News Benchmark zu Intels Nehalem-Xeon

Simon

Fleet Admiral
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#1
Obwohl der offizieller Start der neuen Intel Xeon-DP-Generation erst für Ende März angesetzt ist, stellen viele Hersteller auf der CeBIT bereits einige lauffähige Systeme mit Xeon 5500-Prozessor zur Schau. Auf einem der Systeme ist es uns nun gelungen, Intels neuen Sprössling einem kleinen Benchmark zu unterziehen.

Zur News: Benchmark zu Intels Nehalem-Xeon
 
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#2
Ganz ehrlich... ich finde die Benchmarks etwas enttäusched. Ich dachte der Abstand zu 2x Quadcore Harpertown wär größer. War meine Entscheidung doch richtig bei Dual Quadcore Harpertown zu bleiben.
 

DerZAR

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#5
Nett, aber nix für Ottonormalverbraucher.
 
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#6
Ja, aber da sind andere Mainboard und Speicherausbaustufen. Der Mac Pro kann nicht so viel Ram aufnehmen.

Desweiteren sind denn die Mac Pros schon ausgeliefert worden? Die wurden doch nur ngekündigt und kommen in den nächsten Wochen (auch wenn man auf der Apple Seite schon kaufen kann)
 
I

impressive

Gast
#7
naja, mit 8 kernen grad mal etwas schneller als der i7 mit 4 kernen.

ja ich weiss, der i7 ist höher getaktet, trotzdem schwache leistung mit doppelt so vielen kernen.
 
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#8
Der Mac Pro soll maximal 24GB aufnehmen können und nach Bestellung in wenigen Tagen geliefert werden. Wird jedenfalls versprochen :-).
 
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#9
Ich weiß nicht, was ihr eigentlich habt. Der E5520 zeigt doch eindrucksvoll welche Leistung in ihm steckt im Vergleich zur Vorgängergeneration. Immerhin 41% mehr Leistung (taktbereinigt) gegenüber dem Duo aus zwei E5462 ist doch eine ordentliche Hausnummer! Und das mit einer vergleichsweise unoptimierten Konfiguration.

Trotzdem würde ich zunächst noch ein paar aussagekräftigere Benchmarks abwarten, wenn auch bereits diese Eindrücke sehr vielversprechend sind. Man kann nur gespannt sein, wohin die Reise hier geht.

@rx4711: Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Zunächst wird ein Phenom gar nicht linear skalieren, wenn es ein Dual-Opteron wäre. Und 32% mehr Takt (2226 MHz zu 3.0 Ghz) sprechen auch eine deutliche Sprache. Taktbereinigt liegt ein virtuelles 2xPII-System dann sogar abgeschlagen fast 30% hinter dem Xeon.
 
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rx4711

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#10
Was mich wundert:
- 8 kerne nehalem => 34.000 punkte
- 4 kerne phenom II 940 => 18.000 punkte

Das heißt 8 kerne phonom II => 36.000 punkte und damit schneller als der nehalem ?
Trotz popeligem DDR2 und otto-normal AM2+ mainboard ?
 

HappyMutant

Fleet Admiral
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#11
Sorry aber ich versteh es nicht. Der i7 läuft auf einem Drittel mehr Takt, mit höher getaktetem Triple-Channel DDR3, statt Dual-Channel DDR3. Weiterhin liefern doppelt so viele Kerne nicht automatisch doppelt soviel Leistung, schon gar nicht in einem Multi-CPU Setup.

Was erwartet man hier bitte für Werte, wenn die grundlegende Architektur doch die gleiche ist?

Die Rechnung 2 x Phenom II = schneller kann doch eh nicht ernst gemeint sein? Auf welches Board schraubst du bitte die 2 Phenoms? Vom Taktunterschied will ich gar nicht erst anfangen. Davon das der darüber liegende Core 2 Quad entsprechend in zweifacher Ausführung ja noch doll viel schneller wär, erst recht nicht....
 
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#12
@RX4711
Du hast einen Rechenfehler.

Wenn 1 CPU 10 Punkte macht dann machen 10 CPUs keine 100 Punkte.
Du hast eine begrenzte Skalierbarkeit und einen Overhead.... sprich umso mehr CPUs genutzt werden umso mehr Leistung geht drauf für die ganze Organisation beim verteilen der Aufgaben auf die einzelnen CPUs. Deshalb kannst du nie einfach multiplizieren.
 
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#14
@Denahar
Dass du auch alles immer so in himmel loben musst :rolleyes:

Du weißt schon, das in everest bei cpu queen die intel cpus mit abstand am besten abschneiden und das ganze somit absolut keine aussagekraft hat :rolleyes:

Bei den anderen test sieht das ganze schon etwas anderst aus.

Den das hier ist imo nur augenwischerrei, wenn es wenigstens ein bench wäre, wo sie in der regel schlecht sind und sich stark verbessert haben, dann wäre das tatsächlich beachtenswert, aber so...

mfg
 

rx4711

Commander
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#15
> Wenn 1 CPU 10 Punkte macht dann machen 10 CPUs keine 100 Punkte.

So einfach kann man dies auch nicht behaupten.

Theoretisch ist das nämlich schon möglich, wenn die einzelnen threads nicht
miteinander synchronisiert werden müssen und schön für sich allein werkeln
können ... aber in der praxis gebe ich Dir recht ...

Aber wenn doppelt so viel kerne nicht doppelte leistung liefern ...
wieviel denn bei Queen? 1,9x? oder 1,5x ?

Aber auch dann finde ich das ergebnis einer 200€ normal-CPU im vergleich mit dem
i7 xeon sehr beeindruckend ...

Allerdings wurde der xeon wohl kaum für everest queen enwickelt ...
:)


> Du weißt schon, das in everest bei cpu queen die intel cpus mit abstand am besten abschneiden

Also wie bereits oben geschrieben bin ich von dem Queen ergebnis nicht so recht beeindruckt.
Aber eine server CPU sollte man auch mit server benches quälen ...


> Die Rechnung 2 x Phenom II = schneller kann doch eh nicht ernst gemeint sein?
> Auf welches Board schraubst du bitte die 2 Phenoms? Vom Taktunterschied will ich gar nicht erst anfangen.


Vom Phenom II gibt es eine server-version und dort auch boards mit 2,4 oder 8 cpu-sockeln ...

Und der taktunterschied?
Wenn interessiert der,so lange die rechenleistung vergleichbar ist,die CPU aber einen bruchteil des xeon kostet ?
 
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#16
@the witcher: Ich lobe nix in den "Himmel". Ich sagte extra, man sollte mal weitere Benchmarks abwarten, die dann aussagekräftiger sein werden. ;)
Außerdem habe ich nur versucht klarzustellen, dass dieses erste Ergebnis schon recht ordentlich ist.

Aber was interessiert denn eigentlich, ob Intel generell bei diesem Benchmark besser abschneidet, wenn ich doch eh nur den Vergleich zwischen zwei Intel-CPUs dargestellt habe? Alles andere wird sich dann schon zeigen, wobei ich aber sehr stark vermute, dass es keine adäquate Konkurrenz zu einem guten Xeons-System geben wird.
 

HappyMutant

Fleet Admiral
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#17
Ja nur das die "Server-Variante" des Phenom II auch mehr kostet. Und wie gesagt, nicht alles was hinkt ist ein Vergleich, einfach mal 2 nehmen, geht nicht, dann wäre wie gesagt jeder Core 2 Quad noch schneller, zu einem ähnlichen Preis.

Mich deucht ohnehin, dass soll hier wieder in ein Intel vs. AMD Gewürge ausarten, dabei war meine Kritik einzig darauf bezogen, dass es mehr als unsinnig ist, Werte einfach zu verdoppeln und auf einmal Wunderdinge von einer bekannten Architektur zu erwarten. Wer ernsthaft so tut, als können man einfach mal eine Desktop CPU nehmen, die Messwerte verdoppeln und dann die Preise gegenrechnen zu dem Server-Äquivalent, der will sich entweder was schön reden oder glaubt an Wunder.

PS: Nicht zu vergessen, dass es keinen Shanghai mit 3,00 GHZ gibt und der mit 2,9 Ghz geschmeidige 1000€ aufwärts kostet. So von wegen günstige Desktop-Technik. ;)
 
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#18
@Denahar
Weil man vielleicht mit einer neuen CPU auch zeigen möchte, dass man im vergleich zu der konkurenz aus dem anderem hause gut abschneidet und das ist damit definitiv nicht gelungen.
Naja darüber lässt sich streiten, aber ich bin wohl nicht der einzigste user, welcher das so sieht und das auch ankreidet.
Man brauch nicht wegen jeder kleinigkeit immer gleich juhu toll, ist das prima, sowas gutes gabs schon lang nicht mehr schreien ;)
ums mal etwas verdeutlicht darzustellen, den so besonderst ist das absolut nicht....


mfg
 
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#20
Zunächst wird ein Phenom gar nicht linear skalieren, wenn es ein Dual-Opteron wäre.
Die Opterons skalierten schon immer besser als die alten FSB basierenden Xeons.
Allerdings bietet der Nehalem EP nun auch einen internen Controller und der Speicherdurchsatz ist auch deutlich höher (daher auch das gute SAP-SD Ergebnis).
Kein Wunder, daß jetzt der Istanbul kommt, denn nun muss AMD mit 6 Kernen entgegenhalten (obwohl man noch ein Monopol bei 4+ Wege Servern hat).

Weiterhin liefern doppelt so viele Kerne nicht automatisch doppelt soviel Leistung, schon gar nicht in einem Multi-CPU Setup.
Im x86 Kindergarten vielleicht nicht, aber BlueGene skaliert recht gut mit der Anzahl der CPUs, ebenso der POWER6. ;)
 
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