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News Bekannte Spiele- und Anime-Reihe: Legos erste Pokémon-Sets kosten 60 bis 650 Euro

Beatmaster A.C. schrieb:
Mit Lego Steinen wäre das sogar noch viel einfacher und schneller.
Du ueberschaetzt 3D Druck ziemlich.
Bei einer Warhammerfigur, die erstens meistens ziemlich unregelmaessige Formen hat, und die nach dem Druck noch bemalt wird, kaschieren Form und Farbe sehr viel.

Bei FDM Druck bekommst du prinzipbedingt niemals eine auch nur annaehernd so glatte Oberflaeche hin wie beim Spritzguss. ABS kann man zwar nachtraeglich glaetten, aber das dann gleichmaessig hinzubekommen ist nicht trivial, und das ganze kostet dann auch viel Zeit.
Resin Druck soll wohl glatter sein, aber braucht auch einiges an Nacharbeit.
 
Als ich früher mit Lego gespielt habe fand ich es toll, Sets zusammenzubauen und dann später alle Steine mit anderen Sets zu vermischen und kreativ zu werden. Wenn ich mir die Sets von heute so ansehe, scheint das wohl keine Rolle mehr zu spielen. Man baut sich da nur noch ziemlich teure Plastikmodelle zusammen. Da würde ich das Geld ja eher in einen 3D-Drucker investieren.
 
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LikeHike schrieb:
6.800 Teile bei 650€ UVP ist eigentlich ziemlich fair. 10 Cent pro Teil ist für Lizenzmodelle sehr üblich.
Nein, das sagt gar nichts aus, solange man nicht weiß, wie groß die Teile sind. Hier ist Preis pro Gewicht die deutlich bessere Unterteilung.

LikeHike schrieb:
Ich mag die größeren Lego Sets und finde das Bashing relativ langweilig.
Ich wundere mich immer wieder darüber, was für manche Menschen bereits "Bashing" ist...
 
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LikeHike schrieb:
Es bedeutet, dass man sich in den letzten Jahren die Inflation wenig zu nutze gemacht hat. Man bietet für mich schöne und gute Sets an.
Auch bei Lego hat eine "Inflation" stattgefunden...in dem immer kleinere Teile verbaut werden...das ist vor allem bei den Modulars zu beobachten. Daher sind früher Modelle mit heute kaum zu vergleichen.
 
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Beatmaster A.C. schrieb:
Mit Lego Steinen wäre das sogar noch viel einfacher und schneller.
Das stimmt so auch nicht. Mit 3D-Druck wird Du nicht die benötigte Klemmkraft erhalten...zumal die Frage ist, ob die gedruckten Steine nicht schnell "ausleiern"...
 
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Windell schrieb:
Lego....das Apple der Klemmbausteine.
Naja, wenn wenigstens die Steine-Qualität Stimmen würde. Aber die liegt ja auch schon unter den Mitbewerbern, die zudem auch günstiger sind und zusätzlich eine fortschrittliche Technick namens "bedrucken" beherschen.
 
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Nee, laß mal - ich habe meine freien Krötenstücke schon in RAM investiert... :mussweg:
 
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Nix verpasst.. aber Lego schein vielleicht doch gelernt zu haben ^^ gestern mein Iron Man Mark 3 zusammen gebaut und ich war erstaunt das alles bedruckt ist xD
 
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andimo3 schrieb:
Bei Mega Construx sahen die Pokémon Modelle deutlich besser aus. Da Kanisterkopf-Evoli hier… nee.
Das Evoli Modell von Mega Construx/Mattel hat auch auch ungefähr doppelt so viel Teile wie das von Lego. Gut, ein Teil geht man Set von Mega für den Sockel und die Mechanik drauf. Aber mit mehr Teilen ist es dann auch potentiell einfacher, bei der Gestaltung näher an die Vorlage zu kommen.
 

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Banned schrieb:
Wie gesagt, die standen in den 0ler-Jahren schon mal am Rande des Bankrotts. Am Ende waren es wahrscheinlich eher weniger die Gen-X-Leute, die die Lego-Videospiele gekauft haben.
… Ich habe auch nicht von den 00er-Jahren gesprochen, sondern von den letzten 15 Jahren, in den sich auch die Verbreitung des AFOL-Begriff verbreitet hat und die Erwachsenen nach und nach eine Fokusgruppe von Lego wurde.

Lego hatte bereits um 2000 bereits erkannt, dass es erwachsene Lego-Fans gibt - Boomer und die ersten Ausläufer der Gen-X - und bereits bei Star Wars entsprechende Sets auch angeboten. Um die 00er Jahre waren die Millennials keine finanzstarke Käufergruppe war, da sie entweder noch Schüler waren oder in die Ausbildung gekommen sind. Zudem haben nicht die Videospiele Lego gerettet, sondern eine Kombination aus verschiedenen Faktoren, darunter auch sowas wie Bionicle.

Und das "Boomer" sowie "Gen-X" im Zeitraum 2010 primär die Zielgruppe war, kann man an vielen Stellen festmachen und darunter auch Star Wars und dort die UCS-Sets, die sich bis auf quasi zwei Ausnahmen, alle Sets an der alten Trilogie orientieren, während die neue Trilogie auf einen Jedi-StarFighter und das Republic-Gun-Ship kommt. Den 49,99 Naboo-Starfighter und die Darth Maul Büste zieht nicht. Gen-Y ist im Zeitraum mit den Modellen fürs Spielzimmer der neuen Filme versorgt worden, Gen-Z später mit den zu Clone Wars und Rebels.

Gleiches sieht man an den Icons-Sets, die sich bisher stark an den Sets aus den 80er orientiert haben und damit stark in Gen-X fallen.

Ebenso sind viele Sets der späten 00er Jahre mit Indianer Jones - auch wenn damals der Film kam - klar an die späten Boomer und Gen-X ausgelegt, auch zu sehen an Mini Cooper, VW T2 Bus und ebenso den Modular Buildings und im Technikbereich die Fixierung auf bestimmte Sportwagen.

In den auslaufenden 00er-Jahren hat Lego langsam sich an Erwachsen ausgerichtet, die auch "kaufen" konnten, das waren damals die Boomer und Gen-X die in entsprechende Positionen gekommen sind, wir Millennials sind damals überwiegend noch Schüler gewesen oder sind in dem Zeitraum in die Ausbildung gegangen sowie Studium.

Pokemon jetzt, richtete sich natürlich vollkommen an die Millennials und natürlich wird es auch da jetzt zig geben, die das kaufen, auch wegen Nostalgie und weil man die Jugend zurückwill und genau das passt jetzt eben auch. Die letzten Jahrgänge der Millennials erreichen jetzt die magische Schwelle der 30+ und damit sind sie fest im Sattel. Entsprechend wird Lego jetzt auch immer mehr auch da machen.

Die "Hauptzielgruppen" für Lego sind jetzt Gen-X und Gen-Y, die Boomer fallen wegen Alter langsam raus und Gen-Z ist aktuell in der "uninteressanten" Phase aus teils noch Schüler oder in der Ausbildung.
Alphanerd schrieb:
Ich als Gen X bin unschuldig, allerdings habe ich mit meinem Sohn einen AFOL erschaffen 🤷🏼‍♀️
Man sollte solche "Zuschreibungen" auch nicht immer auf sich selbst münzen. ;)

Ich hab Lego bis ca. 2012 die "treue" gehalten, weil ich den Luxus hatte, dass mein Vater mein Studium voll finanzieren konnte und ich auch entsprechend "Taschengeld" für etwas Luxus hatte, ich war dafür halt nicht auf Partys oder Discos und Co. Als dann 2012 der "ernst" des Lebens losging, ist Lego dann auch relativ schnell aus dem Leben verschwunden und die Darkages haben bei mir angefangen. Mit finale im Studium hat die Zeit gefehlt und dann das erste eigene Geld und Co bedeutet, dass man ganz andere Ausgaben hatte und auch sehen musste, was man wie finanziert. Einen kurzen Einstieg gab es dann 2019 zu den Lego Overwatch Sets, aber auch nur weil ich D.Va einfach liebe, es gab dann quasi auch wieder Ruhe, weil Job noch nicht so perfekt gefestigt, durch befristete Verträge im wissenschaftlichen Umfeld waren andere Sachen wichtiger. Und das ging quasi allen so, die ich da kenne und wir sind alle Millennials. Für viele Freunde von mir wird "Lego" erst jetzt wieder wirklich interessant, weil die eigenen Kinder in das entsprechende Alter kommen und auch das Geld für entsprechende Sets vorhanden ist. Den Luxus sich einfach mal für 300 - 400 € ohne groß Nachdenken ein Lego-Set zu kaufen, habe ich quasi auch erst seit 2 Jahren, das ist auch die Zeit, in der ich mit dem PC als Hobby wieder "intensiver" anfangen konnte.

Gen-X sind voll die AFOLs, Gen-Y ist jetzt genau in der Phase, wo sie voll die AFOLs werden. Und wenn ich mir meinen Bekanntenkreis so ansehe, dann kann ich es zumindest mit ein paar empirischen Daten untermauern.
 
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ElliotAlderson schrieb:
Weil man sich nicht mehr auf Kinder, sondern auf erwachsene Konzentriert. Große teure Sets für erwachsene bringen scheinbar mehr ein.
DIe bringen halt mehr Marge, weil da die Differenz zwischen Herstellungskosten und Verkaufspreis potentiell größer ist als bei kleinen bis mittleren Spielsets für Kinder.
 
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LikeHike schrieb:
6.800 Teile bei 650€ UVP ist eigentlich ziemlich fair. 10 Cent pro Teil ist für Lizenzmodelle sehr üblich.

Ich mag die größeren Lego Sets und finde das Bashing relativ langweilig. Legos Strategie scheint sich zumindest auf den Unternehmenserfolg sehr positiv auszuwirken.
Macht dir das noch Spaß?
Ich habe den Leuchtturm von Bluebrixx gebaut...Knapp 7000 Teile...
Ich habe mit dem Häuschen (eigentlich Bauschritt 3) angefangen. Das hat Spaß gemacht.
Aber die Platte mit hunderten 1x1 Teilen in einem von 4 (!) Blautönen... ganz ehrlich...das mache ich nicht nochmal.

Ich finde über 1000 Teile wird es abenteuerlich. Also wenn das das eigene Hobby ist, cool. Für Gelegenheitsbauer wie mich war es zu viel. Zum Glück spielen die Kinder immerhin damit :)
 
Natürlich sind die Preise für solche Sets (analog Starwars und co.) absolut geisteskrank.
Dabei sehen sie nichtmal ultrakrass aus, was ich für solche Preise erwarten würde (gut, es sind immer noch eckige spritzguss Klemmbausteine - da ist die Optik dementsprechend zu treffen limitiert).

Gute und fair bepreiste Sets bei Lego gibt es mMn nur bei den Speed Champions, wenn man Autos mag oder bei der 3in1 Creator Serie (die zwei Papageien, Tucan, Pandabär,...), die so zwischen 10-25 EUR weggehen.

Auch den Eisvogel (35 EUR) fand ich gut..auch wenn beim "Eis" unten eine bazillionen "Einerteile" vorhanden waren:evillol:

MfG, R++
 
mischaef schrieb:
Das stimmt so auch nicht. Mit 3D-Druck wird Du nicht die benötigte Klemmkraft erhalten...zumal die Frage ist, ob die gedruckten Steine nicht schnell "ausleiern"...
Die Frage ist eher, warum man Lego-Steine drucken sollte, wenn man gleich was richtiges Drucken kann? Einzelteile, die man zusammensteckt, kann man da auch fabrizieren (und zwar sehr stabile) und ist eben gar nicht an das Lego-Noppenmuster gebunden.

Die Nachbarskinder hier haben sich auf jeden Fall sehr über ihre funktionsfähige Playmobil-kompatible Balliste (PLA + PETG für den "Bogen") gefreut, die wir dann gemeinsam designt haben und die die aus Einzelteilen zusammenstecken durften.
 
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Phoenixxl schrieb:
Ich finde über 1000 Teile wird es abenteuerlich.
Würde ich noch gar nicht unbedingt sagen, bzw. kommt es stark auf das Modell an und wie es von der Bauweise designed ist.

Hab hier die Saturn V mit 1969 Teilen und das Space Shuttle Discovery mit 2354 Teilen von Lego und die waren beide nicht wirklich abenteuerlich. Die baut man ganz entspannt vor sich hin ohne repetetiven Kleinkram. Bei der Saturn V baut man eh die 3 Stufen separat und nur bei der Verkleidung gibt's halt Wiederholungen (mit 2x3 bzw. 2x3 Slopes), weil die Rakete ist nun mal rund und symmetrisch. Dem Space Shuttle merkt man bei Bauen die Teileanzahl auch nicht wirklich an.

Wobei be den beiden Sets irgendwer bei lego eh nicht aufgepasst hat und die waren für Lego-Verhältnis richtig günstig. Vermutlich hat da aber auch schlicht die NASA als Lizenzgeber beim Preis-Leistungsverhältnis mitgeredet.
 
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