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NewsBGH bestätigt: Mindestlaufzeit bei Glasfaser beginnt ab Vertragsabschluss
Wer sich für einen Glasfaseranschluss entscheidet, muss oftmals mit Verzögerungen rechnen. Es kann Monate oder sogar Jahre dauern, bis die Leitung steht. Die Mindestvertragslaufzeit beginnt aber bereits bei Vertragsabschluss, hat nun der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigt.
Der für die Verzögerung liegt nicht nur in den aufwendigen Tiefbauarbeiten, sondern auch an der Nichtverfügbarkeit von qualifizierten Technikern.
Nachdem die Telekom mit ihren Tochtergesellschaften es bei mir in zwei Jahren nicht geschafft hat, den Glasfaseranschluß, der im Keller aus der Wand kommt, anzubinden (zu splicen) mit dem Glas, was in die Wohnung geht, habe ich das Drama nach 2 Jahren beendet.
In den Kommentaren zur News auf heise.de hat jemand gefragt, wie sich das auf die vertragsrelevanten Werberabatte "in den ersten X Monaten nur Y€, danach Festpreis" auswirkt. Was denkt ihr darüber? Das war ja nicht Teil des Prozesses.
In den meisten Fällen wird das Netz ja erst nach zwei Jahren für andere Anbieter freigegeben. Was bringt mir dann eine Kündigung wenn es keine Alternativen gibt? Oder gilt die Freigabe dann auch Individuell zwei Jahren nach Vertragsabschluss? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.
Mein (Vor)-Vertrag ist gemäß diesem Urteil bereits im Dezember 2023 „ausgelaufen“. Danke Vodafone. 🤣
Mal sehen, immerhin liegt schon das Leerrohr quer durch den Hof im Technikraum. Anschlusstermin nach zig Verschiebungen in Q1/2026. Ursprünglich hieß es, im Jahr 2023, spätestens in 2024.
In den meisten Fällen wird das Netz ja erst nach zwei Jahren für andere Anbieter freigegeben. Was bringt mir dann eine Kündigung wenn es keine Alternativen gibt? Oder gilt die Freigabe dann auch Individuell zwei Jahren nach Vertragsabschluss? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.
Das bringt dir natürlich nur was, wenn es Alternativen gibt.
Ich persönlich werde ohne einen Cent gezahlt zu haben zurück auf Kupfer gehen und meine alten Konditionen beim alten Anbieter behalten können =)
Danke an meinen Glasfaseranbieter der die Endgerätefreiheit quasi unmöglich macht und viel zu teuer für die wenigen Features ist..
In den Kommentaren zur News auf heise.de hat jemand gefragt, wie sich das auf die vertragsrelevanten Werberabatte "in den ersten X Monaten nur Y€, danach Festpreis" auswirkt. Was denkt ihr darüber?
Die monatlichen Raten werden ja erst fällig, wenn die Leitung angeschlossen ist und nicht, wenn der Vertrag startet. Das bleibt also alles unverändert.
Am Beispiel der Telekom, wenn sie wirklich selbst Ausbau (nicht Glasfaser Plus) ist das Netz sofort für die anderen Anbieter (1&1, o2, Vodafone, einige Kleinere) nutzbar. Teilweise kann man auch den Vorvertrag (vor Baubeginn) über die anderen Anbieter buchen und die Telekom baut dann trotzdem. Einfach schauen was die Verfügbarkeitsprüfung der jeweiligen Anbieter sagt.
Drakrochma schrieb:
Ist eigentlich jedes Netz nach x Jahren offen für alle Anbieter?
Oder kann ein Anbieter sein Netz bauen und nie für andere freigeben?
Das regeln die Anbieter unter sich, es gibt keinen Öffnungszwang o.ä. durch die Bundesnetzagentur.
Die meisten Netze sind aber offen, es gibt nur Niemanden der sich einmieten möchte, da die Konditionen/Vorraussetzungen oft nicht passen (zu teuer, zu wenig Kunden erreichbar, technische Schnittstellen nicht vorhanden die erst gebaut/programmiert werden müssten).
Die monatlichen Raten werden ja erst fällig, wenn die Leitung angeschlossen ist und nicht, wenn der Vertrag startet. Das bleibt also alles unverändert.
Nicht zwangsweise.
Bei Netzen die nicht von den Anbieter sind ist das Netz erst mal für einige Jahr verpachtet.
Ich kenne aber auch Netze von kleinen Anbietern, die auch nach Jahrzehnten nicht geöffnet wurden (und Mondpreise verlangen)
Aber selbst wenn die Netze geöffnet wurden, müssen auch erst mal Anbieter Bock haben Verträge usw. abzuschließen...
wieso machen die anbieter nicht einfach 2 unterschiedliche verträge?
einer für die glasfaserverlegung und einer für den tarif, der erst startet, sobald der erste erfüllt ist.
Ich find das krass, was sich Leute für Verträge aufschwatzen lassen.
Bei mir kam die Drückerkolonne der Telekom auch vorbei. Ja gibt bald Glasfaser hier. Nur mit Vertrag, sonst gibts nix, Druck gemacht Pipapo. Hab ich abgelehnt.
Hab die Tür zu gemacht. Bin nach oben gegangen und hab die Telekom Hotline angerufen. "Jau wie schauts aus, Anschluss nehm ich, aber Vertrag gibts erst wenn hier auch was liegt. Als Antwort kam nur ein "Klar kein Problem ich schick ihn den "Vertrag für den Hausanschluss" vorbei. Darin wird festgelegt das sie den Anschluss haben wollen. Uns die Genehmigung für den Anschluss ihres Hauses erteilen. Einen Internetvertrag brauchen sie nicht zu beauftragen"
Gesagt getan. Haben 18 Monate gebraucht bis die Faser endlich im Keller lag. Und weitere 18 Monate bin ich bei Vodafone geblieben.
Seit Juni dann per Glasfaser Telekom. Mittlerweile bekomme ich Werbung im Briefkasten von 1&1 das sie auch Glasfaser auf den Telekomglasfaser anbieten würden.
wieso machen die anbieter nicht einfach 2 unterschiedliche verträge?
einer für die glasfaserverlegung und einer für den tarif, der erst startet, sobald der erste erfüllt ist.
Hab die Tür zu gemacht. Bin nach oben gegangen und hab die Telekom Hotline angerufen. "Jau wie schauts aus, Anschluss nehm ich, aber Vertrag gibts erst wenn hier auch was liegt. Als Antwort kam nur ein "Klar kein Problem ich schick ihn den "Vertrag für den Hausanschluss" vorbei. Darin wird festgelegt das sie den Anschluss haben wollen. Uns die Genehmigung für den Anschluss ihres Hauses erteilen. Einen Internetvertrag brauchen sie nicht zu beauftragen"
@Sombatezib
Aber man kann doch keine Vergütung für nicht erbrachte Leistung verlangen. Da laufen alle zukünftigen Kunden weg.
Eigentlich müsste man jetzt die Zwei-Jahre-Mindestvertragslaufzeit erhöhen, sonst haben die ISPs keine planerische Sicherheit. Aber diese 2 Jahre sind im Gesetz festgeschrieben. 😬
Oder man macht zwei Verträge, wie @alyk.brevin geschrieben hat, ansonsten würde der Ausbau zum Stillstand kommen. Kein ISP wird für lau bauen wollen.
Ich finde das Urteil gut.
Habe meinen "Vertrag" für den Anschluss vor 25 Monaten unterschrieben. Bislang ist noch nichts passiert.
Hab zum Glück per Kabel eine für mich ausreichende Anbindung, will aber für alles gerüstet sein :-)
Mir wäre es aber deutlich lieber der Ausbau würde hier so langsam mal starten.
Btw., bei einem Freund ein Ort weiter liegt jetzt seit 12 Monaten der Lichtleiter im Keller. Mehr ist aber noch nicht passiert.