News Bessere RAM-Ausnutzung: Microsoft will Windows performanter machen

Simanova schrieb:
Muss ich leider widerlegen. Wir reden hier von nicht-optimierten Standardinstallationen. Frische Windows 11 25H2 haben in meiner Test-VM durchgängig mind. 6GB Speicherauslastung. Bei einer 32GB VM bin ich schon auf über 10GB gekommen, ohne irgendwas zu starten.

Nein - Verwendung für Cache ist nicht relevant und muss abgezogen werden.
Das ist ja überhaupt der Grund, warum mit mehr RAM auch mehr verwendet wird.

Leider verstehen weder der Autor des Artikels noch andere diese Basics und so entstehen diese komplett falschen Darstellungen.
 
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Yogi666 schrieb:
Ein schickeres CachyOS mit KDE braucht so 1.5-2GB RAM.
Dann bist du aber sehr sparsam 😀 Hier der Verbrauch meiner CachyOS-Installation im Alltag:
1774281357895.png

Wenn ich alle Programme schließe, lande ich bei 7,3 GiB. Datei-Indexierung ist deaktiviert und es laufen keine Container oder VMs im Hintergrund. Mit "Buffer und Caches" dazugerechnet sind laut "top" 54 GiB belegt:
1774282033109.png
 
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Yogi666 schrieb:
Ram Verbrauch 10Gb.
3.3GB die genannten Programme 6.7GB nur win zum existieren. Das finde ich etwas absurd.

Windows 11 reserviert RAM vor und gibt in frei wenn er andersweitig benötigt wird, kann man unter Umwege via Registry abstellen. Die Ram Auslastung kann man so nicht mehr wirklich mit anderen OS vergleichen.
 
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Xanta schrieb:
Die Ram Auslastung kann man so nicht mehr wirklich mit anderen OS vergleichen.
'Türlich kann man das vergleichen. Die anderen OS machen das nämlich genauso. Daten cachen kann nicht nur Windows.
 
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Xanta schrieb:
Die Ram Auslastung kann man so nicht mehr wirklich mit anderen OS vergleichen.
Generell kann man den RAM-Verbrauch der Betriebssysteme nicht so ohne weiteres untereinander vergleichen. Jedes OS hat andere Konzepte, wie es mit dem verfügbaren RAM umgeht. Das eine OS betreibt intensives Prefetching und lädt auf Verdacht schon einiges in den RAM. Die Caching- und Swapping-Strategien sind unterschiedlich, so dass ein OS mehr, gerade nicht aktiv genutzte, Daten im RAM belässt, das andere OS räumt dagegen aggressiver auf. Dann nutzt MacOS bspw. Kompression, wodurch dort vermeintlich weniger RAM belegt wird. Und bei Linux gibt es mit optionalem ZRAM, welches gerade nicht genutzte Daten erstmal im RAM komprimiert, wenn andere Programme Platz im RAM benötigen.

Je nach Anzeigetool werden aber nicht zwingend alle Arten der RAM-Belegung mit einbezogen oder aufgeschlüsselt.

Gerade aktuell bei mir unter Arch Linux sagt der KDE Systemonitor, es seien 7,5 GB RAM belegt, gleichzeitig gibt fastfetch 7,44 GB an und htop meint 7,7 GB.
 
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Krik schrieb:
Die anderen OS machen das nämlich genauso.
Die meisten Linux-Distros kommen ab Werk ohne Preload.
Selbst bei den Distros mit Preload, ist es auf eine geringe Menge begrenzt, da Preload nicht automatisch mit der Rammenge des Systems skaliert.

Will man unter Linux vernünftiges Caching, muss man Preload gegebenenfalls selbst installieren und an das eigene System anpassen. Die allermeisten Linux-Desktops laufen ohne vernünftiges Caching.
 
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@STM64
Caching ist nicht nur Preload. Jedes Linux-System kommt, soweit ich weiß, mit einem Cache-System.
Bash:
[krik@krix ~]$ free -h --si
              gesamt       benutzt     frei      gemns.  Puffer/Cache verfügbar
Speicher:        32G        4,9G        9,9G        405M         18G         27G
Swap:            32G         28K         32G
Bei mir werden aktuell 18 GB als Cache genutzt. Und das ist ein in der Hinsicht unmodifiziertes System.

Ich wüsste jetzt nicht, wo es das Caching nicht gibt. Vielleicht irgendwo im Embedded-Bereich?
 
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Habe "nur" 16gb RAM und Windows 10 ghost spectre optimiert sowie seit fünf Jahren im Einsatz, läuft bis heute wie ne eins.
 
Seit Codex/Claude code den gefrickel Part von Linux übernimmt ist Linux wirklich für alle eine Alternative. Schätze das weiss auch Microsoft.
 
Wenn den Worten auch Taten folgen, würde mich das freuen.
Ich persönlich habe noch eine Windows Installation auf einer kleinen SSD als Notfalloption.

Mittlerweile habe ich aber auch fast 6 Monate geschafft ohne Windows zu booten.
 
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mischaef schrieb:
Ende Januar 2026 erklärte Windows-Präsident Pavan Davuluri, Microsoft müsse „Windows auf eine Weise verbessern, die für die Menschen sinnvoll ist
Die Erkenntnis scheint für Microslop neu zu sein, was war sonst der Plan? x) (in den letezten 30+ Jahren...)
 
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Kastinuk schrieb:
Apple hat keinen Kontozwang bei MacOS. Kann man ohne Probleme auch ohne Apple Konto verwenden.
Die Gretchenfrage ist, wie Du dann die Software kaufst bzw. sinnvoll benutzt... Ja - es geht ohne Apple Konto.
Aber sehr viel vom Ökosystem funktioniert dann auch nur eingeschränkt.

Wieso sollte man sich den verdongelten Goldenen Käfig antun, wenn man die Hauptvorteile nicht nutzen möchte?
Hackintosh mit Bootcamp war auch eher eine Machbarkeitsstudie... damals (tm).

Nur wegen der überteuerten Hardware ist Apple nicht gross geworden.
Es geht um das zugegeben sehr gute Ökosystem.
Sich da auszusperren, macht keinen Sinn - dann gibt es tatsächlich leistungsfähigere Geräte in der Preisklasse.
Mit demselben Rumgefrickel wie ohne Apple-Account.
 
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Bei mir sind nach dem Hochfahren gerade 8,4 GB belegt von insg. 32 GB. Geöffnet ist nur Firefox mit 4 Standby-Tabs und 6 geladenen (darunter Twitch & YT), was insg. 1,85GB verbraucht, dazu Steam mit rund 580MB, der Rest sind Win+Treiber. Ich sehe es aber auch so, dass Win wirklich ganz andere Baustellen hat...
 
Weby schrieb:
Kaum haben wir eine Speicherkrise wird angefangen zu optimieren

Immerhin wenigstens dann. Im Vergleich dazu: geringeres Angebot an Oel und Gas. Da wird munter mit laufendem Dieselmotor gehalten, und jemand prahlt, dass er auf der Autobahn mit seinem Benziner schneller unterwegs ist als E-Autos; gleichzeitig jammert man ueber hohe Preise fuer Benzin und Diesel.
 
aluis schrieb:
Wurde doch schon mehrfach von der Presseabteilung kommuniziert. Man will die Bloatware viel mehr im RAM vorhalten, damit es schneller läuft.
Ich höre immer von der Bloatware...
Ich fahre ein aktuell gepatchtes w11...
Wieso kriege ich sowas nicht?
Hab den Schotter bei der Einrichtung restlos entfernt - und da installiert sich auch nichts magisch und geheim nach.
Mach ich was falsch?

Manchmal komme ich mir hier vor wie bei ComputerBlöd.

Man hat sein System entweder händisch im Griff.
Oder man hofft auf irgendwelche Speicheroptimierungsdingse...
Und heult rum, weil man mit der Gesamtsituation unzufrieden ist - völlig machtlos - völlig planlos.

Ich habe meine Seite gewählt.
Meine Maschinen laufen rund.
In den gegebenen Parametern.
 
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KitKat::new() schrieb:
Editor benötigt mittlerweile 30 mal so viel RAM wie früher
Nicht nur das. Der "alte" w32 Editor war zich mal schneller bei "größeren" Textdateien. Der neue Editor lahmt bereits bei Textdateien um die >=50kb und fängt an zu ruckeln beim Scrollen und Suche.

Explorer ist auch seitdem Umbau unbenutzbar langsam, Suche verbuggt, friert abundzu fröhlich ein. Taskmanager genauso lahmarschig im starten, sortieren, filtern.

Taskleiste in W11 immer noch völlig verbuggt wie am ersten Tag und langsam und träge. Das beste ist, dass die im Funktionsumfang drastisch reduziert wurde zur alten nativen Taskleiste.

Auf älteren PCs mit Intel Atom/Celeron/Silver/Gold ist Windows 11 nicht nutzbar. Laptops sind quasi unbrauchbar mit Windows 11, modern standby spielt da noch mal ne Rolle.
 
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Die "Probleme", die ja keine sind, sondern lediglich eine Kombination aus völligem Desinteresse seitens Marketing und Controlling und vermutlich inzwischen auch aus ingenieurtechnischem Unvermögen, sind Microsoft nicht nur seit Jahrzehnten bekannt.

Sondern Microsoft bekommt alle paar Jahre regelmäßig dafür massiv eins "auf die Mütze", ohne dass es jemanden interessiert: Vista, Windows Phone, Windows 8, Xbox One, Windows 10, Windows 11, jetzt halt jegliches Fehlen eines wettbewerbsfähigen OS zum Macbook Neo... jedesmal stolpert Microsofts Führung auf's neue ins Desaster, ohne auf die Techniker/innen im Hause zu hören -- falls es überhaupt noch welche gibt.

Microsoft Phone ist auch nicht an der Technik gescheitert, sondern daran, dass die Technik sich dem Marketing unterwerfen musste und somit völlig idiotischen Entscheidungen unterworfen war, die das System de-facto unbenutzbar gemacht haben. Ein Prinzip, das in moderenen Gesellschaften inzwischen gang und gebe ist.

Es bringt nichts, sich mit dem Laden noch herumzuschlagen, vor allem nicht, wenn es auf die eigene Rechnung geht.
 
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Mit 32 GB RAM habe ich gar kein Stress unter Win 11. Bin noch nie ins Limit gekommen. Für die 8 GB oder 16GB User dürfte das aber interessant sein.

Im Idle verbrauchen die Windows Prozesse bei mir nicht viel RAM. MsMpEng (Defender) ca. 240 MB, svchost ca. 360 MB. An der Spitze stehen die Razer App ca. 400 MB und der Steamwebhelper ca. 500 MB.

Eine einfache Textdatei im Editor hat bei mir 50 MB. Keine Ahnung, ob das 30x mehr ist als früher, aber wen jucken 50MB?

Richtige RAM-Fresser sind die Chrome Tabs. 3 GB für 7 Tabs aktuell.
 
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Weiteres PR-Geblubber von Microsoft.
 
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Johnjoker schrieb:
Die Gretchenfrage ist, wie Du dann die Software kaufst bzw. sinnvoll benutzt... Ja - es geht ohne Apple Konto.
Aber sehr viel vom Ökosystem funktioniert dann auch nur eingeschränkt.
Unter macOS installierst du die meiste Software nicht über Apples AppStore, das meiste gibt es da gar nicht. Software und Treiber lädst du da genauso wie für Windows aus dem Internet, das ist dann eine dmg-Datei, die die Software in einem Container hat ähnlich wie AppImages unter Linux. Oder du benutzt Third-Party-Paketmanager wie homebrew. Das geht alles ohne Apple-ID. Ich habe auf meinem Macbook nur Whatsapp und Microsoft365 über den Apple Store installiert, alles andere, was ich so brauche, gibt es da gar nicht.

Johnjoker schrieb:
Hab den Schotter bei der Einrichtung restlos entfernt - und da installiert sich auch nichts magisch und geheim nach.
Mach ich was falsch?
Hast du das Startmenü entfernt, die Taskleiste, das neue Kontextmenü, die neuen Einstellungsdialoge? Das gehört auch zu dem ganzen Bloat dazu, der das System so träge macht. Alle neuen Systemkomponenten und Dialoge in Windows 11 sind nicht mehr nativer Programmcode, sondern nur noch webbasiertes Zeugs, teilweise Electron, teilweise XAML. Schon allein die Gedenksekunde, die mein Desktop-PC einlegt, wenn ich das tolle neue Kontextmenü öffnen möchte, ist absurd bei der Leistungsfähigkeit der modernen Hardware.
 
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