,,bestes'' Sicherungskonzept

estre

Commander
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Nabend die Herren,

ohne, dass ich davon Ahnung habe interessiert mich wie ich meine Daten am sinnvollsten sichern kann, ohne dabei eine externe Festplatte kaufen zu müssen.
Ich habe mich schon recht intensiv informiert und bin persönlich zu folgender Erkenntnis gekommen:

Vor dem installieren von windows erstelle ich 3 Partitionen mit Namen "Windows", "Daten", "Sicherung". das Verhältnis sollte ungefähr 1:2:0,5 sein

Anschließend mit Ghost oder Backuptools wie Paragon (http://www.paragon-software.com/de/db-index.html) eine Sicherug der "Windows'' und der "Daten"-Partition durchführen und diese auf der Partition "Sicherung" speichern.
Somit kann ich einerseits immer das ,,Ur''-Windows per Image zurücknudeln -wenn ich z.B. einen Virus auf dem Rechner habe, oder andere Probleme, das bleibt ja bei Microsoft nicht aus- und muss gleichzeitig nicht alles neu installieren. In diesem Image werden dann auch Standartprogramme wie Firefox, Office, iTunes und Co enthalten sein, die ich vorher installiere.

Anschließend werde ich von allen wichtigen Daten die sich auf der ,,Daten'' Partition befinden selbiges Image machen und es ebenfalls auf der ,,Sicherung''-Partition speichern.

Jetzt zu meinen Frage:)
Ist dieses Konzept zu empfehlen ?
Gibt es ein Sicherungstool, dessen Image kleiner ist, als die Summe der zu sichernden Dateien ?
Welches Sicherungstool würdet ihr mir empfehlen ?

Ich würde mich freuen, wenn sich ein paar dazu bereit erklären meinen Schrieb durchzulesen und mir zu helfen :)

Vielen Dank!

Liebe Grüße
 
Das Konzept ist ziemlich sinlos sollte die Platte ausfallen ist alles weg. Auch im falle diverser Viren und Co.

Ohne externes Backup das nicht mit dem System läuft kann man kein sichers Konzept aufstellen.

Eine Partition zu erstellen kannst auch gleich lassen und alles auf eine installieren.
 
Absolut sinnfrei, auf der selben Platte eine Sicherung zu haben - du willst dich doch schließlich vor Ausfall der Platte schützen und das machst du so nicht wirklich.

Wenn du keine externe Festplatte willst dann wäre das einfachste ein Raid 1 bestehend aus 2 gleichen Platten. Quasi jedes Board unterstützt das heutzutage, sodass du hierfür auch keinen speziellen Controller brauchst.

Wenn das eingerichtet ist kannst du dir natürlich zusätzlich images deiner windows partition machen.
 
Gegen einen FP-Defekt hilft es natürlich nicht, aber gegen ein nicht mehr laufendes Windows; vielleicht genügt ihm das ja auch.




Eigentlich kann jedes Imageprogramm die Daten komprimieren, so dass das Image kleiner ist; aber um wieviel kleiner hängt von den Daten ab.

Empfehlenswert ist jedenfalls Acronis True Image, oder bis einschließlich Windows XP mein Favorit Powerquest Drive Image 7.
 
Kauf dir lieber ne externe Platte oder mache es so wie ich!
2 Platen intern
120GB SSD | OS
500GB Platte | Daten (hier liegt das backup der OS von Trueimage)
die Persöndlichen daten sind zusätzlich noch auf meiner Externen Platte 640GB

Natürlich musst du keine SSD kaufen ;)

@Kupfel Raid 1 ist kein backup nur ist nur für die Verfügbarkeit zuständig also man muss genau wissen wiso man was möchte!
 
Zuletzt bearbeitet:
Mich würde interessieren, wer dir diese Humbuck da erzählt hat. Vor allem der teil mit dem Plattenverhältnis würde ich mal gerne begründet haben!
 
Die c't hatte vor einiger Zeit nen netten Artikel zu diversen Backup-Strategien - und vor allem zu deren eventuell auftretenden Problemen...

Selbst was Almost schreibt kann genug Probleme nach sich ziehen... was ist wenn ein Virenbefall eintritt und alles löscht? Was ist wenn Arbeitsspeicher fehlerhaft ist und Dateien schleichend kaputt macht? Was ist wenn man versehentlich was löscht, nicht merkt, und dabei im gleichen Zeitraum die externe Platte den Geist aufgibt? So gut wie keine Backup-Strategie ist lückenlos (von kommerziellen Unternehmen die sich solche Dienste teuer bezahlen lassen mal abgesehen...) Man muss abwägen, welche "Sicherheiten" man braucht...

@0815burner: Wen meinst du mit Humbuck? RAID1 hat nichts mit Backups zu tun, Punkt aus Amen.
 
Wenn es dir darum geht, dein Windows wiederherstellen zu können ist dsa O.K.

Wobei man das Windpws schnell neu aufgesetzt hat, eine viel größere Gefahr ist das Ausfallen einer Platte. Festplatten sind wegen den bewegten Elementen da sehr anfällig.

Also würde ich ein RAID1 empfehlen, sprich die Platte 1:1 auf eine andere spiegeln.

Dort könnte man dann auch 2 Partitionen enrichten, und auf die eine machst du dann ein Backup des BS, z.B. mit Acronis True Image o.ä.

ich denke alles andere wäre schwachsinn ...
 
@Surviv0r: Viel wahrscheinlicher als ein Festplattendefekt ist menschliches Versagen... soll heißen versehentliches löschen usw... da hilft kein RAID. Schau alleine im Datenrettungsboard, wieviele Threads da tatsächlich mit Defekten zu tun haben (gut, bei defekten kann man auch selten noch viel tun ;-) ).

Aber was bringt es mir mich mit einem RAID1 in Sicherheit zu wiegen, wenn
a) eine Malware mein Windows kaputt macht?
b) eine Malware oder ich selbst persönliche Daten vom RAID löscht?

Nochmals, schreibt's euch ins Gebetsbuch: Backup und RAID haben nichts miteinander zu tun...

Und ob die Flexiblilität, die man sich mit einem RAID nimmt, die Risken die dabei entstehen, den ganzen Aufwand wert sind, wage ich zu bezweifeln für einen Privatanwender... zudem sollte man dann mal den Fall durchspielen "was passiert, wenn ich eine Platte aus dem RAID nehme" - denn zu jeder (Backup)strategie gehört mal den Ernstfall durchzuspielen...
 
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Hey, danke für eure Antworten soweit :)

ok ich sehe ein, dass es ziemlich sinnfrei ist, alles auf der gleichen Platte zu haben^^, wenn ich die Images auf DVD brenne, bzw. es extern irgendwo ablege (muss ja keine Festplatte sein), bin ich auf der sicheren Seite oder ?

@0815burner:
Das Verhältnis habe ich mir mehr oder weniger selbst zusammengedichtet.
Wie genau man die Parts aufteilt ist ja egal, prinzipiell sollte aber die Daten-Partition am größten sein. Da ihr mir aber sowieso davon abratet, hat sich das erledigt ^^
 
Die Datenpartition kannst du schon machen, das ist sinnvoll, wenn du Windows neu aufsetzen musst, weil du dich dann nicht um die Datensicherung kümmern musst und schon alles an Ort und Stelle ist.

Aber wegen eines evtl. Hardwaredefekts, musst du das Image davon halt auch auslagern.

Von DVDs halte ich nichts, da du alleine für das Betriebssystem vermutlich mehrere DVDs brauchst. Das wird bei regelmäßigen Backups doch mühselig. Eine Extra Festplatte wäre schon besser.
 
Es ist schon fast alles gesagt, dennoch möchte ich auch meine Konfiguration nennen.
1.
eine schnelle Hdd/SSD nur für OS
2.
eine zweite interne für alle umgelenkten Profil-Daten
Das heißt, ich könnte zu jedem Zeitpunkt mein OS neu installieren, ohne mich um Daten zu kümmern (auch nicht um Mail-Daten). Nach der Installation müsste ich natürlich die Profilpfade wieder umlenken.
3.
Mit einem Sync-Tool regelmäßig die Daten aus 2. auf eine externe USB-Hdd transferieren.
4.
Die externe USB-Hdd regelmäßig mit verschiedenen Virenscannern zusätzlich scannen.
 
was ist denn prinzipiell sinnvoller, die SSD als OS-Festplatte oder als Datenfestplatte zu nehmen ?
 
^^^natürlich als OS-HDD die SSD verwenden, darüber läuft zu 90% dein Betrieb ab, und schnell zu lesende Daten (Games) lassen sich bei Bedarf ja auch auf die SSD spielen, vorausgesetzt sie bietet genug Speicherplatz, was ab 60GB wohl der Fall sein dürfte.

Grüße,
Franeklevy
 
Naja die Frage würde ich im HisN-Stil beantworten (is auch mein Stil eigentlich):
Wer fragt, ob SSD für System oder Daten nehmen soll, sollte für das System nehmen, wer sie für die Daten nehmen sollte, der weiß das schon selbst dann ^^ (kann in gewissen Situationen durchaus sinnvoll sein...)
 
Meine Sicherungsstrategie:
Eine Externe Festplatte nur fürs Backup alle paar Monate mit dem Windows Explorer neu formatieren und über Nacht die Datenpartition kopieren.
Von der Idee auch die Systempartition inkl. Programme ins Backup mit einzuschließen bin ich nicht überzeugt.

Vorteile:
erfordert keine speziellen Backup-/Synctools


... RAID 1 oder 5 ersetzen kein Backup, weil sie nicht vor versehentlichem Löschen, Virenbefall sowie Verlust des gesamten Rechners schützen ...
http://www.heise.de/ct/RAID-oder-lieber-doch-nicht--/hotline/133007
 
Zuletzt bearbeitet:
@mib:

ja, da hat sich wirklich ein geflügeltes Word gebildet.
"Wer fragt ob er ihn braucht, braucht ihn nicht."

Aber trotz allem würde ich im Falle des TE klar die SSD als Systemplatte bevorzugen . ich glaube kaum, dass er hohe I/Os in irgendwelchen DB-Szenarien benötigt und sie deshalb als Datenplatte benötigt - um nur mal ein Beispiel zu nennen.

Am besten wären dann wohl zwei SSD, somit lässt sich eine für alle Programme und das OS verwenden, eine zweit dient Daten (Video, DB, 3D, Photo, etc...) als schneller Unterbau. Dazu beliebige HDDs für die Sicherung und weniger aktuelle Projekte/Daten - so mache ich es bei mir :)

Grüße,
Franeklevy
 
Ich hab doch auch gesagt, er soll sie für's System nehmen :-)
Es gibt nur ganz wenige Szenarien, in denen es anders sinnvoll ist, und Leute, die mit diesen Szenarien zu tun haben, wissen das dann schon ^^
 
SSD würde ich noch gar nicht empfehlen weis auch nicht warum hier ne SSD plötzlich als sichere als ne HDD angepriesen wird wenn das Netzteil hops gehe und die Komponenten mitreist kann die SSD auch ausfallen und durch diverse andere gründe. Allerdings sind SSD derzeit noch nicht wirklich zuverlässig ich betreue einige Leute mit SSD's einige haben keine Probleme die anderen umsomehr. Hatte wirklich schon mit vielen Platten im Low Kost bereich ärger (low Kost alles was nicht Intel ist ^^)
 
@Revolution: Das Thema SSD kam halt rein und dann wurde die Frage des TEs dazu beantwortet: "was ist denn prinzipiell sinnvoller, die SSD als OS-Festplatte oder als Datenfestplatte zu nehmen ?"
Wenn du mir sagen kannst wer hier SSDs als sicherer als HDDs anpreist, bekommst nen Lolly...

Weil meine Philosophie ist: alles kann kaputt gehen. Und Ausfallwahrscheinlichkeiten von Festplatten spielen keine Rolle, selbst die Platte mit geringster Wahrscheinlichkeit kann kaputt gehen und vor allem, ich wiederhole mich ja echt nur ungern, ist viel häufiger als technischer Defekt der Mensch für Datenverlust verantwortlich.

Und naja, ne Low-Cost-SSD zu kaufen ist eh Idiotie meiner Meinung nach...
 
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