Bedingungsloses Grundeinkommen für jeden

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Zitat RyoBerlin

DuDanger... denk mal richtig...

Mach dir da mal keine Sorgen, ich denke eben nur anders als du. Deine Ansicht sei dir gegönnt.
Trotzdem, die Vergangenheit zeigt, dass Menschen ohne Druck nix auf die Reihe kriegen.
Desto höher der Druck (bsp. Hatz 4) desto niedriger die Arbeitlosigkeit, desto mehr Beschäftigung, desto mehr Geld für Bildung, Familien usw...

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Außerdem ist doch Sonnenklar: Wenn jeder 1500 € mehr Geld für umme hat, dann steigt in selber Relation das Preisniveau. Der Appel kostet dann halt Doppelt soviel.
 
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RyoBerlin schrieb:
...... meine güte wann Kapieren die Leute endlich das ein Mensch nicht zufrieden ist am minimum zu leben.........

Es Kotzt mich sowas von an das wenn man sagt ja 1500eur bürgergeld... dann geht keiner mehr arbeiten, ich geh trotzdem arbeiten aber alle anderen tuns nicht........ WIEDERLICH.

Deine Meinung kann ich nicht nachvollziehen. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass viele Menschen sich mit sehr viel weniger als 1500€ zufrieden geben, gerade wenn sie nichts dafür tun müssen.

Weshalb wird ständig nach einer Erhöhung der Sozialleistungen gerufen und weniger nach mehr Arbeit?

Du sprichst ständig von sozialem Denken. Das bedeutet erst einmal ein Geben und Nehmen. Du forderst hier leider nur und gehst davon aus, dass Arbeit als Option auch angenommen wird. Die Effekte auf den Arbeitsmarkt, die Finanzierbarkeit und die Preisentwicklung als Folge eines bGe wurden hier ja schon diskutiert.

Deine Meinung ist weder nachvollziehbar noch sozial.

MFG
 
Zuletzt bearbeitet:
RoyBerlin schrieb:
Wenn ich 1500eur Bürgergeld hätte würde ich trotzdem arbeiten gehen... dann hab ich nochmal 1500eur drauf für meine 30h Arbeit und hab am ende 3000.- auf der Hand
Eben nicht. Denn das Grundeinkommen wächst – wie hier schon oft über Beiträge und Videos kommuniziert wurde – in das bestehende Arbeitseinkommen hinein. Wenn Du vorher 2.000 Euro verdient hast, dann bekommst Du nunmehr ein Grundeinkommen und die Differenz als Arbeitsentgelt. Somit bist Du immer noch bei 2.0000 Euro.

Und jetzt mache noch einmal dieselbe Rechnung mit der 15-Stunden-Teilzeitkraft auf und mit dem arbeitslosen Single, der momentan 1.000 Euro bekommt.

RoyBerlin schrieb:
ch sage ja das es fast nur noch ABM Arbeiten gibt
Schaue in die Tabellen des Statistischen Bundesamtes und lies dort über die Durchschnittslöhne. Und lies beim Arbeitsmarktbericht nach, wie hoch die Anzahl der so genannten Aufstocker ist. Der Niedriglohnsektor ist längst nicht dominant.
 
ein ge von 1500 wird man vielleicht in zukunft erreichen, wenn das gut funktioniert. :)

in der heutigen zeit wäre ein ge in höhe von unter 1000.- realistisch. mal angenommen es werden 800.-, dann fehlen zu den genannten 1088.- noch 288.-. dafür werden die leute, die ein höheren lebensstandard anpeilen, eben arbeiten gehn. (das betrifft eigentlich in erster linie ungelernte, wer ne ausbildung hat, rechnet sowieso mit mehr)
wer meint, er möchte als lebenskünstler mit 800.- auskommen, macht sich lächerlich: die jobs sind ja viel besser als heute.
 
Der Hartz4 Satz liegt auch bei um die 800 Euro und du willst mir jetzt nicht allen ernstes erzählen, dass die einer nicht unbedeutenden Menge an Menschen ausreichend ist, zumal man ja fast beliebig schwarz dazu verdienen kann... Wer keine Skrupel hat aus bequemlichkeit die Allgemeinheit auszunutzen, wird wohl kaum ein schlechtes Gewissen bei ein wenig Schwarzgeld haben...

Ich finds übrigens bezeichnend, dass ihr nicht mehr Argumente habt außer diesem, dass die Menschen schon arbeiten gehn werden, da ihnen das bGe angeblich nicht reicht. ;)
 
wie schön, das es beim ge keine schwarzarbeit mehr gibt
 
warum sollte es keine Schwarzarbeit geben?
meinste die Sozialversicherungen bezahlen sich von selbst

Deine Rosa Rote Brille hätte ich auch gerne.
 
es soll ja gar alles auf die Mehrwertsteuer umgelegt werden. wo wir wieder bei den armen Menschen wären die plötzlich "Sozialversicherungen" mit bezahlen müssen.

ich habs zwar schon ein paar mal gesagt, aber für ein bGe muss man kein Steuersystem ändern, das könnte man mit dem jetzigen auch machen.
nur dann kann jeder Sofort Nachrechnen was nun besser für einen ist.

Darum wird eine 2. Variable eingeführt: Neues Steuersystem.
und wie wir alle aus der Mathematik kennen, kann man Formeln mit 2 Unbekannten nicht ausrechnen...
 
äh fairy: no coment

@mustis
es gibt leute, die net arbeiten wollen, zahlenmässig vernachlässigbar. die werden heute in massnahmen gesteckt. anbieter dieser massnahmen sind afaik gewerkschaften und ehem. parteisoldaten die damit ein zugegebenermassen cleveres geschäftskonzept umsetzen. das ganze kostet unsummen steuergeld (mehr als 800.- !!) und bringt herzlich wenig. der einzige effekt ist die temporäre senkung der offiziellen arbeitslosenzahl.
kein ag wird jemand einstellen, der garnet arbeiten will.

@florian
führ das doch mal aus, was du meinst
 
Zuletzt bearbeitet:
letztlich geht es nur um das Geld. man muss genug rein bekommen um das bGe zu finanzieren.

es wird Argumentiert das bei 50% Mehrwertsteuer (eigentlich 100% jeh nachdem wie man rechnet...) gleich viel eingenommen wird wie im Jetzigen System.
Das Jetzige System sei blöd weil dort wieder und wieder Steuern für das gleiche Produkt gezahlt wird.
Wenn man mit dem Neuen System nun gleich viele einnahmen wie jetzt hat, wieso kann man das Steuersystem nicht so lassen wie es ist?
Der Staat könnte auch alle Steuern so lassen wie sie sind und die Mehrwertsteuer auf 30-40% anheben und von den Mehreinnahmen ein kleines BGE bezahlen.
Oder der Staat verdoppelt alle Steuern und zahlt davon ein BGE.



Das sind alles Szenarien die jemand der Ahnung von der Materie hat, innerhalb von Wochen grob überschlagen ausrechnen könnte.
Dabei würde sehr wahrscheinlich herauskommen das es nicht machbar ist.


Deshalb wird der Umweg über ein komplett Neues System gegangen.
Denn Wenn man etwas nicht kennt, kann man es schlechter Simulieren.
wenn man etwas nicht Simulieren kann, dann kann man immer um den Heißen Brei reden.


Das sieht man am Bge sehr schön, es wird schon lange darüber gesprochen, aber es gibt nichts konkretes. die einen reden von 500€ die anderen von 800, wieder welche von 1000€+
Auch über die letztendliche Finanzierung und sonstige Probleme gibt es nichts konkretes.
Es wird Wild Spekuliert, und dadurch das bGe als ein Allheilmittel dargestellt.



in den Videos gibt es auch nichts konkretes. Diese sind so gestaltet das man eigentlich nur Ja sagen kann.
wollen sie mehr Geld-->JA
würden sie sich gerne Frei entfalten ohne Sorgen --> Ja
hätten sie gern mehr Zeit mit ihren Kindern --> Ja
...
mit einem bGe wäre das alles möglich --> Toll
...


Es bleibt dabei, es ist eine nette Idee, nicht mehr und nicht weniger.
 
es muss viel mehr geld reinkommen, als nur fürs ge, der staat brauch auch kohle.
man kann es nicht simulieren, daher der vorschlag, ein ge von 500.- und das erstmal beobachten.

(wozu ein ge? weil es die wirtschaft entlastet; weil der reichtum von heute über generationen erarbeitet wurde; man kann auch auf die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen probleme hinweisen, für die es im moment keine überzeugende lösung gibt usw usf)

das ganze geht auch über eine konsumsteuer hinaus. man wird schauen müssen, ob man internationale geldflüsse überwacht und besteuert. mein vorschlag: wer geld aus deutschland ausführt, muss kräftigst steuern abdrücken, wer umgekehrt geld aus dem ausland hierherbringt, bekommt negative steuern drauf, also z.b. 5% zuschuß. das ist zwar schon fast pervers, würde aber extrem viel geld ins land holen (bis die anderen auch ein ge einführen)
was ist mit grund und boden, auch da kann man sich, wenn man "anders" drüber nachdenkt, einiges vorstellen.

aber keines dieser szenarien lässt sich simulieren. nichtmal was die arbeitsmotivation angeht. es gibt die umfragen, wo die übergrosse mehrheit angibt, das sie "weiterarbeiten" würden, aber das sie ihren mitmenschen an der stelle misstrauen. bei einem 500.-ge gibt es zumindest an der stelle erstmal kein komplikationen. die wirtschaft hätte erstmal zeit, sich drauf einzustellen, also die arbeitsplätze aufzuhübschen
 
Mustis schrieb:
doch, einige nicht grad wenige Menschen sind durchaus zufrieden nichts machen zu müssen, splange in gewisses einkommen da ist. Bereits Hartz4 reicht hier einigen

Ich kenne niemandem den 345Eur zum Leben genug sind.
Wenn es solche Menschen gibt dann nehmen sie am Gesellschaftlichen Leben nicht teil und das wollen sicher nur etwa 1% der Bürger... dann wohnste Wohl in einem Bereich wo einige dieser 1% vorhanden sind.

DugDanger schrieb:
Trotzdem, die Vergangenheit zeigt, dass Menschen ohne Druck nix auf die Reihe kriegen.
Desto höher der Druck (bsp. Hatz 4) desto niedriger die Arbeitlosigkeit, desto mehr Beschäftigung, desto mehr Geld für Bildung, Familien usw...

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Außerdem ist doch Sonnenklar: Wenn jeder 1500 € mehr Geld für umme hat, dann steigt in selber Relation das Preisniveau. Der Appel kostet dann halt Doppelt soviel.

alles Unsinn.

1. Hohe Arbeitslosigkeit will die Kapitalistische Wirtschaft weil sie so die Löhne senken kann! (Eigentlich dient Wirtschaft dazu Arbeit zu erleichtern und dem Menschen dasLeben zu erleichtern und nicht dem Kapital...)

2. Unter Druck arbeiten Menschen zwar oft effektiver, allerdings auch Depressiver, das Gesellschaftliche agressionspotential der Leute steigt, ihre unzufriedenheit usw...

3. Bildung? Wann soll man sich denn Bilden wenn man 60h Arbeiten muss um gerade so über die runden zu kommen...

4. Wieso sollte der Apfel doppelt soviel kosten wenn sich die kosten anders verteilen?....
Er kostet eher genausoviel, aber die Kosten sind anders verteilt.. z.B. weil es keine Lohnsteuer gibt, Gewerbesteuer etc.

e-ding schrieb:
Weshalb wird ständig nach einer Erhöhung der Sozialleistungen gerufen und weniger nach mehr Arbeit?

Junge.. wenn wir jetzt schon Lebensmittel für 12 Milliarden Menschen Produzieren aber nur 7 Milliarden Menschen auf der Welt haben (wovon Täglich massen verhungern) wieviel willste denn da noch Produzieren durch arbeit? Futter für 30 Millionen ?... klar man kann dann mehr wegwerfen... aber wo bleibt da der Sinn.....

Was willste mehr Arbeit... die fahren doch jetzt schon die Produktionen zurück und beurlauben weil ebend zuviel Produziert wird... mehr als es Abnehmer (mangels Geld) gibt....

es gibt nur 2 möglichkeiten

1. ein ausreichend hohes Grundeinkommen

2. arbeit für alle mit gutem Gehalt.


Das 2. ist sicher auch möglich... in einem Krieg... Da muss produziert werden, da spielt Geld kaum eine Rolle, da muss wieder aufgebaut werden und viele verlieren ihr leben wodurch es weniger ERWERBssuchende gäbe danach.
Aber man kann ebend nicht 1000 Arbeitsstunden mit arbeitern besetzen die 10000 Arbeitsstunden ableisten in den 1000h



Fairy Ultra schrieb:
warum sollte es keine Schwarzarbeit geben?
meinste die Sozialversicherungen bezahlen sich von selbst

Deine Rosa Rote Brille hätte ich auch gerne.

Die gäbe es dann nicht mehr wie sollten sie sich da bezahlen?....

Schon schlimm... sowenig Wissen und soviele Falschaussagen die als Absolute Warheit genommen werden.... Kein Wunder das Fortschritte immer nur durch wenige entstanden sind. Man kann nur froh sein das heute kaum noch Leute für Neue Ideen oder Wissen verbrannt werden.
 
Ich glaub die Befürworter des bGe haben noch nicht so ganz verstanden, dass Geld nicht einfach hergezaubert werden kann (Giralgeld, das wieder vergeben wird als Kredit erzeugt zwar Geld aber es ist nicht einfach so da). Soll ein bGe finanziert werden, muss das Geld irgendwo herkommen. Also wird es von irgendjemandem genommen. Da das ganze ein kreislauf darstellt ist es relativ egal wo genau das nun stattfindet. Letztenendes werden trotzdem alle teilnehmer dieses Kreislaufes genausoviel haben wie jetzt auch. Das Geld fliesst nun vll anders, ein Kreislauf bleibt es trotzdem. Was hat man davon ein bGe zu beziehen, wenn ich aufgrund der Umsatzsteuer, die das ganze finaziert, ich mir letztenendes genausoviel kaufen kann wie immer? Zurzeit bekomme ich 1 Euro lohn. Ein Apfel kostet 50 Cent. Ich kann mir also 2 kaufen. In Zukunft bekomme ich 50 Cent Lohn und 50 Cent bGe. Der Apfel kostet aber weiterhin 50 Cent. Warum? Die Lohnnebenkosten lassen den Apfel günstiger werden. Aber im selben Atemzug steigt die Umsatzsteuern, da der Staat das Geld für das bGe ja irgendwo herbekommen muss. Wo ist hier also der Vorteil? Ein anderes Beispiel zum bGe wäre, dass ich nun statt 1 Euro 2 Euro bekomme, der Apfel aber 1 euro kostet, weil wieder die Steuer drauf kommt.

Ein sorgenfreies Leben würde ein bGe nur bringen, wenn alles gleich bliebe und nur die Löhne dadurch stiegen. Das kann aber nie passieren, denn woher soll das Geld dafür kommen. Damit meine ich nicht nur die Finanzierung, sondern das tatsächliche Geld. Auch das ist nur begrenzt verfügbar. Zumal so Geld entwertet werden würde. In der DDR ist sowas quasi bereits schon mal passiert. Dadurch das jeder Arbeit hatte und Lohn kassierte obwohl er im prinzip nix machte hatte jeder Geld aber es gab keine Waren die man kaufen konnte.

MAn kann nicht einfach sagen, wir ändern mal eben radikal das gesamte System, pumpen Unmengen Geldmittel in den Markt, belassen die Warenmenge aber wie sie ist und gucken mal was passiert. Das ist doch bitte nicht wirklich dein ernst Walter? Soviel Ahnung von wirtschaft muss man wirklich haben um zu sehen, dass das so garantiert nicht funktioniert. Das System ist eine Art Gleichgewicht, da kann man nicht einfach Parameter radikal ändern und glauben, dass ales stabil bleibt....

@Ryo

wie lange wollt ihr den quatsch noch runterbeten? Hartz4 SIND NICHT NUR 345,- EUR. Da kommt noch jede Menge dazu!

1. Soso hohe Arbeitslosigkeit ist ein Zeichen von kapitalistsicher MArktwirtschaft. Sahcmal hast du dich je mit den sozialistsichen Systemen befasst? Wenn du ernsthaft glaubst, dass dort keine "Arbeitslosigkeit" herrscht, dann solltest du dich umgehend nochmal kundig machen.

2. man muss also 60h arbeiten um grad so um die Runden zu machen. Komisch... laut Arbeitszeitschutz gesetz dürfen erwachsene angestellte max. 10 Stunden am Tag arbeiten und wieviele arbeiten bitte noch samstags? der durchschnitssdeutsche kommt nichtmal auf 50 Arbeitsstunden pro Woche. Die müssen deiner Aussage ja richtig schlecht dran sein... 99% der angestellten wissen nichtmal annähernd wie es ist, 60h die Woche zu arbeiten. Sowas kommt eher in Kreisen der Selbstständigen vor.

3. Lebensmittel ist also das einzige was wir so produzieren... soso interessant...

4. Wo soll denn das Geld nun herkommen, wenn es nur ein hohes Grundeinkommen reisst? Soll munter die Geldpresse rattern oder wie? die Geldmenge lässt sich nicht beliebig puschen. Shcon gar nicht wenn es hier um Bargeld zum größtenteil geht. Dieses Geld muss irgendwo herkommen und dort fehlt es dann oder fliesst dahin zurück wie es in einem Kreislauf üblich ist und dann habe ich vom bGe auch nichts. Und drucke ich eifnach Geld nach, gibt es eine Geldenwertung. Die Preise steigen einfahc im selben Maße, wie mehr Geld in den Umlauf kommt. Denn Geldmenge und die Menge aller Waren sind immer verknüpft. Ich kann nicht eine Seite verändern ohne die andere zu beeinflußen.

5. Wer hier wenig Wissen hat und wer hier Falschaussagen wiederholt sollten sich die Leser selber überlegen. Argumentativ überzeugen solche Aussagen aber erstmal überhaupt nicht.

PS: Ryo du kommst aus Berlin und willst mir allen ernstes erzählen du kennst keine Leute die von Hartz4 leben können und wollen? Also bitte... Berlin ist leider Gottes ein Paradebeispiel dafür wohin die "reale"Politik der Linken führt. Mir als Berliner tut es fast weh zu sehen, wie diese Staat im Moment zu Grunde gerichtet wird. Länder wie Sachsen haben gezeigt wie man es besser machen kann, Berlin wie man es besser nicht machen sollte...
 
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Mustis schrieb:
pumpen Unmengen Geldmittel in den Markt, belassen die Warenmenge aber wie sie ist und gucken mal was passiert. Das ist doch bitte nicht wirklich dein ernst Walter?

Das Beschreibt doch ziemlich genau das was bei der Finanzkrise Passiert ist, es wurde Unmengen an Geld in die Häuser gepumpt, Der Bedarf blieb aber gleich.
Das Ergebnis sehen wir nun.

Bei einem bGe dürfte es sich ähnlich verhalten
 
2 fehler hab ich auf die schnelle entdeckt:

- die ddr ist pleite gegangen, weil die nachfrage nicht befriedigt wurde, ergebnis der planwirtschaft. ZUM HUNDERTSTEN MAL: WO SIEHST DU BEIM GE NE PLANWIRTSCHAFT?

- ein ge von 500.- würde am tag der einführung mit den löhnen und den sozialleistungen verrechnet werden. dann bleibt die geldmenge stabil, damit auch der -wert. das ge wäre so niedrig, das alle erstmal weiterhin arbeiten gingen. trotzdem hätte man druck auf die wirtschaft, die arbeitsplätze zu verbessern. (stichwort braindrain: jedes jahr verlassen sehr viele top-leute das land, weils andernorts besser ist)

(hab ich nicht vorhin zetsche, den chef von daimler, in der glotze sagen hören, das er 40 mrd euro soforthilfe vom staat möchte? das ist zwar ot, zeigt aber, wo wir heute angekommen sind mit dem von dir genannten "gleichgewicht")
 
Vorweg: http://www.youtube.com/watch?v=Gxqh57qlKPI

Der Song zur Grundeinkommens Petition.


Mustis schrieb:
@Ryo

wie lange wollt ihr den quatsch noch runterbeten? Hartz4 SIND NICHT NUR 345,- EUR. Da kommt noch jede Menge dazu!

Ja jede Menge und zwar die Miete bis zum maximalen Bemessungssatz (der liegt meist um 360.-EUR). Was einige halt so als Jede Menge bezeichnen ... :lol:

Mustis schrieb:
1. Soso hohe Arbeitslosigkeit ist ein Zeichen von kapitalistsicher MArktwirtschaft. Sahcmal hast du dich je mit den sozialistsichen Systemen befasst? Wenn du ernsthaft glaubst, dass dort keine "Arbeitslosigkeit" herrscht, dann solltest du dich umgehend nochmal kundig machen.
Wenn ich mal ein real existierendes sehe mach ich das.


2.
Welcher Arbeitnehmer kann es sich noch Leisten sein recht einzuklagen?
Das sind nur die besser situierten denn Jobverlust bedeutet heutzutage oft auch Existenzverlust.... Denn wenn man nach 20 Jahren in einer Firma plötzlich rausfliegt weil man nicht mitspielen will wars das mit den 3000.-eur gehalt im monat... nach ca. nem Jahr auf ALGI Niveau bekommt man nur noch 345eur zum lebensunterhalt (+ miete) und Jobs sind knapp heutzutage.. besonders gutbezahlte oder für ältere oder sehr junge mit wenig erfahrung.

3. Lebensmittel ist das wichtigste was wir Produzieren... wir produzieren noch andere dinge die zum Leben nicht notwendig sind... viele importieren wir sogar nur weils billiger ist als selber zu produzieren.. dabei diente geld eigentlich mal als tauschmittel für ressourchen.....

Das ist wie wenn man ne Diamantmine hat aber Diamanten von auswärts kauft...

4. Wo kommt Geld denn her? Von Überall es ist ein TAUSCHMITTEL es muss nur im Geldfluss bleiben ( da liegt heutzutage das problem, es wird dem Fluss entzogen=

4.1 was Willste damit erreichen solche Fragen anderen Bürgern zu stellen statt den Wirtschaftswissenschaftlern die diese Option verteidigen?

@walter: Einige sehen halt immer das was sie sehen wollen damit ihre Welt sich nicht ändert, das ist seit Tausenden von Jahren schon so. Ein Glück hat der Mensch in der Regel eine Maximale Lebenserwartung von 70 Jahren so das mit der Zeit es doch veränderungen geben kann, hoffentlich auch zum guten nicht immer weiter zum schlechten.
 
lol Walter wo is bisher auch nur einmal der Vorwurf gekommen, ein bGe wäre Planwirtschaft? Bitte zeig es mir. :>

Diesen VErgleich habe ich nichtmal gemacht. Und deine Aussage zur der DDR ist grob falsch. Die Planwirtschaft war sicherlich ein Faktor der die DDR dem Untergang geweiht hat. Aber wie kann ein Staat bitte pleite gehen, wenn die Nachfrage nicht befriedigt wird? Oo Wenn er nur soviel ausgäbe, wie er finanzieren kann, ist das ziemlich egal. Höchstens der Unmut der Bevölkerung steigt. Pleite gehen kann er, wenn er jedem Menschen arbeit gibt, damit es ja keine Arbeitslosigkeit gibt, entsprechend immer mehr Geldmenge in den Markt pumpt aber nicht im selben Maße Waren produziert, über die er diese Ausgaben auch wieder hereinbekommt. und so sieht das ganze dann auch mit einem bGe aus. oder eben alles steigt im selben maße und führt somit das bGe ad absurdum. Den Zusammenhang zwischen Geldmenge und Warenmenge kann man nicht auf diese Art und Weise umgehen.

Mhh der Song ist wundervolle Propaganda. Ich dachte ja so langsam ist die Menschheit schlau genug, sich solch simpler Meinungsmache zu entziehen. Tja zu frü gefreut.

1. DDR, Kuba, Jugoslawien, Sovjetunion... Alles ganz real existent gewesene sozialistische Staaten. Hat hier wohl jemand Kommunismus und Sozialismus verwechselt?

2. jaja die armen Bürger können es sich nicht mehr leisten zu klagen und ihr recht zu fordern. deswegen sind die Gerichte auch massiv überlastet und deswegen steigen schon seit Jahren die Kosten für solche Klagen so krass. Es wird heutzutage soviel vor Gerichten gestritten wie seit jahrzehnten zuvor nicht. diese Aussage ist einfach erstunken und erlogen. Schau dir mal die Statistiken von Rechtschutzversicherungen an, damit du mal zahlen bekommst.

3. Lebensmittel sind das wichtigste was wir produzieren. Je nach Standpunkt stimmt das sicher. Aber Lebensmittel sind schon lange nicht mehr das wichtigste Gut das wir produzieren wenn es darum geht, was der Mensch kauft, womit Umsatz (nicht GewinN!) gemacht wird. Dienstleistungen und Industrie sind weitaus größer und wichtiger. Hier werden viel größere Mengen an Geld bewegt. Deine Aussage wäre nur dann korrekt, wenn wir in einem Agrarland leben würden.

4. Wo du mit einem bGe dem Kreislauf nun gut tust weiss ich nicht. das kannst du nicht so wirklich erklären.

Ryo deine letzte aussage ist gradezu lachhaft. Keine Argumente mehr, das du versuchen musst, unsere glaubwürdigkeit auf diese Weise zu untergraben? Erklär mir mal bitte, wieso du nicht derjenige bist, der nur das sieht, das er sehen möchte?

PS: die durchschnittliche Lebenserwartung liegt schon seit längerem deutlich über 70 Jahren. :p
 
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"Bedingungsloses Grundeinkommen für jeden" ist das Thema für jeden, also haltet euch dran. Das (und vieles über diesem Beitrag) ist off-topic: https://www.computerbase.de/forum/threads/540542/

Und mal ganz persönlich gesprochen: Das einige keine Ahnung haben, von dem was sie reden, wissen die meisten Beteiligten und es stört die Betreffenden nicht weiter, denn sie glauben ja an das was sie erzählen. Aber: Wenn man alles und jeden in drei Sätzen durcheinander wirft und keinerlei Sinn für wirtschaftliche, gesellschaftliche und historische Zusammenhänge entwickelt, dann führt man das Thema zwangsläufig ad absurdum. Zumal man das auch noch bei jedem verdammten Thema machen muss.

Ob man nun dafür oder dagegen ist, ist zweitrangig, aber einen Sinn für Argumente zu entwickeln ohne dabei die halbe Menschheitsgeschichte umzuschreiben, das wär schon was feines. Aber wie gesagt, nur ein paar persönliche irrelevante Anmerkungen.
 
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RyoBerlin schrieb:
2.
Welcher Arbeitnehmer kann es sich noch Leisten sein recht einzuklagen?

http://de.wikipedia.org/wiki/Prozesskostenhilfe
oder Rechtsschutzversicherung?

RyoBerlin schrieb:
Die gäbe es dann nicht mehr wie sollten sie sich da bezahlen?....

Warum sollte es die nicht mehr geben?

Müssen Renten dann nicht mehr bezahlt werden?
Fällt die Arbeitslosigkeit schlagartig auf null?
Gibt es dann keine Kranken Menschen mehr?
 
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