News Berliner Datengau: 1,4 Millionen Dateien landen im Darknet

Syntax_41 schrieb:
Komfort kostet Sicherheit heute kaum noch, unsere Technik ist schon soweit man muss es nur umsetzen
Wo kann ich mir eine derartige Umgebung und die verwendete Technik ansehen?
 
RedPanda05 schrieb:
Was kann das Bundesland überhaupt?
BER hast du vergessen ;) ...

Der Grund warum "Made in Germany" heute niemand mehr möchte.

Heute wird auf Messen im Ausland mit "german free" geworben.

Weniger Bürokratie!

Wir waren mal Macher!
Heute verliert man schon 2h für einen blöden Reise-Antrag (wenn man diesen nicht täglich macht)
 
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firesnake schrieb:
Die zu viel Wissen haben, und so zur gefahr werden könnten ggf. für den Staat
Soetwas passiert öfter als man denkt. Weiss nur niemand. Dafür wird dann schon gesorgt, sollte es Aufmerksamkeit erregen.
 
Hier noch ein sehr gutes Interview mit Manuel Atug (AG KRITIS).

Wer sich fragt, warum manche hier nach sprichwörtliche rollenden Köpfen schreien, ab Minute 9:45 in "Folgen für Betroffene" erklärt er den Fallout ganz gut. Es geht nicht um ein paar Passwörter, sondern um Menschenleben.

Nach Berliner Hackerangriff: Wie gut schützt sich Deutschland vor Cyberattacken? | ZDFheute live
 
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Wie immer in Berlin eine Katastrophe. Und ja ich bin ein Berliner....
Ergänzung ()

neutrongummi schrieb:
@Floorp Laut den Leaks selbst hatte die Verwaltung praktisch keine IT-Sicherheit. Vielleicht waren es auch ein paar gelangweilte Jugendliche
eher nicht
 
MilchKuh Trude schrieb:
Schwierig. Einerseits gut dass Erpressern nicht nachgegeben wird, andererseits sind da wohl ziemlich wichtige Daten abgeflossen.

Mehr Datensicherheit heißt aber wahrscheinlich umständlicherer Zugang. Nicht gerade hilfreich wenn man digitaler werden will.

Vielleicht sollte man auch darüber nachdenken, Datensparsamkeit größer zu schreiben. Nicht alle Daten erheben, nicht für alles einen Account haben zu müssen?
Schwierig, den Erpressern 2 Mio nicht zu zahlen, aber deren Finanzamt hat 20 Mio für Daten-CDs aus Luxenburg und der Schweiz bezahlt - "mit Erpressern verhandeln wir nicht, wenn wir aber selber zu Erpressern werden, ist das in Ordnung"...

Aber in Berlin sollen nun etliche Golf- & Tennisclubs schließen, hat mir zumindest mein Nachbar hinten links erzählt ...
Ergänzung ()

AGB-Leser schrieb:
Einfach entspannt 5,8TiB runterladen... Unbemerkt. Da müssen die nicht mehr schauen, wegschmeißen, neu machen. Ich würde in den Datensatz gerne mal reinschauen
Vermutlich at man sich nur gewundert, warum die ganzen YT-Videos so übel ruckeln ...
 
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Blackhorse79 schrieb:
Wow. Die Sache ist ja unschön, aber deswegen Berufsausübungsverbote zu fordern ist doch ziemlich unangemessen.
Berufsverbote haben in Deutschland eine nicht ganz schöne Vorgeschichte. Nicht umsonst ist die freie Berufswahl per GG Gesetz geschützt. Was hier einige (nicht du) fordern fällt hoffentlich unter unüberlegte Äusserungen.
acc schrieb:
ist bekannterweise cdu geführt
War es unter der SPD besser?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wäre mal interessant mehr technische Details zu wissen. Auf welchen Systemen basiert in Berlin die IT Technik und wie wurde der Hackerangriff ermöglichst. Ich dachte Windows XP ist immer noch das beste OS aller Zeiten ?
 
Ja meine Güte. War ja klar das es mal dazu kommt.
Ob nun Berlin oder Irgendwo anders spielt am ende doch kaum eine Rolle.
Hauptsache ist das nun daraus gelernt wird.

Aber ich befürchte es wird wie immer sein. Das Thema wird für ein Paar Tage evtl sogar Wochen super wichtig sein aber plötzlich interessiert es keinen mehr sobald Medial etwas anderes großes los ist.
Also kann man in ruhe auf den nächsten Vorfall dieser Art warten. Wie immer und alles beim Alten so hat es doch jeder gern.

Das ist nicht nur bei IT Sicherheit so sondern bei allem. Ich geh auch mal stark davon aus das es nicht nur in Deutschland so ist.

Aber das plöde plöde Berlin ist natürlich eine Tolle Zielscheibe für jeden der gern Phrasen Schwingt. 👍 :freak:
 
TeaShirt schrieb:
Hauptsache ist das nun daraus gelernt wird.
Das ist ja leider das Problem und hat Manuel Atug im Interview auch angesprochen. Es gab doch schon genug Hacks auf Behörden, Firmen, Krankenhäuser, Schulen, Unis und sonstige Institutionen. Und statt die IT-Sicherheit besser anzugehen, auch mit mehr Geld, wird das lieber Firmen wie Palantir für mehr Überwachung, KI-Analysen etc. in den Rachen geworfen. Und wenn man die Gelder für den zuständigen IT-Dienstleister dann sogar um 50% kürzt, ist das wie ne Einladung an kriminelle Hacker.
 
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Ben99 schrieb:
Hier noch ein sehr gutes Interview mit Manuel Atug (AG KRITIS).

Wer sich fragt, warum manche hier nach sprichwörtliche rollenden Köpfen schreien, ab Minute 9:45 in "Folgen für Betroffene" erklärt er den Fallout ganz gut. Es geht nicht um ein paar Passwörter, sondern um Menschenleben.

Nach Berliner Hackerangriff: Wie gut schützt sich Deutschland vor Cyberattacken? | ZDFheute live

Der Beitrag zeigt eindrücklich, dass es nicht nur "ein paar" Daten sind, sondern jede Menge hochkritischer Daten, u.a. Verschlussdaten welche Objekte im Katastrophen- und Kriegsfall zu besonders schützenswerten Einrichtungen werden (dazu gehören auch Firmen).
Soweit ich es auch verstanden habe aus dem Beitrag Wohnadressen von Menschen, die aus Sicherheitsgründen keine öffentliche Adresse haben, wie u.a. auch Mitarbeitende, Vorstände von Rüstungsfirmen u.v.m.

Und wer jetzt denkt "gerade dann hätte Berlin doch zahlen müssen" dem kann man nur sagen, dass kein Land dieser Welt nach einem Abfluss solch kritischer Daten diese noch als "sicher" eingestuft hätte, selbst nach einem Rückkauf. Das Material gilt dann im Moment des Abflusses als unwiderruflich kompromittiert.

Dieser sicherheitspolitische Datenteil hat eine Tragweite von vielen Jahren/Jahrzehnten.
 
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Das Thema wird für ein Paar Tage evtl sogar Wochen super wichtig sein aber plötzlich interessiert es keinen mehr sobald Medial etwas anderes großes los ist.
Da is noch was wichtigeres/schlimmeres vorgefallen, der Daten-GAU ist nur die Ablenkung?
 
War kein Geld für ne IT und ne Internet Security da? Es soll sehr gute geben.
 
MelbarKasom schrieb:
kann man nur sagen, dass kein Land dieser Welt nach einem Abfluss solch kritischer Daten diese noch als "sicher" eingestuft hätte, selbst nach einem Rückkauf.
Ein Rückkauf, den es ohnehin niemals gegeben hätte. Denn es kam ja gar nichts abhanden, das man nachprüfbar im Original hätte zurückerhalten können, sondern es wurden Kopien angefertigt.

Die Erpresser hätten die Daten allenfalls etwas zeitverzögert öffentlich gestellt, sie hätten diese Daten aber auf jeden Fall öffentlich gemacht - oder an den nächsten Erpresser weiterverkauft. Und der Staat, der Inhaber des Gewaltmonopols, darf sich niemals erpressen lassen. Als Staat einer Erpressung nachzugeben, macht diesen Staat und seinen Sicherheitsapparat unglaubwürdig und läd Nachahmer ein.
 
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0xffffffff schrieb:
Und wenn der Dienstleister nicht ganz blöde war wird der schwarz auf weiß haben, dass diverse Maßnahmen dringen angeraten waren aber nie genehmig/durchgeführt/bezahlt/beauftragt wurden.
This, bin aktuell selber bei einem Dienstleister mit ein paar öffentlichen Kunden und was wir dort erleben ist schon Wahnsinn. Wir lassen uns auch immer schriftlich geben, bzw. dokumentieren das. Fairness halber, es sind nicht nur die öffentlichen die so lapidar mit ihrer IT Sicherheit umgehen.
Hauptsächlich wird auf die einfachsten Mittel zur mehr Sicherheit, wie z.B. MFA, Passwortkomplexität, Updates und so weiter verzichtet, weil es ja zu "anstrengend" ist.
Ergänzung ()

xexex schrieb:
Nur ein simples Beispiel aus dem was drin war:

Die Pläne sind nun öffentlich, weil man nicht verhandeln wollte, was nun? Gebäude alle abreißen? Wie viel Geld würde es wohl kosten diesen Schaden möglichst zu minimieren? Das kannst du in Zahlen gar nicht fassen.
Du erst Recht nicht. Zum einen ist das Geheimnis nun keines mehr, ob du zahlst oder nicht, macht keinen Unterschied mehr. Die Pläne sind schon kopiert...

xexex schrieb:
Es muss ja nicht einmal eine Bombe sein, schaue dir mal den hirnamputierten Idioten an, der Angriffe auf das Stromnetz verübt hat. Da lachen sich jetzt einige ins Fäustchen und planen schon ihrerseits irgendwas schwachsinniges.
Der hat seine Infos auch nicht aus einem Hack, eine Zahlung hätte das und ähnliche Straftaten niemals verhindert.
xexex schrieb:
Über den Verlust der Personendaten reden wir gar nicht erst. Wer entschädigt wohl diese Personen? Wenn dir deine Daten so wenig wert sind, dann bist du nur selbst dafür verantwortlich, aber hier ging es um Daten von Mitarbeitern, wurden sie wohl alle befragt ob es ihnen auch egal ist?
Tja, aber sie sind schon verloren, ob du nun 2 Millionen Euro hinterher wirfst oder nicht, diese Daten sind nun geklaut und werden für immer im Netz bzw. in den Händen Dritter sein, ob du nun Lösegeld bezahlst oder nicht.

Das Kind ist schon in den Brunnen gefallen und die schlimmsten der schlimmsten im Netz haben deine Daten schon, also warum diese noch mit einer Zahlung belohnen. Wenn du wirklich glaubst, das nach einer Lösegeldzahlung die Daten gelöscht worden wären, bist du naiver als ein Kind, dass an den Weihnachtsmann glaubt. Sie wâren trotzdem weiter in Bares verarbeitet worden. Diese Gruppen haben nur monetäre Interessen und hätten die Datensätze trotzdem verkauft. Und das tun sie bestimmt auch, bin mir sicher dass die wirklich interessanten Daten nicht im D-Net sind, sondern Käufer dafür gesucht werden. Die Lebensläufe und Arbeitszeugnisse sind ein Ärgernis, aber nicht lebensbedrohlich und nur wenig verwertbar. Da werden evtl ein paar Phishing Versuche zu erwarten sein. Nüchtern betrachtet wirst du die Infos, bis auf die Zeugnisse, auch so über die Personen heraus bekommen. Linked in, facebook, Instagram...
Aber die MA werden wohl informiert worden sein auf was nun zu achten ist.
Dafür werden sich nur wenige interessieren.
 
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Berlin sollte analoger werden
Da kann keiner etwas hacken
 
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RedPanda05 schrieb:
Warum funktioniert Berlin eigentlich nicht?
IT: Katastrophal
Wahlen: Müssen wiederholt werden, weil katastrophal
Finanzen: Katastrophal

Was kann das Bundesland überhaupt?


https://www.bpb.de/kurz-knapp/hinte...tagswahl-wird-in-berlin-teilweise-wiederholt/
https://www.spiegel.de/wirtschaft/l...lbjahr-a-cf0ca5ad-3df3-4961-8607-b0459c729bb2
seit ein cdu-bürgermeißter berlin eine 10mrden-bürgschaft für die insolvente firma eines großspenders übernehmen ließ, die das land dann praktisch für immer in ein schuldenchaos bzw den staatsbankrott stiess, geht schon rein finanziell nix mehr...
außerdem wirkt die mischung aus immer noch geringer bezahlten ossies und besserwessies toxisch...
hinzu kommen noch weitere altlasten, die eigendlich der bund übernehmen müsste...
Ergänzung ()

einige sicherheitsexperten hatten das land genau vor dieser gefahr schon jahre vorher gewarnt...
dies wurde nicht nur ignoriert, sondern das budget für it-sicherheit sogar auch noch gekürzt...
dh die kriminellen praktisch zu dem hack eingeladen...
klar ist nur eins: der zuständige senator wird auf keinen fall haften müssen...
Ergänzung ()

imperialvicar schrieb:
Berlin sollte analoger werden
Da kann keiner etwas hacken
und verwaltungsangelegenheiten aller art dauern wie zu kaisers zeiten statt stunden bis tagen wieder monate bis jahre, trotz min dreifacher anzahl der beamten...
 
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Joe Dalton schrieb:
Wo kann ich mir eine derartige Umgebung und die verwendete Technik ansehen?

In IT-Bereichen mit Ahnung würde ich mal sagen, aber ich denke nicht, dass du da überhaupt Zutritt hast.
 
Worin all das Versagen, auch in vielen anderen Bereichen, dann letztendlich resultiert das haben wir ja gestern Abend eindrucksvoll gezeigt bekommen.
Soll auch keiner sagen er wüsste nicht warum sich Dinge so entwickelt haben...
 
@Cyberpunk61 Gestern abend wurde was gehackt? Oder willst du jetzt mit der Wahl kommen?
 
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