Bitwarden / BitwardenRS Self-Hosting mit RaspberryPi

Chris990

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Hallo,

ich benutze derzeit Bitwarden als Passwortmanager, allerdings mochte ich nun auf einem RaspberryPi das Ganze selbst hosten.
Empfohlen wird von Bitwarden 2GHz und 4 GB RAM.

Nun zu meinen Fragen:

1. Wird der Rasperry das ohne Probleme "packen" (hat ja "nur" 1,5 GHz)?
2. Da ich vorhabe das Ganze mittels Docker neben meinem pi-hole zu installieren, sollte ich einen Pi mit 4 GB oder 8 GB RAM nehmen?
3. Was haltet ihr von dem inoffizielle Bitwarden RS, das ressourcenschonender sein soll?
4. Was empfehlt ihr zwecks Backup? Habe an der FritzBox ein kleines NAS laufen (USB-Stick :D), einfach auf dieses speichern?

Danke & schöne Grüße
Chris
 
Wenn Du Lust auf basteln hast und eventuell auch noch einen Mini-PC übrig hast, dann schau Dir mal Xpenology an. Damit kannst Du all deine Wünsche in Erfüllung bringen, und hast (je nach Hardware) auch noch Spielraum für mehr Projekte.

Dies nur so als Anregung.

Ich habe auf meiner Xpenology am Laufen:

-> Virtual Machine Manager
--> Zigbee VM für Philips HUE mit Conbee
--> PiHole
--> OpenWRT für Access Point mit USB WiFi Dongle
--> sophos XG Firewall

-> Docker
--> Teamspeak-Server
--> Bitwarden

-> Kamera Surveillance
-> VPN-Server
-> Filestation
 
Ich stand auch vor der Wahl, aber der Aufwand und das der RPI immer aus dem Internet erreichbar sein muss ist mir dann zu viel für den Nutzen gewesen.
 
2k9 schrieb:
Wenn Du Lust auf basteln hast und eventuell auch noch einen Mini-PC übrig hast, dann schau Dir mal Xpenology an. Damit kannst Du all deine Wünsche in Erfüllung bringen, und hast (je nach Hardware) auch noch Spielraum für mehr Projekte.
Xpenology kannte ich tatsächlich noch nicht, aber so viel wie du am laufen hast wird bei mir gar nicht benötigt, ich hätte nur gerne mein pi-hole und eben Bitwarden auf einer Maschine.

john.smiles schrieb:
Ich stand auch vor der Wahl, aber der Aufwand und das der RPI immer aus dem Internet erreichbar sein muss ist mir dann zu viel für den Nutzen gewesen.
Naja, die Fritz!Box hat da den Vorteil, dass man sie bei MyFritz anmelden kann, und so ganz einfach Geräte aus dem Internet erreichbar machen kann. Das ist, was ich recherchiert habe, nicht allzu schwer.
Heißt du bist in der Cloud geblieben?
 
Ein Pi4 ist für die gebotene Leistung aktuell zu teuer und zu schlecht lieferbar. Schau nach (gebrauchten) Mini PCs oder ThinClients wie dem Fujitsu S740/940 oder Dell Wyse 5070.
Die verbrauchen im Idle vllt 1W mehr (Pi4 8GB ca. 2W, Futro S740 2,5W mit Proxmox), haben aber deutlich mehr Leistung und mit x86 statt ARM bist du aktuell flexibler.
Den RAM kannst du selber aufrüsten (S740 1x16GB Dual Rank, S940 und Wyse 5070 2x16GB Dual Rank), es können richtige SSDs verbaut werden ohne den Umweg über USB gehen zu müssen. Die SD-Karte (Sandisk Extrem 64GB) in meinem Pi4 läuft nach 2 Jahren als Dockerhost trotz HomeAssistant immer noch, aber die Geschwindigkeit der SSD im S740 ist nochmal eine Ganze andere Liga.
 
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