Bau eines Homeservers

Nero80

Lt. Junior Grade
Registriert
Jan. 2009
Beiträge
450
So hallo erstmal
und zwar wollte ich mir aus einen etwas älteren office pc einen Server basteln.

Hier die schon vorhandenen Teile
:

AMD X2 4600+EE
Gigabyte GA-M57SLI-S4 rev 1.0
Corsair 2GB DDR2 800MHz
MSI nVidia Geforce 8400GS

Ich würde den Server gerne als Backup, FTP(Netzintern), als Webserver und für weitere kleine kleine Aufgaben verwenden.

Als OS verwende ich vorerst Windows Server 2008 R2.

Teile die gekauft werden:

Gehäuse: 3R Systems R450 Schwarz
RAM: Kingston ValueRAM DIMM 4 GB ECC DDR2-800 Kit
PSU: Netzteil 300W Silverstone Nightjar ST30NF
Fesplatten: ??
CPU-Kühler: Scythe Ninja 3 SCNJ-3000 ; Arctic-Cooling Freezer Xtreme Rev.2 ; Mugen 2 Rev.B SCMG-2100 ??

Fragen:

Lohnt es sich groß ECC Ram einzubauen?

Welchen CPU-Kühler soll ich verwenden ? Da ich die Kiste am liebsten möglichst passiv betreiben möchte.

Welche Festplatten sollte man in so einem Server verbauen ? (ich würde jetzt eine 160GB Systemplatte und 2x 1oder 2Tb Platten laufen lassen von Samsung)

Lohnt sich raid im meinen Fall?

Den Server werde ich auch hauptsälich als Testobjekt missbrauchen:king:, da ich zur zeit eine Ausbildung zum Technischen Assistenten für Informatik Systemintegration absolviere und mich gerne mit dieser Materie weiter auseinandersetzen möchte.
 
Wird aber nicht billig wenn man bedenkt was der so für strom frisst. Da wirst du bestimmt ne Kilowattstunde pro tag los. Ich würde mir ein fertigen und energiesparender nas kaufen
 
ECC Ram brauchst du nicht unbedingt, vor unterstützt das kaum ein Desktop Mainboard. 2GB RAM reichen locker aus. Mein Homeserver läuft mit 512MB SD RAM ;)
Evtl. kannst du die CPU undervolten, dann reicht eine passive Kühlung sicherlich aus. RAID wird sich kaum lohnen, da die OnBoard Chips nur sehr geringe Lesitung bringen, da sie die CPU die Hauptarbeit machen lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zuletzt bearbeitet:
okay dann hat sich das mit raid erledigt, cpu undervolten wollte ich sowieso.
ähm wie sieht das aus wenn ich mit dem Server Virtualisiere da wäre ECC 4GB aber angebracht oder?
(das mainboard unterstützt das auch)
 
Für die Virtualisierung ist der größere Speicher sicherlich sinnvoll und ECC kann nicht schaden, wenn der Aufpreis nicht allzu hoch ist. Nur besonders schnell wird das auf einer so "kleinen" CPU auch nicht laufen.

Mit welcher Software willst du denn Virtualiseren? Möchtest du mehrere Windows / Linux / Unix Server gleichzeitig laufen lassen?
 
Noch was zur Kosten-Nutzen-Rechnung:

Für das Silerstone-NT, das Gehäuse und den Kühler müsstest du ja nochmal ca. 200€ investieren. Nimmt man dann noch den recht hohen Stromverbrauch dazu, lohnt sich das wirtschaftlich einfach nicht ggü. ner Fertiglösung.

Falls du unbedingt basteln willst: Der Ninja 3 ist aufgrund des größeren Lamellenabstands besser für den (Semi-)Passivbetrieb geeignet als der Mugen 2.
Das NT ist def. zu teuer. Da würde ich mir eher noch eine Pico-PSU anschaffen, wenns schon unbedingt passiv sein soll (würde dann auch ein paar Watt einsparen).
Um die richtige Auswahl zu treffen, müsstest du das System mal unter typischer Last testen. Ob z.B. dieses Bundle hier bereits ausreicht hängt dann auch noch von Anzahl und Typ der zu verbauenden Festplatten ab.
Außerdem solltest du bedenken, dass es nicht unbedingt passiv sein muss, da auch ein hochwertiger Lüfter auf geringer Drehzahl nicht wahrnehmbar ist. Somit käme als NT z.B. auch ein BeQuiet Straight Power E8 in Frage oder evtl. der Nachfolger des Enermax Eco 80+ 350W (ErPro).
 
Ich habe eine Entscheidung getroffen und zwar werde ich bis zum relase der Sandy Bridge warten mir dann den einen i5,i3 oder Pentium holen mit einem Micro-Atx board ggf. noch ecc ram, sowie ein Pico-PSU. Das wird wohl die beste alternative die ich habe. Der Rechner wie er jetzt vorhanden ist , wird erstmal zum einarbeiten in die Materie genutzt. Damit man später nicht wie ein dummer vor seinen achso tollen server steht und gar nichts geregelt kriegt.
 
ähm aber die pentium sind noch nicht draußen :P
 
Nur sind die dann viel zu teuer - um nur mal etwas mit Hyper-V etc. zu spielen. Dein 4600+ reicht da locker erstmal aus. Evtl. steckst auf das Board noch einen Athlon X4 mit 4x 3Ghz (Von deinem Board seit BIOS Version F15E unterstützt) und dazu dann 8GB Ram, natürlich ohne ECC, da Du da kein Produktivsystem drauf fährst.
Nicht zu vergessen 1 oder 2 billige 1TB HDDs. Fertig ist das Testsystem. Wenn das nicht 24/7 läuft kannst Du auch das NT nehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nero80 schrieb:
Virtualisiere da wäre ECC 4GB aber angebracht oder?
Warum? Weißt du was ECC macht oder verbindest du es nur gedanklich mit Sever-Systemen?
ECC ist ein Fehlerkorrekturverfahren um 1-Bit-Fehler zu korrigieren und einen 2-Bit-Fehler zu erkennen. Dies ist nötig wenn du sehr hohe Datenintegrität benötigst. Sprich wenn auf keinen Fall ein fehler auftreten darf der nicht erkannt wird. Dies ist eigentlich nur bei Produktivsystemen nötig und selbst da nicht bei allen. In Testumgebungen erst recht unnötig.
In deinem Fall handelt es sich eigentlich nur um eine "Spielwiese" um sich mit der Materei auseinander zu setzten. An der Stelle gibt es in meinen Augen kaum eine sinnlosere Funktion als ECC. Sollte tatsächlich ein Fehler auftreten wären bestimmte Daten korrumpiert, na und.

Das Geld würde ich, wenn du wirklich vor hast zu virtualisieren, in 8GB RAM investieren und je nach virtualisierten Anwendungen in eine andere CPU.
 
Ich empfehle, mein FAQ in meiner Signatur zu lesen. Die meisten Leute bauen zu starke und damit zu teure Hardware ein, als sie benötigen.
 
Zurück
Oben