - also nochmal Danke für den Input...
 

Twostone

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TSP ist nur meine eigene Abkürzung, da ich zu faul war, Thiele-Small-Parameter zu schreiben... ;)
Du brauchst diese Angaben nicht wirklich, die sind nur dann interessant, wenn man Lautsprecher beurteilen soll, die man nicht kennt und nicht hören, nicht fühlen, nicht bespielen kann. Und auch dann kann man nur eine Aussage über ihr Verhalten, nicht über den (subjektiv) guten Klang treffen.

Sprungantwort, Großsignal... All das sind eigentlich Begriffe aus der Meßtechnik oder EMSR. Aber letztlich mußt Du nur eines aus den Antworten verstehen: Dir muß der Klang gefallen. Guter Klang ist nunmal subjektiv. Manche sind gar mit (aus meiner Sicht) schrottigen Creative- oder Logitech- Sets zufrieden (oder auch Teufel, Bose, etc).

ich möchte das gute Gefühl haben dass es "bang-for-the-buck" ist
Testen, testen, testen. Ist wie beim Häuserkauf: Man beschließt nicht einfach: "Heute kauf ich mir mal ein Haus", sondern überlegt sich eher "was muß mein Haus alles haben, wie muß es aussehen" und sucht dann über einen längeren Zeitraum nach dem bestmöglichen Kompromiss, schaut sich interessante Kandidaten an und filtert unangemessene im Vorfeld aus. Ein Haus aus dem Katalog würde ich nicht kaufen wollen. Ich muß es auch erst einmal "anfassen" können...
Meistens weiß man auch besser, was realistisch ist, hat man sich mehrere Häuser angeschaut. Das geht nicht nur aus dem Katalog.

und ich nicht viele Euro für inkrementelle Verbesserungen ausgebe[/URL]

Solange Du unter 1k€ bleibst, bist Du imho für ein einfaches Setup meist gut dabei. Ganz ehrlich zahle ich teilweise gar auch Geld, um den Klang zu "verschlechtern", zumindest aus technischer Sicht.
Für mich persönlich gehe ich schlichtweg davon aus, daß es (für einen Sub) einfach nicht möglich ist, eine "vernünftige" Endstufe unter einem gewissen Preisniveau zu bauen, da ich die (EK-) Preise für einige einzelne Komponenten kenne und auch so manches Datenblatt zu betreffenden (aktiven) Komponenten und deren Alternativen. Dann kommt dazu noch der Preis für Chassis, Gehäuse, Anschlüsse, Platine, Dämmmaterial, die Entwicklungskosten, die BS-Zertifizierung und die Händlerpauschale dazu...
 
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