Beratung: Was gehört zum guten Ton?

Der Nachbar schrieb:
Sage mal 'Sascha', hat dein A900 einen erweiterten Höhenbereich nach dem Einspielen?
Persönlich habe ich beim A900 immer etwas in der Musik vermisst.
Der HD600 hatte hier deutlich mehr Erweiterung und dadurch die vollen Höhen ohne wie der A900 zu piercen. Der Bassbereich hatte zwar beim HD600 wenig Details, aber der A900 war hier geradezu Matsch gegen. Wobei der A900 auch eine Badewanne hat und bauart bedingt geschlossen ist, was natürlich auch gewisse Nachteile gegenüber offenen Systemen bringt.
Ich will hier weder den einen loben noch einen anderen Kopfhörer schlecht machen, doch würde mich gerade dazu dein Erfahrungswert interessieren.

Anfangs war er sehr scharf in den Höhen. Das hat dann nach etwa 50 Stunden aufgehört, kam aber kurze Zeit später wieder. Erst ab ca. 300 Stunden schien er seinen entgültigen Klang gefunden zu haben. Seit dem ist er deutlich entschärft und hat in den höhen einen recht homogenen Klang, finde ich jedenfalls. Ich kann mir zb. "Tristania - World Of Glass" ohne Probleme anhören, was anfangs nicht mal ansatzweise zu ertragen war.

Korrekt, der hat eine Badewanne, was ich weiter oben auch schon mehr oder weniger beschrieben hatte. Der Mitteltonbereich kommt halt etwas knapp, was in manchen Situationen Details leicht verschwinden lässt. Die Details im Bass sind mir da allerdings wichtiger weil ich das beim HD600 immer vermisst habe. Matschig ist der A900 auf keinen Fall. Der Bass ist durch und durch knackig und kontrolliert und die geschlossene Bauart macht sich nicht negativ bemerkbar. Da wummert, scheppert und brummt nix. Reflektionen sind mir bisher auch nicht aufgefallen und ich habe den A900 nun schon bestimmt drei Jahre.

Für meine Ohren ist der Kopfhörer wirklicht verdammt gut. Einzig der Mitteltonbereich fällt halt negativ auf wenn man den Vergleich mit dem HD600 + Vincent KHV-111 hat(te). Evt. kaufe ich mir den KHV-1 mal zum Testen, ob das evt. was bringt aber da bin ich mir noch nicht sicher.
 
Danke für diese Aufklärungsarbeit über PMPO!

Ich hoffe nur dass durch diesen Test so manche vor diesen Billig-Brüllwürfel-Anlagen (Wattorgien) bewahrt bleiben!

bis dann Sascha


PS: Meinen Favouriten will ich euch nicht vorenthalten, gefunden bei Ebay:

Für 90 Euro, 4200Watt! Unglaublich! Schade nur, dass man nur 3680 Watt Leistung benutzen kann bevor die 16 Ampere Sicherungen im Haus fliegen! Aufjedefnall hab ich bei dem Angebot kurzzeitig richtig gelacht :lol:
 
Hab´s gerade entdeckt und fast komplett gelesen.

Großes Lob an Jirko. Wirklich gut gemacht. Habe doch noch einiges neues erfahren - bin ja im Prinzip schon lange auf der Suche nach gutem Ton. Mein Teufel M80 / M825 System spielt nochimmer recht gut auf, doch wenn im nächsten Jahr dann nach 14 Jahren mal ein grundauf neues Sys kommt, spätestens dann setze ich wieder eine Soundkarte ein. War eigentlich in den letzten Jahren recht zufrieden mit dem Realtek.

Aber nochmal: schöner Artikel vor´m Schlafengehn. Schnell noch ne Platte im Midnightshopping und denn ab in die Heija.

Gruß aus Berlin

Edit:
Habe mir dann doch ganz schnell ne Soundkarte gekauft und bin doch wieder sehr überrascht, wie die Ohren sich an etwas gewöhnen. Der Unterschied zw. Realtek und X-Fi ist gewaltig. Leider hat die Karte nach drei Tagen mit Knacksen angefangen. Siehe Sig - wer was weiß, darf gerne helfen.
 
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Super Bericht ! Vielen dank !

Ich habe ein neues Projekt im Sinne.
Ich möchte einen Wohnzimmer PC fürs Fernsehen, Musikhören, Filmegucken bauen. Als PC sollte dieser im Wohnzimmer nicht auszumachen sein. Daher fiel die Wahl auf das Zalman HD160XT Plus Silber Gehäuse. Bin auf der Suche nach stromsparenden jedoch hierfür leistungsfähigen Komponeneten wie CPU, MEM, GPU, MB, TV-Karte, Sound-Karte, NT. Stromsparend weil beim nicht-gebrauch soll das System im Standby-Modus so wenig wie möglich verbrauchen.
Kosten hierfür spielen kleine Rolle.

Aber mein eigentliches Anliegen ist : wenn ich also eine sehr gute 7.1 Sound-Karte einbaue, für Filme in extravaganten Spezialeffekten,
welche 7.1 Sound-Karte und Lautsprecher könnt Ihr mir empfehlen ???

Das knifflige dabei ist, das nichtvorhanden sein des VA-Verstärkers. Der Wonzimmer PC sollte allein all diesen Anforderungen bereit stehen.
 
Wie groß ist dein Wohnzimmer? Das könnte dich schon den Kragen kosten. ;)

@Soundkarte:
Prodigy 7.1, wenn das System analog angeschlossen wird. Immer noch ne sehr gute Karte.

Gehst du digital an einen Receiver (Vorschlag), dann schau dir die Prodigy HD2 an. Gehst du allerdings digital raus, reicht auch der Onboardsound. Da interessieren dann nur die Wandler im Receiver.

//edit:
Richtig. Deswegen solltest du dir einen eigenen Thread aufmachen, ausserhalb dieser Diskussion um "den guten Ton". =)
 
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Ich glaube dieser Thread sollte nicht als Kaufberatungs-Thread dienen ;)
 
@'Sascha'
Hast du den A900LTD oder den A900Ti?
Ich kann leider aus deiner Klangbeschreibung keine Parallelen zum A900 ziehen, der sich für meine Ohren auf ein Klangniveau unterhalb eines HD555 einpendelt.
 
Hab ein Teufel Concept E PE mit Realtek HD onboard-sound und bin voll zufrieden. Wüsste nicht wofür ich noch ne Soundkarte bräuchte :rolleyes::)
 
Weil das immer noch nicht von jedem hier verstanden wurde, fasse ich nochmal zusammen:

Es ist jetzt schon mehrfach danach gefragt worden, ob onboard Sound gravierende Nachteile gegenüber einer dedizierten Lösung habe. Die Antwort lautet: Es kommt darauf an.
Was macht eine Soundkarte eigentlich? Ihre Primärfunktion ist, den digitalen Audiosignalstrom von der Festplatte in einen analogen Audiosignalstrom zu übersetzen, den dann die Boxen verstehen können. Das macht sie mit dem DAC, dem Digital-Analog-Converter. Diese Funktion haben alle Soundkarten, auch die billigsten. Natürlich können das die dedizierten Soundkarten viel besser als die onboard-Lösungen, da erstere A) hochwertigere Bauteile benutzen und B) umfangreiche Maßnahmen einleiten, um die Spannungen zu filtern / zu glätten / zu regeln. Das was da nämlich auf einem Mainboard unterwegs ist, ist in hohem Maße versaut.
Weitere Funktionen einer Soundkarte sind das Soundprocessing. Das ist nichts anderes als Rechenpower, mit welcher der Sound manipuliert werden kann. Das kann man natürlich auch der CPU überlassen, andrerseits sind die Soundchips hoch spezialisierte Signalprozessoren und können deshalb das meiste immer noch etwas schneller und besser erledigen, als die Universalmaschine CPU. Unter Vista ist es aber nur mehr vorgesehen, dass die Soundkarte die niederen Dienste der Signalwandlung vornehmen soll, während das Soundprocessing die CPU erledigt (das ist bei aktuellen Mehrkernprozessoren ja auch ganz sinnvoll). Somit sah sich Creative Labs gezwungen, dies mit einer trickreichen Software zu umgehen, da sie nach wie vor Soundprozessoren verkaufen möchten.

Fazit für die Gamer:
Möchte man die proprietären Raumklang-EAX-Effekte genießen, dann braucht man eine Soundkarte mit Creative-Chip und muss diese zwingend analog mit dem Receiver (oder den Aktivboxen) verbinden.
Auch für die anderen, die zwar auf EAX, aber nicht auf Mehrkanalsound verzichten können, bietet eine separate Soundkarte Vorteile, da bei analoger Verbindung der geringwertigere DAC der onboard-Audiolösung die hörbare Qualität reduzieren kann. Ersatzweise kann man die Encoding-Funktion moderner onboard-Codecs nutzen (z.B: Realtek 889), mit der man in Echtzeit einen 5.1-Signalstrom erzeugen kann (DTS-Interactive) und diesen dann digital zum Receiver senden (der dann DTS dekodieren können sollte). Dann benötigt man keine extra Soundkarte und umgeht den DAC der onboard-Lösung. Aber Achtung (dies habe ich im Bericht nicht gelesen): Natürlich ist dieser DTS-Stream verlustbehaftet, weil komprimiert. Er entspricht qualitativ also nicht mehr dem Ausgangsmaterial (ob man das hört, ist eine andere Frage).

Für die Nicht-Gamer:
Wenn die Verbindung zwischen Soundkarte und Receiver digital geschieht, dann ist die "Qualität" der Soundkarte wie oben ausgeführt unerheblich. Der digitale Strom an Audioinformationen wird von der Soundkarte idR. nicht angetastet (manche Soundkarten resampeln ungefragt) und an den dafür meist wesentlich besser geeigneten Receiver weitergeleitet. Es ist also prinzipiell wurscht, welche Soundkarte im Rechner ist.
-> Und eine digitale Verbindung macht in der Praxis auch Sinn, da eine digitale Schnittstelle 2 unkomprimierte Kanäle (Stereo) oder ein AC3-Signal (6 komprimierte = verlustbehaftete Kanäle) zum Receiver senden kann, also alles was man so in der Realität abseits der Games (und Audio-DVDs) antrifft.
Im ersteren Fall liegt die Musik ja als Stereo vor (hier wäre noch darauf zu achten, in der Software die Ausgabefrequenz auf 44.1kHz zu stellen, denn sonst resampelt die Soundkarte den Datenstrom, und das macht's generell nicht besser). Stereo mit mehr als 2 Boxen hören zu wollen, halte ich persönlich für fürchterlich. Da geben sich nämlich eine ganze Menge Leute (Tonmeister) sehr viel Mühe, Musik so aufzunehmen und abzumischen, dass ein realer, unverfälschter Eindruck der Bühne entsteht. Und die Bühne ist nun mal vorne, nicht um einen herum, der Direktschall muss also von vorne kommen. Das Thema ist übrigens alles andere als trivial. Lesetip: http://www.sengpielaudio.com
Bei einem AC3- oder DTS-Signal reicht die Bandbreite auch, da diese Signale verlustbehaftet komprimiert sind. Bei höherwertige Lösungen wie Dolby TrueHD wird die zeitliche und die Werteauflösung bei der AD-Wandlung eines analogen Signals erhöht. Der Schritt von 16Bit auf 24Bit bleibt für mich nicht nachvollziehbar (unhörbar), bei der von 48KHz auf 96KHz könnte man evtl. mit flacheren Filtern bei der Digitalisierung argumentieren, aber auch das ist eher theoretisch. Auf gut Deutsch: Den Unterschied zu gemeinem DD hört keine Sau, zumindest keine die ich kenne. Braucht man also auch nicht.

Nochmal zum Raum: Tatsächlich ist der Raum der wichtigste Einflussfaktor des Hörers (da er eine vermurkste Aufnahme nicht beeinflussen kann, höchstens durch Nicht-Konsumieren). Der ideale Raum hat keine Wände, Decke, Fußboden. Das alles sorgt für Schallreflektionen und verfälscht den Klang. Da wir aber selten so viel Platz haben, um für ideale Voraussetzungen zu sorgen, sollten wir alles tun, um aus dem Gegebenen das Optimum rauszuholen. Also:
- Stereoboxen an die lange Seite des Raumes stellen (leider ist in vielen modernen Reihenhäuschen / Wohnungen der Wohnraum tiefer als breit)
- Nachhallzeit des Raumes verringern. Also schallharte Flächen im Raum vermeiden (alles was glatt ist, Parkett, glatte Wände, Bücherregale mit Türen usw.). Hört nicht auf eure Frauen: Glatte, durchgestylte Wohnzimmer sind akustisch der Tod! Je mehr "Kruschd" rumsteht, desto besser. Teppich im Hörbereich (optimalerweise auch hinter der Couch an der Wand), zerklüftete Strukturen an den Wänden (offene Bücherregale). Schallharte Fensterflächen durch Gardinen verhängen. Eierkartons an die Decke! ;) Das alles hat mehr Einfluß auf den Sound als teure Boxen, geschweige denn so ein Nonsens wie dicke Kabel.
 
Sehr guter Beitrag.Danke für die Mühe.Vielleicht hab ich´s übershehen,trotzdem:High-End gibt´s nicht wirklich.Kann man den Begriff Qualität allgemeinverbindlich definieren?Eben.Allerdings sollte meiner Meinung nach die Hi-Fi Norm mal grundsätzlich überdacht werden.
 
"Hi-Fi" ist die Abkürzung für "High Fidelity" - also "Hohe (Klang-)Treue". Hi-Fi ist also dann, wenn der Höreindruck der analogen Wiedergabe (in deinem Raum) dem Original, welches ein Tonmeister aus einer analogen Aufnahme (nach seinem Gusto) erstellt hat, möglichst nahe kommt. Klangverfälschungen (ich rede nicht von Klangverschlechterungen - viele Leute empfinden z.B. die Klangverfälschungen von Röhrenverstärkern als Klangverbesserung) treten beim Signalwandeln von Analog nach Digital und in der umgekehrten Richtung auf. Desweiteren spielt die Frequenzweiche in Mehrweg-Lautsprechern eine überragende Rolle. Den Einfluss des Verstärkers halte ich allgemein für überschätzt.
Im Sinne von Hi-Fi können übrigens gute Kopfhörer einer um Größenordnungen teureren Anlage überlegen sein, da sie nicht mit den Imperfektionen des Hörraums kämpfen müssen. Nur Tiefbass können sie nicht (dieser macht allerdings im normalen Hörraum auch Probleme).
 
Zitat 17.11.08 von Justin_Sane:
"Ein häufig thematisiertes Thema in Bezug auf Soundkarten ist ja auch, dass die Soundkarten die CPU-Last verringern sollen!

Leider finde ich da nix dazu im Artikel, daher mal die Frage, ob das bei aktueller Hardware überhaupt noch eine Rolle spielt?"
(sorry, finde hier keine Button für ne Zitatanwort)


Hallo, habe mal nen Link von hardware-mag.de reingestellt, wo 5 Soundkarten auch u.a. dazu verglichen worden: Auzentech Auzen X-Fi Prelude 7.1; Creative X-Fi XtremeGamer Fatal1ty Pro; Creative Audigy 2 ZS; ASUS Xonar D2/PM 7.1; Club-3D Theatron Agrippa DTS 7.1

http://www.hardware-mag.de/artikel/multimedia/auzentech_auzen_x-fi_prelude_71_im_test/4

PS, mal ne Frage, was würdet ihr von Teufel vorziehen, für den Heimbereich (also nicht fürn PC): das Teufel System 4 oder Teufel Theater 2 (da sind die Lautsprecherkalotten der Mittel- u. Hochtöner + die Gehäuse etwas größer, ich denke mal = besserer Klang) ?

LOL, mein 1. Beitrag seit 2006 :rolleyes: :D
 
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Schade nur,daß man bei vielen "Hi-Fi" Lautsprechern eben doch noch nicht alles hören kann.Die Norm stammt ja noch aus der Zeit,als bei mir Jimi Hendrix auf einem Dual- Mono-Plattenspieler über ein Mono-Dampfradio abgespielt wurde.Ob Röhre oder Transistor?Kommt wohl darauf an was man daraus macht.Die " Frequenweiche" spielt auch bei einem Single Breitbandlautsprecher eine ganz gewaltige Rolle.muß sie doch. wie bei Mehrwegelautsprechern. den Frequenzgang linearisieren in Form von Saug- und Sperrkreisen.Dazu kommt noch die Impedanzkurve des einzelnen Chassis,die ja auch nicht linear 16,8 oder 4Ohm hat.Bei der Rolle des Verstärkers teile ich Deine Meinung und Kabel kämen bei mir auch ganz weit hinten,außer beim Innenleben von Boxen vielleicht.Weil: einmal fertig, macht man sie nicht so schnell wieder auf.Ich benutze eine Aktiv-Weiche,weil mich die passive Möglichkeit einfach mehr gekostet hätte.Dafür mußte ich halt mehr für Verstärker ausgeben.Riesen Projekt,wurde am Ende doppelt so groß wie geplant,dafür hab ich jetzt die nächsten 20-30 Jahre Ruhe(wenn´s nicht doch irgendwie juckt).Open End.
 
Transpirator schrieb:
Schade nur,daß man bei vielen "Hi-Fi" Lautsprechern eben doch noch nicht alles hören kann.Die Norm stammt ja noch aus der Zeit,als bei mir Jimi Hendrix auf einem Dual- Mono-Plattenspieler über ein Mono-Dampfradio abgespielt wurde.Ob Röhre oder Transistor?Kommt wohl darauf an was man daraus macht.

Die ursprünglichen Anforderungen hinsichtlich Hi-Fi werden heute schon von günstigen Geräten locker übertroffen. Der Hörraum dagegen ist das eindeutig schwache Glied in der Kette und beeinflusst die Qualität der Audiowiedergabe ungleich mehr. Deswegen macht meiner Meinung nach eine per Norm erhöhte Anforderung an die Wandlerkette keinen großen Sinn. Und Röhre kann einem gefallen oder nicht - aber ich weigere mich, Röhre als Hi-Fi zu bezeichnen.

Transpirator schrieb:
Die " Frequenweiche" spielt auch bei einem Single Breitbandlautsprecher eine ganz gewaltige Rolle.muß sie doch. wie bei Mehrwegelautsprechern. den Frequenzgang linearisieren in Form von Saug- und Sperrkreisen.Dazu kommt noch die Impedanzkurve des einzelnen Chassis,die ja auch nicht linear 16,8 oder 4Ohm hat.

Naja, Breitbandlautsprecher sind doch sehr exotisch und teuer (die Diskussion sollte im Übrigen nicht zu technisch werden). Hab mich auf die äußere Frequenzweiche bezogen (die ein Breitbandlautsprecher eben nicht braucht).
 
@Kane009
Breitband- lautsprecher findest Du in jedem zweiten PC-Brüllwürfel und Fernseher,in Deckenlautsprechern und Handys.Damit ist er der weitverbreiteste Lautsprecher überhaupt.Er ist aber kein Baßspezialist.Ob Du ihn mit oder ohne Frequenzweiche benutzt, bleibt dann wohl Geschmackssache.Hier kommt der Subwoofer ja auch sinnvoll ins Spiel und hat eine Frequenzweiche für die Ankoppelung an den(oder die) Hauptlautsprecher(Breitbänder ,2,3 oder 4Wege).Ein gutes Subwoofermodul (=Frequenzweiche) hat einen Hochpaß, am besten regelbar,und der ist Teil der Frequenzweiche des Breitbänders(o. Tiefmittelöners),wirkt ähnlich wie ein Subsonic-Filter und kappt den Satelliten nach unten zum Baß.Breitbänder ohne Weiche verzerren in den Tiefen und Höhen genau wie alle anderen Lautsprecher und werden deswegen hauptsächlich so im Sprachgebrauch eingesetzt.Da bekomme ich die Krätze.
 
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Ich habe meinen rechner an einem Yamaha Ax-592 hängen daran hängen 2 Alt 790 pro steroboxen daran ich sag euch was das macht einen endsgeilen Ton auser beim spielen möchte ich ein 7.1
 
@White_Eagle
Theater 2. Auch wenn ich beide nicht gehört habe und auch keinen Frequenzschrieb kenne.Der größere Mitteltöner hat mehr Membranfläche als die beiden kleineren und hat sicher auch den größeren Membranhub,dürfte im Übernahmebereich zum Subwoofer weniger Klirr (Verzerrungen) haben.Nicht,daß man sie etwa hörte,er hat einfach mehr Dampf im Keller als die beiden Kleinen.Im Mitteltonbereich dürfte er Signalen besser folgen können,also besseres Impulsverhalten haben und sein Wikungsgrad ist höher. Der hier verbaute Hochtöner (25mm) passt sehrgut dazu.Der andere Hochtöner (28mm) fällt obenrum früher ab,hat damit das schlechtere Rundstrahlverhalten.Sitzt man außerhalb der Achse zum Hochtöner Kommt weniger an.Man müßte ihn also zur Hörposition ausrichten und hätte nur da den optimalen Klang.Querstehende D´Appolitos(System4) sollen auch allgemein ein schlechteres Rundstrahlverhalten haben als hochkanntstehende.Auch für Stereomaterial sehe ich die Theater2 klar vorne. Dr. Joseph D´Appolito (war in der Sonar-Forschung der US-Navy tätig) hält garnichts davon im "sweetspot" sitzen zu müssen.Seine "Thor" zählt zu meinen absoluten Favoriten.
 
Thx, Transpirator
Was meinst du mit seine "Thor", seine Lautsprecherentwicklung, theoretische Abhandlung, od.?

Für die "Kabelfetischisten"
von PC-Welt:
Ratgeber: Alles über Kabel

(unterer Link hier ist von Seite 5)
http://www.pcwelt.de/start/audio_video_foto/lautsprecher/praxis/144765/alles_ueber_kabel/index5.html
Seite 1 - Ratgeber: Alles über Kabel
Seite 2 - Von der Theorie zur Praxis
Seite 3 - Kabel bei Hi-Fi-Geräten
Seite 4 - Stromversorgung
Seite 5 - Kabel für Lautsprecher und Audioeingänge
Seite 6 - Niederfrequenzkabel
Seite 7 - Antennenkabel
Seite 8 - Koax-Kabel richtig anschließen
Seite 9 - Antennenverstärker richtig eingesetzt
 
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@White_Eagle
Die "Thor" ist ein Lautsprecher,den er für die Fa.Intertechnik (und Seas/ Excel)entwickelt hat.Ein Paradebeispiel für sein Können und das nach ihm benannte D´Appolito-Prinzip (2Tiefmitteltöner mit möglichst niedrig angekoppeltem Hochtöner dazwischen,auch M-T-M Prinzip genannt(Midrange-Tweeter-Midrange)).High-Endig und lehrreich, finde ich,wie er die nunmal vorhandenen Parameter der darin verwendeten Chassis zu dem macht,was am Ende die Thor ist.Minimalistisch und nachvollziehbar auf den Punkt gebracht.Vorsicht : !Suchtgefahr!
 
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