Beratung bei Cityradkauf

vega81

Lieutenant
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Juni 2007
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663
hallo liebe gemeinde,
meine freundin möchte sich ein neues fahrrad kaufen, in erster linie um damit in der stadt/stadtpark spazieren zu fahren, dabei möchte sie gerne unseren sohn (1 jahr und 4 monate alt) mitnehmen. fahrradsitz haben wir uns schon so gut wie entschieden, irgendwas von römer, die genau bezeichnung hab ich gerad nicht im kopf.

nun aber zum fahrrad, ausgeben wollten wir max 400 €, wenn es 450 werden, passt das auch noch. wir waren schon im fachhandel um mal ein paar räder anzuschauen und probe zu fahren, dabei waren unter anderem ein kalkhoff jubilee, dann noch eins von kettler und eins von caver. alles 3 waren von ähnlicher ausstattung und preis. bei der probefahrt gefiel das kalkhoff am besten, trotzdem wollte ich mal hier nachhören ob noch jemand andere hersteller/modelle empfehlen kann oder weitere tipps hat.

ausstattung sollte folgende dabei sein:
- es sollte möglichst leicht sein, weil das fahrrad im keller parken wird
- min. 7 gang
- natürlich voll straßenzulässig (beleuchtung, schutzblech usw..)
- standlicht
- federgabel vorne sollte auch dabei sein

gruß,
mark
 
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Naja, es gibt unzählige City taugliche Räder. Aber wenn das Kalkhof gefällt und beim lokalen Händler für einen angemessenen Preis zu haben ist spricht ja nichts dagegen.

Am besten mit Nabenschaltung (hat das Kalkhof oder?) und ganz normalen V-Brakes. Minimiert den Wartungsaufwand und spart etwas Gewicht. Ob ne Federgabel sein muss? Kostet Geld, ist schwer und die billigen werden schnell schwammig.

Ganz wichtig: Gute Reifen! Wenn ich auf ner Tour bin ists mir ziemlich egal ob ich mal ne halbe Stunde nen Platten flicke. Koch ich nen Kaffee dazu und mach gleich ne kleine Pause. Bist du aber in der Stadt und hast Termine und kommst zu spät und total eingesaut an dann vergeht die Lust am radeln.
 
ich muss dazu sagen, dass ich mich im fahrradbereich nicht besonders auskenne, dachte federgabel ist gut, weil die etwas mehr dämpft. woran erkenne ich denn eine gute federgabel? mit der nabenschaltung muss ich nochmal gucken, aber ich meine schon, dass es eine nabenschaltung gibt.
reifen waren glaube ich von continental.

gruß,
mark
 
Ne brauchbare Gabel kostet locker soviel wie du für ein ganzes Fahrrad ausgeben willst. In den normalen Trekking Rädern werden Stahlfedergabeln verbaut die einfach irgendwann schwergängig werden und außerdem Spiel bekommen. Musst du dann in der Kurve bremsen wirds evtl. unangenehm. Fährt man aber halbwegs human ist das beherrschbar. Eine Federgabel (auch eine billige) muss nicht per se ein Nachteil sein.
Nur bringt sie eben weniger als man denkt. Reifen mit etwas mehr Volumen und dafür weniger Druck sind da ein größerer Komfortgewinn in der Stadt. Wenns Probleme mit dem Rücken gibt ist ne lieber ne gefederte Sattelstütze nehmen.

Du schreibst was von 7Gang. Das wird mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Nexus 7 sein. Die ist schon OK.

Den Reifen einfach erstmal fahren, und wenn er sich (wider erwarten) als nicht gut rausstellt nen guten holen. Mein Favorit auf dem Trekker ist momentan derhier:
http://www.schwalbe.de/ger/de/produ...9&tn_mainPoint=Produkte&tn_subPoint=Tour/City
 
vielen dank für deine beiträge gaunt!

federgabel scheint standard zu sein, hatten die 2 anderen (kettler und caver) citybikes auch (wir waren übrigens bei xxl meinhövel in bochum).
wir haben uns auch die citybikes von aldi nord angeschaut, waren vor ca 2 wochen im angebot. was ist denn von diesen zu halten im gegensatz zu einem aus dem fachmarkt, gibt ja immer wieder welche von aldi, lidl, tchibo usw...?
 
Ich kenn die Aldi/Lidl/Tchibo Bikes nicht. Aber unabhängig davon:
Wenn du nicht selber schrauben willst/kannst würde ich doch beim Händler vor Ort kaufen. An nem Rad ist öfters mal was. Mal hakt die Schaltung oder die Bremse greift nicht richtig, die Felge hat nen Schlag oder die Kette muss getauscht werden...

Man kann schon für 4-500€ halbwegs taugliche Stadträder bekommen. Die Basis ist meist schon halbwegs OK und geht doch mal an der Schaltung oder so was kaputt kann mans i.d.R. recht schnell reparieren.
Das einzige wovon ich Kategorisch abraten würde sind die 200€ Supermarktbikes. Ich hab neulich versucht für den Sohn von nem Kumpel das neue Rad fahrfertig zu machen. Sorry, das Teil war neuwertiger Restmüll. Felge und Achse hatten nen Schlag, Lenker ließ sich kaum festziehen, die Bremsen haben schon ab Werk gewackelt...
 
Wenn du was Solides haben willst, was nicht gleich nach dem ersten Regen auseinanderfällt, lass die Finger von dem Supermarktmurks.

An deiner Stelle würde ich noch bei Victoria schauen. Die bauen gute und verlässliche Räder, die auch ein paar Jahre halten ohne dass man dafür mehrere tausend Euro locker machen muss ;)

Selbst im 400€-Bereich gibts da vernüftige Räder, zB http://www.victoria-fahrrad.de/malta.html (3-Gang, mit 7-Gang kostets etwas mehr, aber die Qualität ist super)

Zum Thema Fahrradreifen: Mit "Schwalbe" machst du nichts verkehrt, egal ob bei Reifen oder Schläuchen. Beachte nur, dass Schwalbe stark auf Dunlop-Ventile (in einer eigenen Abwandlung) setzt und du mit Adapter arbeiten musst, wenn du die Reifen mittels Kompressor oder an der Tanke aufpumpen willst.
 
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Ich bin dis letzten Winter DH gefahren -> Fully mit 180-200mm Federweg :evillol: :) *.*

Es wog knapp 17/18Kg und das ist definitiv nicht wenig.

Also mit einem 20Kg Bike wird man bei längeren Touren wo es auch mal Berg hoch geht nicht wirklich glücklich. Um von A nach B zu kommen reicht sowas natürlich.
Wenn man lange was von dem Rad haben will sollte man schon mehr investieren. Habe ein altes KTM ist auch ein City Bike, hat aber damals bestimmt >1000 DM gekostet(da habe ich wahrscheinlich noch nicht mal gelebt :) -> ist bestimmt 20 Jahre alt, wenn nicht mehr), und das Teil fahre ich bestimmt nicht mit Vorsicht.
Meine Mutter hat auch so ein City Bike aus einem Discounter, es rollt zwar, aber da die Komponenten ziemlich billig immer gewählt werden, halten die nicht gerade viel aus (Wenn man sich mit Rädern nicht wirklich auskennt, und nicht jeden Monat(vorausgesetzt es wird auch intensiv genutzt) zu einem Fahrradmonteur laufen will, (die auch nicht immer die wirkliche Ahnung haben) sollte man doch schon etwas mehr investieren.

Aber wie gesagt, wenn mit großer Vorsicht (gut umgegangen) gefahren wird, kann man auch so ein günstiges Rad nehmen. :)



Zum Thema Reifen, das wichtigste am Reifen, ist, dass man den richtigen Druck fährt, wenn zu wenig Luft drauf ist, hat man alle paar Meter einen Platten, zu hoch ist meistens nicht schön für Felgen(nur bei diesen günstigen Rädern).
 
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