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News Bitkom: 43.000 offene Stellen für IT-Fachleute
- Ersteller Sasan
- Erstellt am
- Zur News: Bitkom: 43.000 offene Stellen für IT-Fachleute
Das Problem ist das hauptsächlich erfahrene Top-Leute gesucht werden, selbst als Diplom Informatiker hat mans oft schwer reinzukommen ins berufsleben da alle nur erfahrene Leute suchen aber kaum jemand den unerfahrenen eine Chance gibt Erfahrungen zu sammeln 
Wenn ich schon Stellenausschreibungen lese wie "Gesucht: Diplom Informatiker max.25
Jahre mit mindestens 2-3 Jahren Berufserfahrung, 1 Jahr Auslandsaufenthalt, Erfahrung in den programmiersprachen Java, C++, C#, .Net, php, Ajax,... und Erfahrungen mit den Programmen (hier 5 Programme einsetzen die selbst in der kleinsten Version mindestens 5000 Euro kosten und nur in einer handvoll Firmen verwendet werden)" Wo solls denn solche Leute geben? Und dann noch für 3000 Euro im Monat? Ach ja, bei den Arbeitszeiten soll man flexibel sein (d.h. auch mal die Nacht oders Wochendende durcharbeiten) und (un- oder schlecht bezahlte) Überstunden sind die Regel (50-60 Stunden Woche keine Seltenheit)
Was da die Ausländer bringen sollen ist mir schleierhaft, die arbeiten auch nicht für weniger wenn sie solche Top-Leute sind!
Studiere selbst Informatik an einer Uni und hoffe das sich die Aussichten noch verbessern bis ich mein Diplom habe.
@21:
Fachinformatiker ist völlig überlaufen, die werden zwar gerne als billige Arbeitskräfte genommen bei der Ausbildung, aber übernehmen will die kaum einer.
Die Anzahl der Studierenden hingegen sinkt seit Jahren dramatisch! Hier gibts jetzt schon einen Engpass und das wird in den nächsten Jahren noch deutlich schlimmer werden! Allerings ist das Studium kein Zuckerschlecken, Abbrecherquote >80%!
Wenn man sich aber anschaut das gerade mal um die 30 leute pro Semester anfangen in Unis wie Saarbrücken und Trier (und Trier liegt in Rheinland-Pfalz, d.h. keine Studiengebühren!, sprich viele Leute kommen auch aus anderen Bundesländern und auch viele Ausländer weils in Trier billiger ist!). Von diesen 30 leuten schaffen es 5-6 Leute ihr Diplom zu kriegen, aber so gut wie keiner in der Regelstudienzeit (9 Semester), sondern eher in 11-15 Semestern. Wenn man noch die abzieht die promovieren verlasen max.5 Diplom-Informatiker PRO JAHR die Uni mit einem Diplom in der Tasche!
Allerdings läuft jetzt die Umstellung auf Bachelor/Master, Bachelor ist wesentlich einfacher als Diplom, aber dementsprechend auch nicht viel Wert (Bachelor umfasst nichtmal die Hälfte des Diplomstudiengangs), man muss schon anschließend den Master machen um mit den Diplom-Informatikern konkurrieren zu können, das ist aber nur bei bestimmten Vorraussetzungen überhaupt möglich (bestimmter Notendurchschnitt bei bachelor muss erreicht sein)
Man sollte Informatik aber auch wirklich nur dann studieren wenn man wirklich interessiert ist, sonst wird das nix! Das hat nämlich nix mit spielen am Computer oder "hacken" zu tun udn da ist auch SEHR viel Theorie und Mathematik dabei!
Alternativ gibts noch Wirtschaftinformatik, das ist wesentlich einfacher da die schwierigsten theorie und Mathesachen wegfallen und man stattdessen BWL macht
Wenn ich schon Stellenausschreibungen lese wie "Gesucht: Diplom Informatiker max.25
Jahre mit mindestens 2-3 Jahren Berufserfahrung, 1 Jahr Auslandsaufenthalt, Erfahrung in den programmiersprachen Java, C++, C#, .Net, php, Ajax,... und Erfahrungen mit den Programmen (hier 5 Programme einsetzen die selbst in der kleinsten Version mindestens 5000 Euro kosten und nur in einer handvoll Firmen verwendet werden)" Wo solls denn solche Leute geben? Und dann noch für 3000 Euro im Monat? Ach ja, bei den Arbeitszeiten soll man flexibel sein (d.h. auch mal die Nacht oders Wochendende durcharbeiten) und (un- oder schlecht bezahlte) Überstunden sind die Regel (50-60 Stunden Woche keine Seltenheit)
Was da die Ausländer bringen sollen ist mir schleierhaft, die arbeiten auch nicht für weniger wenn sie solche Top-Leute sind!
Studiere selbst Informatik an einer Uni und hoffe das sich die Aussichten noch verbessern bis ich mein Diplom habe.
@21:
Fachinformatiker ist völlig überlaufen, die werden zwar gerne als billige Arbeitskräfte genommen bei der Ausbildung, aber übernehmen will die kaum einer.
Die Anzahl der Studierenden hingegen sinkt seit Jahren dramatisch! Hier gibts jetzt schon einen Engpass und das wird in den nächsten Jahren noch deutlich schlimmer werden! Allerings ist das Studium kein Zuckerschlecken, Abbrecherquote >80%!
Wenn man sich aber anschaut das gerade mal um die 30 leute pro Semester anfangen in Unis wie Saarbrücken und Trier (und Trier liegt in Rheinland-Pfalz, d.h. keine Studiengebühren!, sprich viele Leute kommen auch aus anderen Bundesländern und auch viele Ausländer weils in Trier billiger ist!). Von diesen 30 leuten schaffen es 5-6 Leute ihr Diplom zu kriegen, aber so gut wie keiner in der Regelstudienzeit (9 Semester), sondern eher in 11-15 Semestern. Wenn man noch die abzieht die promovieren verlasen max.5 Diplom-Informatiker PRO JAHR die Uni mit einem Diplom in der Tasche!
Allerdings läuft jetzt die Umstellung auf Bachelor/Master, Bachelor ist wesentlich einfacher als Diplom, aber dementsprechend auch nicht viel Wert (Bachelor umfasst nichtmal die Hälfte des Diplomstudiengangs), man muss schon anschließend den Master machen um mit den Diplom-Informatikern konkurrieren zu können, das ist aber nur bei bestimmten Vorraussetzungen überhaupt möglich (bestimmter Notendurchschnitt bei bachelor muss erreicht sein)
Man sollte Informatik aber auch wirklich nur dann studieren wenn man wirklich interessiert ist, sonst wird das nix! Das hat nämlich nix mit spielen am Computer oder "hacken" zu tun udn da ist auch SEHR viel Theorie und Mathematik dabei!
Alternativ gibts noch Wirtschaftinformatik, das ist wesentlich einfacher da die schwierigsten theorie und Mathesachen wegfallen und man stattdessen BWL macht
X__
Lieutenant
- Registriert
- Okt. 2002
- Beiträge
- 659
Tja, ich find das auch ein wenig merkwürdig:
Ich habe ein Diplom in techn. Informatik und arbeite seit 4,4 jahren
als Ing. in der Softwarebranche. Jetzt suche ich aus ungekündigter Stelle
eine neue Stelle, weil ich mich nicht ausgelastet fühle und bekomme nicht mal Bewerbungs-
gespräche angeboten (ausser in einem Fall von ca. 12, die hätten mich auch
gleich genommen, ich wollte aber nicht
)
Also irgendwie....
Edit: Bin ich denen zu alt, oder was ??? (35)
Ich habe ein Diplom in techn. Informatik und arbeite seit 4,4 jahren
als Ing. in der Softwarebranche. Jetzt suche ich aus ungekündigter Stelle
eine neue Stelle, weil ich mich nicht ausgelastet fühle und bekomme nicht mal Bewerbungs-
gespräche angeboten (ausser in einem Fall von ca. 12, die hätten mich auch
gleich genommen, ich wollte aber nicht
Also irgendwie....
Edit: Bin ich denen zu alt, oder was ??? (35)
Webby
Cadet 3rd Year
- Registriert
- Apr. 2003
- Beiträge
- 45
Ich bin in der glücklichen Lage einen Facharbeiter und ein Diplom zu haben und muss sagen, dass man im Studium nicht unbedingt besser ausgebildet wird.
Im Studium ist nur die theoretische Bandbreite großer und man hat noch mehr Grundlagenwissen als in einer Ausbildung.
Aber das der eine schlechter ist als der andere... das kann nur jemand sagen der sein Diplom gemacht hat und keine Ahnung von anderen Ausbildungen hat.
Leider sind sehr viele Leute unterwegs und gerade in höheren Positionen sodass mir meine Berufserfahrung als PC-Assistent nach dem Studium nichts mehr gebracht hat.
Und somit kommt man wieder auf das Problem der Erfahrung, denn ohne die ist auch das beste Studium nichts wert, wenn man sich bewirbt.
Ich kann auch nur sagen, dass im Osten die Jobs extrem rar sind und nur im Westen jede Bewerbung auch die Möglichkeit auf Erfolg hat.
Meine Quote nach Studium:
Berlin 27 Bewerbungen 1 Bewerbungsgespräch keine Zusage
Baden-Württemberg / Bayern 2 Bewerbungen 2
Bewerbungsgespräche 2 Zusagen --> Auswahl
Im Studium ist nur die theoretische Bandbreite großer und man hat noch mehr Grundlagenwissen als in einer Ausbildung.
Aber das der eine schlechter ist als der andere... das kann nur jemand sagen der sein Diplom gemacht hat und keine Ahnung von anderen Ausbildungen hat.
Leider sind sehr viele Leute unterwegs und gerade in höheren Positionen sodass mir meine Berufserfahrung als PC-Assistent nach dem Studium nichts mehr gebracht hat.
Und somit kommt man wieder auf das Problem der Erfahrung, denn ohne die ist auch das beste Studium nichts wert, wenn man sich bewirbt.
Ich kann auch nur sagen, dass im Osten die Jobs extrem rar sind und nur im Westen jede Bewerbung auch die Möglichkeit auf Erfolg hat.
Meine Quote nach Studium:
Berlin 27 Bewerbungen 1 Bewerbungsgespräch keine Zusage
Baden-Württemberg / Bayern 2 Bewerbungen 2
Bewerbungsgespräche 2 Zusagen --> Auswahl
"Fachinformatiker aufgrund der geringen QUALIIFIKATION nicht benötigt", auch wenn die ich diese Aussage in Hisicht auf die Qualifikation nicht ganz teile (ich kenen genug Leute aus meinem Jahrgang die ne absolute Top-Ausbildung in Weltfirmen hatten), aber genau das ist ja das Problem:
Man hat 'ne Ausbildung, aber bekommt nirgends die Chance sich irgendwie praktisch zu "qualifizieren".
Ich hab Fachabi, hab ne Ausbildung, bilde mich selbst weiter und für die Sachen, die ich gerne machen würde braucht man mal auf keinen Fall ein Studium o. ä. . Hab auch ganz ehrlich keinen Bock auf "nur Theorie", außerdem will ich meine Knete verdienen.
Selbst die Weiterbildung mach ich ja großteils mit meinem eigenen Geld und aus eigener Interesse, aber man bekommt nicht die Chance sich zu beweisen, Erfahrung zu sammeln und sich so zu qualifizieren.
Ich bin mir ganz sicher, dass es viele fähige Menschen gibt, die in dem Bereich (evt. auch nach einer Einarbeitung) genau soviel leisten können (vielleicht sogar mehr) als so mancher Studierter.
Wie soll man etwas vorweisen können, wenn es keiner mit einem versucht?
-Ergänzung:
Hier in meiner Firma arbeitet auch jemand, der Wirtschaftsinformatik studiert und echt gut abgescchnitten hat. Der würde auch gerne Weg, bekommt aber auch am laufenden Band absagen.
Man hat 'ne Ausbildung, aber bekommt nirgends die Chance sich irgendwie praktisch zu "qualifizieren".
Ich hab Fachabi, hab ne Ausbildung, bilde mich selbst weiter und für die Sachen, die ich gerne machen würde braucht man mal auf keinen Fall ein Studium o. ä. . Hab auch ganz ehrlich keinen Bock auf "nur Theorie", außerdem will ich meine Knete verdienen.
Selbst die Weiterbildung mach ich ja großteils mit meinem eigenen Geld und aus eigener Interesse, aber man bekommt nicht die Chance sich zu beweisen, Erfahrung zu sammeln und sich so zu qualifizieren.
Ich bin mir ganz sicher, dass es viele fähige Menschen gibt, die in dem Bereich (evt. auch nach einer Einarbeitung) genau soviel leisten können (vielleicht sogar mehr) als so mancher Studierter.
Wie soll man etwas vorweisen können, wenn es keiner mit einem versucht?
-Ergänzung:
Hier in meiner Firma arbeitet auch jemand, der Wirtschaftsinformatik studiert und echt gut abgescchnitten hat. Der würde auch gerne Weg, bekommt aber auch am laufenden Band absagen.
Zuletzt bearbeitet:
(Ergänzung)
@Tecmax:
Sorry, aber die Qualifikation eines Fachinformatiker geht völlig an den Bedürfnissen der Unternehmen vorbei. Wenn man PCs zusammenschrabuen möchte, macht die Ausbildung vielleicht Sinn...
http://buecher.lingoworld.de/it_komp/fragen.html
Sorry, aber die Qualifikation eines Fachinformatiker geht völlig an den Bedürfnissen der Unternehmen vorbei. Wenn man PCs zusammenschrabuen möchte, macht die Ausbildung vielleicht Sinn...
http://buecher.lingoworld.de/it_komp/fragen.html
Es geht um Fachkräfte, was Fachinformatiker nun mal nicht sind
Hab mich schon gewundert, dass diese Standardaussage nicht schon früher gekommen ist
Ich bin auch "nur" Fachinformatiker, bezeichne mich aber trotzdem bzw. eher deswegen als Fachkraft, und das sehr guten Gewissens. Natürlich gibt es "schlechte" Fachinformatiker (die teilw. auch gar nicht die volle Schuld trifft, da der Ausbildungsbetrieb nicht seinen Aufgaben nachkam), aber unter den Akademikern gibts mit Sicherheit genauso viele Nieten...
Nichts desto trotz bin auch ich nebenberuflich an einem Studium der Wirtschaftsinformatik dran. Mehr Qualifikation schadet nie, und außerdem will man auch nicht ein Leben lang die gleiche Arbeit tun.
Sorry, aber die Qualifikation eines Fachinformatiker geht völlig an den Bedürfnissen der Unternehmen vorbei. Wenn man PCs zusammenschrabuen möchte, macht die Ausbildung vielleicht Sinn...
http://buecher.lingoworld.de/it_komp/fragen.html
Ich habe in meiner Ausbildung nicht das geringste über das Zusammenschrauben von PCs gelernt, das zeigt nur mehr wie wenig du über diese Ausbildung weißt.
Dein Link ist ein Witz, die Prüfungen, die ich absolviert habe, sahen ganz anders aus. Solche billigen Multiple-Choice-Fragen gibts nur in der Zwischenprüfung, die keinen Einfluss auf das Bestehen oder den Abschluß hat...
Wenn es dich interessiert (was nicht anzunehmen ist), gibts hier die wirklichen Prüfungen: http://www.u-form-shop.de/
Zuletzt bearbeitet:
@Webby
Moin...
7 Bewerbungen, 7 Zusagen... in Niedersachsen (und hier gibt es eher weniger Jobs als im Süden)
Bin übrigens 32 und arbeite im 2ten Job (Softwareentwicklung im Automotive-Sektor)
Ansonsten: Natürlich erwarten die Unternehmen Berufserfahrung beim Einstieg. Daher sollte man schon während des Studiums einen fachbezogenen Nebenjob ausüben. In den Semesterferien und auch teilweise im Semester ist genügend Zeit für so etwas vorhaden - auch wenn es manchmal stressig wird.
Moin...
7 Bewerbungen, 7 Zusagen... in Niedersachsen (und hier gibt es eher weniger Jobs als im Süden)
Bin übrigens 32 und arbeite im 2ten Job (Softwareentwicklung im Automotive-Sektor)
Ansonsten: Natürlich erwarten die Unternehmen Berufserfahrung beim Einstieg. Daher sollte man schon während des Studiums einen fachbezogenen Nebenjob ausüben. In den Semesterferien und auch teilweise im Semester ist genügend Zeit für so etwas vorhaden - auch wenn es manchmal stressig wird.
F
flappes
Gast
Ganz ehrlich: werdet Handwerker!
Die sind am aussterben (will sich ja keiner dreckig machen), die restlichen verdienen dafür aber eine Schweinegeld... man darf sich nur nicht zu schade für die Handwerkliche-Arbeit sein.
Die sind am aussterben (will sich ja keiner dreckig machen), die restlichen verdienen dafür aber eine Schweinegeld... man darf sich nur nicht zu schade für die Handwerkliche-Arbeit sein.
Falc410
Vice Admiral
- Registriert
- Juni 2006
- Beiträge
- 6.916
Ich hab meine Fachinformatiker Ausbildung 2002 abgeschlossen und schon damals war klar - die Ausbildung war fuer den Arsch. Auch wenn wir danach alle Fachinformatiker IHK Urkunden in den Haenden hielten gab es doch einen riesen Wissensabstand zwischen den einzelnen Ausgebildeten. Es hing alles davon ab in welcher Firma man gelernt hat und wieviel man sich im Selbststudium beigebracht hat. Schon damals ist mir sehr schnell klar geworden das so gut wie keine Firma in meine Ausbildung investieren wird und schon damals habe ich absolut keine Stellen gefunden, ich habe mich dann mit Callcenterangeboten rumschlagen muessen - wofuer ich aber ueberqualifiziert war - aber einen richtig guten Job zu bekommen war ein Ding der unmoeglichkeit. Tja jetzt studier ich Informatik und hoffe das es dann besser wird wenn ich fertig bin.
Diese Fachkraefte die hier gesucht werden sind nunmal Softwareentwickler - das geht ohne Studium von effizienten Datenstrukturen und Algorithmen einfach nicht - das schafft auch kein Fachinformatiker. Und Systemadmins was Fachinformatiker locker machen koennen, gibt es wohl zuviele (da auch sehr viele unausgebildete eingestellt werden sofern sie nur die entsprechenden Qualifikationen vorweisen koennen durch entsprechende Zertifikate / Arbeitszeugnisse), da hat man dann wieder mit den Massen an Mitbewerbern zu kaempfen.
Diese Fachkraefte die hier gesucht werden sind nunmal Softwareentwickler - das geht ohne Studium von effizienten Datenstrukturen und Algorithmen einfach nicht - das schafft auch kein Fachinformatiker. Und Systemadmins was Fachinformatiker locker machen koennen, gibt es wohl zuviele (da auch sehr viele unausgebildete eingestellt werden sofern sie nur die entsprechenden Qualifikationen vorweisen koennen durch entsprechende Zertifikate / Arbeitszeugnisse), da hat man dann wieder mit den Massen an Mitbewerbern zu kaempfen.
Fachkräftemangel ist eine Erfindung der Wirtschaft, es gibt noch genügend Qualifizierte Fachkräfte aber da es weniger Arbeitslose gibt müssen die Firmen ordentlich bezahlen, den nun kommen auf eine Stelle nicht mehr 250 Bewerbungen sondern nur mehr 50.
Angebot und Nachfrage, das ist der freie Markt, das predigen ja die Firmen immer, wenn das Angebot sinkt dann steigt der Preis so ist dass nun mal. Die Unternehmen wollen aber auch weiterhin Hungerlöhne zahlen, dann sollen sie selbst schauen wo sie bleiben.
Ausländer dafür ins Land zu holen ist genau der falsche Weg. In der Zeit gabs vor kurzem einen hoch interessanten Artikel dazu, da wurde ein IT-Inder (Ausländer, keine Staatsbürgerschaft) begleitet, er hat einen Job in Deutschland gefunden aber ihm wurde um die hälfte weniger gezahlt, er wurde über eine Leihfirma angestellt und er musste 60h in der Woche arbeiten also um 1/3 länger. Genau das wollen die Unternehmen ausbeuten!
Angebot und Nachfrage, das ist der freie Markt, das predigen ja die Firmen immer, wenn das Angebot sinkt dann steigt der Preis so ist dass nun mal. Die Unternehmen wollen aber auch weiterhin Hungerlöhne zahlen, dann sollen sie selbst schauen wo sie bleiben.
Ausländer dafür ins Land zu holen ist genau der falsche Weg. In der Zeit gabs vor kurzem einen hoch interessanten Artikel dazu, da wurde ein IT-Inder (Ausländer, keine Staatsbürgerschaft) begleitet, er hat einen Job in Deutschland gefunden aber ihm wurde um die hälfte weniger gezahlt, er wurde über eine Leihfirma angestellt und er musste 60h in der Woche arbeiten also um 1/3 länger. Genau das wollen die Unternehmen ausbeuten!
@Monarch2
Es gibt genügend komische Diplom/Bachelor/Master Absolventen, kann ich bestätigen
Daher: Der Ausbildungsberuf eines Fachinformatikers ist das Problem...
In den letzten 10 Jahren hat man aufgrund des hohen Bedarfs an IT-Spezialisten einfach viele neue Ausbildungsberufe (eben Fachinformatiker) und auch Studiengänge (Bio-Informatik, Medien-Informatik, ...) mit der Endung "-Informatik/er" aus dem Boden gestampft um auf die Welle mit aufzuspringen. Dabei ging es eher um Marketing, als um eine Strategie, den Fachkräftemangel zu lindern.
Es gibt genügend komische Diplom/Bachelor/Master Absolventen, kann ich bestätigen
Daher: Der Ausbildungsberuf eines Fachinformatikers ist das Problem...
In den letzten 10 Jahren hat man aufgrund des hohen Bedarfs an IT-Spezialisten einfach viele neue Ausbildungsberufe (eben Fachinformatiker) und auch Studiengänge (Bio-Informatik, Medien-Informatik, ...) mit der Endung "-Informatik/er" aus dem Boden gestampft um auf die Welle mit aufzuspringen. Dabei ging es eher um Marketing, als um eine Strategie, den Fachkräftemangel zu lindern.
T
tecmax
Gast
@ Tobias123
ach und du meinst als Fachinformatiker Anwendungsentwicklung lernt man keine Mengenlehre und Aussagenlogik? Du hast ja echt voll den Durchblick!
Solche Vollpfosten wie dich braucht die Welt! Keine Ahnung aber dumm daherreden.
Sorry wenn die Wahrheit weh tut, aber das musste mal raus!
Grüße tecmax
ach und du meinst als Fachinformatiker Anwendungsentwicklung lernt man keine Mengenlehre und Aussagenlogik? Du hast ja echt voll den Durchblick!
Solche Vollpfosten wie dich braucht die Welt! Keine Ahnung aber dumm daherreden.
Sorry wenn die Wahrheit weh tut, aber das musste mal raus!
Grüße tecmax
Also wenn ich so sehe was manch einer über die Fachinformatiker schreibt muss ich mich schon sehr wundern.
Also ich hab meine Ausbildung 2004 abgeschloßen und habe auch dannach recht zügig was neues Gefunden(Übergansweise fachfremd gejobt, aber was solls. Ist halt ne Erfarung...). Genau so gings auch allen anderen mit nem guten Abschluß, von dennen ist heute keiner Arbeitslos oder in irgendnem fachfremdem oder Unterbezahlten Job. Allerdings muss man dazu sagen, das 3 auch kein guter Ausbildungsabschluß ist, unter 2,0 sind die meisten heute nicht mehr in der Branche...
Ich für meinen Teil bin in meinem neuen Unternehmen ganz glücklich. Ich werde hier Informatikern die studiert haben gleich gestellt(was aber auch heist das ich das gleiche Leisten muss...) und habe sehr wohl die Möglichkeit mich weiter zu entwickeln.
Was die leeren Stellen angeht: In meinem jetztigen Unternehmen suchen wir immer noch nen haufen Leute und bekommen die Stellen nicht besetzt. Und wer ein wenig nen einblick hat wird feststellen, das es nicht daran liegt das man keine Bewerbungen bekommt, sondern das >90% unbrauchbar ist.
@unforgiven_too:
Ich hab auch kein Abi und hab mit über 3000 Brutto im Monat angefangen. 40h und nen Betriebsrat, der dafür sorgt das Überstunden bezahl/abgefeiert werden inkl....
Also ich hab meine Ausbildung 2004 abgeschloßen und habe auch dannach recht zügig was neues Gefunden(Übergansweise fachfremd gejobt, aber was solls. Ist halt ne Erfarung...). Genau so gings auch allen anderen mit nem guten Abschluß, von dennen ist heute keiner Arbeitslos oder in irgendnem fachfremdem oder Unterbezahlten Job. Allerdings muss man dazu sagen, das 3 auch kein guter Ausbildungsabschluß ist, unter 2,0 sind die meisten heute nicht mehr in der Branche...
Ich für meinen Teil bin in meinem neuen Unternehmen ganz glücklich. Ich werde hier Informatikern die studiert haben gleich gestellt(was aber auch heist das ich das gleiche Leisten muss...) und habe sehr wohl die Möglichkeit mich weiter zu entwickeln.
Was die leeren Stellen angeht: In meinem jetztigen Unternehmen suchen wir immer noch nen haufen Leute und bekommen die Stellen nicht besetzt. Und wer ein wenig nen einblick hat wird feststellen, das es nicht daran liegt das man keine Bewerbungen bekommt, sondern das >90% unbrauchbar ist.
@unforgiven_too:
Ich hab auch kein Abi und hab mit über 3000 Brutto im Monat angefangen. 40h und nen Betriebsrat, der dafür sorgt das Überstunden bezahl/abgefeiert werden inkl....
Zuletzt bearbeitet:
Hm, trotz der UNk-Rufe gegen den Fachinformatiker ist es für Unternehmen doch viel sinnvoller, sich einen Auszubildenden einzustellen, den in 2 1/2 Jahren zum Fachinformatiker zu machen und den dann zu übernehmen. Dann entfallen schonmal X Monate Einarbeitungszeit für einen neuen und der junge Mensch landet nciht auf der Straße.
Nur diese Denke gibt es in vielen Firmen nicht. Wollen immer das beste vom besten vom Arbeitsmarkt, aber tun selber nichts!!! dafür, dass die Leute "gut" werden. Das ist sowas von typisch.
Ich bin froh, in meiner Heimatstadt (Berlin) einen Einstiegsjob gefunden zu haben. Ich habe eine Ausbildung zum Fachinformatiker begonnen und die nach einem Jahr zugunsten eines Berufsakademiestudiums abgebrochen. Das habe ich mit einem 2,0-Bachelor abgeschlossen und hab gleich danach relativ problemlos diese Stelle gefunden. Bis jetzt macht's auch noch Spaß ;-).
Und wenn man erstmal ein Standbein im Job hat, muss man sich ranhalten, Erfahrung sammeln und dann kann man sich langsam aber sicher auch die Jobs aussuchen bzw. sich finanziell besser stellen.
Wichtig ist den meisten Arbeitgebern wirklich die Praxiserfahrung. Da kam mir das BA-Studium natürlich entgegen. Normale Stundenten haben es schwerer mit Praktikumsplätzen.
Gruß ErichH.
Nur diese Denke gibt es in vielen Firmen nicht. Wollen immer das beste vom besten vom Arbeitsmarkt, aber tun selber nichts!!! dafür, dass die Leute "gut" werden. Das ist sowas von typisch.
Ich bin froh, in meiner Heimatstadt (Berlin) einen Einstiegsjob gefunden zu haben. Ich habe eine Ausbildung zum Fachinformatiker begonnen und die nach einem Jahr zugunsten eines Berufsakademiestudiums abgebrochen. Das habe ich mit einem 2,0-Bachelor abgeschlossen und hab gleich danach relativ problemlos diese Stelle gefunden. Bis jetzt macht's auch noch Spaß ;-).
Und wenn man erstmal ein Standbein im Job hat, muss man sich ranhalten, Erfahrung sammeln und dann kann man sich langsam aber sicher auch die Jobs aussuchen bzw. sich finanziell besser stellen.
Wichtig ist den meisten Arbeitgebern wirklich die Praxiserfahrung. Da kam mir das BA-Studium natürlich entgegen. Normale Stundenten haben es schwerer mit Praktikumsplätzen.
Gruß ErichH.
@Unforgiven_too
Komisch... dann musst du lernen richtig Bewerbungen zu schreiben...
Habe mit 42k angefangen und bin nach 5 Jahren Berufserfahrung bei knapp 55k. Jede Überstunde wird mit 25% Aufschlag vergütet. Außerdem gibt es kostenlos Wasser und Bio-Obst. Im Süden (ich komme aus Niedersachsen) würde es noch mal deutlich mehr geben. Ja, es ist manchmal hart, aber die Bezahlung ist alles andere als schlecht.
Bei keinem Job, von den 7 Bewerbungen gab es übrigens weniger als 50k. Also -> Du machst definitiv etwas falsch. Es muss nicht immer an den anderen liegen!
Komisch... dann musst du lernen richtig Bewerbungen zu schreiben...
Habe mit 42k angefangen und bin nach 5 Jahren Berufserfahrung bei knapp 55k. Jede Überstunde wird mit 25% Aufschlag vergütet. Außerdem gibt es kostenlos Wasser und Bio-Obst. Im Süden (ich komme aus Niedersachsen) würde es noch mal deutlich mehr geben. Ja, es ist manchmal hart, aber die Bezahlung ist alles andere als schlecht.
Bei keinem Job, von den 7 Bewerbungen gab es übrigens weniger als 50k. Also -> Du machst definitiv etwas falsch. Es muss nicht immer an den anderen liegen!
Tronx
Captain
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- Okt. 2002
- Beiträge
- 3.417
Ganz ehrlich, im Ausland gibt es mehr Stellen zu vergeben, ich rede hier nicht von unseren Nachbarländern, sondern von Ländern wo es wirklich gebraucht wird. Allein in China wird man große Chancen haben, selbst in der Türkei wird man mit Handkuss genommen und dort bezahlt man einem fast das doppelte was man hier bekommen würde. Nur, wer läst freiwilig alles liegen und stehen?
Unforgiven_too
Newbie
- Registriert
- Mai 2006
- Beiträge
- 3
@Nr 37
Ahhhh...... Ok. Ich danke dir vielmals. Endlich weiß ich woran es liegt.... wäre fast daran verzweifelt....
Wer hier Ironie findet, darf sie behalten...
ABER: Du hast ein wenig Recht: Es muss natürlich nicht immer an den anderen liegen, das wollte ich damit nicht zum Ausdruck bringen. Da ich diese "Jobsauerei" auch bei (bis auf 3 Ausnahmen, welche mit 40K anfingen) ALLEN anderen, meiner Mitstudenten, beobachten kann, wird es wohl nicht nur an mir liegen. Ich kenne übrigens auch noch knapp 2 Händevoll Infos aus einer "Nachbaruni" und dort sieht es ähnlich aus. Ein "globales" Phänomen also...
Bitte verrat doch einmal die Firma, welche 42K ANFANGSGEHALT zahlt (utopisch) und nach 5 Jahren bereits 55K auszahlt! Beraterbranche? Überstundenanzahl sieht genau wie aus? Also ich kenne mindestens eine Handvoll Leute, welche dir 1 JAHR lang, Monat für Monat 100 Euro geben, wenn sie einen solchen Job in dieser Vorzeigefirma bekommen würden. Mich fast eingeschlossen...
Ich habe auch bereits in anderen Foren ähnliche Antworten erhalten, aber komischerweise verrät dann niemand den Firmennamen um sich bewerben zu können ODER es wird auf einmal niemand gesucht usw... sehr mysteriös, das Ganze...
Ahhhh...... Ok. Ich danke dir vielmals. Endlich weiß ich woran es liegt.... wäre fast daran verzweifelt....
Wer hier Ironie findet, darf sie behalten...
ABER: Du hast ein wenig Recht: Es muss natürlich nicht immer an den anderen liegen, das wollte ich damit nicht zum Ausdruck bringen. Da ich diese "Jobsauerei" auch bei (bis auf 3 Ausnahmen, welche mit 40K anfingen) ALLEN anderen, meiner Mitstudenten, beobachten kann, wird es wohl nicht nur an mir liegen. Ich kenne übrigens auch noch knapp 2 Händevoll Infos aus einer "Nachbaruni" und dort sieht es ähnlich aus. Ein "globales" Phänomen also...
Bitte verrat doch einmal die Firma, welche 42K ANFANGSGEHALT zahlt (utopisch) und nach 5 Jahren bereits 55K auszahlt! Beraterbranche? Überstundenanzahl sieht genau wie aus? Also ich kenne mindestens eine Handvoll Leute, welche dir 1 JAHR lang, Monat für Monat 100 Euro geben, wenn sie einen solchen Job in dieser Vorzeigefirma bekommen würden. Mich fast eingeschlossen...
Ich habe auch bereits in anderen Foren ähnliche Antworten erhalten, aber komischerweise verrät dann niemand den Firmennamen um sich bewerben zu können ODER es wird auf einmal niemand gesucht usw... sehr mysteriös, das Ganze...
Y
yxcvbnm_06
Gast
33) so gemein die Aussage von Tobias123 auch klingt, er hat leider recht. Wenn ein Fachinformatiker nicht mindesten 4-5 Zertifikate und weitere Zusatzqulifikationen aufzeigt, ist er fuer den normalen Informatikbetrieb nicht zu gebrauchen. Weiterhin sollte der Fachifnormatiker in einer Firma gelernt haben, die eine IT-Abteilung von mindestens 50 Leuten hat. In allen anderen fällen ist keine adäquate Ausbildung gewährleistet. Nicht umsonst gibt es viele Fachinformatiker, die arbeitslos sind. Umgedreht, wer eine solche Qualifikation aufweist landet sehr schnell bei einem sehr guten Job, kenne viele die vor einigen Jahren diese AUsbildung bei SUN gemacht haben und nun im mittleren Management sitzen.
Weiterhin beschreiben alle Postings zu diesem Thema immer das gleiche: gesucht werden "hoch qualifizierte Software-Entwickler und IT-Manager", wobei "hoch qulifiziert" hier das Stichwort ist. Leider trifft das auf den Grossteil der Fachinformatiker nicht zu.
Weiterhin beschreiben alle Postings zu diesem Thema immer das gleiche: gesucht werden "hoch qualifizierte Software-Entwickler und IT-Manager", wobei "hoch qulifiziert" hier das Stichwort ist. Leider trifft das auf den Grossteil der Fachinformatiker nicht zu.
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hi Unforgiven_too...
42k Anfangsgehalt ist eher wenig. Ich hab's als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einer FH bekommen und es hat sich aus BAT-4a (öffentlicher Dienst) plus einem Leistungsbonus ergeben.
Ansonsten: VW, VW-Bank, Audi, BMW, Porsche, Lineas, Carmack, Siemens, Delphi, Conti, Hella, Bosch/Blaupunkt, Gedas, Vector Informatik, IAV, ...
Sobald es etwas mit Automotive zu tun hat, gibt es üblicherweise etwas mehr als im Schnitt. Wie hier schon einer geschrieben hat: Zuerst klein (um die 40k) anfangen und dann nach 2-3 Jahren entweder als Berufserfahrener wo anders bewerben oder im eigenen Unternehmen aufsteigen.
Aus meinem ehemaligen Semester kenne ich keinen einzigen, der keinen Job bekommen hat.
Wichtig ist dabei durchaus die Kontaktaufnahme während des Studiums... es gibt immer ein paar Firmen, die studentische Hilfskräfte suchen. Oftmals ergeben sich dann schon früh Kontakte.
42k Anfangsgehalt ist eher wenig. Ich hab's als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einer FH bekommen und es hat sich aus BAT-4a (öffentlicher Dienst) plus einem Leistungsbonus ergeben.
Ansonsten: VW, VW-Bank, Audi, BMW, Porsche, Lineas, Carmack, Siemens, Delphi, Conti, Hella, Bosch/Blaupunkt, Gedas, Vector Informatik, IAV, ...
Sobald es etwas mit Automotive zu tun hat, gibt es üblicherweise etwas mehr als im Schnitt. Wie hier schon einer geschrieben hat: Zuerst klein (um die 40k) anfangen und dann nach 2-3 Jahren entweder als Berufserfahrener wo anders bewerben oder im eigenen Unternehmen aufsteigen.
Aus meinem ehemaligen Semester kenne ich keinen einzigen, der keinen Job bekommen hat.
Wichtig ist dabei durchaus die Kontaktaufnahme während des Studiums... es gibt immer ein paar Firmen, die studentische Hilfskräfte suchen. Oftmals ergeben sich dann schon früh Kontakte.
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