Bedingungsloses Grundeinkommen für jeden

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Nicht wenn die Bank im Ausland investiert das ganze system scheint nur zu funktionieren wenn man die grenzen für Kapitalverkehr, Personen und Waren stark einschränkt.
 
ob das ding international wettbewerbsfähig ist, weiß ich nicht. Es ist aber auch nicht so, das im Augenblick alles total super ist.

Man müsste sich vielleicht einen Schlüssel überlegen:

50% MWst als Einnahme
davon xx% als bGe
der Rest ist für die Regierung zum Ausgeben/Investieren/Schuldenabbau/Rücklage
 
Wenn die Volkswirtschaft offen ist (Auslandskontakte), dann nimmt die Anzahl der zu berücksichtigenden Faktoren deutlich zu (Stichwort „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung“).

A. Leistungsbilanz
A1. Handelsbilanz (Güterimporte, Güterexporte)
A2. Dienstleistungsbilanz (Reiseverkehr, Transport, Versicherungen, Patente, Lizenzen)
A3. Saldo der Erwerbs- und Vermögeneeinkommen (Zinsen, Gewinne, Einkommen aus unselbstständiger Arbeit)
A4. Laufende Übertragungen (Zahlungen von/an internat. Institutionen, Überweisungen ausländischer Arbeitskräfte, Entwicklungshilfe)

B. Kapitalbilanz
B1. Direktinvestitionen (Sachkapital, Aktien, Beteiligungen)
B2. Wertpapierverkehr (Geldmarktpapiere, Finanzderivate)
B3. kurz- und langfristige Kredite der Banken

C. Vermögensübertragungen
C1. Leistungen eher einmaliger Art
C2. Schuldenerlasse
C3. Schenkungen
C4. Erbschaften

D. Devisenbilanz (wertmäßige Veränderungen der Auslandsposition der Zentralbank)
D1. Gold
D2. Devisenforderungen und -verbindlichkeiten
D3. Forderungen an internationale Institutionen (z. B. IWF)


Da wird es schnell unübersichtlich und ich glaube nicht, dass sich dann noch durch die Veränderung einer einzelnen Stellschraube etwas reißen lässt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftskreislauf#Wirtschaftskreislauf_einer_offenen_Volkswirtschaft

http://www.ku-eichstaett.de/Fakulta...a/HF_sections/content/06 Offene Oekonomie.pdf
 
walter08 schrieb:
jup, bedingungslos, damit man arbeit auch ablehnen kann, was im Umkehrschluss dazu führt, das der angebotene Arbeitsplatz sich qualitativ erhöht

Danke für diese treffende Zusammenfassung der Ziele die mit dem bGe verfolgt werden.

Allerdings ist die Aussage, dass sich die Qualität der angebotenen Arbeitsplätze erhöhen würde eine vollkommen an den Haaren herbei gezogene Vermutung.

Die Aussage, dass jeder Bürger dann Arbeit ablehnen kann und trotzdem gut um die Runden kommt ist allerdings Fakt.

Die Frage ist, ob dies nun wirklich positiv ist. Der Luxus in dem wir in Deutschland leben generiert sich nun einmal nicht von selbst und jedem sollte klar sein, dass es mit unserem Land gnadenlos bergab gehen würde wenn sich auch nur 20% der heute arbeitenden Menschen entscheiden würden nach Einführung des bGe zu Hause zu bleiben.

Die Unternehmen denen dann die benötigten Arbeitskräfte fehlen werden mit großer Wahrscheinlichkeit nicht Milliarden investieren um die Arbeitsplätze für das "faule Pack" noch attraktiver zu machen.
Deutschland ist noch immer eines der Arbeitnehmerfreundlichsten Länder dieser Welt.

Viel mehr werden sie die Leistungen im Ausland einkaufen wo sie auch auf die Arbeitnehmer zählen können ...

Wie wäre es, wenn wir nach der Einführung des bGe auch noch kostenlose Ambu-Beutel an alle Bürger austeilen? Dann müssen sie auch nicht mehr selbst atmen, wenn sie nicht wollen.
 
für dich als Kunde: welchen Wert hat eine Produkt, das unter be**** Bedingungen hergestellt wurde? Wäre definitiv cool, wenn man das 100%ig ausschließen könnte, oder?
Nun gibts da 2 Wege das zu erreichen: über Gesetze oder das bGe

man kann deine Argumente auch umdrehn: das 20% zu hause bleiben ist an den Haaren herbeigezogen :rolleyes:
Sollte es tatsächlich so sein, dann sollte man drüber reden, wieso das so ist und wie sich das ändern lässt.


Deutschland ist noch immer eines der Arbeitnehmerfreundlichsten Länder dieser Welt.
stimmt vermutlich, aber es gibt auch ne Menge zu verbessern
 
man kann deine Argumente auch umdrehn: dass 20% zu hause bleiben ist an den Haaren herbeigezogen
Sollte es tatsächlich so sein, dann sollte man drüber reden, wieso das so ist und wie sich das ändern lässt.
Allein schon die Tatsache, dass so viele Leute im Zusammenhang mit dem Grundeinkommen ans Aufhören denken, gibt mir zu denken. Wenn die Arbeitsniederlegung so abwegig wäre, würden die Menschen nicht so intensiv darüber nachdenken. Ich halte das für ein starkes Indiz.

Sollte man über die Ursachen reden? Vielleicht! Aber wer sollte das machen? Ist das eine primäre Aufgabe des Staates? Oder ist das eine Angelegenheit, die ebenso gut zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern geregelt werden könnte (Subsidiaritätsprinzip)?

Es gibt viele gute Gründe, warum man bestimmte Arbeiten nicht machen möchte. Bei dem einen ist es der lange Weg zum Arbeitsplatz, bei dem anderen ist es der Schichtdienst. Nun könnte man den Schichtwechsel abschaffen. Aber dann müssten viele Menschen immer nachts arbeiten. Das macht auch nicht jeder so gerne. Vielleicht ist es auch die Tätigkeit selbst, die einem nicht gefällt, aber über die man eben nicht so einfach reden kann.

Ich brauche die einzelnen Jobs gar nicht einzeln aufzuzählen, die unangenehm sind und immer unangenehm bleiben werden. Dieses Problem ist nicht lösbar, auch nicht durch ein bGe. Die einzige Stellschraube wäre womöglich die Bezahlung. Aber das macht den Job nicht besser, falls das erreicht werden soll.


Und wenn es nur 5 Prozent der Leute sind, die den Hammer an den Nagel hängen: Dann sinkt das Inlandsprodukt auch um 5 Prozent (oder um mehr, wenn der Rückgang sich nicht gleichmäßig verteilt). Damit sinkt Dein Grundeinkommen sofort von 1.000 auf 950 Euro (oder von 800 auf 760 Euro).
 
Zuletzt bearbeitet:
walter08 schrieb:
für dich als Kunde: welchen Wert hat eine Produkt, das unter be**** Bedingungen hergestellt wurde?

Für mich einen recht hohen. Deshalb ist Made in Germany für mich ein maßgebliches Kaufargument. Denn nirgendwo kann ich mir so sicher sein, dass die Arbeitsbedingungen in den Herstellungsbetrieben wirklich gut sind.

Allerdings denken so nur sehr wenige Konsumenten. Geiz ist Geil und da juckt es kaum jemanden unter welchen Bedingungen die Produkte hergestellt wurden.

Nun gibts da 2 Wege das zu erreichen: über Gesetze oder das bGe

Falsch! Es gibt zwei Wege, allerdings ist das bGe in Deutschland sicher keiner!

Der erste Weg ist das Gesetz.
Der zweite Weg ist noch naheliegender:
Der Arbeitgeber erkennt, dass, speziell bei Waren die momentan in Deutschland den Großteil der Produktion machen, die Motivation und die Zufriedenheit der Arbeitnehmer ein wichtiger Produktionsfaktor ist.

Das bGe in Deutschland hat im besten Fall keine Auswirkungen auf die Arbeitsplätze, im schlimmsten Fall werden Arbeitsolätze ins Ausland verdrängt wo die Arbeitsbedingungen deutlich schlechter sind als hier.
Wenn der Unternehmer in Deutschland Unsummen investieren muss um für die Arbeitnehmer "attraktiv" zu werden (denn uns ist gut ja noch nicht gut genug), dann wird er sich zwei mal überlegen ob er den Arbeitsplatz nicht lieber ins Ausland verlegt.

walter08 schrieb:
man kann deine Argumente auch umdrehn: das 20% zu hause bleiben ist an den Haaren herbeigezogen

Es ist nicht an den Haaren herbei gezogen.
Es ist ein potentielles Problem dessen Auswirkungen gravierend wären. Die Wahrscheinlichkeit, dass es wirklich Auftritt ist sicherlich schwer einzuschätzen, möglich ist es aber allemal.
Jeder der sich mit Projektarbeit befasst wird wissen, dass ein ordentliches Risikomanagement zu jedem Projekt hinzu gehört.
Wenn ich dann ein Risiko habe dessen Auftretenswarscheinlichkeit irgendwo in der Mitte einer beliebigen Skala liegt und dessen Wirkung als sehr negativ zu bewerten ist, dann muss ich schon Gegenmaßnahmen parat haben um zu verhindern, dass mir das Risiko das gesamte Projekt kaputt macht.

Also wie würdest du diesem Problem begegnen?

man kann deine Argumente auch umdrehn: das 20% zu hause bleiben ist an den Haaren herbeigezogen :rolleyes:
Sollte es tatsächlich so sein, dann sollte man drüber reden, wieso das so ist und wie sich das ändern lässt.



stimmt vermutlich, aber es gibt auch ne Menge zu verbessern[/QUOTE]
 
hm, ich sag mal, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
Jedenfalls: würden in Deutschland überall Anstrengungen unternommen, die Arbeitsplätze zu verbessern, dann könnte sich das langfristig auch als Wettbewerbsvorteil herausstellen, oder?

http://www.welt.de/wirtschaft/article2407431/So-werden-die-Menschen-in-Zukunft-arbeiten.html

Die Strahlkraft unserer Gesellschaft hat mittlerweile ein paar Kratzer abbekommen, hab ich den Eindruck. Nicht umsonst gewinnen die Kommies immer mehr Wähler. Sogar die Zustimmung zur Demokratie nimmt anscheind ab. :freak: naja, vielleicht ist das jetzt zu weit weg vom thema.
 
Der Artikel aus der Welt verdeutlicht eines der Probleme, die ich auch mit dem bGe habe. Da machen sich Wissenschaftler einen Kopf über die rosige Zukunft der Arbeit - bevorzugt ihrer Arbeit. Aber trotz allem Fortschritt und aller Technik sterben die Menschen. Da müssen Unfallopfer aus der Autobahn-Leitplanke gekratzt werden und es werden halb verweste Omas in ihren Wohnungen aufgefunden. Auch da fällt Arbeit an, die gemacht werden muss und gemacht werden wird.

Diese Arbeit ist nicht schön und macht niemandem Spaß. Ich behaupte allen Ernstes, dass viele Leute diese Jobs hinschmeißen würden, wenn sie finanziell dazu in der Lage wären. Und diese Arbeit erledigt anschließend auch kein ehemaliger Angestellter der Bundesagentur.

Das bGe löst hier kein Problem.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt doch einen Haufen Jobs, die nur wegen des Geldes gemacht werden. Und was meint ihr, absolut gesehen, wieviele Deutsche solche Arbeiten jeden Tag erledigen? Die LKW-Fahrer, die Arbeiter im Stahlwerk oder Bürokaufleute. Es gibt viele Jobs, die niemand ehrenamtlich erledigen würde und dazu muss nicht mal das Abkratzen von Leute auf der Autobahn sein.
Komisch ist bloß, dass die Befürworter des bGe so etwas nie erwähnen und doch denkt jeder sofort darüber nach, ob sein aktueller Job überhaupt noch attraktiv genug ist, wenn er die Grundsicherung bekommt.
 
@Skoll

aber genau das ist die Herausforderung :)
Werner sagt in einem Interview selber: wenn man nen bGe von 1200.- hätte, dann würde (s)eine Kassierin nur noch 300.- bekommen, ob die das dann noch macht, ist nicht so sicher.
Also, wie geil muss ein Arbeitsplatz sein, das Leute für ganz wenig Geld hingehn? Das ist ne Herausforderung :cool_alt:

Das kann nur funktionieren, wenn die Arbeit als sinnhaft und -stiftend empfunden wird. Und wenn das gesamte Umfeld - ich sag mal - menschenfreundlich ist (z.b. Stichwort Schule, wird ja grad in nem anderen thread besprochen, man könnte noch Vereinbarkeit von Kindern und Beruf hinzufügen und und und). wie gesagt, ne Utopie.

Das was du beschreibst als Ist-Zustand, ist die Entfremdung von der Arbeit. Die ist menschengemacht. Der Mensch unterwirft sich selber dem Prinzip der Gewinnmaximierung. Arbeit ist doof, der Lohn ist Schmerzensgeld. Glück und Sinnhaftigkeit sind Privatsache. Das ist das heutige Prinzip (natürlich bis auf die Glücklichen, die ihren Job gerne machen). Warum soll es nicht möglich sein, ein besseres System zu entwerfen. Im heutigen System ist die Existenzangst die Hauptmotivation, aber leistet der Mensch nicht mehr aus einer positiven Motivation? Ob man das als Traumtänzerei abtut, liegt mehr an einem selber, als an der Idee ansich.
naja ;)
 
Ok, dann wrid also das bGe auf das Einkommen angerechnet, sodass die Kassiererin sich an den neuen Netto-Stundenlohn von 2 Euro gewöhnen muss. Die Frage lautet aber nicht allein: "Wie geil muss ein Arbeitsplatz sein?". Im direkten Zusammenhang damit steht die Frage: "Wie teuer ist der Spaß?" - Was kostet die Einrichtung eines attraktiven Arbeitsplatzes, inkl. überdachtem Parkplatz, Kinderbetreuung, mehr Pflanzen im Büro und mehr Gehalt? Und vor allem: Wer will das alles bezahlen, wenn die Kosten auf die Preise abgewälzt werden? Das ist ein Punkt, der von den Befürwortern gerne unter den Teppich gekehrt wird.

Denn plötzlich kostet das neue Fahrrad nicht mehr 850 Euro, sondern 1.000 Euro. Oder das Brot kostet nicht länger 2,79 Euro, sondern 2,98 Euro.
 
schwer vorherzusagen, obs tatsächlich teurer wird - an anderer Stelle (im Gesundheitswesen z.b.) wird es dafür evtl billiger? wer weiß. ansonsten ist ja die Produktivität bei guter Stimmung eher höher :cool_alt:

ich denke, nach wie vor wäre die erste (zumindest bewusste) Motivation zu arbeiten das Geld. die andere Motivation ist, das man bei der Arbeit in sozialen Strukturen eingebunden ist. Das ist ja das, was arbeitslos gewordene oder Rentner am schlimmsten finden. :freak:
 
Die Produktivität eines Mitarbeiters ist sicherlich von einer Menge Faktoren abhängig (mir fallen da da Sachen wie die Höhe des Einkommens, das Betriebsklima und Corporate Identity ein, aber auch Sachen wie Freizeit, Zufriedenheit mit dem Privatleben). Aber ich behaupte einfach, dass wir in Deutschland was das angeht ziemlich am Limit sind. Alle sind gut genährt, keiner braucht Angst vor irgendwem zu haben und viel mehr kann der Staat nicht tun, oder? Wir können ja kaum irgendwelche Glücksdrogen verabreichen, nur damit die Leute nach 14 Stunden auf den Beinen gerne noch zwei Aktenordner mit nach Hause tragen.
Eine hohe Produktivität erreicht man aber auch durch Angst vor Arbeitsplatzverlust und Konkurrenz durch Mitarbeiter. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das bGe die Leute am Arbeitsplatz noch produktiver macht.
Wahrscheinlich ist eher das Gegenteil der Fall. Als wir vor ein paar Jahren die Rezession hatten, haben sich weniger Leute als heute krank gemeldet und ich sehe auch einen Zusammenhang zwischen der wirtschaftlichen Lage und der Bereitschaft, ein Studium aufzunehmen.
 
vielleicht haste recht, und der Mensch wird nur aus der Not heraus aktiv, aber irgendwie wurmt diese Vorstellung :rolleyes:
 
Bei einem bedingungslosen Grundeinkommen von 1000 Euro Netto + Kinderbeihilfe würde meine Familie besser fahren als mit ehrlicher Arbeit...

Preisgestaltung im Supermarkt von z.B einem Ramsch-Artikel:
Einkauf 0,16 Cent
Verkauf 6,99 Euro
 
"Preisgestaltung im Supermarkt von z.B einem Ramsch-Artikel:
Einkauf 0,16 Cent
Verkauf 6,99 Euro"

was willst du uns damit sagen?
 
Bei einem bedingungslosen Grundeinkommen von 1000 Euro Netto + Kinderbeihilfe würde meine Familie besser fahren als mit ehrlicher Arbeit...
Vor allem frage ich mich, was uns damit gesagt werden soll. Wie groß ist die Familie? Wie viele Erwachsene und wie viele Kinder fallen darunter? Hätte man nicht berücksichtigen müssen, dass es bei einem bedingungslosen Grundeinkommen keine separate Kinderbeihilfe mehr gibt? Ist bei dieser Überlegung berücksichtigt, dass der Mehrwertsteuersatz auf 50 Prozent steigen soll?

Fragen über Fragen statt Antworten von jemanden, der sich anderen Themen zuwenden würde, wenn er von diesem hier keine Ahnung hätte.


P.S.:
Den letzten Satz nehme ich offiziell zurück, damit es nicht heißt, ich wolle jemandem ans Bein pinkeln. (Aber zum Glück kann ich inoffiziell denken, was ich möchte.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Idee ist interessant, mehr aber auch nicht. Man muss doch wohl sofort einsehen, dass hier nur Geld hin und hergeschoben wird, mehr nicht. Das wird nichts an der Ausgangssituation ändern. Letztlich soll nur psychologisch jedem Einzelnen ein "Zuckerl" gegeben werden, um zum Kauf neuer Waren zu animieren.

Letztlich bleibt jedem einzelnen gleich viel/wenig wie gehabt, der Lohn den man für Arbeit bekommt wird sich anpassen und sehr wahrscheinlich drastisch runter sinken, letztlich wird sich absolut garnichts dadurch ändern, mal abgesehen davon, dass dieses System nur Erfolg hätte, sollte die gesamte Welt mitspielen. Und genau dann sind wir diejenigen, die das Nachsehen haben.

Viel Spaß wünsche ich in diesem Sinne aber schon den Ureingeborenen Afrikas beim Kauf des nächsten PCs, nach Beratung durch die freundliche CB Userschaft :D
 
es würde auch nicht funktionieren wenn die Ganze Welt mitmachen würde.
man bekommt Geld ohne dafür etwas zu tuen.


die 1000€ würde der Staat ja nur zurück bekommen wenn jeder monatlich 3000€ ausgibt (da 50% Mehrwertsteuer die ein zigste Einnahmequelle ist)

sowas wie eine Rente wird es auch nicht mehr geben.
also bekommt man als Renter nur die 1000€
Liegt dem Staat also auf der Tasche. da er nicht für 3000€ jeden Monat einkaufen kann.
also müssen die anderen Alle für 3500€ einkaufen.
Dann gibt es aber noch die 10% Arbeitslosen.
Dann wären wir schon bei 4000€.

Also müssen die Firmen den Arbeitern noch viel mehr Geld Bezahlen als bisher, Die Produkte werden folglich noch Teurer als sie Jetzt sind. Hinzu kommt eine Mehrwertsteuer von 50% welche die Produkte nochmal Teurer macht.

Dann Kostet der Frisör besuch plötzlich statt 20€ satte 120€ (4 faches Gehalt +50%)
Dann hat ein Arbeitsloser von den 1000€ auch nicht mehr als es ein jetziger Arbeitsloser hätte.

mein BWL ist sehr schlecht, aber logisch denken kann ich.
 
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