Begeisterung!

ownagi

Commander Pro
🎄Rätsel-Elite ’24
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Jan. 2005
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2.199
Neben den ganzen Problemthreads wollte ich mal meine Begeisterung hier verkünden.

Habe gerade für meine Schwester einen PC aus Restteilen zusammengebaut (Asus A7V-266E, 2000+, 256MB) der reinen Office Arbeiten dienen soll. Das heißt, ein wenig Textverarbeitung, ein wenig Powerpoint und eventuell mal Musik hören.

Da dacht ich mir ... "mh, da könnte man ja mal ne Linux Distribution testen ..."
gesagt getat: Ubuntu runtergeladen und installiert.

Alles hat gleich von vorne herein einwandfrei funktioniert und Office, Gimp, Firefox usw waren auch gleich mit drauf. Echt klasse. Auch die Performance ist im vergleich zu einem gleich ausgestatteten Windows XP recht gut. Von der traumhaften Updatefunktion will ich erst garnicht reden :p

Hätte echt nicht gedacht, dass das so stressfrei von Statten geht ... Daumen hoch!
 
Ja, die Updatefunktion ist schon was tolles. Dieses Miststück :evillol: hat mich irgendwie Linux/Kubuntu abhängig gemacht. Is halt geil, wenn sämtliche Software auf dem Rechner automatisch auf den neuesten Stand gebracht werden. (und man trotzdem noch die volle Kontrolle darüber hat)
 
Bin von Ubuntu auch sehr begeistert.

Hab früher immer nur gehört installieren ist so schwer unter Linux etc. Aber wenn man sich ein bisschen damit beschäftigt und soweiso lieber mit der console abreit ist es leicht und macht mehr spass.

Und die Insterllation von Edgy Eft ist meiner Meinung nach wesenetlich Nutzerfreundlicher als das von Windows Vista.

OpenSource Weiter so :daumen:
 
ich schließe mich einfach meinen vorrednern an :)
 
Schön, mal eine positive Rückmeldung zu bekommen. Sonst liest man in Foren ja hauptsächlich etwas über Probleme.
 
jedes betriebssystem macht irgendwann irgendwo probleme. die frage ist nur, kann ich mit problemen umgehen und lösungen suchen - auch wenns mal länger dauert und nerven kostet - oder nicht. nun, die "probleme" von ubuntu (linux allgemein) sind sind eben anderer natur als die vom windows. und um ehrlich zu sein: probleme habe ich hin und wieder auch mit win xp. und bei ubuntu ist es wie mit jeder neuen "sache": man muß sie entdecken.
 
Schön, bei so einer Rückmeldung denkt man sich gleich es gibt ja doch einen Haufen Anfänger bei denen es einfach funktioniert. :) In einem Forum wie diesen bekommt man schnell einen anderen Eindruck, weil eben vor allem Probleme verlautbart werden.

Ich selbst schreibe hier von meinem Gentoo-System, das jetzt über ein Jahr im Dienst ist und den Wechsel von Singlecore auf Dualcore, anschließend von KT800 auf KT890 und 9700 Pro auf 7900 GTO, sowie den Umzug und die Aufteilung auf zwei Festplatten ohne Murren (mit entsprechenden Vorkehrungen) mitgemacht hat. Etwas, das man angesichts der hohen Fluktuation auf der Windows-Partition nicht gerade behaupten kann. :p

Die Erfindung des Packetmanagements war schon einiges wert. Das Portage-System ist meiner Meinung nach genial und ich genieße es, dadurch eine auf die Architektur meines PCs abgestimmte ständig aktuelle Bleeding-Edge-Distribution höchst stabil laufen zu haben. :)
 
im moment freunde ich mich noch mit ubuntu 7.04 herd 3 auf meinem desktop an, und wenn die final version da ist werde ich mir mal spaßeshalber eine zweite hd für mein laptop gönnen und es alternativ zu win xp benutzen. oder kann man das auf einer externen usb-festplatte installieren?
 
Ja kann man, der Laptop sollte dazu aber Boot from USB Dev. unterstützen. Hatte auf meiner externen Festplatte z.b. lange eine grml-Installation zu Diagnosezwecken.
 
da mein bios das unterstützt werde ich das vielleicht am kommenden wochenende mal ausprobieren.
 
:)

Knoppix und Kanotix waren schon gut, aber Ubuntu ist schon besser. Hab vor Tagen umgesattelt und bin auch zufrieden. Meine Windowsspiele laufen dank Wine auch hervorragend (bspw. RTCW, Diablo 2 LOD und Riven :) ....Planeshift, pingus, xmoto sind auch gut - von daher kein Grund, Windows hochzufahren :)

Werd auch bei Linux bleiben, wenn auch viele Games noch nicht richtig laufen (vor allem wegen Microsofts tollem DirectX - da sieht jeder hautnah, was das alles so bedeutet ;))

Lob auch mal an die Ubuntu-Com. Sowas hat die Linux-Com gebraucht.
 
vielleicht kann man wine in die nächste version gleich mit integrieren? :rolleyes:
 
Ich nutze parallel auch Kubuntu 6.10. Muss schon sagen, sehr sehr schön :) Alles was wichtig ist gleich an bord, WLAN Karte funktioniert ohne irgendwas selbst kompilieren zu müssen etc. Das war der einzige Knackpunkt den ich an Linux gesehen habe. Die schlechte Unterstützung für exotische Hardware, wobei es ja nicht die Schuld der Linux Entwickler ist sondern der Hersteller. Ich meine ndiswrapper schön und gut, aber für nen blutigen Anfänger zu kompliziert ;) Da Kubuntu aber madwifi integriert hat ist das jetzt kein Problem mehr *freu* Und jetzt wo die Kernelentwickler den Herstellern angeboten haben die Treiber selbst zu schreiben, wenn man entsprechende Daten oder Geräte bekäme, sehe ich durchaus gutes Potential, dass Linux sich auch endlich richtig für den "Homeuser" durchsetzen könnte, ohne dass dieser lange irgendwas suchen, installieren, konfigurieren, etc muss. Und ich denke (K|X]Ubuntu sind der richtige weg dahin, Linux wirklich einsteiger freundlich zu machen.
 
ich habe heute mal aktualisiert auf den stand 7.04 herd4 - wird ja immer besser:p
 
Die Hardwareunterstützung auch für gängige Hardware ist einfach mies. Grad im Bereich WLAN tut sich eigentlich garnichts. Es gibt nach meinen Informationen grad mal einen einzigen Hersteller, der Produkte incl freier/offener Treiber anbietet.

Beim Notebook meiner Freundin ist ein Broadcom-NIC verbaut, keine Chance auf WPA & Ndiswrapper. Das ist auch nicht was der "Anwender" sich wünscht. Insofern kann ich schon die verstehen, die das frustet und die bei Microsoft bleiben.

Soll aber nicht den Erfolg von Linux-Distros schmälern, da hat sich in den letzten zwei Jahren sehr viel getan. Wenn ich vielleicht irgendwann keine zusätzlichen Treiber fürs WLAN installieren muss und einfach bei WiFi-Radar meine Daten eingeben kann, so wie es auch unter Windows der Fall ist, dann wäre das ein großer Schritt nach vorne.

Leider sehen viele Hersteller das anders ;)
 
ich habe es noch nicht auf meinem laptop, da fehlt noch zu viel. aber sonst tut sich doch einiges. nun ja, gut ding will weile haben.
 
Hardware-Unterstützung ist auf der einen Seite wirklich ein Problem, auf der anderen Seite allerdings auch viel besser als bei Windows wenn es zum Beispiel um ältere Hardware geht.

Jemand der es ernst meint mit Linux, richtet sich daher klarerweise nach jenen Herstellern, die guten Linux-Support bieten oder zumindest nach Offenlegung der Spezifikationen durch OS-Treiber unterstützt werden. Speziell im Fall deiner Freundin: wär es mein Notebook, käme da ganz einfach um ca. €25,- ein Intel-Chip hinein. 2915ABG/3945ABG werden zum Beispiel hervorragend unterstützt, und diese MiniPCI-Karte ließ sich zumindest bei meinem Notebook denkbar einfach austauschen (hab von 2100 auf 2915 aufgerüstet).

@erzengel-michae: Sofern in deinem (Centrino?)-Notebook ebenfalls ein Intel Wireless LAN steckt, seh ich bei der Unterstützung überhaupt kein Problem. Der C2D wird voll unterstützt und dank Nvidia gibt es zumindest fähige proprietäre Treiber mit 3D-Beschleunigung. "Selbst" Bluetooth funktioniert auf meinem, zugegebenermaßen schon älteren, 855PM Centrino-Chipsatz, getestet mit einem K750i.
 
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len schrieb:
Beim Notebook meiner Freundin ist ein Broadcom-NIC verbaut, keine Chance auf WPA & Ndiswrapper. Das ist auch nicht was der "Anwender" sich wünscht. Insofern kann ich schon die verstehen, die das frustet und die bei Microsoft bleiben.
Leider sehen viele Hersteller das anders ;)

Jup, das stimmt schon. Zwei mal habe ich gefrustet aufgegeben. Beim dritten Mal vor wenigen Wochen hat es dann irgendwie klick gemacht. Man muss sich halt schon darauf einstellen, dass viele Dinge -gerade einem Neuling- Probleme bereiten werden. Habe mich auch etliche Nächte lang mit dem von Dir angesprochenen Broadcom-NIC rumgeschlagen. Und diesmal war ich halt hartnäckig genug, sprich es läuft (mit Ndiswrapper und WPA, welchen Chip hat Deine Freundin genau?). Mittlweile arbeite ich zumindest im privaten Bereich nur noch mit Ubuntu. Alles bis auf meine Logitech MX Rev. habe ich zum Laufen gebracht. Mein Multifunktionsdrucker -zum Glück ein Brother- war schneller installiert, als das ich die Treiber für Win runtergeladen hätte. Ok, es war jetzt halt ein glücklicher Zufall, dass ich mir vor kurzem ein Gerät von Brother kaufte, ohne zu Wissen, dass diese Firma eine der sehr wenigen ist, die Treiber fü Linux bereitstellt. Bei meinem nächsten Notebook Kauf werde ich mich dahingehend sicher auch besser informieren. Generell bei jedem Kauf irgendeiner Hardware. Sofern es mir möglich ist, werde ich in Zukunft auch jeden Hersteller, egal ob Hard- oder Software, darauf ansprechen, warum es denn keine Unterstützung für Linux gibt. Vll. denken diese ja auch eines Tages um.

So oder so, ich kann die Begeisterung, allen voran natürlich für Ubuntu absolut teilen. Es hat mir was dieses Gebiet betrifft, die Augen geöffnet und natürlich den Weg für einen Umstieg fast kinderleicht gemacht. Ich habe wieder Spaß am Computer zu sitzen. Ein sehr nettes Mitglied auf ubuntuusers.de meinte neulich zu mir, dass man durch Linux bzw. in dem Fall halt Ubuntu seinen Computer wesentlich besser versteht, die einzelnen Abläufe etc.. Das trifft es denke ich ganz genau. Und letzlich ist es nicht nur die Software an sich, sondern auch die Community, die dahinter steckt. Was soll ich noch sagen, ich bin froh, dass ich diesmal -meinen dritten Anlauf- nicht gleich aufgegeben habe.
 
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