News Bessere RAM-Ausnutzung: Microsoft will Windows performanter machen

Ich bin nicht besonders zuversichtlich.
Nach dem Desaster ums Terminal rendering vor wenigen Jahren glaube ich nicht, dass bei MS Leute arbeiten, die zu wirklichen Verbesserungen fähig sind.
 
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@Krik

Woran machst du das fest?
Es funktioniert an sich so wie gewollt.
Es schmeißt alles war vielleicht nützlich ist in den Ram und gibt das dann wieder frei, falls eine Anwendung mehr Ram benötigt.

Wenn Matlab mal wieder alles an Ram in Beschlag nimmt, schrumpft Windows ohne großartige Auslagerung auf 2GB RAM Auslastung. Das ist jetzt nicht super gut, aber auch weit weg von einer Katastrophe.
 
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@STM64
Ich vergleiche das mit anderen Betriebssystemen. Die kommen trotz ähnlicher Funktionalität auf einen deutlich geringeren Speicherverbrauch. Sicherlich gibt es architektonische Unterschiede zwischen den OS, aber das sollte in vielleicht ein paar hundert MB Unterschied beim RAM-Verbrauch resultieren.

Lagert er eigentlich bei dir aus, wenn MatLab den RAM auffrisst?
 
Krik schrieb:
Lagert er eigentlich bei dir aus, wenn MatLab den RAM auffrisst?
Wenn Matlab den RAM auffrisst, kann Windows da auch nichts für. Aber Windows gibt vorher belegten RAM entsprechend frei, wenn Matlab mehr RAM benötigt.
 
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@gaym0r
Andere OS geben auch RAM frei, sofern mehr beansprucht wird. Das macht Windows aber immer noch nicht zu einem RAM-Sparwunder. Die Systemvoraussetzungen für Win11 liegen bei 4 GB und dem allgemeinen Tenor nach, solle man 8 GB verwenden, damit es sich nicht zäh anfühlt. Das sage nicht ich, das sagen andere Windows-Benutzer.

Mein CachyOS mit KDE verwendet 2,5 GB und macht keine Anstalten, mehr zu belegen. Dennoch ist das für ein Linux recht hoch, was daran liegt, dass ich ein paar Dinge geändert habe. Damals nach der Installation lag es, glaube ich, irgendwo bei 1,5 bis 2 GB.
 
gaym0r schrieb:
Wenn Matlab den RAM auffrisst, kann Windows da auch nichts für. Aber Windows gibt vorher belegten RAM entsprechend frei, wenn Matlab mehr RAM benötigt.
So sollte es sein, klappt aber auch nicht immer.
Hatte vor über einem Jahr ein Spiel gespielt, wo die 16 GB gereicht hätten, das ging aber nur wenn Windows neu gestartet wurde, dann war alles kein Problem, ansonsten hat Windows mir nach 10 Minuten Low Memory warnings gegeben und das Spiel beendet. Gut Spiel aus und aus irgendeinem Grund waren noch immer 50 %+ vom RAM belegt.

Jetzt seit Linux keine Probleme mehr in die Richtung, viel weniger gefrickel und gebastel damit Windows das tut, was ich möchte.
Nicht dauernd debloaten mit Skripts oder tools, neue ISOs bauen usw :)
 
Mal sehen wann die ganzen angekündigten Windows "Optimierungen", mehr als PR Gelaber sind.
An ihren Taten sollt ihr sie messen...
 
Ganz mein Humor. Nachdem MS immer mehr effiziente und schnelle native c/c++ Teile von Windows durch diese unfassbar träge, langsame und speicherfressende WinUI ersetzt hat, übrigens voller Programmierfehler die nur schleppend beseitigt werden, kommt jetzt so ein Unfug.
 
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Jaja schon klar Ankündigungslord Microsoft... Wir werden sehen was passiert.
 
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Also wann immer ich auf einem Windwos-System [Strg]+[Alt]+[Entf] drücke und die Prozessanzeige nach RAM-Bedarf sortiere, ist der Microsoft-Prozess mit dem höchsten Bedarf (also hinter den großen Userprozessen wie WebBrowser usw.) die Antimalware Service Executable. Wenn ich auf meinem Pentium-N4200-Laptop wage, die Prozessanzeige nach CPU-Auslastung anzuordnen, während Store-Apps- oder System-Updates eingespielt werden, schwirrt auch ständig Antimalware Service Executable überwiegend weit oben herum. Auf nem N4200 kann so ein Patchday zwischen 1,2 und 12 Stunden Update-Zeit im eingeschalteten Zustand bedeuten - und ja, das ist das, was ich die letzten Jahre auf besagtem Laptop beobachtet habe und leider keine Übertreibung. Da wäre es schon interessant, die Prozessorzeit, die der AV verbraucht, für das sparen zu können, was auch immer da beim Updaten geschieht (NTFS-Datenkompression auf Ordnerebene spielt vielleicht eine Rolle, nutzt Windows seit Windows 8 standardmäßig auf Systemordnern).

Aber die mangelnde "Schwupdizität" wird, die Antimalware Service Executable belegt keine GiB, vermutlich vor allem an den Dingen liegen, die einem in den Sinn kommen, wann man Wörter wie "Webview 2" liest. Und ich möchte auch nicht, wie es bisher ist, monatlich den "MSN Startfeed" immer wieder aufs neue "opt-outen" müssen, weil der sich monatlich neu aktiviert.
 
Ich frage mich immer: Wieviel RAM verbraucht Windows überhaupt.
"in Verwendung" ist 16GB (von 64GB), aber laut Taskmanager/Prozesse ist davon maximal 8GB in Nutzung und wenn ich die großen Apps, wie Steam, Discord und Firefox abziehe, sind nur noch 2GB in Nutzung...
Wo bleibt der Rest von 8GB? Ist es dann das was Windows nutzt?

Mein zweiter PC hat 32GB, aber da ist nur 4,4GB "in Verwendung" und davon kann man ~ 400Mb abziehen wegen Parsec.

Taskmanager sagt nicht alles...
 
Bei 8 GB sind es im Leerlauf bereits 6 GB, die allein für das Betriebssystem reserviert werden. Bei Systemen mit 16 GB RAM liegt die Mindestauslastung dann deutlich über 10 GB.

Bullshit. Die Zahlen sind deutlich niedriger.
 
Krik schrieb:
@STM64
Ich vergleiche das mit anderen Betriebssystemen. Die kommen trotz ähnlicher Funktionalität auf einen deutlich geringeren Speicherverbrauch.
Der Vergleich hinkt. Mit richtig konfigurierten Preload Deamon reserviert Cachy OS bei mir so lange keine Anwendung den Ram braucht auch über 10 GB ram. Dafür ist es dann auch nochmal eine Spur mehr responsive verglichen mit dem Ursprungszustand.

Ich sehe da keinen wirklichen Nachteil. Extra Performance durch sonst ungenutzten Ram.
Krik schrieb:
Lagert er eigentlich bei dir aus, wenn MatLab den RAM auffrisst?
Nein. Windows gibt einfach den Cache frei.
 
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STM64 schrieb:
Woran machst du das fest?
  • Startmenü nutzt Webview & React Native
  • Editor benötigt mittlerweile 30 mal so viel RAM wie früher
  • Kalender/Mail und Kontakte wurden durch Elektronapp ersetzt
  • die komische Nachrichtenseite nutzt webview
  • Taskmanager ist zäher und benötigt wesentlich mehr RAM
  • Phone Link läuft im Hintergrund, obwohl ungenutzt und Autostart deaktiviert
  • Edge läuft im Hintergrund, obwohl Starten im Hintergrund deaktiviert
 
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Aus meiner Sicht heraus halte ich das alles nur für Marketinggeblubber. Generiert halt Artikel in den entsprechenden Medien, so wie hier halt. Wie oft habe ich ähnliches in den letzten Wochen gelesen?
Und jedesmal kommt brav ein neuer Artikel...

Wieviele Jahre hatten sie Zeit, alles auf Vordermann zu bringen? Alles nur Geschwurbel und Marketing.
 
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R4Z3R schrieb:
Bullshit. Die Zahlen sind deutlich niedriger.
Muss ich leider widerlegen. Wir reden hier von nicht-optimierten Standardinstallationen. Frische Windows 11 25H2 haben in meiner Test-VM durchgängig mind. 6GB Speicherauslastung. Bei einer 32GB VM bin ich schon auf über 10GB gekommen, ohne irgendwas zu starten.

Es hängt auch jeweils vom Gerät ab. Z.b bei Fertigrechnern kommen viele vorinstallierte Programme mit. Bei Acer Laptops rund 32 Anwendungen. Bei Asus rund 8 Programme die permanent mitlaufen und im Hintergrund ihr Unwesen treiben.

Auf meinem ASUS ROG Laptop bei frischer Windows-Installation exakt 8GB von 16GB die sofort belegt sind.

Nach einer gründlichen Optimierung kommt man auf 3,5GB. Dafür muss man aber wirklich alles runterwerfen, mit o&o shutup die Telemetrie deaktivieren und das System ohne Internet betreiben.
 
R4Z3R schrieb:
Bullshit. Die Zahlen sind deutlich niedriger.
Habe es auch gerade bei mir mal nachgesehen. Direkt nach dem Start sind es, auch mit 64 GB RAM im System nur 4,1 bzw. 5,1 GB und mit meinen üblichen Anwendungen (Chrome mit aktuell ~10 Tabs, Steam und Discord offen) sind es immer noch nur < 10 GB. Installiert ist Windows 11 24H2.

Screenshot 2026-03-23 154130.png

Screenshot 2026-03-23 160725.png
 
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12-16 GB RAM Idle nach dem Hochfahren von Windows 11 Pro 24H2 (Ja, ich hatte nicht die aktuellste drauf damals). 64 GB RAM installiert. Einer der vielen Gründe warum ich zu Bazzite/Fedora gewechselt bin.

Das ist nicht Normal. Und das im Idle/Leerlauf. Nicht läuft weiteres im Hintergrund außer AMD Adrenaline Edition und das war alles. Wenn man sich mit Fedora 43 mit KDE 6.6.3 vergleicht, genehmigt sich nach dem Hochfahren satte 3GB RAM was deutlich weniger ist im Vergleich zu Windows 11.
 
Bisher sind sehr viele Absichtserklärungen seitens Microsoft zu lesen.
 
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