News Berliner Datengau: 1,4 Millionen Dateien landen im Darknet

Steff456 schrieb:
In der freien Marktwirtschaft schlagen 5 Jahre Erfahrung fast jede Ausbildung.
Hängt stark von der Marktlage ab. Aktuell sehe ich kaum Stellenausschreibungen mit dem Zusatz "...oder vergleichbare Qualifikation" da Recruiting/HR maximal vorfiltern will. Wenn bei hoher Messlatte noch genug Bewerbungen reinkommen interessiert das auch nicht, und das ist aktuell der Fall. Weniger Arbeit bei der Sichtung. Meist haben Hiring-Manager auch nur eingeschränkten Einfluss auf die Stellenanzeige bzw. darauf, wie vorgefiltert wird, ATS sei dank.

Und je größer der Laden umso unflexibler. Da geben dann interne Prozesse und Richtlinien vor wie das zu laufen hat, weil man kein Bock auf irgendwelche Verfahren wegen des AGG & Co zu haben.

Und Leute die in den Job einsteigen haben derzeit massive Schmerzen, ob Ausbildung oder frischer Absolvent, kaum einer stellt in der IT derzeit Berufseinsteiger ein, egal welche Qualifikation. Kenne über Ecken Fälle wo ein Unternehmen zum ersten mal keinen einzigen der eigenen fertigen Dual-Studenten übernommen hat.

Es war schon immer so und wird vermutlich auch noch lange so bleiben: In Deutschland zählt fast ausschließlich was du auf dem Papier kannst.
 
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Da sieht man ja wie gut die Cybersecurity funktioniert bei unserem Staat, nämlich gar nicht. Wundert mich aber jetzt nicht wirklich.
 
wern001 schrieb:
Wieso werden solche Hackerangriffe nicht als Terroristischer Angriff eingestuft?
Und dann? Einfach mal wieder Afghanistan überfallen?
neutrongummi schrieb:
Es ist seine Aufgabe, in Krisensituationen die Führung zu übernehmen.
Besser nicht. Wenn die Hütte brennt brauchst du alles, nur keine öffentlichkeitsgeilen Typen (und das ist die Hauptaufgabe von Politikern in der ersten Reihe: Repräsentieren) die versuchen zu führen. Lasst die Spezialisten in Ruhe arbeiten!
Hauwexis schrieb:
Absolut erbärmlich und wieder mal ein Armutszeugnis für diese unsägliche Regierung.
Daten werden und wurden zu allen Zeiten überall geklaut. Egal ob Privatunternehmen oder Staaten. Zu analogen Zeiten wurde halt eingebrochen oder ein Spitzel eingeschleust. Wenn das das Merkmal für erbärmlich ist, dann ist es die ganze Welt.
Floorp schrieb:
Glaube ich kaum. Der mögliche finanzielle Gewinn ist da meist nur ein nettes Nebenprodukt.
"Es können" ist zumindest für die Hacker eine große Motivation. Die Hintermänner sehen das eher als Mittel zum Zweck.
anexX schrieb:
Sowas mag vielleicht bei Privatfirmen funktionieren aber ich kenne nicht einen Fall wo der Staat da mal klein bei gegeben hätte ...
Gladbeck fällt mir spontan ein. Lief aber auch nicht gut.
Floorp schrieb:
Berlin1234Sonderzeichen
Andersrum ist besser. Alle 6 Wochen ultra-kompliziertes, komplett neues Passwort erzwingen -> Post-It am Rechner.
SirSilent schrieb:
Die Lösung wäre alles vom Internet zu trennen. Nur noch mit Datenträgern arbeiten. Hat doch früher auch funktioniert.
Meine 60-Diskettenbox steht noch bereit. Hat sogar Teiler, da kann man nach Themen sortieren!
PhiE schrieb:
Vermutlich nur nicht bezahlt weil keiner weiß wie Bitcoin funktionieren
Memo an die Erpresser: Überweisungsträger beilegen.
Hornblower schrieb:
Rhysida stammt höchstwahrscheinlich aus Russland
höchstwahrscheinlich war es Putin selbst. Würde viele Leute sehr befriedigen wenn es so wäre. Ausser dir behauptet das aber auch keiner.
Hornblower schrieb:
Der KGB schläft nie, besonders nicht in diesen Zeiten! Schlagt endlich zurück!
Darfst dich gerne Montag morgen bei der BW melden.. Spionage und Erpressung gab es und gibt es aber zu allen Zeiten, auch unter "Freunden". Das ist daily business. Idealerweise löst man so was ohne Zuschauer.

Robert. schrieb:
DE ist nicht mehr im Frieden.
Wurde der Sender Gleiwitz schon überfallen? Hab ich gar nicht mitbekommen.
 
Zuletzt bearbeitet: (Tippfehler)
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M@tze schrieb:
Bei unserem Back-up wird zum Beispiel systematisch ein Tape physisch aus dem Back-up System ausgeworfen. Das müsste jemand lokal im abgesicherten Serverraum wieder von Hand einlegen, damit es gelesen oder vor allem gelöscht werden kann.
Bei uns ähnlich, noch dazu läuft das Backup über Fiber Channel, auch wenn klar eine Orchestrierung über LAN stattfindet..dedizierte Backupfirewall und Co regeln das. Aber auch dieses Konstrukt wird im nächsten Pentest genauer betrachtet.

Auch wenn einige ja Band tot schreien - seit Jahrzehnten, aber ein besseres Backupmedium kenne ich nicht, was genau die gleichen Vorzüge hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
0815burner schrieb:
höchstwahrscheinlich war es Putin selbst. Würde viele Leute sehr befriedigen wenn es so wäre. Ausser dir behauptet das aber auch keiner.
Sie wären schön bescheuert das zu bestätigen. Aber manchmal steht es im Kleingedruckten.

"Nach Wissen des Senats handele es sich bei den Tätern um eine hochprofessionelle Gruppierung, die mit diversen Cyberattacken auf Ziele in Nord- und Südeuropa, Deutschland und den USA in den vergangenen Jahren in Verbindung gebracht werde. "Erkenntnisse über Verbindungen nach Russland oder gar dem russischen Staat liegen nicht vor, können aber auch nicht ausgeschlossen werden."

Nichts passiert in Moskowien von gravierender Bedeutung, von dem der KGB und sein Dienstherr keine Ahnung haben. Er selbst nennt seine russischen Hackergruppen ja "Künstler".

Die Naivität in diesem Lande kennt keine Grenzen, außer sie ist politisch motiviert.
 
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Das sollte den anderen Bundesländer zu Denken geben.

Grüße aus Thüringen
 
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0815burner schrieb:
Wurde der Sender Gleiwitz schon überfallen? Hab ich gar nicht mitbekommen.
Wir sind diesmal die, die überfallen werden.
An deinen Kommentaren sieht man auch sehr gut, dass die Informationskriegsführung gegen uns funktioniert

Man sollte inzwischen die Muster sehen und das nicht als einzelne Fälle betrachten.
 
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Berlin ist so kaputt leider. Meine Freunde aus Asien wundern sich immer wenn sie das erste mal unsere Hauptstadt sehen. echt schade eigentlich
 
Auch wieder hat der scheidende Bürgermeister(CDU) versagt. Wäre ich Berliner ,würde ich mir grosse Sorgen um meine Daten machen. 2 Mio Erpressungsgeld, ist doch ein Klags^^ Wenn man bedenkt wieviele Milliarden sonst wohin gehen . Da hat wieder mal die ganze IT Branche kläglich versagt. Ist ja in D schon ein normal Zustand^^
 
Für mich gehören solche Daten nicht ans Netz. Ich hab diese Faulheit nie verstanden, dass man nicht mal wohin laufen kann um Daten zu sichern oder dies oder das. Ich hab das immer gemacht, ich hab mich wenigstens im Job bewegt. Das führt dazu, dass ein Angreifer sich auch physisch dahin bewegen muss. Und das passiert nicht. Die sind nämlich genau so faul wie heutige Admins. Sorry. Aber ich habe da kein Verständnis. Und Homeoffice: Mit solchen Daten wird kein Homeoffice gemacht, fertig.
Und ja es gab schon immer die Kandidaten, die Aktenordner oder USB-Sticks mit Daten mit heimgenommen haben. Das ist aber ein anderes Problem: Wenn jemand die Zeit nicht hat auf der Arbeit seine Arbeit zu erledigen, dann muss man da ran. Und wenn wirklich einer mal aus Gründen Homeoffice machen muss, dann bekommt der halt genau die Daten, die er dafür braucht sofern dafür überhaupt geeignet und dann mit einem entsprechend verschlüsselten Notebook etc.. Und wenn das dann verloren geht, dann ist der Schaden begrenzt. Gut, dann müsste man natürlich auch Software haben, die lokal auf dem Notebook läuft. Ist ja auch voll out. Einfach mal alles ans Netz damit man voll flexibel..... voll gute Idee. Aber ist heute ja leider "üblich" unter dem Deckmantel von Digitalisierung, die ja immer voll gut ist.

Für mich die andere Frage ist, wie die Gauner potentiell bestraft würden. Das ist halt auch ein Witz.
 
Bin von den von dem Thema nicht begeistert, auch wenn diese Nachrichten es leichter machen, Sicherheitsthemen durch zu setzen.
 
PhilipMU schrieb:
Berlin ist so kaputt leider. Meine Freunde aus Asien wundern sich immer wenn sie das erste mal unsere Hauptstadt sehen. echt schade eigentlich
Man könnte die Stadt an eine potente Investorengruppe aus den Emiraten veräußern.
Grundlegenden und zielführenden Sanierungen stünde dann mit Sicherheit nichts mehr im Wege.
 
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Bezahlen und hoffen, dass am Ende nicht das passiert was jetzt passiert ist.
Kohle hat die Stadt keine, IT Sicherheit aber auch nicht.
 
Wie groß darf der „Blast Radius“ sein?

Ganz ehrlich: Wenn ein einziger kompromittierter Zugang reicht, um mehrere Terabyte Daten aus einer Verwaltung abzuziehen, ist die Frage nicht mehr, wie gut der Angriff war. Dann müssen wir über unsere Architektur reden.

Wir investieren Milliarden in Firewalls, SOCs und Detection – und bauen gleichzeitig IT-Landschaften, in denen ein Angreifer nach dem ersten erfolgreichen Einstieg teilweise zu viel Bewegungsfreiheit hat.

Das ist der falsche Maßstab.

Die entscheidende Sicherheitsfrage lautet nicht: „Schaffen wir es, Angriffe zu verhindern?“ Sondern: „Wie viel Schaden erlauben wir einem Angreifer, wenn wir ihn nicht verhindern können?“

Ein guter Cyberangriff darf teuer sein. Er darf lästig sein. Er darf einzelne Systeme lahmlegen. Aber er darf nicht aus einem Einbruch einen digitalen Flächenbrand machen.

„Assume Breach“ bedeutet deshalb mehr als Zero Trust auf PowerPoint-Folien. Es bedeutet, Systeme so zu bauen, dass Kompromittierung einkalkuliert ist: minimale Berechtigungen, harte Segmentierung, unabhängige Sicherheitszonen und schnelle Isolation.

Und ja: Das kostet Geld, macht Architekturen komplizierter und kann Prozesse unbequemer machen.

Aber die Alternative ist teurer.

Der Blast Radius darf nicht das sein, was unsere gewachsene IT zufällig zulässt. Er muss das sein, was wir bewusst akzeptieren.

Wenn wir diese Grenze nicht definieren, definiert sie im Ernstfall der Angreifer.
 
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raychan schrieb:
Tolle Idee, dann wäre Geld und Daten weg. Du weißt schon das man digitale Daten nicht wie Papier zurückgeben kann?
Genau das und für die Hacker wird das zu einer Gelddruckmaschine weil sie Wissen das sie immer ihre Forderung bekommen. Da kann man dann als Hacker regelmäßig "vorbeischauen" um das Taschengeld aufzubessern. :D
 
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