Sammelthread BIOS/UEFI-Update - Ja oder Nein?

fanatiXalpha

Fleet Admiral
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ich wollte nurmal so die allgemeine meinung zu dem thema wissen
denn es gibt sehr viele (wie ich) die sagen: never change a running system!
ab und zu mal, aber das BIOS/Uefi ist ein sehr³ heikles thema^^
den sollte es am arsch sein, kann es unter umständen, vorallem für laien, sehr schwierig sein das BIOS/Uefi in einen funktionierenden zustand zu bringen :D
es gibt z.b. mainboards, die über ein dual-bios verfügen. ich selber besitze keins, un weiß nicht welche erfahrungen geamcht habt, aber es gibt wohl leute, die durch das update bei zerschossen haben. somit sind diese personen die ein solches board besitzen auch nciht ganz sicher vor solchen dingen.

also: BIOS/UEFI-Update - Ja oder Nein?
 
ich habe schon so einigen Notebooks und Hauptplatinen ein BIOS Update verpasst und es ist noch nie ein zerschossenes BIOS bei herausgekommen. Für mich ist die Gefahr zwar vorhanden, stellt aber ein eher kleines Risiko dar, im Gegensatz dazu steht dann ein (mehr oder weniger) sinnvolles Update des BIOS. Vorteil des Letzteren überwiegt für mich.
 
Wenn ich ein System neu aufsetze, flash ich meist das BIOS mal mit.
Aber sonst, siehe oben!
 
Never change a running system?
D.h. du hast alle automatischen Updates deaktiviert und installierst weder neue Programme noch Hardware?

Für wichtige Produktivsysteme mag die Philosophie berechtigt sein, für Privatkunden halte ich sie für Schwachsinn. Natürlich muss man nicht alles mitmachen, ob man UEFI nimmt oder nicht ist Geschmackssache, ich habs getestet und bin zurück...

Aber grundsätzlich finde ich auch bei BIOS-Updates: Wenn es eine neue Version gibt, die neue Version draufmachen. Gibt genug Updates, die in keinen Changelogs dokumentiert werden... z.B. hab ich in den Changelogs nicht sehen können, dass Gigabyte einen Bug in Verbindung mit 1 TB-Festplatten gefixt hat.... eingespielt hatte ich das BIOS dennoch und später auch entsprechende Festplatten mal gekauft... dass es einen Bug diesbzgl gab wusste ich erst, als mich nen Freund drauf ansprach...
Zumal bieten die meisten genug Mainboards auch Funktionen an, die im Falle eines "zerschießen" das Mainboard wieder in einen funktionsfähigen Zustand bringen..


Soll heißen: Es gibt keinen Grund immer auf den Super-GAU zu warten. Aber natürlich ist auch eine gewisse Sorgfalt notwendig. Und Privat-Rechner sollte man nicht mit Produktivsystemen gleichsetzen...

@Sir_Sascha: Warum Viren-Scanner, Firewall, Backups, Sicherheitsupdates - wenn's doch läuft?
 
Also ich habs bisher immer gleich geflashed. Hab dazu die Winflash Variante genommen, habe weder ein Floppylaufwerk (seit zig Jahren aussortiert/nie benutzt) noch DOS.. Hatte nie Probleme, trotz Win war das mit der Gigabyte Software schnell und einfach, und ich habe einige male geflashed.. Sowohl Notebook (Acer) als Desktop PC. Genauso wie ich Windowsupdates und allgemien Updates immer einspiele um "up2date" zu sein. Nie Probleme gehabt, und wenn waren sie harmlos und schnell beseitigt.
 
Wenn man Probleme hat oder neue Features braucht: Eindeutig JA.

Ich habe in den letzten 20 Jahren so ziemlich jedem Gerät eine neue Firmware verpasst, PCs, Handys, DVD-Player, Festplattenrekorder, MP3-Player, Modem, Router, Festplatten, Brenner, Switche, dürfte inzwischen weit im 3-stelligem Bereich sein - und noch nie einen Ausfall zu verzeichnen gehabt.

Wichtig ist, dass man genau prüft, dass das Update zum eigenen Gerät passt (Typ, Revision) und es möglichst konservativ und sicher einspielt (Direkt im womöglich verseuchten Windows, da habe ich immer Bauchschmerzen - hat aber bisher auch immer geklappt).

Gruß

Martin
 
1668mib schrieb:
Never change a running system?
D.h. du hast alle automatischen Updates deaktiviert und installierst weder neue Programme noch Hardware?

Für wichtige Produktivsysteme mag die Philosophie berechtigt sein, für Privatkunden halte ich sie für Schwachsinn. Natürlich muss man nicht alles mitmachen, ob man UEFI nimmt oder nicht ist Geschmackssache, ich habs getestet und bin zurück...

Aber grundsätzlich finde ich auch bei BIOS-Updates: Wenn es eine neue Version gibt, die neue Version draufmachen. Gibt genug Updates, die in keinen Changelogs dokumentiert werden... z.B. hab ich in den Changelogs nicht sehen können, dass Gigabyte einen Bug in Verbindung mit 1 TB-Festplatten gefixt hat.... eingespielt hatte ich das BIOS dennoch und später auch entsprechende Festplatten mal gekauft... dass es einen Bug diesbzgl gab wusste ich erst, als mich nen Freund drauf ansprach...
Zumal bieten die meisten genug Mainboards auch Funktionen an, die im Falle eines "zerschießen" das Mainboard wieder in einen funktionsfähigen Zustand bringen..


Soll heißen: Es gibt keinen Grund immer auf den Super-GAU zu warten. Aber natürlich ist auch eine gewisse Sorgfalt notwendig. Und Privat-Rechner sollte man nicht mit Produktivsystemen gleichsetzen...

@Sir_Sascha: Warum Viren-Scanner, Firewall, Backups, Sicherheitsupdates - wenn's doch läuft?


so mit nie aktualiesiern meint ich das ja nicht ;)
an der software rumwerkeln ist nich wikrlich schlimm, man kann sie ja wieder neu installieren.
es ist halt schon scheiße wenn des bios abschmiert, weil dann garantiert erstmal nichts merh läuft ;)
 
Schon klar... ich habe es ja bewusst überspitzt formuliert, um etwas zu polarisieren aber auch zum Anregen nachzudenken.

Aber wie gesagt: Ein BIOS-Update kann auch den Super-GAU vorbeugen. Ideal ist, wenn man sich vorher informiert, welche Möglichkeiten man hat im Falle dessen, dass etwas schief geht. Bei manchen Mainboards kann man ein neues BIOS dann via CD oder USB-Stick einspielen lassen, andere sehen ganz andere Möglichkeiten vor usw...

Das Mainboard kann jeden Tag kaputt gehen, mit oder ohne BIOS-Update. Natürlich ist das Risiko mt einem BIOS-Update viel größer als bei der einfachen Benutzung, aber es ist immer noch sehr gering...
 
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