Beyerdynamic-Kopfhörer am Heimcomputer

Ein DT990 weniger Bass als ein K530.... aha.
Diese Aussage belegt für für mich glasklar, dass eben doch ein KHV nötig ist, bzw. die mangelnde Leistung ordentlich am Frequenzgang biegt.
Aber wenn Du zufrieden bist, viel Spaß. IMO verschenkst Du da einiges.
 
Der Kopfhörer ist noch nicht eingehört, ich hab ihn jetzt schon 2 Stunden laufen lassen und der Bass ist aber jetzt auch viel besser hörbar, als am Anfang. Weniger Bass ist es nicht, es ist nur ausgeglichener als der des K530LTD. Ab 75% ist mir der Kopfhörer schon viel zu laut. ;)
 
Du brauchst einen KHV, ganz klar^^
Der K530 hat selbst mit einem KHV kaum Bass..
 
Mexdus schrieb:
Hallo ihr Audiophilen,

ich spiele mit dem Gedanken mit einen Beyerdynamic DT-990 mit 200 Ohm zu kaufen, da mein AKG 530LTD sich immer mehr selbst schrottet (Kabelbruch, Hörmuschel vom Bügel gebrochen).
Als Audioquelle benutze ich MP3s mit hoher Bitrate (meistens 320 kbit/s) und Flac-Dateien. Angeschlossen habe ich meinen Kopfhörer über die Frontblende meiner Creative X-Fi Platinum.

Zur Frage: Wird der Kopfhörer mit dieser Kombination gut funktionieren?

Ich fürchte, dass musst du selbst rausfinden. Das akustische Empfinden unterscheidet sich doch recht stark von Mensch zu Mensch. Der 990 Pro ist ein recht beliebter Studiokopfhörer, der auf Dynamik ausgelegt ist, nicht ganz so sehr auf Klangneutralität für Klassikfans. Er ist ein wenig auf Hoch- und Tieftonbreich spezialisiert. Du hast ja hier im Fred schon ne Menge Anregungen gefunden. Ich kenne deine Creative X-Fi Platinum nicht und kann deshalb auch kein Urteil abgeben. Zumindest performed mein 250 Ohm 990er an einem höherwertigen Yamaha Verstärker besser, als am Realtek Chip auf meinem Sandy Board. Am Yami macht er spürbar mehr Druck ohne die Lautstärke bis zum Anschlag aufzudrehen. Laut gehts auch am Rechner, aber dynamisch scheint es etwas beschnitten zu sein und ab gewisser Lautstärke fängst langsam an zu verzerren. Im Prinzip so ähnlich wie bei "richtigen" Lautsprechern und deren Verstärker. Die Leistung für die beiden winzigen Treiber im Kopfhörer muss ja auch irgendwo herkommen, auch wenns im Milliwatt Bereich liegt. KHV könnte sich also durchaus lohnen, die dürften nicht die Welt kosten.
 
Er hat den K530ltd. Das geht Richtung K240 oder K540, die auch in den Höhen zurückhaltend sind.

Beim DT990pro kann die Höhenanhebung einem subjektiv die Bassgewalt vortäuschend schmälern. Vielen Nutzern scheint selbst eine Bassanhebung auch bei einer guten Verstärkung im Ohr deutlich weniger störend aufzufallen als eine Höhenanhebung.

Vielen fällt ja nichtmal auf, dass selbst der DT880 im Oberbass leicht angehoben ist.

Erstmal hat er an der X-Fi den nötigen Pegel. Einen KHV kann er sich noch nachträglich kaufen um sauber zu verstärken.
 
Ok, dass die ltd. sich klanglich unterscheidet wusste ich nicht.
Dass durch die sehr präsenten Höhen der Bass evtl. nicht mehr so wahrgenommen wird, da ist auch was dran.

Aber letztlich gehts ja um die Zufriedenheit, welche ja offensichtlich gegeben ist.
Ich würde ihn trotzdem mal an einem AVR o.ä hängen, um einfach einen Vergleich zu haben.
 
b00nz schrieb:
Ok, dass die ltd. sich klanglich unterscheidet wusste ich nicht.
Dass durch die sehr präsenten Höhen der Bass evtl. nicht mehr so wahrgenommen wird, da ist auch was dran.

Aber letztlich gehts ja um die Zufriedenheit, welche ja offensichtlich gegeben ist.
Ich würde ihn trotzdem mal an einem AVR o.ä hängen, um einfach einen Vergleich zu haben.

Ich stimme "Der Nachbar" zu, genauso würde ich es auch unterschreiben. Der hohe Frequnzbereich ist so viel größer, dass man subjetiv die Tiefen weniger wahrnimmt. Bei manchen Musikstücken und Spielen habe ich Geräusche wahrgenommen, die mir wahrscheinlich vorher nicht wirklich aufgefallen waren. Ist schon ein schmuckes Stück und hat exact den Sound wie ich ihn mir gewünscht habe. :)
 
Zurück
Oben