Auf einer Startdiskette ist ein DOS-Betriebssystem welches auch alleine lauffähig ist, benutzt deshalb auch Treiber und belegt viel Platz auf der Disk (ca. 600 KB) und im Arbeitsspeicher (640 KB), der fürs flashen benötigt wird. Eine Bootdiskette (
DrDos belegt nur ca. 125 KB auf Diskette, deshalb passen Bios und Flashfile noch drauf) bootet nur den Rechner in einer Dosumgebung ohne Treiber zu laden, man hat dann auch nur die englische Tastatur und belegt nur ein paar KB des Arbeitsspeicher, dann kann das Flashprogramm in den Arbeitsspeicher geladen werden, dieses lädt dann das Biosfile in den Arbeitsspeicher und schreibt es auf den BIOS Chip. Wenn nun nicht genug Platz im Speicher ist, kann es zu einer fehlerhaften Programmierung des Bios kommen und der Rechner bootet nicht mehr.
Wenn Du mal in die CMD gehst und "mem" eingibst, siehst Du folgendes,
655360 Bytes gesamter konventioneller Speicher (das sind die 640 KB Arbeitsspeicher die der Rechner hat)
655360 Bytes für MS-DOS verfügbar (dies wird dem Dos zur Verfügung gestellt)
627296 maximale Größe für ausführbares Programm (dies kann DOS benutzen, um Flash und Biosfile zu laden)
1048576 Bytes gesamter fortlaufender Erweiterungsspeicher
0 Bytes fortlaufender Erweiterungsspeicher verfügbar
941056 Bytes XMS-Speicher verfügbar
MS-DOS ist resident im oberen Speicherbereich (HMA).
Wenn Du nun ein Programm wie das Flashfile lädst, wird es den maximalen Speicher von 627296 (maximale Größe für ausführbares Programm) um die Grösse des Files mindern, z.B. awdflash.exe benutzt davon dann ca. 35 KB, es verbleiben dann noch ca. 590 KB, wenn Du nun diverse Treiber lädst, belegen sie den Speicher unnötig, was zu dem o.g. Problem führt und nicht genug Speicher für den Flashvorgang vorhanden ist.
Nun hoffe ich Dir die Auskunft verständlich erklärt zu haben.