News BGH bestätigt: Mindestlaufzeit bei Glasfaser beginnt ab Vertragsabschluss

Andy

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Dann ist mein Vertrag in 9 Monaten vorbei ohne dasss ich Fiber nutzen konnte. Danke Telekom.
 
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Wir sind hier vom gleichen Problem betroffen. Im November 2023 haben wir einen sogenannten "Vorvertrag" abgeschlossen.

... wir haben bis heute keinen Anschluss gelegt bekommen...

Aber nun gut. Ein positives Urteil, denn ggf. gibt es heute bessere Konditionen als damals.
 
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Vertragsabschluss 15.09.2020, Glasfaser im Haus seit 22.03.2024. ;)
 
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Der für die Verzögerung liegt nicht nur in den aufwendigen Tiefbauarbeiten, sondern auch an der Nichtverfügbarkeit von qualifizierten Technikern.
Nachdem die Telekom mit ihren Tochtergesellschaften es bei mir in zwei Jahren nicht geschafft hat, den Glasfaseranschluß, der im Keller aus der Wand kommt, anzubinden (zu splicen) mit dem Glas, was in die Wohnung geht, habe ich das Drama nach 2 Jahren beendet.
 
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In den meisten Fällen wird das Netz ja erst nach zwei Jahren für andere Anbieter freigegeben. Was bringt mir dann eine Kündigung wenn es keine Alternativen gibt? Oder gilt die Freigabe dann auch Individuell zwei Jahren nach Vertragsabschluss? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.
 
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Ist eigentlich jedes Netz nach x Jahren offen für alle Anbieter?
Oder kann ein Anbieter sein Netz bauen und nie für andere freigeben?
 
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panopticum schrieb:
Dann ist mein Vertrag in 9 Monaten vorbei ohne dasss ich Fiber nutzen konnte. Danke Telekom.
Mein (Vor)-Vertrag ist gemäß diesem Urteil bereits im Dezember 2023 „ausgelaufen“. Danke Vodafone. 🤣

Mal sehen, immerhin liegt schon das Leerrohr quer durch den Hof im Technikraum. Anschlusstermin nach zig Verschiebungen in Q1/2026. Ursprünglich hieß es, im Jahr 2023, spätestens in 2024.
 
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verlängert sich dann ja nur immer um 1 Monat, nach zwei Jahren?
 
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Schnack schrieb:
In den meisten Fällen wird das Netz ja erst nach zwei Jahren für andere Anbieter freigegeben. Was bringt mir dann eine Kündigung wenn es keine Alternativen gibt? Oder gilt die Freigabe dann auch Individuell zwei Jahren nach Vertragsabschluss? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.
Das bringt dir natürlich nur was, wenn es Alternativen gibt.
Ich persönlich werde ohne einen Cent gezahlt zu haben zurück auf Kupfer gehen und meine alten Konditionen beim alten Anbieter behalten können =)

Danke an meinen Glasfaseranbieter der die Endgerätefreiheit quasi unmöglich macht und viel zu teuer für die wenigen Features ist..
 
Sombatezib schrieb:
In den Kommentaren zur News auf heise.de hat jemand gefragt, wie sich das auf die vertragsrelevanten Werberabatte "in den ersten X Monaten nur Y€, danach Festpreis" auswirkt. Was denkt ihr darüber?
Die monatlichen Raten werden ja erst fällig, wenn die Leitung angeschlossen ist und nicht, wenn der Vertrag startet. Das bleibt also alles unverändert.
 
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Zum Urteil: Gut so.
Schnack schrieb:
In den meisten Fällen wird das Netz ja erst nach zwei Jahren für andere Anbieter freigegeben.
Am Beispiel der Telekom, wenn sie wirklich selbst Ausbau (nicht Glasfaser Plus) ist das Netz sofort für die anderen Anbieter (1&1, o2, Vodafone, einige Kleinere) nutzbar. Teilweise kann man auch den Vorvertrag (vor Baubeginn) über die anderen Anbieter buchen und die Telekom baut dann trotzdem. Einfach schauen was die Verfügbarkeitsprüfung der jeweiligen Anbieter sagt.
Drakrochma schrieb:
Ist eigentlich jedes Netz nach x Jahren offen für alle Anbieter?
Oder kann ein Anbieter sein Netz bauen und nie für andere freigeben?
Das regeln die Anbieter unter sich, es gibt keinen Öffnungszwang o.ä. durch die Bundesnetzagentur.
Die meisten Netze sind aber offen, es gibt nur Niemanden der sich einmieten möchte, da die Konditionen/Vorraussetzungen oft nicht passen (zu teuer, zu wenig Kunden erreichbar, technische Schnittstellen nicht vorhanden die erst gebaut/programmiert werden müssten).
 
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Krik schrieb:
Die monatlichen Raten werden ja erst fällig, wenn die Leitung angeschlossen ist und nicht, wenn der Vertrag startet. Das bleibt also alles unverändert.
Bislang galt ja, dass die Vertragslaufzeit erst mit Freischaltung läuft, das ist jetzt nicht mehr der Fall, also kann man die Frage stellen.
 
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Drakrochma schrieb:
Ist eigentlich jedes Netz nach x Jahren offen für alle Anbieter?
Oder kann ein Anbieter sein Netz bauen und nie für andere freigeben?
Nicht zwangsweise.
Bei Netzen die nicht von den Anbieter sind ist das Netz erst mal für einige Jahr verpachtet.
Ich kenne aber auch Netze von kleinen Anbietern, die auch nach Jahrzehnten nicht geöffnet wurden (und Mondpreise verlangen)
Aber selbst wenn die Netze geöffnet wurden, müssen auch erst mal Anbieter Bock haben Verträge usw. abzuschließen...
 
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wieso machen die anbieter nicht einfach 2 unterschiedliche verträge?
einer für die glasfaserverlegung und einer für den tarif, der erst startet, sobald der erste erfüllt ist.
 
Ich find das krass, was sich Leute für Verträge aufschwatzen lassen.
Bei mir kam die Drückerkolonne der Telekom auch vorbei. Ja gibt bald Glasfaser hier. Nur mit Vertrag, sonst gibts nix, Druck gemacht Pipapo. Hab ich abgelehnt.

Hab die Tür zu gemacht. Bin nach oben gegangen und hab die Telekom Hotline angerufen. "Jau wie schauts aus, Anschluss nehm ich, aber Vertrag gibts erst wenn hier auch was liegt. Als Antwort kam nur ein "Klar kein Problem ich schick ihn den "Vertrag für den Hausanschluss" vorbei. Darin wird festgelegt das sie den Anschluss haben wollen. Uns die Genehmigung für den Anschluss ihres Hauses erteilen. Einen Internetvertrag brauchen sie nicht zu beauftragen"

Gesagt getan. Haben 18 Monate gebraucht bis die Faser endlich im Keller lag. Und weitere 18 Monate bin ich bei Vodafone geblieben.
Seit Juni dann per Glasfaser Telekom. Mittlerweile bekomme ich Werbung im Briefkasten von 1&1 das sie auch Glasfaser auf den Telekomglasfaser anbieten würden.
 
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alyk.brevin schrieb:
wieso machen die anbieter nicht einfach 2 unterschiedliche verträge?
einer für die glasfaserverlegung und einer für den tarif, der erst startet, sobald der erste erfüllt ist.
Weil es potentielle Kunden abschreckt.
Ergänzung ()

RizzoSpacerat schrieb:
Hab die Tür zu gemacht. Bin nach oben gegangen und hab die Telekom Hotline angerufen. "Jau wie schauts aus, Anschluss nehm ich, aber Vertrag gibts erst wenn hier auch was liegt. Als Antwort kam nur ein "Klar kein Problem ich schick ihn den "Vertrag für den Hausanschluss" vorbei. Darin wird festgelegt das sie den Anschluss haben wollen. Uns die Genehmigung für den Anschluss ihres Hauses erteilen. Einen Internetvertrag brauchen sie nicht zu beauftragen"
Weil das nicht jeder Anbieter so erlaubt ;)

Bzw hohe Kosten drohen.
Wenn ich jetzt den gleichen Vertrag nochmal abschließen würde, würde ich 399€ Anschlussgebühr zahlen müssen...
 
@Sombatezib
Aber man kann doch keine Vergütung für nicht erbrachte Leistung verlangen. Da laufen alle zukünftigen Kunden weg.

Eigentlich müsste man jetzt die Zwei-Jahre-Mindestvertragslaufzeit erhöhen, sonst haben die ISPs keine planerische Sicherheit. Aber diese 2 Jahre sind im Gesetz festgeschrieben. 😬
Oder man macht zwei Verträge, wie @alyk.brevin geschrieben hat, ansonsten würde der Ausbau zum Stillstand kommen. Kein ISP wird für lau bauen wollen.
 
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Ich finde das Urteil gut.
Habe meinen "Vertrag" für den Anschluss vor 25 Monaten unterschrieben. Bislang ist noch nichts passiert.
Hab zum Glück per Kabel eine für mich ausreichende Anbindung, will aber für alles gerüstet sein :-)

Mir wäre es aber deutlich lieber der Ausbau würde hier so langsam mal starten.

Btw., bei einem Freund ein Ort weiter liegt jetzt seit 12 Monaten der Lichtleiter im Keller. Mehr ist aber noch nicht passiert.
 
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