Bedingungsloses Grundeinkommen für jeden

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Smartin schrieb:
Ich glaube auch nicht, dass wir unzufrieden mit uns selbst sind. Wir sind unzufrieden, dass mittlerweile 2/3 des Budgets für Soziales drauf geht und der Staat seit Jahren von seiner Substanz lebt. Anstatt seine Mitarbeiter (Staatsbedienstete) mal besser zu entlohnen, genügend Polizisten einzustellen, sich um Brücken, Infrastruktur, Schulen etc zu kümmern, denjenigen, die viele Jahrzehnte arbeiten, eine ordentliche Rente zu zahlen, füttern wir die durch, die nicht Wollen. Das ist doch ein schlechter Scherz.
Ich denke schon das ihr sehr unzufrieden seid. Denn das was ich fett hervorgehoben habe, diese Probleme bestehen nicht, weil wir soviel Menschen im Harzt4 haben, die wirklich nicht arbeiten wollen. Und uns deshalb nicht Verbesserungen bei den genannten Punkten leisten könnten.

Wie viele Milliarden werden jedes Jahr sinnlos verschwendet? (Ich meine das schwarze Buch.)
 
Hallo

Music Clef schrieb:
Ich habe nicht gesagt, dass betroffener Personenkreis sich seine Traumjob aussuchen sollen dürfte. Welche Chancen hat dein deine Langzeitarbeitsloser ohne Qualifikation und Schulabschluss auf dem Arbeitsmarkt. Die gehen gegen 0 und welches Unternehmen soll den jetzt einstellen?
Was kann die Gesellschaft dafür das derjenige keinen Schulabschluß und keine Berufsausbildung hat ? Richtig nichts.
Wer keine Lust hatte/hat einen Schulabschluß und eine Berufsausbildung zu machen hat Pech gehabt und muss schlecht bezahlte Scheißjobs annehmen, selbst verursacht Pech gehabt.

Smartin schrieb:
Nö muss man überhaupt nicht. Wer nicht WILL, sollte keinen Cent bekommen. Glaubst Du die 40 Mio Arbeitnehmer in Deutschland WOLLEN alle arbeiten?
Dann sollen die auch noch freudestrahlend diejenigen finanzieren die nicht arbeiten wollen ? Nein Danke.

Smartin schrieb:
Ich glaube auch nicht, dass wir unzufrieden mit uns selbst sind. Wir sind unzufrieden, dass mittlerweile 2/3 des Budgets für Soziales drauf geht und der Staat seit Jahren von seiner Substanz lebt. Anstatt seine Mitarbeiter (Staatsbedienstete) mal besser zu entlohnen, genügend Polizisten einzustellen, sich um Brücken, Infrastruktur, Schulen etc zu kümmern, denjenigen, die viele Jahrzehnte arbeiten, eine ordentliche Rente zu zahlen, füttern wir die durch, die nicht Wollen. Das ist doch ein schlechter Scherz.
Da kann ich nur zu 100% zustimmen.

Smartin schrieb:
Woher das Recht kommt? Daraus, dass es u.a. auch meine Taschen sind, in die gegriffen wird.
Wenn es nach @Music Clef geht sollten wir uns freudestrahlend in die Taschen greifen lassen und noch mehr anbieten.

Smartin schrieb:
Es können nur Selbständige sein, weil - und ich wiederhole mich - weil Arbeitnehmer Anspruch auf einen gesetzlichen Mindestlohn haben.
Es sind auch Alleinerziehende dabei, wo ein Mindestlohn mit Kind(ern) nicht ausreicht, die sollte man meiner Meinung nach steuerlich stärker entlasten.

Music Clef schrieb:
Ich denke schon das ihr sehr unzufrieden seid.
Richtig, ich bin unzufrieden damit das wir Menschen mit finanzieren müssen die nicht arbeiten wollen, es hat nichts damit zu tun das wir zu wenig Geld für andere Dinge haben, ich will es einfach nicht.

Du magst den Zwang nicht das Menschen arbeiten müssen, ich mag den Zwang nicht Menschen zu finanzieren die nicht arbeiten wollen.
Was macht einen Zwang schlechter/besser als einen anderen Zwang ?

Music Clef schrieb:
Wie viele Milliarden werden jedes Jahr sinnlos verschwendet? (Ich meine das schwarze Buch.)
Hast du schon wieder den Titel dieses Threads vergessen ?
Für diese Frage kannst du gerne einen eigenen Thread eröffnen in dem wir darüber diskutieren können, hier geht es um ein bedingungsloses Grundeinkommen.

Grüße Tomi
 
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Music Clef schrieb:
@Tomislav2007
Wir leben nicht mehr im Mittelalter. Ein TV, ein SM und Internet sind kein Luxus. Und früher haben auch die wenigstens 4€, was wäre das in DM (?) - für einen Pappbecher Kaffee bezahlt. Und ja, es gibt in Deutschland Lebensumstände, da ist das Geld knapp obwohl beide arbeiten.
Luxus ist all das, was ich mir selbst nicht erarbeiten kann und was nicht essentiell zum Leben nötig ist.
Ganz ehrlich TVs kann man gebraucht für 50 Eur kaufen. Es muss aber kein 55 oder mehr Zoll Flachbildschirm mit PS4 und CO sein. Komischerweise kommen viele auch ohne Internet klar und auch das kann man sich leisten.
Soll ich jetzt Mitleid haben, weil sich ein H4 Empfänger keinen Pappbecher Kaffee für 4Eur leistet (leisten kann)?

Music Clef schrieb:
Mann kann das auch mal anders betrachten. Ein Arbeitgeber hat zu Recht die Möglichkeit sich die Arbeitskraft zu ziehen, die sie für richtig erachten. Wieso sollte ich als Arbeitnehmer nicht das Recht haben zu sagen, dass ich für einen bestimmte Firma nicht arbeiten möchte, kann ich es begründen?

Das Recht spricht ihm auch keiner ab. Scheiße wird es halt nur, wenn kein Job der Richtige ist. :rolleyes: Je weniger man kleistet, um so weniger Ansprüche kann man stellen. Ein Grundprinzip, nach dem die Menschen seit zig 10.000n von Jahren leben. Oder glaubst Du ein, Neanderthaler, der zu faul zum Jagen war, hat sich sein Stück Fleisch bei der Gemeinschaft abgeholt? Er ist verhungert und hatte gar keine "Wahl".

Music Clef schrieb:
@kim88
Das Problem am Call-Center ist und das ist das einzige, dass man da (und auch in andere Berufsfelder) keinen potentiellen Arbeitnehmer hereinzwängen sollte, der diesen Job beim besten Willen nicht machen möchten. Nur damit er seine Brötchen selber verdienen.
Aha. Sorry, wenn ich Deine Illusion zerstöre, aber vermutlich arbeiten 95% der Menschen nicht im Traumhipsterjob. Sind Urlaubsblogger oder Rennfahrer, oder Verkoster in einer Schokoladenfabrik. Wach auf mann.
Ergänzung ()

Music Clef schrieb:
Ich denke schon das ihr sehr unzufrieden seid. Denn das was ich fett hervorgehoben habe, diese Probleme bestehen nicht, weil wir soviel Menschen im Harzt4 haben, die wirklich nicht arbeiten wollen. Und uns deshalb nicht Verbesserungen bei den genannten Punkten leisten könnten.

Wie viele Milliarden werden jedes Jahr sinnlos verschwendet? (Ich meine das schwarze Buch.)
Ja wie auch immer Du weiß anscheinend auch besser, wie zufrieden ich bin und wie es mir geht :freak:

Wenn ein Vorreiterland 3 Mrd für Digitalisierung über einen Zeitraum von 6 Jahren investiert, und zugleich jährlich 1 Billion in Soziales und Gesundheit investiert, dann läuft was falsch. Und die Probleme bestehen genau deshalb, weil der Staat sich nur noch um die "Schwächsten" kümmert und dabei Investitionen für die Zukunft vernachlässigt. Weil der Staat 2 Bio Schulden angehäuft hat. Ein Großteil auch für Leute, die wir seit Jahren durchfüttern, die selbst aber nichts beitragen.
Ergänzung ()

Tomislav2007 schrieb:
Es sind auch Alleinerziehende dabei, wo ein Mindestlohn mit Kind(ern) nicht ausreicht, die sollte man meiner Meinung nach steuerlich stärker entlasten.
Ich bin nicht sicher, ob die in diese Gruppe reinfallen. Denn das häufige Problem bei Alleinerziehenden ist, dass viele nur Teilzeit arbeiten (können) und da das eigentliche Problem liegt. Die würden also auch nicht in diese Gruppe fallen. Ich denke selbst mit Mindestlohn und den sonstigen Ansprüchen (Kindergeld, ggf. Wohngeld (wobei das ja schon aus dem "H4-Topf kommt") sollten die wenigsten Vollzeit AG aufstocken müssen.
 
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Wenn es nach mir geht, dann bin ich mit meinem Arbeitsverhältnis zufrieden. Ich bin auch mit mir selbst weitestgehend im Reinen. Ich habe kein Problem damit, arbeitssuchende Menschen mit zu finanzieren, damit sie wenigstens ein Existenzminimum haben. Warum sollte mich das auch stören. Mir geht es doch gut. Und ich wüsste auch nicht, warum es Menschen die am Existenzminimum leben noch schlechter gehen soll, als jetzt.

Ich möchte die jährliche Steuerverschwendung auch nicht mit finanzieren. Denn das Geld was da direkt aus dem Fenster geht, dass hilft niemanden. Den arbeitsunwilligen dem helfe ich wenigstens, dass er über die Runden kommt.

Ich habe mal eine Frage an euch Smartin und Tomislav2007: Wie hoch schätzt ihr die Zahl an denjenigen, die wirklich nicht arbeiten wollen und im ALG2-Bezug sind?
 
Hallo

Music Clef schrieb:
Ich habe mal eine Frage an euch Smartin und Tomislav2007: Wie hoch schätzt ihr die Zahl an denjenigen, die wirklich nicht arbeiten wollen und im ALG2-Bezug sind?
Ich weiß es nicht, aber jeder einzelne ist einer zuviel.

Das größte Problem sind auch nicht die aktuellen Menschen die nicht arbeiten wollen, das größte Problem ist das die Ihre Kinder dazu erziehen die nächste Arbeit Nein Danke Generation zu werden.
Wenn wir die Zukunft im Wettbewerb mit den USA und Asien meistern wollen dann müssen wir fleißiger und nicht fauler werden, ansonsten überrennen die uns wirtschaftlich und dann gute Nacht.

Grüße Tomi
 
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Music Clef schrieb:
@kim88
Das Problem am Call-Center ist und das ist das einzige, dass man da (und auch in andere Berufsfelder) keinen potentiellen Arbeitnehmer hereinzwängen sollte, der diesen Job beim besten Willen nicht machen möchten. Nur damit er seine Brötchen selber verdienen.

Ich glaube nicht das das ein Problem sein sollte. Ich hab etwas mehr als 6 Jahre in einem Beruf verbracht den ich wortwörtlich verabscheute. Keinen Bock hatte am Morgen aufzustehen - ich habe es dennoch jeden Morgen getan. Das ganze ist selbsthilfe - ich will ja niemand für den Rest seines Lebens in solche Jobs zwängen.

Aber diesen Job generiert zwei sehr wichtige Dinge:

1. Einkommen
Damit hat man die Möglichkeit, einen neuen Bildungsweg einzuschlagen. Etwas zu lernen das einem vielleicht Spass macht und dadurch neue Berufschancen ergeben.

2. Beschäftigung mit möglichst wenigem oder keinem Unterbruch
Kein Arbeitgeber stellt gerne jemanden ein der lange Zeit Arbeitslos war. Langzeitarbeitslosigkeit im Lebenslauf ist ein Jobkiller.
 
Ich bin der Meinung - ein normal denkender Mensch sollte sich daran stören, dass in Deutschland jährlich Milliarden an Steuergeld verschwendet werden. Diese Milliardenbeträge helfen niemanden und werden vollkommen sinnlos verballert, jedes Jahr. Solange wir in Deutschland offensichtlich soviel Geld haben, um uns DAS leisten zu können, sind die paar wirklich arbeitsunwilligen das kleinste Problem.

Ich hatte Steuerverschwendung quasi direkt vor der Tür und an der noch Schule meiner Kleinen herrscht Lehrermangel. Da habe ich andere Sorgen, als mich über die faulen Harzt4-Empfänger zu echauffieren. Denn auch der Wasserspielplatz im Park sollte letztes Jahr nicht angestellt werden, angeblich aus Geldnot. Aber woanders (im selben Jahr) in der selben Stadt, die Kohle für unnötige Projekte verpulvern.

EDIT: Die Rechnung ist ganz einfach: Wenn man oben Milliardenbeträge zum Fenster gib, ohne jedweden Nutzen, ich das aber mit finanzieren muss, dann kann ich auch unten verteilen, mit einem Nutzen. Sparen sollte man zuerst da, wo kein Nutzen durch "Geld geben" entsteht.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Wenn ich SUV Muttis mit 1000€ Smartphone in der Hand beim ALDI sehe wenn die sich über zu teure Kiwis für 25cent beschweren würde ich die am liebsten ohrfeigen.
Bitte bitte ... mach das einfach mal.

Wenn es darauf ein mediales Echo geben würde, dann gäbe es kurz danach ein paar weniger davon ... einfach aus Angst, dass der Verrückte, der einen dafür schlägt, gerade in der Nähe ist ;)

Genau die Sorte geht mir auch auf den Sack ... genau wie der offensichtlich termingeplagte, der sich lautstark beschwert, wenn die Oma vor ihm lange braucht,. um ihr kleingeld zusammenzusuchen ... dann aber für seinen bargeldlosen Zahlvorgang fast doppelt so lange braucht
Ich kann tatsächlich noch immer nicht gauben, wie die Leute DAS für einen Zeitvorteil halten können ... ich wünsche mir neben den Kassen, an denen steht "nur Kartenzahlung" auch Kassen, an denen steht "keine Kartenzahlung möglich" ... ich würde immer letztere benutzen, solange ich bargeld dabei habe ... einfach weil es sehr viel schneller geht ;)
 
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Also ich will jetzt keine Diskussion über das Thema wieder auferleben lassen aber mit meiner Amex bin ich garantiert schneller als jeder Barzahler. Warum? Pin wird erst ab 50€ fällig - so kann ich dran halten und zack fertig.

Ich habe aber auch nichts gegen die Oma, die etwas länger braucht. Ich kann die alten Leute verstehen - viele haben kein Menschenkontakt und wollen einen Plausch mit dem Kassierer halten - trotzdem nervt es manchmal.
 
Hallo

Music Clef schrieb:
ein normal denkender Mensch
Was ist normal und/oder wer entscheidet was normal ist ? Zeigt uns die aktuelle Diskussion nicht wunderbar das es kein allgemein gültiges normal gibt ?

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Hallo


Was ist normal und/oder wer entscheidet was normal ist ? Zeigt uns die aktuelle Diskussion nicht wunderbar das es kein allgemein gültiges normal gibt ?

Grüße Tomi

Normal ist eine Einstellung am Geschirrspüler. Die Vorlage war zu gut :D
 
Bei der Steuerverschwendung in DE kommt mir immer ein Spruch eines italienischen Populisten in den Kopf: Beppe Grillo's "tutti a casa" ... die Leute, die für diesen Unsinn verantwortlich zeichnen, sollte man wirklich nach Hause schicken ... aber bitte OHNE Pensionsanspruch ... ich sehe es nicht ein, für jemanden zu zahlen, der seinen Job so ausgesprochen schlecht gemacht hat.

Kausu schrieb:
Ich habe aber auch nichts gegen die Oma, die etwas länger braucht. Ich kann die alten Leute verstehen - viele haben kein Menschenkontakt und wollen einen Plausch mit dem Kassierer halten - trotzdem nervt es manchmal.
Mich nerven die unklaren Kartenzahler weitaus mehr (was aber an der Masse liegt) ... eigentlich stelle ich immer wieder nur fest, wie sehr mir Menschen auf de Nerven gehen können ... gerade beim Einkaufen ist das richtig übel.
Neulich hat mir wieder so ein Smombie seinen vollen Einkaufswagen in die Hacken geschoben ... und das ist so richtig geil, wenn man ohnehin schon das Gefühl hat, man müsse jedem aus dem Weg gehen, weil denen der Blick am Smartphone vorbei komplett abgeht.
Richtig grausam wird es bei einigen jungen Eltern ... da haben sie schon ein Kind in die welt gesetzt ... und als erstes lernt dieses Kind, dass es Papas und Mamas Aufmerksamkeit mit dem Telefon teilen muss ... und zwar nicht 50/50.
Es ist klar, dass diese Kinder dann ab der Grundschule ein Smartphone haben ... ohne werden die sich wohl nie als ganzer Mensch fühlen .... denn diese Tierart hat nunmal 24/7 nen Smartphone vor der Fresse - so wie Mama und Papa.

Und wer das für "gut" hält, der sollte eventuell mal pädagogische Fachliteratur zu den Begriffen "Vorbildfunktion" oder "lernen am Modell" befragen ... die Literatur muss nichtmal sonderlich aktuell sein ... Leibnitz, Pestalozzi oder Montesori reichen für "Vorbildfunktion" lang und dreckig ... für "Lernen am Modell" sollte es aber schon was aus den 70ern oder 80ern sein.

Sorry für OT ... um Smombies oder Pädagogik gehts hier ja nicht ... mir tut nur die Hacke noch echt weh, von diesem Technoblindfisch ... und bei Eltern, die ihr Handy einfach wichtiger finden, als ihr kleines Kind, kann ich seit Jahren nur den Kopf schütteln ... eins von beidem sollte man denen tatsächlich einfach wegnehmen - zum Wohle des Kindes.
FUCK.
 
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Hallo

Kausu schrieb:
Normal ist eine Einstellung am Geschirrspüler.
Das weiß ich nicht, ich habe keinen Geschirrspüler, ich bin nicht zu faul und dumm zum selber spülen.

Grüße Tomi
 
Tomislav2007 schrieb:
Wer in einer Bude arbeitet die den Mindestlohn wie auch immer umgeht und das nicht anzeigt ist selber schuld, was die Behörden nicht wissen können sie nicht bestrafen.

Lass mich raten, was dann passiert:

Ermittlungen (natürlich Tage vorher angekündigt) verlaufen planmäßig im Sande, etwaige Handymitschnitte einschlägiger "Absprachen" werden sowieso ignoriert (böser Eingriff in die Privatsphäre - so etwas darf nur die Stasi).

Was dann folgt, ist die Sanktionskeule - natürlich ohne jede Nachweispflicht des Jobcenters.


Tomislav2007 schrieb:
Du vergisst auch das die Menschen sich vor 40 Jahren deutlich weniger Luxus gegönnt haben, die hatten keine PC's/55" TV's/Spielekonsolen, die haben nicht alle 2 Jahre ein neues Smartphone gekauft, die hatten keine 3 Flatrates und 5 Streamingabos, die haben nicht 4€ für Kaffee im Pappbecher bezahlt und die haben sich nicht von teurem Fastfood und Fertiggerichten ernährt.

Vor 40 Jahren war eine 26"-Röhrenglotze teurer als der 55er heute. Und Fertigfutter war nicht notwendig, weil man mit einem Gehalt eine Familie ernähren und ein Eigenheim finanzieren konnte, was heute selbst Doppelverdiener oft nicht schaffen.

Nebenbei boten besagtes Eigenheim und eine vernünftige Rente mit spätestens 65 einen gesicherten Lebensabend - heutzutage gibt es Mietknast und Flaschensammeln.
 
Hallo

@JMP $FCE2
Es ist schon schrecklich in was für einer Bananenrepublik wir hier sind, in der wir nur noch dahin vegetieren können und keine Chance auf ein menschenwürdiges Leben haben.
Evtl. sollten wir wieder einen Krieg anfangen der die Bevölkerung wieder so stark verringert das menschliche Arbeitskraft in der Nachkriegszeit zur Mangelware wird und etwas wert ist, dann hättest du deine gute alte Zeit wieder zurück.

Grüße Tomi
 
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Music Clef schrieb:
Wenn es nach mir geht, dann bin ich mit meinem Arbeitsverhältnis zufrieden. Ich bin auch mit mir selbst weitestgehend im Reinen. Ich habe kein Problem damit, arbeitssuchende Menschen mit zu finanzieren, damit sie wenigstens ein Existenzminimum haben. Warum sollte mich das auch stören. Mir geht es doch gut. Und ich wüsste auch nicht, warum es Menschen die am Existenzminimum leben noch schlechter gehen soll, als jetzt.
Das ist aber ein Widerspruch in sich, denn einer, der nicht arbeiten will, ist auch nicht "arbeitssuchend"

Music Clef schrieb:
Ich habe mal eine Frage an euch Smartin und Tomislav2007: Wie hoch schätzt ihr die Zahl an denjenigen, die wirklich nicht arbeiten wollen und im ALG2-Bezug sind?
In aktuellen Zeiten, wo händeringend an jeder Ecke gesucht wird? Ich würde sagen, mindestens 2/3 der Empfänger, da Kranke, Behinderte etc. eigentlich gar nicht in dieser Erfassung auftauchen dürften, sondern (Invaliden)rente bekommen, oder Krankengeld o.ä.
Die meisten, die die im ALG2 Bezug sind, haben eine schlechte Ausbildung oder gar keine und würde mit Arbeit nicht viel mehr "verdienen" als ihnen der Staat ohne Arbeit zur Verfügung stellt (Grundsicherung, Wohnung, Inventar, etc.) Es gibt auch einige gut Qualifizierte, die nicht unter ihrem "Niveau" arbeiten und nur in ihrem Bereich suchen. Das müsste man nach einer "Toleranzzeit", die man jedem zugestehen sollte, aber irgendwann auch als "nicht wollen" interpretieren, da die Leute zumindest irgendeine Arbeit machen könnten, aber schlicht nicht wollen.
Ich zähle auch die dazu, die aus Bequemlichkeit nicht umziehen wollen, obwohl ein Job in einem anderen Bundesland zur Verfügung steht, insbesondere sogar im eigenen Bereich. Dass man wegen eines "Regaleinräumerjobs" umzieht, erwarte ich gar nicht, wenn ich aber meinen erlernten Job in einem anderen Ort ausüben kann, erwarte ich auch Umzugsbereitschaft.
Dazu kommen die Fälle der erlernten "H4 Tätigkeit", wo dann über die Zahl der Kinder, der Lebensunterhalt beschritten wird und diese auch in aller Regel in H4 landen. Viel verbreitet bei Roma und anderen Gruppen mit Migrationshintergrund.
Ein kleiner Teil kann defakto nicht, weil sie absolut lebensunfähig (geworden) sind. ein kleiner Teil findet vielleicht wirklich nichts. und thats it.
 
Hallo

JMP $FCE2 schrieb:
So viel zum Thema Wohlstand.
Das liegt auch evtl. daran das in anderen europäischen Ländern die Familie einen größeren Stellenwert hat, wo alle zusammen unter einem Dach leben und die alten nicht ins Altenheim abgeschoben werden und die jungen nicht nach der Ausbildung raus geschmissen werden.
Das US Bürger sich eher ein Haus leisten können liegt evtl. daran das die USA nicht so ein aufgeblähtes Sozialsystem wie Deutschland hat und die US Bürger deswegen weniger Sozialabgaben haben.

Grüße Tomi
 
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Kausu schrieb:
Was sind denn unklare Kartenzähler?
Darunter verstehe ich die, die erst nach "Zahlungsanweisung" der Kassierein darüber nachdenken, ob sie mit Karte zahlen wollen, diese Karte dann noch raussuchen müssen und dann noch Probleme mit dem "nur kurz hinhalten" haben.
In der Zeit habe ich dreimal mein Geld gecheckt, zweimal passend gezahlt oder einmal meine PIN eingegeben.

Und bei denen, die selbst noch eine PIN eingeben müssen, brauchts oft genug auch noch 2 Anläufe.
Als wäre es eine absolute Zumutung, schonmal zu überschlagen, und das Geld zu checlen, während man in der Schlange steht.

Es ist doch klar, dass man seinen Einkauf wird bezahlen müssen ... und ein bisschen Kopfrechnen (muss ja nichtmal exakt sein) sollte man von jedem erwarten können, der eine Grundschule besucht hat (auf dem Level reichen das "kleine 1x1" und die Addition mit 2 Nachkommastellen ... mit der die Kids oft nur solange Probleme haben, wie nicht "€" davor steht).

Ich habe schon einen ungefähren Zahlbetrag im Kopf, wenn ich meine Einkaufsliste schreibe ... und das halte ich für "normal" ... und daher weiß ich auch ohne einen Blick in mein Portemonnaie, ob ich mit Karte zahlen muss, oder bar zahlen kann.
Und die meisten Menschen, die das scheinbar nicht überblicken können, haben auch noch einen TR dabei, auf den sie die ganze Zeit starren ... die müssen also nichtmal selbst addieren ... was für Schwachköppe sind das, die dann trotzdem an der Kasse noch andere auf sich warten lassen müssen?

Ich bin nicht gerne der, auf den alle anderen warten .. aber vielleicht gibt es Leute, die ihre Alltagsohnmacht dadurch zu kompensieren versuchen, dass sie anderen "Zeit stehlen".
 
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