Bedingungsloses Grundeinkommen für jeden

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ob jemand super viel Kohle hat, wenn ich ein gutes Auskommen hätte, ist auch ein bissel Einstellungssache
Schon klar, die einen regen sich darüber auf, dass die erwirtschafteten Einkommen so ungleich verteilt werden, während sich andere darüber keinen Kopf machen.

Der springende Punkt ist beim bGe aber ein anderer, nämlich dass diese Reichen (ob Du nun die obersten 460.000 nimmst oder die obersten zwei Millionen) den Großteil der Steuereinnahmen bereitstellen. Wenn Du dort etwas wegschneidest - und das ist mit einer einheitlichen Konsumsteuer definitiv der Fall, weil die Progression wegfällt - dann fehlt Dir dieses Geld an anderer Stelle, und zwar dort, wo es Dir persönlich zugute kommen sollte, um Dir ein schönes Leben zu ermöglichen.

Die Reichen subventionieren mit ihren Steuerzahlungen den ganzen Staat. Und da reden wir über richtig viel Geld. Ich erinnere gerne an mein Zitat aus Beitrag #426: "Die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung zahlen 55 Prozent des Einkommensteueraufkommens, während die ärmere Hälfte der Bevölkerung nur 5,1 Prozent dazu beiträgt."
 
Die Reden an die deutsche Nation (EA Berlin 1808) ist die wirkmächtigste und wohl bekannteste Schrift des Philosophen Johann Gottlieb Fichte. Sie basiert auf Vorlesungen, die Fichte ab dem 13. Dezember 1807 in Berlin.

Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.

14. Nov. 2007 ... dieses eigentlich ja gar nicht nötig war, da sich Angriffsspieler „Münte“ durch Sätze wie „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“ und ... Tut so, als wäre es von Ihm. Naja Plagiaten wo hin das Auge schaut.

Was bedeutet Hartz IV? SPD-Arbeitsminister Franz Müntefering hat es auf seine Weise erklärt. „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“, sagte er ...

Alles keine Lösung, sagte der Deckhahn nach dem der 1te+2te Weltkrieg tobte und er Besserung gelobte und worauf er fröhlich weiter pickte, bis Gott uns den 2ten schickte.
 
Nebenbei bemerkt, gibt es auch einen Grund dafür, dass die maximale Umsatzsteuer aller Staaten 25% beträgt (Beispiel: Dänemark und Norwegen). Je höher die Steuer für ein Produkt, für eine Dienstleistung oder für Arbeit ist, desto höher ist der staatliche Eingriff in das Marktgleichgewicht.
Je mehr wir uns vom Marktpreis entfernen, desto weniger Leute kaufen dieses Produkt desto weniger können die Unternehmen absetzen.
Es gibt dabei Güter (ich fass da jetzt einfach auch mal die Arbeit dazu), die davon nicht sehr betroffen sind, weil sie essentiell für das Überleben sind und der Käufer hier fast jeden Preis zahlen würde. Dazu zählen natürlich Lebensmittel, aber auch Benzin und Dienstleistungen wie Telefon.
Das bedeutet, man könnte diese Güter viel höher besteuern und damit höhere Staatseinnahmen erzielen.
Man sieht aber davon ab, damit ärmere Menschen entlastet werden.

Eine allgemeine Umsatzsteuererhöhung bewirkt also erst einmal, dass wir alle wesentlich genügsamer werden und unsere Arbeitgeber Umsatzeinbußen haben, weil sie weniger verkaufen können. Der Staat wird dabei auch nicht unbedingt der große Gewinner sein.
Rechenbeispiel: Unternehmen A stellt heute 100 Produkte her und findet dafür auch 100 Käufer, die
jeweils 20€ bezahlen.

Staatseinnahmen: 20 - 20 / 1,19 * 100 = 319,3€

Nun wird die Umsatzsteuer um den Faktor 2,63 auf 50% erhöht. Die Produktpreis erhöht sich auf 25,21€ und jetzt kaufen nur noch 60 Leute, 40 Leute finden das zu teuer. Die neue Staatseinnahme ist 25,21 - 25,21 / 1,50 * 60 = 504,2€
In diesem fiktiven Beispiel wären die Einnahmen sind also um den Faktor 1,58 gestiegen.
Die Nachteile sind jedoch jetzt die 40 Leute, denen das zu teuer ist und natürlich das Unternehmen A, das einen gewaltigen Umsatzeinbruch bemerkt. Das bedeutet auch geringere Unternehmenssteuern, die man an den Staat abführt und mehr Arbeitslose, die einerseits keine Steuer mehr zahlen und andererseits dem Staat sogar auf der Tasche liegen.
Man sieht leicht ein, dass bei dieser Steuererhöhung niemand profitieren wird. Und daher gibt es in der Wirklichkeit auch keine derartig hohen Steuersätze, wenn man vermutet, dass die Nachfrage dann so einbrechen wird (Stichwort Preiselastizität). Das gilt allerdings nicht für besondere Waren wie Tabak, Alkohol, Treibstoff oder Luxusgüter. Entweder braucht der Käufer die Ware unbedingt (Tabak & Benzin) oder ihm ist der Preis egal (Goldkette).

Was die Einführung des bGe dann bedeutet, sollte klar sein. Zuerst wird der Wohlstand von allen Menschen sinken, weil die Preise steigen (durch Inflation und Extrasteuer) und man sich weniger leisten kann. Die Produktivität wird zurückgehen, weil die Nachfrage zurückgegangen ist und weil einige Leute sich dafür entscheiden werden, zu Hause zu bleiben.
Pluspunkt ist natürlich, dass man die Freiheit hat, viel mehr Zeit zu Hause vor dem Fernseher zu verbringen. Alternativ bietet sich auch das Internet an. Ansonsten wird es eher mau aussehen, weil ja alles teurer geworden ist und die Unternehmen sogar noch einen Extragewinnaufschlag nehmen werden, um die Gewinne konstant zu halten.
 
Odium schrieb:
Eine allgemeine Umsatzsteuererhöhung bewirkt also erst einmal, dass wir alle wesentlich genügsamer werden
Die erhöhte Konsumsteuer kommt aber nicht einfach oben drauf. Im Gegenzug gibt es Entlastungen (Einkommensteuer, Mineralölsteuer und andere Steuer sowie Sozialabgaben), die in der Theorie die Mehrbelastung auffangen. Nur sind die Entlastungen und Belastungen ungleich verteilt.


Aber ein anderer Punkt wurde bisher nicht thematisiert. Wenn deutsche Unternehmen Güter ins Ausland exportieren, fällt keine MwSt. an. Die Versteuerung greift erst im Empfängerland bei der Einfuhr. Umgekehrt ist es aber genauso. Das nennt sich dann Einfuhr-Umsatzsteuer. Da die OPEC-Staaten oder die Chinesen kein Grundeinkommen haben, bleiben deren Netto-Warenpreise konstant. Und da werden dann nicht mehr 19 % fällig, sondern die von walter08 angeführten 100 %. - Ich sehe schon, wie die Preise für Südfrüchte, Computerteile und Software explodieren.
 
Ja, ist natürlich klar keshkau. Ich wollte eben nur einmal klarstellen, wie sich die Umsatzsteuer auswirkt. Ich bin sicher, die meisten denken, dass das dadurch nur die Preise etwas steigen werden und damit hat es sich. Selbst wenn unsere Linke nächstes Jahr 60% der Stimmen bekommt, das bGe eingeführt wird und Götz Werner neuer Kanzler wird, wird man die Mineralölsteuer u.ä. beibehalten. Dessen Lenkungsfunktion hat sich einfach bewährt.
 
haha Odium: einfach mal ne falsche Rechnung aufmachen nur um zu beweisen das man recht hat oder wie soll man deine letzten beiden postings verstehn? unglaublich! Naja, genaugenommen gibts keine bessere Werbung für ein GE :rolleyes:

Was du mit
wird man die Mineralölsteuer u.ä. beibehalten. Dessen Lenkungsfunktion hat sich einfach bewährt.
behauptest ist mir auch schleierhaft: was hat denn die Mineralölsteuer gebracht außer teuren Sprit und teure Bus-&Bahnkarten? weißt du wies der Automobilindustrie im Moment geht? nicht gut, und die Aussichten sind schlecht.

@keshkau
das mag sein, das es eine Entlastung der Reichen gibt. allerdings könnte es auch zu Verschiebungen bei Kapitaleinkünften kommen, das es nicht mehr so einfach wird für ein Unternehmen, eine grössere Summe als Dividende auszuzahlen, weil dann die Belegschaft sofort streikt und die Kohle selber haben möchte oder zumindest ein Teil davon. auf diese Weise würde sich der Reichtum nicht mehr so einfach vermehren lassen - ist aber nur ne Idee. Jedenfalls würde das Kapital nicht mehr das Land verlassen, und hier investiert werden, mehr geht dann eben nicht.
Das Importe höher besteuert würden ist korrekt, ausgleichende Gerechtigkeit dafür, das die Chinesen mit Ausbeutung und Umweltverschmutzung ihre Niedrigpreise erzielen und hier die Löhne kaputtmachen. Im Gegenzug werden die deutschen Exporte billiger.





Ein GE muss so hoch angesetzt sein, das es den Namen verdient - damit Bewegung in den Arbeitsmarkt kommt. Es muss aber so niedrig sein, das der Staat immer ein dickes Plus hat, damit die Menschen nicht das Vertrauen verlieren und sparen. Das wäre so der Zielkorridor.
 
Schön und gut. Aber bisher ist mir das alles viel zu dünn. Das importierte Öl wird ja nicht gerade von unterernährten und schulpflichtigen Teppichknüpfern aus der Erde geholt. Da greift auch das China-Argument wie so oft nicht.

Ich schaue mir die momentane Finanzierung des Staatshaushalts an und die Verteilung der Einkommen (nicht der Vermögen). Eine verhältnismäßig kleine Gruppe - sagen wir 10-20 Prozent der Steuerpflichtigen - zahlt über die Hälfte in den Topf ein, die untere Hälfte dagegen kaum etwas.

Nun schreibst Du, dass es zu Verschiebungen bei den Kapitaleinkünften kommen könne. Aber das ist nicht der Punkt. Der mittelständische Unternehmer mit seiner KG, der hoch dotierte Spitzensportler, der erfolgreiche Schriftsteller oder Schauspieler sowie eine überschaubare Anzahl an Managern und Vorständen erzielen ihre Einkommen nicht vorrangig aus Kapitaleinkünften.

Aber sie finanzieren den Großteil unseres Steueraufkommens. Und genau dort kommt es durch die Konsumsteuer zu ganz erheblichen Verschiebungen, mit denen die Bezieher großer Einkommen im Gegensatz zu heute stark entlastet werden. Im Gegenzug bliebt gar nichts anderes übrig, als den Rest der Bevölkerung entsprechend stärker zu belasten.

Ich finde, das ist beinahe schon ein Totschlag-Argument gegen das Grundeinkommen.
 
wenn die Reichen nicht konsumieren wirds schwierig, wobei ich nicht weiß, ob es einen Unterschied macht, ob Geld privat ausgegeben wird, oder es die Bank macht über Investitionen ?
 
Der Unterschied zu heute besteht darin, dass die Einkommen derzeit direkt bei ihrer Entstehung besteuert werden. Ein Herr Klinsmann gibt seine 8 Mio. Euro, die er beim FC Bayern München verdient, aber nicht sofort wieder aus. Wahrscheinlich gibt er (von seinem Nettoeinkommen) nicht einmal sehr viel aus.

Und da reißt es dem Staat bereits ein gehöriges Loch in den Haushalt.

Wenn er dann noch Aktien in den USA kauft, wohin er sein unversteuertes Einkommen problemlos transferieren darf, dann sieht der Staat davon auch nichts, sondern erst dann, wenn er später einmal die Aktien verkauft und die Erlöse in Deutschland konsumiert.


Nachtrag:
Bleiben wir kurz bei dem Fall Klinsmann. Im Moment zahlt er knapp 3.600.000 Euro (45 Prozent Grenzsteuersatz) und behält 4,4 Mio. netto übrig. Wenn er mit 19 Prozent MwSt. kalkuliert (um den größten Posten zu nehmen), kann er sich dafür Waren und Dienstleistungen im Wert von netto 3,7 Mio. leisten (3,7 * 1,19 = 4,4).

Bei einer Konsumsteuer in Höhe von 100 Prozent wären es nur noch 2,2 Mio. Euro. Da wird man als Großverdiener doch sicher erfinderisch, um sich vor der Steuer zu drücken, oder nicht?
 
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Nur mal son Gedanke: im GE würden sich die Menschen duzen :)
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Bei der Höhe eines GE gehts ja auch darum, was das Leben so kostet.
Ich hab mir ein paar Einsparungsmöglichkeiten ausgedacht:

Energie
afaik laufen in Deutschland 2 Atomkraftwerke, nur ums Internet aufrecht zu halten. das kostet ne Menge Geld, vielleicht kann man eins abschalten: Ein Großteil des Internetverkehrs geht fürs downloaden von Medien drauf. Alternativvorschlag: Die Astra-Satelliten. Nimmt man einen Film über Sat auf, ist der Stromverbrauch sicher nur ein Bruchteil, verglichen mit einem download übers Internet. Der Satellit versorgt sich ja selber mit Solarzellen. Jetzt könnte man so Filme, Musik, und sogar Software über den Sat versenden. Alles was wir bräuchten, wäre ein Bezahlsystem, das die Kulturschaffenden ihre Kohle bekommen. Ideen dazu gibts genug. Die Sendungen zu verschlüsseln kann keine Lösung sein, denn das entschlüsseln kostet wieder ne Menge Strom - und wir wollen ja Strom sparen.

Auto:
vor einiger Zeit gabs einen ärgerlichen Artikel zu lesen: ein paar Techniker bauen einen Serien-Kleinwagen auseinander, nehmen den ganzen Elektroschrott raus wie elektrische Fensterheber usw. Als nächstes haben sie das Getriebe modifiziert und es untersetzt. Zuletzt wurde auf dem Tacho genau eingezeichnet, wann man in den nächst höheren Gang schalten sollte. Das Ergebnis war ein billigeres Auto, das unter 3l verbraucht. Ärgerlich daran: kannste net kaufen. Das hängt natürlich damit zusammen, das die Automobilindustrie sich das durchrechnet und feststellt, das man damit kein Geld verdienen kann. Behauptet wird immer, es gäbe kein Kundeninteresse - ist natürlich eine Lüge.

also, das Leben wäre ne Ecke billiger, würde man ein paar Dinge ändern :cool_alt:
 
@walter08

Naja, ne Klimaanlage und elektrische Fensterheber find ich in nem Auto schon nicht so verkehrt. Eine Ganganzeige gibts jetzt auch schon in vielen Fahrzeugen (Mini/BMW).

Und sparsamer werden selbst diese Schiffe: http://auto-presse.de/modell-news.php?action=view&newsid=31155

Und ich kann nun wirklich nichts aussergewöhnliches daran entdecken ein Fahrzeug sparsamer zu machen, wenn ein paar Typen einen Kleinwagen leichter bauen, indem sie den die Hälfte aus der Karre reissen.

Deine Idee Energie zu sparen ist zwar löblich, ist aber m.E. kein Argument für das GE.
Ganz vereinfacht ausgedrückt: Wird an einer Stelle weniger Geld ausgegeben (z.B. Autobauer) fehlt dies Geld an anderer Stelle. Damit entziehst Du der Volkswirtschaft Geld.

MFG
 
keshkau schrieb:
Aber sie finanzieren den Großteil unseres Steueraufkommens. Und genau dort kommt es durch die Konsumsteuer zu ganz erheblichen Verschiebungen, mit denen die Bezieher großer Einkommen im Gegensatz zu heute stark entlastet werden. Im Gegenzug bliebt gar nichts anderes übrig, als den Rest der Bevölkerung entsprechend stärker zu belasten.

Ich finde, das ist beinahe schon ein Totschlag-Argument gegen das Grundeinkommen.

Der Meinung bin ich auch. Nüchtern bertrachtet ist dies lediglich ein Versuch Geld von Reich zu Arm umzuschichten.
Und dies wird nicht funktionieren. Allerdings hat jeder die Chance seine Arme, Beine und vorallem seinen Kopf zu nutzen und das Beste daraus zu machen.
Daheim sitzen, sich im Fernsehen seine Nachbarn bei "Holt mich hier raus - ich bin ein Idiot" anzusehen und sich darüber aufregen wie schlecht es einem geht - davon wird es nicht besser.

Eine Kompromisslose Grundsicherung halt ich Grundsätzlich für Schwachsinnig. Schon alleine weil ich der Meinung bin das es einfach nicht möglich solche gravierenden Änderungen durchzusetzen ohne das gesamte System Lahmzulegen.
 
Da hat aber jemand eine blühende Fantasie. Nun wird die Wachstumsprognose in Richtung null korrigiert und schon herrscht Weltuntergangsstimmung. Eine echte Depression sieht anders aus:

Im Februar 1932 erreichte die Krise auf dem Arbeitsmarkt ihren Höhepunkt: Es standen 6.120.000 Arbeitslose, also 16,3% der Gesamtbevölkerung, nur 12 Mio. Beschäftigten gegenüber. Zu den Arbeitslosen könnte man auch noch die große Masse der schlecht bezahlten Kurzarbeiter und Angestellten zählen, aber auch die kurz vor dem Ruin stehenden Kleinunternehmer.
http://de.wikipedia.org/wiki/Weltwirtschaftskrise
 
20. Oktober 2008 - Die globale Finanzkrise könnte die weltweite Arbeitslosigkeit um weitere geschätzte 20 Millionen Männer und Frauen erhöhen, so ILO-Generaldirektor Juan Somavia. "Wir benötigen schnelles und koordiniertes Regierungshandeln um eine weltweite, lang andauernde und ernste soziale Krise abzuwenden", so fügte Somavia hinzu.

Die Zahlen, die auf überarbeiteten globalen Schätzungen des Internationalen Währungsfonds, der Vereinten Nationen und früherer ILO-Berichte basieren, legen für die meisten Länder höhere Arbeitsplatzverluste nah, "die Anzahl der Arbeitslosen könnte von 190 Millionen im Jahr 2007 auf 210 Millionen Ende 2009 ansteigen", so Somavia. "Die Anzahl der "arbeitenden Armen", die von weniger als einem Dollar pro Tag leben, könnte sich um 40 Millionen und derjenigen, die mit zwei Dollar am Tag auskommen müssen, um mehr als 100 Millionen Menschen erhöhen.
http://www.ilo.org/public/german/region/eurpro/bonn/aktuelles/finanzkrise.htm

dazu kommt

Zum ersten Mal arbeiten mehr Menschen in der Dienstleistungsbranche als in der Landwirtschaft: Der ILO zufolge liegt der Anteil der Angestellten im Dienstleistungssektor weltweit bei 40 Prozent. Etwas weniger Erwerbstätige - 38,7 Prozent - arbeiten in der Landwirtschaft.
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,462236,00.html

und wir sind noch nicht mal in der Krise angekommen.

EDIT--------------------------------
noch was zu D.

Soziale Ungleichheit in Deutschland wächst rasant
Die Kluft zwischen Arm und Reich reißt in Deutschland immer weiter auf. Einer neuen OECD-Studie zufolge haben sich Einkommensunterschiede und Armutsquote drastisch verschlimmert - schneller als in den meisten anderen Industrieländern der Welt
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,585396,00.html

Womit ich persönlich kein Problem habe und du? :lol:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich lese aus der OECD-Studie auch Folgendes:

„Langzeitarmut ist hingegen ein Phänomen, das in Deutschland seltener als in anderen Ländern auftritt. Nur etwa zwei bis drei Prozent der Bevölkerung sind davon betroffen - was der Hälfte des OECD-Durchschnitts entspricht.“

„Die Einkommensunterschiede, die im internationalen Vergleich lange Zeit eher gering gewesen waren, haben der Studie zufolge fast das OECD-Niveau erreicht.“ (Das heißt, wir lagen und liegen immer noch darunter.)

„Abgesehen von Frankreich, Spanien, Irland, Griechenland und der Türkei hat in allen 30 OECD-Ländern die Einkommensungleichheit zwischen 1985 und 2005 zugenommen, heißt es in der Untersuchung.“

„In den vergangenen Jahren habe sich die Zahl der Single-Haushalte und Alleinerziehenden deutlich erhöht - und kleinere Haushalte benötigten ein höheres Pro-Kopf-Einkommen als größere, um denselben Lebensstandard zu erreichen.“
 
@e-ding
Auto ist n emotionales Thema, mM: entweder ein richtiges Auto, so alt, dass es keine Fahrzeugelektronik hat (toller Fahrspaß, selber reparieren), oder ein wirklich Modernes, mit Automatikgetriebe, unter 3l oder gleich elektro, egal, Hauptsache geiz-ist-geil - das ist aber meine subjektive Meinung :D)

Hier, eine Kritik am GE und eine Replik darauf, das fasst die unterschiedlichen Ansichten gut zusammen


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