Bereit, die verschlüsselung zu starten?

nvtc

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Moin! Ein Kollege fragte ich heute, was er mit dieser Meldung anfangen soll. Ich blicke da nicht ganz durch: es gibt Bitlocker-Verschlüsselung und alternativ Geräteverschlüsselung, wenn der Laptop ein TPM hat? Was sollte man wählen, zumal bei uns in der Firma eigentlich alles Laptops mit Bitlocker verschlüsselt sind. Wieso poppt dann regelmäßig bei ihm diese Meldung auf?
 

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Und von WAS kommt die Meldung jetzt genau ?
Mal auf "Weitere Informationen" geklickt ?

Ich denke ja das dies eben von Bitlocker KOMMT und die Verschlüßelung daher auch nicht aktiv ist bis sie da bestätigt (und gestartet) wird. Aber das ist reiner Spekulatius.
 
nvtc schrieb:
Wieso poppt dann regelmäßig bei ihm diese Meldung auf?
Weil scheinbar auf dem Gerät Bitlocker noch nicht aktiviert wurde.
Einfach mal Bitlocker im Startmenü eingeben und schauen, was die Systemsteuerung zum Status sagt.
 
Auf Pro-Versionen hast du uneingeschränkten Zugang zu Bitlocker.
In der Home-Version heisst es "Geräteverschlüsselung", dahinter steckt auch Bitlocker, nur das du das selbst kaum Einstellungen vornehmen kannst.

Auf aktuellen Geräten wird die Verschlüsselung standardmäßig aktiviert, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind und sich im MS-Konto angemeldet wird. Hier wird dann der Wiederherstellungschlüssel gepeichert.
Die Entsperrung übernimmt das TPM, so dass du kein zusätzliches Passwort eingeben musst.
 
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Gehörst du zur IT Abteilung deiner Firma?
Falls nicht und es gibt eine IT, an diese wenden.
 
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@Schatho Ich frage mich bei sowas auch immer, wie groß das Mißtrauen in die eigene IT Abteilung sein muss, damit man lieber hier fragt als dort. Wir wissen doch gar nicht was die lokale IT genau implementiert oder konfiguriert hat, jeder allgemeingültige Vorschlag von uns hier kann ein Verstoß gegen die IT Policy des Arbeitgebers sein. Der IT Support des Arbeitsgebers ist der richtige Ansprechpartner dafür.
 
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MADman_One schrieb:
wie groß das Mißtrauen in die eigene IT Abteilung sein muss

Oder was für eine IT Abteilung das ist.

Dass der Hausmeister kommt um zu gucken, warum der Rechner der Sekretärin nicht hochfährt, kann man z.B. auch in vielen Schulen in Deutschland erleben. :heilig:

mfg

p.s.

Wenigstens wird dann nicht der Support genervt, weil die Putzkraft den Mehrfachverteiler aus Versehen abgeschaltet hat und keiner auf die Idee kam zu schauen, ob überhaupt Strom anliegt. :evillol:
 
Vielleicht gibt es überhaupt keine IT-Abteilung, schon mal daran gedacht?
 
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@PC295 Nein, denn der Gedanke erschreckt mich zu sehr. Wenn es keine IT-Abteilung gibt, man aber auf funktionierendes Equipment für sein Business angewiesen ist und jeder sich selbst mit seinem Fachwissen alleine managen muss während man noch seine eigentliche Arbeit macht, dann sehe ich langfristig schwarz für ein Business. So was sollte es nicht geben, das wäre wie keinen Rechtsbeistand an der Hand zu haben als Unternehmer.
 
MADman_One schrieb:
Nein, denn der Gedanke erschreckt mich zu sehr.
Ich weiß zwar nicht aus welchem Business du kommst, aber gerade in vielen kleinen oder auch mittelständischen Unternehmen gibt es oftmals keine IT-Abteilung. Das heisst aber nicht, dass in Sachen IT hier garnichts passiert oder vernachlässigt wird. Hier übernimmt die Wartung der Hard- und Software ein technisch visierter Mitarbeiter oder es werden einfach externe Dienstleister beauftragt.

Auf der anderen Seite schau dich in den News um, wie viele vorallem große Unternehmen mit breit aufgestellter IT-Abteilung Opfer von Cyberangriffen wurden.

Auch beim Rechtsbeistand reichen externe Berater aus. Da muss man auch keine Abteilung im Unternehmen damit füllen.
 
PC295 schrieb:
Ich weiß zwar nicht aus welchem Business du kommst, aber gerade in vielen kleinen oder auch mittelständischen Unternehmen gibt es oftmals keine IT-Abteilung. Das heisst aber nicht, dass in Sachen IT hier garnichts passiert oder vernachlässigt wird. Hier übernimmt die Wartung der Hard- und Software ein technisch visierter Mitarbeiter oder es werden einfach externe Dienstleister beauftragt.
Ok, arbeite seit mehr als 20 Jahren in der IT von Konzernen, das beeinflußt einen zugegebenermaßen. Aber mit "IT-Abteilung" war eigentlich auch die Zuständigkeit gemeint, keine Anzahl. Wenn es also nur einen technisch versierteren Zuständigen gibt, von mir aus, dann ist der halt der richtige Ansprechpartner und in dem Moment eben die "IT Abteilung", nicht das CB Forum. Ich halte einfach nichts von "Das bißchen IT mach ich mal so nebenbei mit", das ist mir zu Yolo in der heutigen Zeit. Wir hatten vor Jahren schon meherere Fälle im Unternehmen, wo auch jemand sein PC Problem lieber mit externer Hilfe aus dem Bekanntenkreis oder Internet gefixt hat, weil es ihm wohl zu peinlich war die IT-Hotline zu kontaktieren und dann hatten wir plötzlich einmal Problem mit unlizensierter Software, weil da ein Tippgeber Tools empfohlen hat, die man zwar privat einsetzen darf, nicht aber kommerziell, einmal eine Adware Verseuchung, weil jemand selbst gegoogelt und "repariert" hat und einmal wurden Settings geändert, die aus guten Grund so gesetzt waren von uns, was die externe Hilfe aber auch nicht wissen konnte. Gab jedesmal Ärger und ne Menge Arbeit. Gut, wir waren ein wenig mit dran Schuld, weil die User auf ihren Kisten Rechte hatten solche Änderungen oder Installationen überhaupt machen zu können (das hatte historische Gründe), hatte sich damit dann aber auch endlich mal geändert.

Daher bleibe ich bei meiner grundsätzlichen Ansicht, das solche Probleme im Unternehmenskontext and den Unternehmensverantwortlichen gerichtet werden sollten. Wenn der Unternehmensverantwortliche dann hier Hilfe sucht, ok, das ist was anderes, da gehe ich dann davon aus, daß derjenige dann schon weiss was an den Unternehmenkontext angepasst werden muss und was nicht.

PC295 schrieb:
Auf der anderen Seite schau dich in den News um, wie viele vorallem große Unternehmen mit breit aufgestellter IT-Abteilung Opfer von Cyberangriffen wurden.
Korrelation bedeutet aber nicht zwangsläufig Kausalität, nur weil es ein paar Vorfälle gab, heißt das nicht, daß man als KMU mit DIY IT sicherer ist. Ein nicht unwesentlicher Teil des deutschen Mittelstandes hat chinesische und russische Hacker im System ohne es zu merken.
Es gibt aus gutem Grund eine Arbeitsteilung. Die Wahrscheinlichkeit Fehler vermeiden zu können ist einfach größer, wenn man Menschen dediziert für bestimmte Arbeiten abstellt statt sie alles mögliche mit machen zu lassen. Und ihnen zur Unterstützung dann bestenfalls Kollegen zur Seite stellt, um sich gegenseitig helfen und entlasten zu können. IT ist heute eine kritische Komponente in jedem Unternehmen und sollte entsprechend ernst genommen werden.
Die wenigsten hätten sicher auch Lust in ein Flugzeug zu steigen, wo es nur noch einen Pilot gibt oder wo gar die einer vom Kabinenpersonal auch noch die Roille des Piloten mit übernimmt.
 
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