Bei zwei SSDs wohin mit der Auslagerungsdatei?

JeGe

Commodore
Registriert
Aug. 2005
Beiträge
4.331
Moin.

ein Bekannter rief mich gestern Abend an und fragte mich wo man am Besten (resp. am effektivsten) die Auslagerungsdatei 'platzieren' sollte wenn man zwei SSDs (also keine weitere HDD!) verbaut hat...
System (C) ist eine 120GB Samsung SSD 840 Evo und die zweite (als D) eine Toshiba Q 256GB (wird als quasi 'Datengrab' genutzt). Verbauter RAM sind 4GB.
Diese Frage konnte ich ihm leider nicht beantworten - aber vllt. könnt ihr das ja. ;)

Danke schon mal.
 
Entweder auf C oder D oder du lässt Windows selbst entscheiden ;)
 
Der Unterschied wird normalerweise nicht messbar sein, aber die Toshiba ist normalerweise besser geeignet weil schnelleres schreiben: die Evo kann nur 140MB/s.

Eigentlich würde ich die Toshiba auch als Systemlaufwerk nutzen.
 
die Evo kann nur 140MB/s.


Falsch: Schreiben: 410 MB/s


Daher ist es eigentlich egal wo die Auslagerungsdatei liegt.
 
Der Unterschied dürfte wenn überhaupt nur messbar sein, die 840 Evo mit Turbowrite 410MB/s. ohne wären es 140MB/s., die Toshiba Q 256GB mit 460MB/s.. Und so lange die Daten für die Auslagerungsdatei nicht die Größe von 3GB überschreiten(was wohl eher (sehr) selten der Fall sein dürfte, wird man in der Realität da auch keinen Unterschied feststellen können.
 
jodd schrieb:
die Evo kann nur 140MB/s.


Falsch: Schreiben: 410 MB/s

Richtig:
turbowritesm.png

Solange du in den kleinen Cache schreibst, bekommst du 410MB/s, aber das ist eben nur Cache. Die echte Schreibrate ist immer noch 140MB/s.
 
Ich würde die Auslagerungsdatei auf die SSD mit dem Betriebsystem machen. Nicht das er später mal die zweite SSD ausbaut und auf einmal gibt es Probleme mit dem System.

Eine Auslagerungsdatei von 1 GB halte ich aber für ausreichend da nur wenige Programme überhaupt zwingend die Auslagerungsdatei benötigen (ich hab die selber auf 16 MB und bislang trotz teils exotischer Software keine Probleme)
 
Ein Gigabyte wäre für mich viel zu klein. Du vergisst vielleicht, dass Du 16 GB Hauptspeicher hast.
 
Gilt die 'Faustformel' denn nicht mehr, das die Auslagerungsdatei ca. (bzw. mindestens?) 1,5 fach größer sein soll wie der verbaute RAM?
Und früher, also quasi zu XP-Zeiten, das die Auslagerungsdatei am Besten (wegen besseren bzw. schnelleren Zugriffszeiten) auf eine andere HDD (also nicht auf die System-HDD) installiert werden soll?

Ach ja, und danke für die bisherigen Antworten. :)
 
Ich habe überhaupt keine Auslagerungsdatei.
Bei 16 GB Ram auch nicht nötig.
Hatte auch noch nie Probleme, ob bei Spielen oder Programmen.
 
Nicht nur bei 16GB RAM kann eine Auslagerungsdatei nötig/ erforderlich sein.

Hier sind in dem einen PC 16GB RAM und im anderen 32GB RAM verbaut. Egal auf welchem der beiden PCs ich eine bestimmte Anwendung starte - auch wenn noch mehr als reichlich RAM frei ist - und keine Auslagerungsdatei vorhanden ist, stürzen beide PCs unvermittelt und ohne jegliche Info ab. Alle bis dahin nicht gespeicherten Daten sind verloren.

Und bzgl. den Nichtvorhandensein einer Auslagerungsdatei siehe mal 2 Beispiele https://www.computerbase.de/forum/threads/comapany-of-heroes-ccc-stuerzt-ab-crossfirex.966451/ und https://www.computerbase.de/forum/threads/arbeitsspeichermeldung-deaktivieren.966529/

Für alles weitere bzgl. Auslagerungsdatei die Suchfunktion des Forums benutzen. Das Thema ist mehr als nur erschöpfend diskutiert und besprochen worden!
 
Mit der aktuellen FW schreibt die 120er Evo sogar die ersten 3GB mit 510MB/s, die Toshiba schreibt auch nicht immer mit der angegebenen Schreibrate, da die immer zuerst die ersten Bits der NANDs beschreibt und damit nur die Hälfte der Kapazität schnell beschreiben kann, also bei mehr als 50% Füllstand dann i.d.R. auch langsamer schreibt.

Wenn Du aber die Zugriffe aufteilen willst, würde ich die Auslagerungsdatei trotzdem auf der Toshiba anlegen. Der Nachteil ist dann, dass Du bei Problemen mit einer der beiden immer einen BSOD bekommen wirst, wenn dann nicht auf das Pagefile zugegriffen werden kann.
 
JeGe schrieb:
Gilt die 'Faustformel' denn nicht mehr, das die Auslagerungsdatei ca. (bzw. mindestens?) 1,5 fach größer sein soll wie der verbaute RAM?
Ach ja, und danke für die bisherigen Antworten. :)
ich stelle seit jahren 64 - 640mb ein
 
BiberXXX schrieb:
Ich habe überhaupt keine Auslagerungsdatei.
Bei 16 GB Ram auch nicht nötig.
Hatte auch noch nie Probleme, ob bei Spielen oder Programmen.
ist bei mir genauso, allerdings wollte einmal der Drucker nicht weil die fehlte (unter Windoof7). Habe die bei Win8.1 auf 2048MB (C) festgelegt und Ruhe.;)

zwei SSD 120GB
 
Zuletzt bearbeitet:
ganz ausschalten kann verursachen das einige Programme nicht funktionieren.
Das minimum was Windows 7 brauch sind 400MB.
Und so stelle ich es auch ein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Noch ein Tip für Virtueller Arbeitsspeicher:

für Anfangsgröße und Maximale Größe gleiche wert Festlegen.

M.f.G.

;)
 
Genau, Danke für den Hinweis.




Ich habe 8GB RAM, grosse Auslagerungsdateien sind Platzverschwendung, meiner Meinung nach.
Des weiteren kann man sich noch einiges an Platz frei machen in dem man die Datei "hiberfil.sys" löscht, wenn man den Standby Mode nicht nutzt.

CMD öffnen und "powercfg –h off" eingeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Auslagerungsdatei ist immer nötig, auch bei 16 GB RAM.

@JeGe: Benutze das Samsung Magician Tool und lasse die Samsung SSD optimieren. Unter OS Optimization wähle "Maximale Zuverlässigkeit" aus. Dies bewirkt, das der virtuelle Speicher optimal verkleinert (200 MB bis 1 GB) wird.

Um potenzielle Mängel in Bezug auf die Speicherkapazität auszugleichen, generiert das Windows-Betriebssystem automatisch einen virtuellen Speicherblock (pagefile.sys) auf Laufwerk C. Ein Windows® 7 64-Bit-System mit 4 GB physikalischem Speicher würde beispielsweise 4 GB virtuellen Speicher beim Booten generieren.
Bevor PC-Arbeitsspeicher (DRAM-Module) serienmäßig verfügbar waren, mussten PCs HDD-Speicher nutzen, um Speichermangel auszugleichen. Heute kommt virtueller Arbeitsspeicher dank PCs mit 4 GB oder mehr nur noch begrenzt oder gar nicht mehr zum Einsatz. Darüber hinaus ermöglicht die Verwendung des physikalischen Arbeitsspeichers eine bessere Leistung und Zuverlässigkeit des gesamten Systems als das Erstellen von virtuellem Speicher auf der SSD. Für einige Anwendungen muss möglicherweise der virtuelle Speicher verwendet werden. In diesem Fall sollten Sie Ihre spezifischen Anwendungsanforderungen prüfen, bevor Sie die Funktion deaktivieren.
Das Magician Tool überschreibt die Windows Einstellungen.
Der virtuelle Speicher wird auf der Samsung SSD angelegt, wenn diese das Startlaufwerk ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben