News Bitkom: 43.000 offene Stellen für IT-Fachleute

tecmax schrieb:
...Genau hier liegt das Problem! Diese großkopfigen Besserwisser meinen sie wären was besseres nur weil sie studiert sind.

Wenn ich sowas schon lese weiß ich warum :D.
Wieso betitelst du Leute mit Studienabschluss als Besserwisser? Bestehe und beende du erst mal ein Studium, dann kennst du die Voraussetzungen und Anforderungen. Nur reines Hörensagen und Vorurteile (denn eigene Erfahrungen hast du anscheinend hier nicht) sind keine Grundlage für eine Beurteilung.

"weil sie studiert sind" >> weil sie studiert haben ;).

Und um es ehrlich zu sagen, mit Studium ist man in der Berufswelt wirklich was Besseres (Informatik, BWL, wo auch immer), weil das theoretische Wissen einfach vorhanden ist und man eine gewisse geistige Fähigkeit bewiesen hat - Erfahung kommt im Job von selbst, aber dann gepaart mit dem theoretischen Wissen.

TheDuque schrieb:
Doch Leute die keinen FH oder höher haben, von vorne rein als "Nicht für diese Stellen geeignet" abzustempeln, zeugt ein wenig von Eurer eigenen unzureichenden Erfahrung im Berufsleben.

Ich habe jahrelang mit meiner Berufsausbildung (Informatikkaufmann) in der IT gearbeitet. Und es ist Fakt, mit der Ausbildung fehlt einem einfach ein großer Teil der theoretischen Grundlage, die man dann auch nicht in der Praxis einsetzen kann. Denn Theorie ist eine wichtige Basis aus der die Praxis erfolgt.

Aktuell arbeite ich in der Beratung (Controlling) und ohne ein BWL-Studium stehst du in diesem Job auf verlorenem Posten. Soll man einen abc-Kaufmann auf diesen Posten setzen? Wo soll er die betriebswirtschaftlichen Grundlagen von 4 Jahren Studium herhaben? Aus den Berufsschulen? Es gibt viele Jobs die nur mit einem Studium zu bewältigen sind. Ohne ist man dazu ungeeignet. Oder würdest du zu einem Arzt gehen der nicht Medizin studiert hat? ;) Firmen (als Patienten) auch nicht.

Seit meinem Studium stehe ich beruflich auf ganz anderen Füßen, sowohl was Gehalt als auch Anspruch und inhaltlicher Umfang der Arbeit angeht.

Fachleute in der IT werden nicht bei Netzwerkern, Administratoren oder PC-Technikern gesucht (IT-Fuddel zu deutsch :D), sondern die Fachleute gehen in die IT-Planung, Beratung und haben Verantwortung für Personal und Projekte. Das sind Fachleute.
Ich habe nach meinem ersten Job auch eine 5 monatige Ausbildung zum SAP-Berater (BW) gemacht. Im Kurs saßen sowohl Leute mit Studium und auch Leute die eine reine Ausbildung gemacht haben.
Doch schon von der Arbeitsweise, der Lernfähigkeit und der geistigen Belastbarkeit waren die Leute mit abgeschlossenem Studium den Leuten mit Ausbildung klar überlegen. Es lag nicht daran das die einen dümmer oder klüger sind, aber es lag auf jeden Fall an der Arbeitsweise und daran, das Leute mit Studium einfach mehr Erfahrung im Aneignen neuer Lerngebiete haben. Und darum geht es auch den Unternehmen - Leute zu finden die geistig was auf dem Kasten haben (das kann jeder sein auch mit Ausbildung) und es aber auch bewiesen haben (und das geht mit einem Studium).
 
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@Mike#

Deine Meinung respektiere ich natürlich, aber ich verstehe unter "abstrafen" nicht nur, wie du es in deinem nächsten Beitrag erklärt hast, die Opposition wählen, sondern etwas radikalere Schritte.

Und meine Meinung dazu ist, dass die aktuelle Regierung zwar ziemlich träge ist und wenige wirklich sinnvolle Reformen macht, aber die weitreichenden Verbesserungen, die du dir von den extrem Linken oder Rechten versprichst, wird es sicher nicht geben. Zumal solche Parteien im konservativen Deutschland sowieso kaum Macht gewinnen können, da die meisten Bürger im Zweifel konservativ wählen.
 
muh2k4 schrieb:
Find ich gut. Ich werd in einem halben Jahr mit dem Informatikstudium fertig. ;)

*g* dito im März ist alles vorbei!!

Ein paar Kumpels von mir, die im Sommer fertig geworden sind, haben sich eigentlich alle nen super Job (mehr Geld+Gleitzeit usw) raussuchen können.
 
Klamann: schrieb:
"abstrafen" --> die Opposition wählen, sondern etwas radikalere Schritte.
Sicherlich verstehen es manche so. Ich kann das Verstehen (nicht aber das Wählen) von extremen Wahlentscheidungen (also den radikalen) auch nachvollziehen, wenn man studiert und lange Zeit keinen Job bekommt - und solche Diskussionen hört.
[QUOTE="Klamann:] weitreichenden Verbesserungen, die du dir von den extrem Linken oder Rechten versprichst, wird es sicher nicht geben. [/QUOTE] Wiederhole noch einmal, dass ich kein Verständnis habe für extrem linke oder rechte Wahlkkreuze. Verbesserungen - wiederholt hier erwähnt - habe ich unter dem rechten und linken Rand weder angesprochen noch so gemeint. Ich appelliere an alle zur Vernunft bei Wahlen. Denn Arbeitsplätze werden in der Demokratie auch nicht von denen geschaffen, die zu blöd sind für Politik (siehe Sachsen-Landtag oder andere Skandale von rechten Politikern).
[QUOTE="Klamann:] ..., da die meisten Bürger im Zweifel konservativ wählen.[/QUOTE] Genau deshalb sind solche Diskussionen / Argumentationen sinnvoll. Die Politik von SPD und CDU fühlt sich stets zu sicher. Wach rütteln heißt auch, mal was ganz anderes wählen, vorausgesetzt es ist und bleibt demokratisch - also (wiederholt ein drittes Mal) keine RECHTEN und keine LINKEN Parteien.

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Mich ärgern Veröffentlichungen der Art "Fachkräftemangel" jeden Tag mehr, desto mehr ich meine Kollegen mit gutem Abschluss (Diplom-Inf., Ausbildung, keine lange Studiendauer, Soziale Kompetenz, Softs Skills) um Arbeitsplätze ringen sehe. Je nach dem was man macht, ist man besser bedient, wenn man eine IT-Ausbildung hat, idealerweise beides. Die Anforderungen bestätigen ebenso wie die Absagen, dass es keinen Mangel gibt. Und gerade dann ärgert es einen noch mehr, wenn es keinen realen Fachkräftemangel zu geben scheint, aber ständig "neue" News dieser Art kommen - nach dem Motto: Jetzt Arbeitsmarkt weiter öffnen usw., denn sonst kostet es Arbeitsplätze?!?

Permanent wird gerüttelt und gerüttelt, um die Situation (die für Firmen wahrlich nicht schlecht ist) weiter zu verbessern. Es fehlt an Sanktionen für Firmen, die nur fordern. Das fordere ich von der Politik ein - wie zum Glück viele (siehe Handelsblatt, FAZ-Forum u.a.). Aus diesem Grund werde ich die Wahlprogramme der Parteien auch ganz klar anschauen - und auch die jetzige Politik mit den vorigen Versprechen (und zukünftigen Wahlprogrammen) vergleichen.
 
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normal das wir hier einen fachkräftemangel haben. man brauch sich nur die zu hoch gesetzten erwartungen an die it fachleute anschauen. es gibt genügend menschen die sehr viel drauf haben und i. d. r. auch praktisch mehr können als die diplom informatiker und was da noch so alles herum geistert.

solchen menschen sollte auch mal ne chance gegeben werden, dann sieht es garantiert anders aus ihr lieben personalchefs!
 
@ Fu Manchu

Die paar Studierten die wirklich was drauf haben und menschlich am Boden geblieben sind kann man vernachlässigen. Deshalb pauschalisiere ich meine Meinung über Studierte so. Wenn du dazu gehörst brauchst du dich ja nicht angesprochen fühlen.

Die meisten Jobs für welche ein Studium vorausgesetzt wird könnten auch z.B. Fachinformatiker übernehmen.

Wie ich ja weiter oben schon schrieb, habe ich ja ab nächster Woche einen Job. Ist sozusagen ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk.
 
Herzlichen Glückwunsch tecmax zum neuen Job - wünsche schon mal einen guten Start.

Denke, dass Diskussionen ob Ausbildung vs. Bachelor / Diplom (/Master) eigentlich nicht wichtig sind. Einerseits kenne ich leider einige Studenten, die abheben, nur weil sie studiert haben. Anderseits kenne ich auch viele, die wissen, dass es nur eine theoretische Grundlage ist.

Die meisten Jobs kann man - je nach Fachrichtung des Fachinformatikers - mit einem ohnehin geforderten lebenslangen Lernen (gilt ja auch für Studenten) auf Dauer ausüben. Praktische Erfahrung ist mehr Wert als die reine Theorie. Das ist schließlich auch das Problem - Studenten an der FH in Venlo kommen in den Genuss, dass sie weit mehr Praxis ausüben und somit auch begehrter sind auf dem Arbeitsmarkt. Leute, die eine Ausbildung und ein derartiges Studium haben - beides in der Informatik - sind noch begehrter.


Sicherlich gibt es auch Anforderungen, die nur mit einem Studium zu erbringen sind - die ich an dieser Stelle aber mal vernachlässige. Das sind z.B. auch analytische Fähigkeiten, weswegen Mathematik, Statistik etc. einen gewissen Anteil am Studium haben. Verallgemeinerungen sind jedenfalls wenig gültig, erst Recht nicht, wenn man Diskussionen führt, wer besser ist. Besser ist nämlich der, der letztlich mehr leistet. Hier jetzt eine Leistungsdebatte einzuleiten würde am Thema mehr als nur vorbei führen. Es kommt - bezogen auf den Abschluss - eher darauf an, was vermittelt wurde und praktisch angewandt wurde. Deswegen gibt es einige Stellen, wo auch ungelernte/mit "nur" Ausbildung an einem Posten arbeiten. Vermehrt ist aber ein Studium gefragt - ja nach Position, weil das Angebot auf dem Arbeitsmarkt da ist - entgegen einer Fachkräfte-Mangel-Kampagne.

Was mich nur stört ist, dass irgendwas mit dem deutschen Bildungssystem, der deutschen Politik und vor allem mit dem deutschen Arbeitsmarkt nicht stimmt. Dementsprechend kann sich jeder glücklich schätzen, wenn er einen Job findet, so wie er ihn sich vorstellt, der angemessen bezahlt wird und vor allem auch Qualifikation und Weiterbildung mit sich bringt. Denn hier haben vor allem viele deutsche Firmen (im Vergleich zu mach' amerikanischen Unternehmen) deutlich Nachholbedarf. Diesen Mangel bedarf es zu beheben und nicht eine Diskussion zu fördern, dass es einen Mangel gibt.

Es schein allzu typisch "deutsch" zu sein, dass es in diesem Land nämlich so wunderbar klappt - etwas permanent zu veröffentlichen und zu fordern...... und dann auch zu bekommen.

News schrieb:
Ein modernes Zuwanderungssystem reagiert flexibel auf konjunkturelle und technologische Veränderungen
Ein modernes Land, welches sich nicht der Lobby neigt, die ihrerseits nur fordert aber nicht fördert, darf die konjunkturelle und technologische Entwicklung weder verschlafen noch verhindern. Die Forschung und Entwicklung sowie Ausbildung von Fachkräften muss in Deutschland verbessert werden. Es muss gefordert werden, dass diejenigen, die gefördert werden (Unternehmenssteuerreform,...) auch was für die Bildung und Arbeitsplätze machen - andernfalls keine Förderung erhalten, weil sie selbst nicht fördern. Es gibt zahlreiche gute Absolventen, die den Lobbyisten wohl nicht gut genug sind bzw. zu teuer, weil Berufsanfänger einzustellen mehr Einarbeitung bedeutet. Wer nehmen will muss auch geben. Firmen haben die Chance in der Entwicklung im Bildungssystem mit zu arbeiten. Das gilt sowohl für die Ausbildung (wo Firmen vertreten sind), als auch für das Studium. Das ist ein modernes System. Was im Ausland klappt, muss auch im Inland funktionieren. Andernfalls muss man Förderungsmodelle mal überdenken, weil sie einseitig (nehmen statt geben) ausgelegt zu sein scheinen. Es hat den Anschein, dass die Debatte um "Fachkräftemangel" nur einem Ziel dient: Gehälter zu drücken. Das scheint sich auch zu belegen, wenn man Gehaltsstudien nimmt. Die Manager- und IT-Leiter- Gehälter sind stark gestiegen, wobei Berufsanfänger sich knapp behaupten, leicht steigen oder aber sogar weiter gedrückt werden. Ein Mangel sieht anders aus. Findet ein Mangel an Manager statt, sollten die, die lange schon arbeiten Platz machen für Absolventen und in diese Positionen aufrücken. Mangel behoben. Langfristiger Mangel wird dagegen in den Ausbildungsstätten (Ausbildung / Studium) behoben, indem Firmen mitwirken. Hier gilt es diese zu fördern, die mit machen und diese zu belasten, die nicht mit machen. Dann würde ich auch verstehen, dass Firmen die Unterstützung vom Staat - in welcher Form auch immer - Wert sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
tecmax schrieb:
Die paar Studierten die wirklich was drauf haben und menschlich am Boden geblieben sind kann man vernachlässigen. Deshalb pauschalisiere ich meine Meinung über Studierte so. Wenn du dazu gehörst brauchst du dich ja nicht angesprochen fühlen. ...

Das ist nicht richtig. Es gibt genauso viele Leute mit abgeschlossenem Studium wie mit Ausbildung die auch menschlich was drauf haben, von daher müsste man beides pauschalisieren oder keines von beiden. Pauschal urteilen ist immer falsch, daher will ich auch den Leuten mit "nur" Ausbildung nichts Schlechtes nachsagen. Problem ist halt nur der fehlende Nachweis ihrer geistigen Leistung (und diese jahrelang durchzuhalten) durch ein Studium. Beide Gruppen haben gleiche soziale Eigenschaften, studierte fallen ja nicht völlig aus dem Raster der Bevölkerung, das kannst du ja wohl nicht meinen.

tecmax schrieb:
...Die meisten Jobs für welche ein Studium vorausgesetzt wird könnten auch z.B. Fachinformatiker übernehmen....

Definiere "die meisten Jobs".
Das Studium vermittelt erst das fachlichen Know-How der Anforderungen vieler höherqualifizierter Berufe - und hier fehlen ja die Fahleute. Zur Planung, zum betriebswirtschaftlichen Überblick, zum Wissen über wirtschaftliche Zusammenhänge, Kenntnisse zur Kostenrechnung und Wirtschaftsrechnung, mathematische Methoden, Theoretische Grundlagen der Programmierung usw. Das dauert Jahre, diese Zeit bietet die Berufsausbildung und Lehre gar nicht. Es fehlt einfach an Grundlagenwissen wenn man sich nicht die Zeit nimmt all das zu lernen. Das Studium bietet diese Zeit - wenn man sie nutzt.

Und ich kenne auch Leute mit "nur" einer Berufsausbildung die geistig all das abdecken, aber wie sollen sie eine Firma davon überzeugen? Die Firmen geben viel Geld aus und wollen ihr Geld nicht in "Risikoleute" stecken die eventuell nur vorgeben das alles zu können. Ein Diplomzeugnis ist zumindest eine gewisse Absicherung für diese Risiken. Natürlich keine 100%ige, aber doch sicherer als jemand ohne Zeugnis und Beweis über die erlernten Fähigkeiten.

Würdest du als Personalchef jemanden einstellen der nur sagt er könne das alles? Wie willst du das überprüfen? Probearbeit? Viele Dinge zeigen sich nur im Zusammenhang von Aufgaben, für Probearbeiten sind die meisten Anforderungen zu komplex. Und im Grunde genommen übernehmen die Klausuren im Studium ja die Funktion von Probearbeiten und das Zeugnis berichtet darüber!
 
Wer meint, er könnte als Fachinformatiker auch Posten übernehmen die normalerweise Leute mit Hochschulabschluss besetzen, sollte sich mal eine Vorlesung im höheren Semester reinziehen.

3 Jahre bzw 5 Jahre mit Master pures Lernen (inclusive Führungskräfte-Training und der Tatsache, selbstständig sich höheres Wissen anzueignen) lassen sich nicht durch eine Ausbildung ersetzen.

Wenn ihr es richtig machen wollt, macht eine Ausbildung zum Fachinformatiker und danach direkt ab ins Studium. Ich hab die Ausbildung übersprungen und werde nachher warscheinlich Probleme mangels Berufserfahrung haben.

Fachinformatiker und Studium ergänzen sich prima, aber alleine was man an Algorithmen und mathematischen Kenntnissen an der Hochschule lernt kann keine Berufsausbildung ersetzen!
 
@ Jevermeister

Allein Algorithmen und mathematische Kenntnisse machten 1,5 Jahre unserer Ausbildung aus. Danach aufbauend auf diese Kenntnisse 1,5 Jahre Programmierung mit RPG IV, VB.Net und C#. Nebenbei noch solide Netzwerkgrundlagen welche ich jetzt mit dem MCSE +S vertieft habe.

Und zu Abschluss noch ein halbes Jahr Praktikum. Während diesem habe ich eine mobile Datenerfassung auf einem embedded System programmiert.

Wie ich bereits sagte, es gibt sicher hochbegabte Studienabgänger, aber es gibt durchaus auch Fachinformatiker die so manchen Studierten in die Ecke stellen.

Ich finde es ist generell ein Problem das zuviel auf Noten und Abschlüsse geachtet wird. Vielleicht sollte man das System mal vereinfachen dann wären solche Diskussionen unnötig.

Warum nicht einfach nach der Schule ein Zeugniss in dem nur steht "Bestanden" oder nicht Bestanden". Ich persönlich würde lieber einen einstellen der "nur" eine 2 oder eine 3 hat aber das gelernte auch umsetzen kann als einen 1er Schüler der nur alles auswendig gelernt hat.
 
Zuletzt bearbeitet: (Rechtschreibfehler)
Vielleicht sollte man bei diesen Diskussionen Fachinformatiker vs FH vs Uni vs BA mal diese "der-ist-besser"-Vergleiche rauslassen.

Ein Laster ist auch nicht besser als ein Porsche nur weil man damit mehr transportieren kann, oder der Porsche besser als der Laster weil er schneller ist.

Die haben ganz andere Einsatzgebiete, auch wenn beide grob das selbe machen, nämlich Zeug von A nach B zu transportieren :)
 
Der Vergleich UNI vs FH ist mittlerweile auch hinfällig. Sind ja alle auf BA/MA umgestellt. Die die jetzt anfangen auf jeden Fall. Den unterschied muss mir dann mal jemand erklären.

Gut, dass ich noch ein Diplom bekomme.
 
An der Uni gibt es für Bachelor-Studenten Semesterlagen als Empfehlung, an der FH ist der Studienplan eher verschult und man sollte sich daran halten.
 
Ne, kann nicht sein.
Ich bin zwar ET/Wing und kein Info an einer Uni, aber am Inhalt hat sich bei uns praltisch durch die Umstellung nichts geändert.

Im Grundstudium war bei uns alles obligatorisch, bis auf ein Fach. Die Wahl ist jetzt aber auch weggefallen. Also insgesamt hast du einen fest gegebenen Plan. Daran hat sich auch nach der Umstellung auf BA/MA nichts geändert.
 
und ich glaube kaum, dass sich sehr bald viel dran ändern wird.


wird wohl genau so lange dauern, bis endlich eine andere, jüngere (neue!) unternehmergeneration endlich das sagen hat in deutschland.

denn welcher (dann auch sozial hochgebildete) ausländische IT-Spezialist wird wohl (quasi "nur für geld") für im globalen masstab eher beschränkte deutsche mittelständische unternehmer von gestern (die haben den IT-Bedarf - die anderen nicht!) "die IT-Eisen aus dem feuer holen wollen" - ohne dafür ein mitspracherecht, etc., zu erwarten? genau das ist bei uns aber gang und gäbe.

Global taugliche IT-Spezialisten taugen häufig selber fürs Unternehmertum - daher kamen die meisten schon unter Schröder nicht (wenige kamen). Und wir haben als Volk unsere Hausaufgaben nicht gemacht - von den von den IT-Spezialisten abgelehnten Unternehmern nämlich Auskunft darüber verlangt, warum sie keine IT-Spezialsten bekamen (weil sie selber so blöde sind?))

Ist halt was wahres dran: Wir Deutschen sind (bisher) in vielen Bereichen vor allem ein Handwerker/Bastler/Selbermachervolk gewesen.

Am Rande: Unverrückbarer, herausragender Teil der Weltkultur: Die "Todesfuge" von CELAN ("Der Tod ist ein Meister aus Deutschland")

Ein Meister, ein Handwerker also (der ggfls. "die Scharniere optimiert, den Verbrennungsprozess, die Haltbarkeit der Schamotte, den Schienenverkehr zu und weg", etc.) - also noch nicht mal Techniker oder Ing., sicher kein Arzt, kein Philosoph, keine Frau (man setzte alle diese probehalber im Gedicht an Stelle von "Meister" - alle falsch. "Der Tod ist ein Meister aus Deutschland" -- und viele Ausländer empfinden das (zumindest unbewußt) so, wenn deutsche Exportweltmeisterfirmen ihre Produkte präsntieren: "You know, this is the best maschine in the world, believe me, so you have to buy, because i know you want the best!" und wie unsere "ach so einfühlsamen Verkaufsargumente" auch heute noch sonst oft lauten mögen (vom Mittelständler - nicht von der Hochfinanz).



Und da wundern wir, dass

a. Ausländer nicht kommen wollen (weil sie "nicht unsere italienischen Gastarbeiter von heute" sein wollen (denn da hätten wir "die Inder" ja gerne - oder?))

und

b. nicht mehr junge Männer und Frauen den Ausbildungsgang machen, weil sie klar erkannt haben, dass das in unserem Spießerdeutschland mindestens bis auf weiteres eine Karrieresackgasse sein wird: Lastesel, hochintelligent, auf deren Rücken BWL-er und Juristen zu ihren Erfolgen reiten wollen. Und da macht man manchmal tatsächlich besser garnix -


Was mach man stattdessen? Wie hier die Werbetrommel rühren - und nur zu einem Zweck:

Das Angebot zu erhöhen, damit die Preise (sprich Jahresgehälter) fallen.


Und CB vergrössert mit solchen News sicherlich die Zustimmung zu CB innerhalb der (noch suchenden) Userschaft - gleichzeitig gräbt sie den etablierten IT-Spezialisten durch Schaffung zukünftiger Konkurrenz weiter das Wasser ab... ("Pfui CB")


"Der Tod ist ein Meister aus Deutschland..." - und (zumindest) seelisch tot muss man auch sein, wenn man in vielen Bereichen Deutschlands heutzutage IT-Spezialist sein möchte (muss!). Von daher... .


p.


http://www.celan-projekt.de/



und ich glaube, dass sich überhaupt nichts ändern wird; wir sind so.er trifft dich mit bleierner Kugel er trifft dich genau


.
 
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@abulafia: Das ist nicht richtig, ich habe diese Woche erst die Prüfungsordnung überarbeitet und diese sieht das so nicht vor. Es ist aber etwas anderes, wenn euer Institut das so festlegt, mit dem Bolognia-Prozess hat das aber nichts zu tun. ;)
 
Ja, bei uns macht eh jeder was er will. Ist halt ne Uni. Bei uns wurden die Vorlesung in Module umbenannt.

Was zum Teufel sind eigentlich Bätscheler?
 
Aber nicht doch. Vorlesungen wurden nicht in Module umbenannt, sie sind Teil eines Moduls. Bachelor-Studenten müssen Prüfungen in mehreren Modulen ablegen und damit Punkte sowie Noten sammeln.
 
Fu Manchu schrieb:
Wieso betitelst du Leute mit Studienabschluss als Besserwisser?
"weil sie studiert sind" >> weil sie studiert haben ;).
Schön wenn man sich die Antwort selber geben kann. ;)

btw, hab Fachinformatiker (SI) gelernt, die Ausbildung war imo viel zu einfach und drum wundert es mich absolut nicht, dass das Berufsbild in etwa den Stellenwert von nem "gescheiterten Infostudenten" hat.
Naja, gibt schlimmeres, man könnte ITA (das sind die die keine FI-Ausbildungsstelle bekommen haben) sein ;)
 
Denke, das hier schon viel gesagt wurde im Vergleich Ausbildung vs. Studium. Studium ist dann in sich auch wieder schwerer zu vergleichen. Ein Bachelor hat bspw. 1/3 weniger Inhalt, sprich 4SWS Mathe, wenn es zuvor 6SWS (SemesterWochenStunden) zuvor gab usw.
Bachelor ist der kürzeste Abschluss, Diplom(FH) bietet inhaltlich mehr. Dieser müsste auch höherwertig sein als ein Bacherlor an der Uni. Es folgt der Master(FH/Uni), wobei ich anmerken sollte dass es einen theoretisch und praxisbezogeneren Master gibt - was aber nichts mit FH oder Uni nun zu tun hat. Ein Diplom an der Uni ist inhaltlich mehr als ein Master, was Regelstudienzeit schon zeigt.

Traurig ist es schon, dass bei einigen Stellenangebote ein Bachelor dem Diplom(FH) gleichgezogen wird. Ebenso dass der Staat über die öffentlichen Stellenangebote die Fachhochschule auch weiterhin benachteiligt. Das bietet natürlich die ideale Grundlage, dass die anderen Firmen eine Begründung zur niedrigeren Bezahlung haben. Alleine der gehobenen Beamtendienst macht ein Großteil der Menschen Fachhochschulabsolventen aus, ebenso wie beim Angestelltenverhältnis bei Bund und Land.

Weniger wichtig ist aber - was ist mein Studium Wert (theoretisch), sondern wie kommt wird er vom Arbeitsmarkt angenommen (in der Praxis Wert). Es scheint so zu sein, dass Firmen zu wenig Engagement zeigen, fertige Absolventen einzuarbeiten (weil es mehr kostet). Dementsprechend scheint es ausländische Unis/FHs zu geben (wie die FH in Venlo), die die Firmen lieber hätten. Deswegen haben wir wohl Fachkräftemangel-Diskussionen.

Dementsprechend kommt so eine Debatte eines angeblichen "Fachkräfte-Mangels" wohl auch dem Staat indirekt zu Gute (was jetzt mal reine Spekulation ist von mir). Die Diskussion, um die diese News mal wieder geht, ist für mich nicht nachvollziehbar. Hier wünsche ich mir mehr Transparenz. Welche Stellen mit welchen Anforderungen sind auf der einen Seite offen - und wie viele Meschen suchen über Jobportale mit äquivalenten Anforderungen (nur eben als Berufsanfänger ohne Praxiserfahrung). Wie sollen auch Menschen Praxis-Erfahrung sammeln, wenn sie nicht von Firmen aufgenommen werden?
 
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