Ja das kommt mir bekannt vor sorry, ich versteh auch irgendwo worauf du hinaus willst aber trotzdem ist es mir etwas unklar weil ich beim dem Benq 1070+ eine Leinwand brauche die mindestens 120" groß ist. Also wäre in meinem Fall 100" viel zu klein. Wahrscheinlich wolltest du drauf hinaus das 100" für den täglichen gebrauch viel angenehmer ist als ständig auf eine riesen Leinwand zu gucken. bei 120" und 3,6m Abstand sollte ich aber nicht all zu große Probleme haben oder? Und bei manchen Filmen oder Spielen kann man sich noch etwas davor setzen oder was meinst du?
100" sind von der Bildgröße optimal, aber bei dir nicht zu realisieren, weil der Beamer dafür zu weit von der Leinwand entfernt steht.
Das Geringste, was bei dir geht, sind eben 120", damit du den Beamer an der Rückwand platzieren kannst.
Ich persönlich finde 120" auf 3,6m Abstand grenzwertig, aber das kommt immer auf das persönliche empfinden an. Noch näher als die 3,6m an der Leinwand zu sitzen, würde ich z.B. keinem meiner Gäste zumuten wollen, weil darunter der Filmgenuss leidet.
Warte es einfach ab, bis die Leinwand da ist und hängt, dann wirst du sehr schnell merken, ob die 120" passen oder dir doch zu groß sind.
Es gibt doch Leinwände die sind für alle Seitenverhältnisse geeignet wie 16:9 4:3 oder 1:1 und weitere...
Manche Leinwände oder alle haben doch soeinen stop mechanismus eingebaut. Das heißt ich kann die Leinwand auf meine gewünschte Größe selbst anpassen.
Es gibt im Videobereich 5 gängige Seitenverhältnisse:
1:1
4:3 - das ist das "alte" Seitenverhältnis, das man noch von Röhrenfernsehern und Monitoren kennt, kommt heute noch bei vielen Präsentationsbeamern vor
16:9 - Das Widescreenformat, das sich bei TVs, Monitoren, etc. etabliert hat (z.B. aktuelle TV Programme, teilweise Kinofilme wie z.B. Avatar)
1,85:1 - kommt glaub ich aus den US Kinos
2,35:1 (21:9) - auch CinemaScope genannt, ist das klassische Kinoformat
So nun kannst du von oben nach unten jeweils die Seitenverhältnisse auf einer Leinwand darstellen. D.h. bei 1:1 kannst du alle, bei 4:3 kannst du zusätzlich noch 16:9, 1,85:1 und 2,35:1 darstellen, usw. die Bildbreite bleibt immer gleich, die Bildhöhe verringert sich.
Andersrum kannst du von unten nach oben, also umgekehrt, auch die einzelnen Seitenverhältnisse darstellen, dann bleibt die Bildhöhe gleich und die Bildbreite verringert sich - du bekommst rechts und links schwarze Ränder (das kennst du, wenn du z.B. auf einem Widescreenmonitor einen alten Film im 4:3 Format schaust)
Problem ist, dass sich die schwarze Maskierung, also der Rand um die weiße Projektionsfläche nicht mit anpasst.
Dafür gibt es sogenannte
maskierbare Leinwände, die gibt es als Rahmenleinwände sowohl manuell als auch maskierbar und auch als Rollo elektrisch maskierbar. Kostet aber auch ordentlich Geld, die günstigsten manuellen fangen so bei 1000€ an.
Als Rollo, elektrisch maskierbar - wie ich sie im Heimkino hängen habe - liegst du schon bei 3500€.
Heutzutage kauft man, wenn es keine maskierbare sein soll/kann, 16:9 Wände, da man hier alle gängigen Filme gut drauf darstellen kann. Es gibt zwar eine Letterbox bei 21:9 Filmen, aber diese ist noch zu verschmerzen.
Das Start-Stop System, was du angesprochen hast, bewirkt nur, dass die Leinwand in einer gewissen Position stehen bleibt beim Ausfahren.
Das ist nötig, da die Deckenhöhen von Raum zu Raum sehr unterschiedlich sind. Hast du eine niedrige Deckenhöhe, muss die Leinwand weniger weit rausfahren, als z.B. in einem Altbau mit 3 Metern Deckenhöhe. Mit einer Maskierung hat das aber überhaupt nichts zu tun.
Hier mal das Produktvideo zu meiner Leinwand, da sieht man sehr gut, wie die Maskierung arbeitet:
https://www.youtube.com/watch?v=i7GnDjZMQLY&spfreload=10
Und dieses Video macht sehr gut verständlich was für einen (großen) Einfluss eine Maskierung auf das Bild hat:
https://www.youtube.com/watch?v=2zaFSZMlw_g&spfreload=10