Beruf neben dem Studium

K

Klonky

Gast
Aloha.

"Wieso kann man nicht diese Überschrift ändern... :)"


Ich hab mir da so einen kleinen Plan zurrecht gelegt, den ich euch mal kurz zeigen würden, damit ihr mir eigentlich mal sagen könnt, ob das so umsetztbar ist, wie realistisch das ist, und ggf. noch andere Kommentare.


Ich bin derzeit in der Ausbildung als Fachinformatiker SI und beende die dann verfrüht im Winter nächstes Jahr vorraussichtlich.

Nun habe ich mein Fachabitur schon abgeschlossen, und bin damit fähig, studieren zu gehen. Mein Plan war es eben, nach der Ausbildung dann ein Studium anzufangen, für Wirtschaftsinformatik/Informatik (Entscheide ich dann noch, wie es mir lieber passt... Ist auch nicht so wichtig gerade).

Nun bin ich am Überlegen, ob ich ein faules Studentenleben dann anfange und auf Mutters Geldbörse studieren sollte, was theoretisch möglich wäre, daran mangelt es nicht. Aber ich möchte gerne nebenbei arbeiten. Also ich möchte nicht Jobben im Sinne von Kellner/Aushilfe etc, sondern wirklich "Halbtags" Admin spielen.

Klingt nun komisch, aber soetwas gibt es doch oder? Firmen die Menschen einstellen und diese dann "Unterstützen" beim Studieren, indem sie für das Studium freibekommen etc, also für die Vorlesungen.

Denke mir, das sollte mehr Gehalt geben, mir mehr Spaß machen als beim Getränkemarkt zu kassieren etc. Eine Ausbildung habe ich doch dann schon, also Kenntnisse in den Bereichen.



Nun frage ich euch, kennt ihr solche Fälle, ist das möglich? Wird sowas vielleicht stellenweise auch gesucht?

Freu mich über eure Meinungen :)


Gruß
 
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Warum sollte man dich bezahlt für die Vorlesungen freistellen? Immerhin bist du dann eine Hälfte des Jahres die ganze Woche nicht auf der Arbeit...
Es gibt Firmen, die dich unterstützen, aber nicht wie du es dir vorstellst.
 
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Ich meine nicht bezahlt. Ich meinte im Sinne von, dass ich die Zeit dann freigestellt bin. Das ganze würde dann als 30 Stunden Woche, bzw runtergebrochen werden. 40 Stunden Woche schaffe ich mit den Vorlesungen ja nicht.

Es geht nur darum, das ich ja dann sogesehen eine Halbtagskraft bin, die gibts in der IT ja auch öfters mal vereinzelt anzutreffen.

Das ich die nicht bezahlt bekomme, ist mir vollkommen klar, wo würden wir da den landen, es geht nur mehr um die Kulanz des Arbeitgebers, mich Montags eben Mittags für eine Vorlesung zu befreien etc.

Wieviele Stunden das am Ende reine Arbeitszeit ist, müsste man natürlich dann abklären, nur soetwas habe ich mir vorgestellt.

Gibt ja auch die Dualen Studenten, die Ausbildung + Studium machen. Diese haben ja das selbe Prinzip eigentlich...
 
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Ich denke halbtags zu arbeiten ist immer schwer, wenn man vollzeit studiert. So 10-15 Stunden die Woche wären in Ordnung. Du kannst dich bei dem Rechenzentrum deiner Uni bewerben. Mit deiner Ausbildung und ein bisschen Erfahrung wäre es kein Problem, denke ich. Wenn du dich nicht nur auf Admin-Tätigkeiten beschränken willst, kannst du dir eine HIWI-Stelle an der Uni suchen. Wichtig ist, dass die Arbeitszeiten flexsibel sind. Denn wenn du in der Prüfungsphase bist oder ein größeres Projekt abgeben musst, hast du dann nur wenig Zeit übrig.

Hast du vor, bei den Eltern zu wohnen? Wenn ja, dann kannst du es ruhiger angehen lassen. Bei einer HIWI-Stelle mit 10 Stunden die Woche verdienst du dann so um 400 Euro und das würde fürs Leben reichen, wenn man keine Miete zahlen muss.

Ich würde dir empfehlen, die ersten 1-2 Semester erstmal nicht zu arbeiten, sondern sich an das Uni-Leben gewöhnen. Danach kannst du besser deine Kräfte und deine freie Zeit einschätzen.

Zusammengefasst: Erfahrung schon währen des Studium sammeln ist immer gut. Aber unterschätze das Studium nicht. Auch wenn die Leute mit einer abgeschlossenen Ausbildung erfahrungsgemäß bessere Chancen haben.

Gruß
tshape
 
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Sehr informativ!


Ich wohne derzeit sogesehen alleine auf kosten der Eltern. Die Wohnung gehört der Familie. Also das ist nicht so das Problem. Das mit dem Unterschätzen... Da wäre ich glaub voll reingerannt, einfach weil man bestimmt nach der Ausbildung etwas Geldverwöhnt ist.

Gleichzeitig brauche ich ein Auto, sonst komme ich nicht zur FH, bzw sehr schwer nur! Das kostet mich eben auch die 1000 Euro Versicherung im Jahr + Sprit...

400 Euro im Monat gibts als Hiwi? Hört sich doch ganz passable an, da ich derzeit eh nur 300 Euro Netto zur Verfügung habe (Eltern Zweigen den Rest meines Gehaltes als Art Miete ab.)
 
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ich habe teilweise 20 stunden neben meinem studium gearbeitet (1 jahr lang bis ich dann auch ziemlich ausgebrannt war) ... 20 stunden + anspruchsvolles studium halte ich fuer sehr ambitioniert (ich gebe zu, das wollte ich mir anfangs nicht eingestehen ;) ), aber es so das maximum, was ich noch fuer moeglich halte. ich wuerde dir aber raten eher mit 10-15 stunden (waehrend der vorlesungszeit) anzufangen und mit ferien aehhhm, vorlesungsfreien zeit kommst du dann locker auf 20 stunden uebers jahr verteilt im durchschnitt.

ich muss aber anmerken zu dieser zeit keine (oder fast keine) vorlesungen besucht zu haben, sondern mir das dann im selbststudium beigebracht zu haben. wenn man in saemtliche (oder fast alle) vorlesungen gehen will, dann ist es durchaus schwierig ... weil du darfst halt nicht vergessen, dass ein studium nicht nur aus den vorlesungszeiten besteht, sondern aus vo + viel, viel mehr uebung ;)
 
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Du könntest nach einer Werkstudentstelle Ausschau halten. Hier stellt sich aber die Frage, ob eine Firma einen Studenten im ersten Semester überhaupt nehmen will, wenn es da Bewerber mit 5. Semester gibt. Hier kannst du dann aber deine FISI-Ausbildung angeben, das könnte klappen.

Mit Freistellen von den Vorlesungen ist allerdings nichts. Die meisten haben ohnehin keine Anwesenheitspflicht und manchmal ändern sich die Vorlesungszeiten auch zwischendurch. Ich kann mich da an eine Vorlesung über Assembler und maschinennahe Programmierung erinnern, die plötzlich von 2 auf 4 Stunden ausgedehnt wurde. Auch kann es passieren, dass mal eben ein paar achtstündige Vorlesungen am Samstag angesetzt werden.
Da kann kein Prof. auf dich Rücksicht nehmen, die machen das dann einfach. Und denen ist es auch ziemlich egal, ob du zur Vorlesung kommst oder nicht. Sie gehen frei nach dem Motto: "Nicht da? Nicht mein Problem."

Beim Studium, gerade an einer FH, hast du immer Projekte nebenbei zu laufen. Und wie es immer so ist, staut sich die Arbeit kurz vor der Abgabe. Ich kann dir da Geschichten erzählen, Junge, Junge. ^^
Google mal, was meine Signatur bedeutet. ;)
Problematisch, gerade bei einer Adminarbeit, ist das Zusammentreffen von Problemen auf der Arbeit ("Die Kacke ist am Dampfen, mach was!") und den Phasen im Studium, an denen du einfach keine Zeit hast (Projektarbeit, Vorlesungen mit Anwesenheitspflicht, Veranstaltungen, Prüfung und Prüfungsvorbereitung). Problematisch ist weiterhin, dass die Anzahl und der Umfang laufender Projekt mit der Anzahl der Semester steigt. Ich dachte damals, das 4. Semester wäre vollgestopft, aber dann kam ich in das 5. und musste erst mal <nicht jugendfrei>.


Das hört sich jetzt alles erst mal sehr negativ an, ist es zum Teil auch. Aber einem Job a la Kellner oder Aushilfe in der Lagerverwaltung steht dem nichts entgegen. Von dem Gedanken der Halbtagsstelle solltest du dich aber verabschieden, das passt zeitlich in den meisten Fällen nicht. Theoretisch kannst du ja auch einen Stundenplan bekommen, bei dem du von 8-10, 12-14 und 16-18 Uhr Vorlesungen hast und dazwischen nichts. Es kann aber auch so kommen, dass du stramm 10h Vorlesungen und Seminare am Stück hast. Wann willst du dann arbeiten gehen?

Nach der Aussage meines Dekans wird einem Studenten laut Gesetz eine Arbeitszeit von 50 bis 60 Wochenstunden zugemutet. Da fallen ca. 20h Vorlesungen und Seminare rein, 20h nacharbeiten und lernen und 10-20h Projektarbeit und ähnliches. In der Praxis sieht das zwar bei den meisten Studenten entspannter aus, aber es gibt Phasen an denen das locker hinkommt.


Ein Auto brauchst du als Student meist nicht. Die meisten (alle?) Hochschulen bieten Semestertickets für ÖPNV und Zug an. Das kostet dich im Semester je nach Umfang des Tarifgebietes bis zu 100 €, aber dafür fährst du dann das ganze Semester ohne einen Fahrschein zu bezahlen.
Deswegen hatte ich mein Auto dann auch verkauft. Ich bezahle alle paar Wochen nur einmal 4,10€ für die Reise zu meinen Eltern (190 km entfernt). Und das Geld bezahle ich auch nur, weil der letzte Bahnhof außerhalb des Einzugbereiches meines Semestertickets liegt.
 
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Ein Auto brauchst du als Student meist nicht. Die meisten (alle?) Hochschulen bieten Semestertickets für ÖPNV und Zug an. Das kostet dich im Semester je nach Umfang des Tarifgebietes bis zu 100 €, aber dafür fährst du dann das ganze Semester ohne einen Fahrschein zu bezahlen.

ausser natuerlich hier in muenchen ... im durchschnitt kostet der spass hier den studenten 65 eur/monat ... das macht fun ;).
 
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Naja. Das Problematische ist, wenn ich kein Auto habe, verlängert sich mein Anreiseweg mit ÖV von 5-10 Minuten auf 45-60 Minuten :)

Ich kann über so einen Berg fahren, dann bin ich wirklich direkt an der FH. Diesen Berg dürfen/können Busse nicht fahren, also müssen sie außenrum. Das dauert eben seine Zeit. Bedeutet, das Auto ist da eigentlich Pflicht, habe sicher keinen Nerf jedes mal solang zu reisen. Dann schnell mal nach Hause Mittags fällt dann eben auch Flach, ist eben mit Auto viel Angenehmer, und wird dann warscheinlich von den Eltern übernommen.

Gott ich fühle mich wie Hotel Mama Schnorrer, aber naja, habe ich mir gedacht.

Derzeit kenne ich Studenten, die arbeiten fast sogar Vollzeit... (35 Stunden). Aber die Studieren an einer Privaten Uni, da wurden die Vorlesungen alle Angepasst an Wochentag 2-9 Uhr und Wochenende Samstag eben.


Schade, dass das alles nicht so einfach möglich ist, wie ich mir das Vorstelle. Aber naja, die meisten haben es hier ja auch geschafft, irgendwie werde ich schon über die Runden kommen, 10 Stunden arbeiten die Woche schaff ich dann auch noch, und wenn ich bei ner Firma eben 2 x 5 Stunden auftauche und Aushilfssupport mache.


Kenne das auch von nem Bekannten, der arbeitet 25 Stunden die Woche, aber der hat so 15-20 Stunden nicht wirklich viel zu tun. Der sitzt da durch einen Fehler der Personalabteilung, jetzt ohne Scherz, noch 2 Jahre im Betrieb, da sie ihm nach der Ausbildung nicht gekündigt haben. Also ist er brav weiter dort aufgetaucht, hat nen neuen Vertrag aufgesetzt mit seinem Chef und dabei wollte die Firma ihn eigentlich nicht. Nun hat er nen Bezahlen 25 Stunden Job, und tut effektiv nur 5-10 Stunden was. Rest lernt er in der Firma :)

Sowas kanns eben auch geben :)
 
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vor ungefähr einem Jahr stand ich vor der selben Entscheidung wie du :)

Ich bin nach der Ausbildung schließlich bei meinem Arbeitgeber geblieben und studiere neben meinem Fulltime Job (38,5h/Woche) noch Geoinformatik.
Möglich ist das schon. Man muss sich da halt durchbeißen, die 3 Jahre gehen auch ziemlich schnell rum.
Insgesamt komme ich besser zurecht als ich anfangs dachte. DAs einzige was mich richtig ankotzt ist, dass ich jeden Samstag von 8-16h in der FH sitzen muss :)


Wenn du die Möglichkeit hast nach deiner Ausbildung übernommen zu werden und dir dein Job dort Spaß macht, dann würde ich mir gut überlegen ob ich den Job zu Gunsten eines Studiums schmeiße....
 
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Die Anreisedauer ist doch kein Problem! Also mal ehrlich: Wenn Schulkinder (die zwischen 6 und 18 Jahren) sich in einen Regionalbus setzen können und dann bis zu zwei Stunden für den Weg zur Schule brauchen, dann kannst DU das auch. An meiner FH pendelt die Hälfte der Studenten mindestens eine Stunde (wenn der Zug nicht ausfällt, sonst dauert es deutlich länger).

Wenn der Weg mitm Auto in 5-10 Minuten zu schaffen ist, dann sind das maximal 10 Kilometer. Die kann man auch mit Rad oder wenn es unbedingt sein muss mit Motorrad oder Mofa (falls kein Klasse-A-Führerschein) zurücklegen. Ne Mensa gibt es meist auch direkt Vorort, weswegen du Mittags nicht nach Hause musst.

Das sind alle Scheinargumente von dir, um deine Faulheit zu verteidigen.
 
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Also eine Stunde Fahrt geht noch in Ordnung. Mit einem Auto ist es natürlich viel bequemer. Musst halt selber schauen, was dir wichtiger ist: Zeit oder Geld.

Ich glaube, du musst dich in erster Linie auf dir selber konzentrieren - egal was die anderen sagen oder arbeiten. Schaue erstmal, ob das Student-Sein was für dich ist, ob dir die Studienrichtung gefällt, ob du mit den Aufgaben zurecht kommst.
Viele Studenten haben solche Freiheiten wie du gar nicht. Viele müssen arbeiten, um überhaupt studieren zu können. Ich glaube du musst die Situation nutzen. Die Arbeit ist im Moment nicht das entscheidenste für dich. Du kannst immer noch in dem zweiten oder dritten Semester anfangen zu arbeiten, falls du mit dem Studium klar kommst. Aber immer im Hinterkopf den Gedanken behalten, dass du was erreichen willst und unabhängig sein willst. Ich kenne genug Leute, die von Mami's und Papi's Geld verwöhnt lieber Nächte lang durchzocken, als ihr Studium fertig zu kriegen versuchen.

Wie ich schon sagte, die flexiblen Arbeitszeiten haben die höchste Priorität (meiner Meinung nach). Und aus eigener Erfahrung finde ich eine HIWI-Stelle am besten dafür geeignet. Man kann z.B viel home office arbeiten oder auch zwischen durch, wenn man gerade 2 Stunden Lücke zwischen Vorlesungen hat. Natürlich geht es nicht bei jeder Aufgabe. Als Werkstudent oder Admin musst du meistens vor Ort sein.

Gruß
tshape
 
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Naja. 5-10 Minuten mit dem Auto. Ich verbrauche nicht umsonst 10-11 Liter mit einem Benz A Klasse um den Berg hochzukommen. Also das schafft man mit dem Fahrrad nur sehr mühsam. Sind 11 Kilometer, bei einer Schartenhöhe von 180 M. Also die fährste zwar hoch (Mache ich mit dem Fahrrad auch gerne!), aber danach bin ich pitsch Nass und fertig, da du da nur mit 1-2 Km/h hochkommst.

Wie gesagt, Busse fahren da nicht hoch, Autos sind auch besonders im Winter am Freudigen fahren (Wird meistens gesperrt die Straße, da zu viele Unfälle sind).


Also naja. Ob ich lust habe, Pitsch nass geschwitzt nach 30 Minuten radeln da anzukommen, weiß auch nicht.



Und 60 Minuten Bus fahren? Naja dafür ist mir die Zeit eigentlich zu schade. Wenn ich überlege, ich könnte dafür länger schlafen etc. Außerdem hab ich für Private Zwecke ein Auto noch stehen :)

Also meine Faulheit zu verteidigen versuche ich hier mitnichten, wozu auch? Es geht nur um Fakten, das es einfach nur zu hart ist, das morgens zu fahren. Dort sieht man öfters Nachmittags Hobbyradler in Radleroutfits, die dort hochfahren, fast plattgefahren werden, weil sie nur so langsam fahren können und die Straßen echt kurvig sind, und manche Autofahrer da hochbrettern.


Außerdem: Ob ich Lust auf so viel Sport nach einer Vorlesung habe, bezweifel ich auch mal stark.


Außerdem fahre ich derzeit knapp 1 1/2 Stunden (3 Stunden am Tag), zu meiner Arbeit. Also naja. Gleichzeitig mit Umsteigen, also fahre zu meinem Zug mit dem Auto, parke dort und fahre weiter mit dem Zug. Also ich hab nichts mit langen fahrten, nur wenn ich studieren möchte, ist mir die Zeit glaub etwas zu schade, im Bus abzusitzen, besonders wenn das Ziel so "Nah" ist... Wenn es keine andere Möglichkeit gibt, ist das klar.

Wie gesagt, bei mir ist die Situation eben etwas verzwickter. Ich betreibe derzeit auch im Winter Homeoffice, da es für mich kaum möglich ist, zur Arbeit zu kommen (Winterchaos).

Es gibt 3 Übergänge über diesen Berg. 1 Wird im Winter direkt gestreut und alle quetschen sich auf diesen einen Übergang, das ist meistens das größte Chaos. Deshalb bleib ich schon alleine Zuhause...
 
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Die Alternative - Vollzeit arbeiten und ein nebenberufliches Studium machen ... geht auch. Kein Verzicht auf Gehalt & Studienabschluss.

Hab ich zumindest so gemacht.
 
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Ich arbeite momentan laut Vertrag 10h/Woche als Hiwi in einem großen deutschen Forschungsunternehmen. Jedoch ist es hier so geregelt, dass man während den Semesterferien, wo man eh viel Zeit hat, sozusagen vorarbeiten kann und dann während dem Studium es etwas ruhiger angehen lassen kann, bei gleicher Bezahlung (ich komm so bei um die 400 Euro raus). Ich hab jetzt schon so weit vorgerarbeitet, dass ich zum Studiumsstart im Oktober erst mal 2,3 Monate im Prinzip gar nicht erscheinen müsste. Gut, momentan haben wir auch ein großes Projekt am laufen, wo viele Stunden anfallen, aber prinzipiell läuft das schon so. Wenn du soetwas in der Art findest, wäre das meiner Meinung nach optimal.
 
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@Malok
Das sind ziemliche Luxussorgen, die du da beschreibst. Die meisten anderen Studenten zeigen dir einen Vogel, wenn du denen das so erzählst. Nur die wenigsten können sich überhaupt ein Auto leisten.

Nimm den Bus! Das ist wesentlich günstiger, weil man wie gesagt entweder ein Semesterticket bekommen kann oder durch Studentenrabatt billiger an die Fahrscheine kommt. Und 60 Minuten sind keine Welt. In der Zeit kannst du lernen. Das machen so ziemlich alle Studenten mit langem Anfahrtsweg so.

Alternativ kannst du ja auch in eine WG in der Nähe hinziehen (gibts da ein Wohnheim?). Kostet je nachdem bis zu 200€ im Monat, aber du bist dann
a) aus dem Elternhaus raus
b) lebst unabhängig (das lässt den Menschen reifen)
c) kannst wilde Studentenpartys feiern
d) hast einen kurzen Weg zur FH
Und falls deine Arbeit in der Nähe liegt, wäre es noch besser.

Du bist ganz schön verwöhnt, das muss man schon sagen.

An meiner FH studieren 3.000 Leute. Auf den Parkplatz sehe ich aber meist nur etwa 300 Autos. Und einigen davon gehören den Hochschulmitarbeitern und Dozenten. Ein Auto ist für einen Studenten so ziemlicher Luxus.
 
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Ich wohne wie gesagt eh nicht mehr im Elternhaus. Das ist ne eigenständige Wohnung in einem großen Wohnhaus meiner Familie. Näher ran kann man fast garnicht ziehen, außerdem wäre es teuerer meines erachtens.


Ich weiß schon das ich Luxusprobleme habe, aber ich gönne mir eben den Luxus eines eigenen Autos. Derzeit spare ich ja jeden Monat 150 Euro, für genau solche Fälle. 2500 Euro stehen dort zur Verfügung, um halt Auto/Sprit etc zu zahlen später dann. Man weiß ja nie.


Verwöhnt ist halt so ne Sache. Es geht mir nur darum, das ich hier super gelegen bin, gegenüber von mir wohnen eben auch 2 Studenten, die das selbe machen wie ich eigentlich. Die fahren auch jeden Tag mit dem Auto rüber, ob ich mit dennen dann zusammen fahren kann, müsste ich mal abklären etc.

Meine Arbeit, die ich dann antreten würde, wäre warscheinlich mehr in der anderen Richtung oder außerhalb der Stadt. Gewerbegebiet. Das bedeutet dann nerviges Umsteigen etc.

Finde man sollte sich auch Luxus im Leben gönnen, wenn man sich ihn schon leisten kann. Ein Auto finde ich eben sehr wichtig! Ich komme eh vom Land, seitdem man Autofahren kann, erleichtert das das Leben ungemein...


Aber darum ging es garnicht eigentlich.

Mir gehts nur darum, ich möchte nebenbei Jobben/Arbeiten, darüber wollte ich mich erkundigen, könnte auch ruhig auf dem Geld der Eltern sitzen und nichts machen nebenbei, aber das kann ich als "halber" Workoholic nicht. Ich werde bei 3 Wochen Urlaub schon verrückt...
 
Es geht alles. Ich studiere Vollzeit (Technische Uni) und führe (neben meinem Kollegen) eine GmbH mit jährlich fast 4M€ Umsatz, fahre auch mein eigenes Auto und habe genug Asche für alles was ich möchte. Das Ganze ist aber auch hart erarbeitet und eins kann ich dir sagen: Viel Zeit bleibt da nicht mehr für andere Dinge, ich schaffs diesen Monat seit 3 Jahren mal in den Urlaub, vorher hatte ich dafür einfach keine Zeit ..

Die Uni nimmt schon sehr viel Zeit in Anspruch, besonders in der Lernphase. Insgesamt kann man dann sagen dass einem nicht das Geld fehlt, sondern einfach Zeit.
 
Wenn Du die Möglichkeit hast, ohne Geld zu verdienen über die Runden zu kommen, dann mach das.
Informatik studiert man nicht einfach so nebenbei, diese Denkweise wird Dich das ein oder andere Semester kosten und dann werden schnell mal aus den 3 geplanten Jahren 4 oder 5.

Wenn Du schon nebenbei Arbeiten willst, dann würde ich Dir raten im Rechnenzentrum der Uni nachzufragen, denn mit deiner Ausbildung im Rücken solltest Du kein Problem haben eine Stelle zu bekommen. Dort kannst Du dann deine 10-15 Std. (ca. 400 - 500€/Monat) die Woche machen und hast immer noch genug Zeit dein Studium richtig anzugehen. Dann frag deine Eltern ob Du für die Zeit nur die Hälfte der Miete zahlen kannst und dann sollte dem erfolgreichen Abschluss nichts im Wege stehen.

Beachte auch, wenn Du mehr als 20h/Woche arbeitest, giltst Du bei der Versicherung nicht mehr als Student und musst den höheren Satz bezahlen!

Es gibt natürlich auch Leute die das so durchziehen mit fast Vollzeit arbeiten und studieren, aber ich glaube nicht jeder ist dafür geeignet, dass sollte man sich wirklich gut überlegen.
 
_killy_ schrieb:
Die Alternative - Vollzeit arbeiten und ein nebenberufliches Studium machen ... geht auch. Kein Verzicht auf Gehalt & Studienabschluss.

Hab ich zumindest so gemacht.

Sehe ich auch so.
Anstatt zu versuchen, dass sich die Uni auf den Nebenjob anpasst, lieber einen Vollzeitjob machen und die angepassten Studienangebote nutzen.

So wie ich hier immer lese, geht ja eh kaum einer zu irgendwelchen Vorlesungen :) Dann kannste auch gleich Selbststudium machen und berufsbegleitend bzw. fernstudieren.
 
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