News Berliner Datengau: 1,4 Millionen Dateien landen im Darknet

Wir mussten alle unsere Passwörter ändern - dass wurde auf jeden Fall direkt erzwungen 🤣
 
will ja nichts sagen, aber kann es sein, dass die falschen menschen dort wählen und regieren :)
 
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wern001 schrieb:
Wieso werden solche Hackerangriffe nicht als Terroristischer Angriff eingestuft?
Aus dem gleichen Grund warum ein Ladendiebstahl, ein Banküberfall oder eine Geschwindigkeitsübertretung im Straßenverkehr nicht als terroristischer Angriff eingestuft wird…
 
Anti-Monitor schrieb:
Wir mussten alle unsere Passwörter ändern - dass wurde auf jeden Fall direkt erzwungen 🤣
Und Tante Emma ändert ihr Passwort von Hund123 auf Hund124. Direkt die IT-Sicherheit erhöht. :D
 
highwind01 schrieb:
Aus dem gleichen Grund warum ein Ladendiebstahl, ein Banküberfall oder eine Geschwindigkeitsübertretung im Straßenverkehr nicht als terroristischer Angriff eingestuft wird
Bei einem Hackerangriff kann anschließend die nationale Sicherheit in Gefahr sein. Das wäre mMn auf jeden Fall ein terroristischer Akt.
 
Wolfgang.R-357: schrieb:
Warum alles immer überall online verfügbar sein muss verstehe ich nicht, vor hundert Jahren sind alle ohne Internet klargekommen...
Warum in jeder Wohnung immer Strom und fließendes Wasser verfügbar sein muss verstehe ich nicht, vor tausend Jahren sind alle ohne klar gekommen…
 
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Helge01 schrieb:
Bei einem Hackerangriff kann anschließend die nationale Sicherheit in Gefahr sein. Das wäre mMn auf jeden Fall ein terroristischer Akt.
Bei einem Hurrikan kann anschließend die nationale Sicherheit in Gefahr sein, das wäre dMn dann auf jeden Fall auch ein terroristischer Akt…

Nur definiert sich „Terrorismus“ eben nicht daraus, was du für terroristisch hälst
 
Wenn jemand in solchem Ausmaß unbemerkt Daten abgreifen kann und gleichzeitig unklar ist, wie das überhaupt möglich ist, dann liegen die Daten längst in China, Russland und den USA - der aktuelle Vorfall ist lediglich die Spitze des Eisbergs.

Wenn auf staatlicher Ebene nicht mal grundlegende Systeme funktionieren, ist das jetzt vielleicht mal ein guter Zeitpunkt die ganze "Struktur" zu überarbeiten.
 
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MilchKuh Trude schrieb:
Schwierig. Einerseits gut dass Erpressern nicht nachgegeben wird, andererseits sind da wohl ziemlich wichtige Daten abgeflossen.
Ich finde es zwar auch gut, dass Erpressern nicht nachgegeben wird, aber dann sollten die Verantwortlichen die IT-Spezialisten zu Rate ziehen um sicherzustellen, wie konkret die Erpressbarkeit hier vorliegt.
Weil wie du zurecht sagst, die Menge und vor allem die Vertraulichkeit der Daten ist u.U. Erheblich.

MilchKuh Trude schrieb:
Mehr Datensicherheit heißt aber wahrscheinlich umständlicherer Zugang. Nicht gerade hilfreich wenn man digitaler werden will.
Der Zugang zu Daten muss aber immer legitim sein.
Jede Art von Daten muss in einem Unternehmen nach DSGVO quasi kategorisiert verarbeitet sein.
Persönliche, kritische oder vertrauliche Daten stehen jeweils für sich unter besonderem Schutz. Also über das reguläre Maß der Datenintegrität hinaus.
Hinzu kommt, dass wir hier kein Leck haben sondern ein Abgreifen von Außen. Das heißt es kommt eine unsichere IT-Infrastruktur on Top.

MilchKuh Trude schrieb:
Vielleicht sollte man auch darüber nachdenken, Datensparsamkeit größer zu schreiben. Nicht alle Daten erheben, nicht für alles einen Account haben zu müssen?
Ersteres ist ja quasi auch fester Bestandteil der DSGVO deren Befolgung man hier auch unbedingt beleuchten sollte. Daten dürfen nur Zweckgebunden und im Sinne einer konkreten Verarbeitung erhoben und ggf. gesichert werden. Daten, vor allem aus oben genannten geschützten Kategorien, einfach so aus Jucks speichern wäre daher nicht rechtens. Mal sehen was die Untersuchungen offenbaren.
wern001 schrieb:
Wieso werden solche Hackerangriffe nicht als Terroristischer Angriff eingestuft?
Erpressung aufgrund von Habgier ist laut Einstufung kein terroristisches Motiv.

Zumal ein politisch/religiös motivierter Terrorakt , Angst und Schrecken ggü. Institutionen und Menschen/Gesellschaften als Mittel der Erpressung einsetzt. Das und der Punkt mit der (persönlichen) Habgier lassen diese Einstufung daher nicht zu würde ich meinen.
 
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Wolfgang.R-357: schrieb:
Den Quatsch hättest du dir schenken können, denn der Vergleich ist milde gesagt sehr schwach, ist eher ein Schuss ins eigene Knie für dich...
Das war kein Vergleich sondern eine Analogie, und dass die „quatsch“ ist sagt in erster Linie etwas über deine Aussage aus, zu der meine dann analog getroffen wurde…
 
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@highwind01 Deine Vergleiche hinken aber gewaltig. Das eine ist ein Naturereignis und damit höhere Gewalt, die erbeuteten Daten von einem Hackerangriff können z.B. für die asymmetrische Kriegsführung verwendet werden. Im günstigsten Fall können die Russen damit in Berlin wieder das Licht ausmachen. :D
 
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@Helge01 Ich habe nichts verglichen sondern eine analoge Aussage getroffen um dir deutlich zu machen, dass deine "Begründung", warum das ein terroristischer Akt sein soll ("bedrohung der nationalen Sicherheit"), unsinnig ist...

Ein "terroristischer Akt" definiert sich nicht darüber, ob die nationale Sicherheit gefährdet ist (das ist sie bei einer Naturkatastrophe / höhrer Gewalt nämlich z.B. auch) und auch nicht darüber, ob die erbeuteten Daten für asymmetrische Kriegsführung verwendet werden können.
Er definiert sich darüber, dass er ideologisch motiviert ist.
Ein Hacker Angriff mit dem Ziel Daten abzugreifen und damit dann Geld zu erpressen ist nicht ideologisch motiviert. Es ging nicht darum die Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzten und es ging auch nicht darum "ein Zeichen" für höhere IT Sicherheit in diesem Land zu setzen (auch wenn beides vielleicht als "Nebenwirkung" passiert ist). Es ging den handelnden Personen in erster Linie darum, Geld zu erpressen.
 
k0ntr schrieb:
will ja nichts sagen, aber kann es sein, dass die falschen menschen dort wählen und regieren :)
In welchem Wertesystem gibt es falsche Menschen? Die falschen (im Sinne von fachlich kompetent) Verantwortlichen vlt. Aber falsche Menschen, die wählen?
 
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highwind01 schrieb:
Er definiert sich darüber, dass er ideologisch motiviert ist. Ein Hacker Angriff mit dem Ziel Daten abzugreifen und damit dann Geld zu erpressen ist nicht ideologisch motiviert.
Genau das ist der springende Punkt. Du gehst nur von einer reinen Geld Erpressung aus (Diebstahl), ein Hackerangriff kann aber auch ideologisch motiviert sein um damit eine andere Ideologie zu Schaden. In so einem Fall geht es überhaupt nicht ums Geld oder Diebstahl.

Letztendlich muss man das von Fall zu Fall entscheiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
neutrongummi schrieb:
Direkt nach dem Leak ist er erst mal gemütlich zu einem Basketballspiel gegangen.
Das ist vielleicht politisch instinktlos, aber ganz sicher gibt es keinen Straftatbestand, der das unter Strafe stellen würde. Für mich hört sich sowas nach dem Ruf nach politischen Schauprozessen an.
 
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highwind01 schrieb:
Ein "terroristischer Akt" definiert sich nicht darüber, ob die nationale Sicherheit gefährdet ist (das ist sie bei einer Naturkatastrophe / höhrer Gewalt nämlich z.B. auch) und auch nicht darüber, ob die erbeuteten Daten für asymmetrische Kriegsführung verwendet werden können.
Er definiert sich darüber, dass er ideologisch motiviert ist.
Dann ist für dich fast alles, was Markus Söder macht, auch terroristisch?
 
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Helge01 schrieb:
Genau das ist der springende Punkt. Du gehst nur von einer reinen Geld Erpressung aus (Diebstahl), ein Hackerangriff kann aber auch ideologisch motiviert sein um damit eine andere Ideologie zu Schaden.

Nein, genau das ist nicht der springende Punkt, denn deine ursprüngliche Aussage zu dem vorliegenden Fall, in dem es eindeutig um Geld-Erpressung ging, war eben "Bei einem Hackerangriff kann anschließend die nationale Sicherheit in Gefahr sein. Das wäre mMn auf jeden Fall ein terroristischer Akt."

Du hast also das Ergebnis (nämlich die potentielle Gefährdung der nationalen Sicherheit) herangezogen, um eine Tat juristisch zu definieren (Hackerangriffe als Terrorakt) obwohl diese Definition über den Vorsatz geschieht.

Um es dir nochmal anhand einer anderen Analogie deutlich zu machen:
"Bei einem Autounfall kann anschließend ein Mensch gestorben sein. Das wäre mMn auf jeden Fall Mord."
=> Ob es Mord war hängt nicht vom Ergebnis ab (=getöteter Mensch), sondern vom Vorsatz. Ist der Vorsatz ein anderer kann das gleiche "Ergebnis" nämlich auch z.B. durch totschlag oder fahrlässige Tötung herbeigeführt worden sein.
 
Hornblower schrieb:
Sie wären schön bescheuert das zu bestätigen.
und jetzt hast du es doch verraten.. Es gibt im Moment keine Beweise für eine Urheberschaft Russlands die in der Zeitung steht und dann gilt nun mal in Deutschland die Unschuldsvermutung. Macht mich dieser Standpunkt zum Russentroll? Hast du andersartige Informationen?
Hornblower schrieb:
Die Naivität in diesem Lande kennt keine Grenzen, außer sie ist politisch motiviert.
Nenn mich naiv. Aber bei diesem Datenklau geht es erst mal nicht um Russland.
Hornblower schrieb:
Nichts passiert in Moskowien von gravierender Bedeutung, von dem der KGB und sein Dienstherr keine Ahnung haben. Er selbst nennt seine russischen Hackergruppen ja "Künstler".
Mag sein, trotzdem warte ich lieber auf handfeste Beweise, bevor ich "zu den Waffen" schreie. Aber wie wir beide festgestellt haben, sollten solche Informationen nicht in der Öffentlichkeit diskutiert werden.
Robert. schrieb:
Wir sind diesmal die, die überfallen werden.
davon sind wir weit weg. Die Ukraine wurde überfallen, das mit unser Situation zu vergleichen ist geschmacklos. Wir sind auch nicht nicht im Frieden. Nettes Wortspiel übrigens. Krieg oder Frieden sind absolute Begriffe. Die Zeiten sind hart und Russland müssen Grenzen aufgezeigt werden.
Aber in Deutschland herrscht Frieden, und solange alle die Nerven behalten bleibt das auch so.
Robert. schrieb:
Man sollte inzwischen die Muster sehen und das nicht als einzelne Fälle betrachten.
Tue ich das nicht? Aber dieser Datenklau, ist nach jetzigem Stand, eben kein Muster, sondern ein einzelner Fall.
Da Russland hier explizit nicht das Thema ist, überlasse ich euch gerne das letzte Wort, ich werde mich hierzu nicht mehr äußern.
 
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