Blitzen für Jedermann

Ich denke es gibt gute Gründe weshalb der Staat alleine Kontrollen vornimmt und es nicht den Bürgern überlässt. Jetzt frage Ich dich mal, was glaubst du wie viele Leute sich dafür denn bereit erklären würden?

Ich glaube kein Einziger vernünftiger Mensch würde das freiwillig tun. Die die es tun würden, sind sowieso chronisch genervt oder haben einen Gottkomplex.
 
lars.vom.mars schrieb:
Du solltest deine Zeit besser verwenden und neue Beispiele suchen, bei dem es nur 2 Varianten gibt, aber das oben genannte war auf jeden Fall ein Eigentor.

Wenn meine Aussage auch nur ein bisschen falsch war (kleiner Scherz, natürlich gibt es 'ein bisschen falsch' nicht, falsch ist ein absoluter Begriff), dann dürfte es dir ja leicht fallen sie zu widerlegen. Ein einziges Gegenbeispiel reicht dazu aus.
 
SheldonCooper schrieb:
Hab ich nie behauptet.


Äh, doch. Was solltest du denn sonst sein?



"Ich bin nicht für den Atomausstieg der CDU/FPD-Regierung" ist gleichbedeutend mit "Ich bin gegen den Atomausstieg der CDU/FPD-Regierung". Das ist einfach so.

Das du deswegen grundsätzlich gegen den Atomausstieg bist hat doch keiner gesagt. Mit Logik hast du es nicht so, oder?

1. Habe Ich dich nicht angesprochen und
2. Scheinst du ein Problem zu haben, da du nur "Entweder" oder "Oder" kennst.
3. Lass Ich mir von dir nicht sagen, dass Ich ein Problem mit Lokig habe.
4. Wenn ich nicht für etwas bin, bin Ich nicht automatisch dagegen, wenn Ich nicht dagegen bin, bin Ich nicht automatisch dafür. Was ist daran so schwer zu verstehen?
Ich glaube du hast hier das Logikproblem.
Ergänzung ()

SheldonCooper schrieb:
Hab ich nie behauptet.

Habe Ich behauptet, dass du das behauptest hast? Nein! Etwas zu lesen und zu verstehen muss schon schwer sein!
 
Die "Logikdebatte" kann auch per PM geklärt werden.
 
Anub1s: Mich würde mal interessieren, woher du kommst. Ich lebe hier in Baden Würtemberg und muss für meinen Teil sagen. Es gibt so gut wie in jeden Örtchen Blitzer. Da denke ich nur an Pforzheim wo alle 50 m ein Blitzer kommt oder an Ludwigsburg wo der Blitzer auslöst, wenn du Busspur überquert wird.

Ich finds ne Verkehrsbehinderung, wenn jemand meint genau 50 fahren zu müssen. Raus kommt dabei meist 40. Oder die tollen schreckbremser, wenn sie eine Blitze sehen. Fahren 50 und bremsen vorm Blitzer auf 30 ab.

Zum Punkt Handy am Ohr: Ich finde es traurig, dass es lediglich einen Punkt dafür gibt. Die Leute fahren dann regelrechte Schlangenlinien oder bremsen auf der Überholspur (Autobahn) auf 60 km/h runter. Mehr schreibe dazu jetzt nicht, weil alleine der Gedanke, den du da ansprichst sowas von absurd ist.

Gruß Andy
 
zum thema: wie bringt man die leute dazu sich an geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten habe ich mir auch schon eine technik überlegt :)

die gps navigation ist relativ genau in sachen geschwindigkeit.

1. man baut in jedes auto einen gps sender ein
2. man legt für jeden autofahrer ein konto an
3. man erstellt eine deutschlandkarte mit allen geschwindigkeitsbegrenzungen drauf

4. so nun lässt man einfach mitzählen wie lange (m) der autofahrer um wie viel zu schnell gefahren ist
5. man rechnet das irgendwie um z.b. länge * überhöhte geschwindigkeit * 0,10 euro
6. am monats ende kommt die rechnung

jeder autofahrer weis davon, kann sich darauf einstellen, entscheidet selbst ob er zu schnell fährt und die zeit die er durchs zu schnell fahren einspart wieder bezahlt

kontra von der idee:
- hoher speicheraufwand (man könnte die daten immer nach 2 monaten löschen)
- sicherheit (den gps sender fälschungssicher zu machen)
- einführung (in alle autos einbauen + datenbanken + karten erstellen)

aber ich denke wenn es einmal da wäre, gäbs nich viel dran auszusetzen
 
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@Andy8891
Du weißt aber schon wie schnell so ein GPS-Empfänger die Verbindung verliert? Jeder würde zufällig den GPS-Empfänger mit Alu-Folie umwickeln damit dieser den Standort nicht mehr findet. Des Weiteren wäre es mit dem Datenschutz nicht vereinbar (Stichwort Bewegungsprofil).
 
Technisch machbar aus heutiger Sicht wäre doch folgendes: Ich denke dabei an Verkehrsschild-Erkennungssysteme in Verbindung mit Spurassistent und Co.

Beispiel 1: System erkennt Überholverbot und ein in geringerer Geschwindigkeit vorausfahrendes Fahrzeug -> System blockiert Spurwechsel durch Lenkeingriff

Beispiel 2: System erkennt Tempolimit 100 auf der Autobahn und aktuelle Geschwindigkeit von 110 von länger als 15 Sekunden -> Warnton, bei Geschwindigkeitszunahme wird Gas automatisch weggenommen, bei weniger als 105 verschwindet Warnton wieder.

Probleme: Entmündigung des freien Bürgers, wie reagiert das System in Gefahrsituationen ohne zu sehr einzugreifen?
 
Andy8891 schrieb:
- hoher speicheraufwand (man könnte die daten immer nach 2 monaten löschen)
So oft wie das Ding gehackt werden würde, würde es vermutlich reichen auf fremden Festplatten zu speichern. Oder man verkauft die Daten einfach mit der Voraussetzung, dass der Käufer die Daten speichert.

Aber mal im Ernst:
Ich denke, dass man über kurz oder lang sämtliche Verkehrsschilder mit Sendern ausstatten wird, die dann an das Fahrzeug die Daten schicken und dieses per Steuereinheit begrenzt wird.
Tempo 50 lässt einen nicht über 50 fahren. Ortseingang auch nicht. Bei Stopschild wird automatisch gebremst.
Wobei man wohl anmerken sollte, dass moderne Assistenzsysteme wie die Einparkfunktion bei VW oder selbstständige Vollbremsungen die Richtung anzeigen. Das Auto wird vermutlich irgendwann wie auf einer Autorennbahn selbstständig gefahren und über Sensoren im Boden oder GPS kontrolliert. Dann könnte man sogar einen Stromabnehmer untendrunter bauen, der Tanken überflüssig macht.
Damit könnte der Bürger garnicht erst die Regeln missachten und der Staat spart teure Kontrolltechnik, wie Blitzer, Abstandsmesser und kann weiter am Personal sparen. Verlust der Einnahmen und fehlender Bedarf an Ausgaben könnten sich nahezu ausgleichen.

So, und jetzt geh ich zu Media Markt. Meine Glaskugel hat glaube ein Virus und zeigt irgendeinen Mist an ...
 
das mit der alu-folie und empfangsmöglichkeit fällt unter die kategorie sicher ^^

und mit dem datenschutz ... naja solangs nich weiterverwendet wird sollts kein problem sein

@lars die idee ist ziemlich gut, aber damit lässt sich kein geld verdienen und das is doch immer der höchste anspruch
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die Ideen sind doch beide total absurd.

Die Idee mit dem GPS-Empfänger: Sehr toll. Dann erstellen wir noch Bewegungsprofile und verkaufen diese meistbietend. Dann lässt sich sogar noch mehr verdienen, was ja deine Intention ist gemäß Post #92. Hoch lebe der gläserne Bürger.

Und das mit dem Blockieren des Lenkrades: Absolute Zustimmung. Und wenn eine langsame Radfahrergruppe voraus ist, dann einfach umfahren. Was fällt den langsamen Fahrern ein, ebenfalls die Straße benutzen zu wollen? Das wär ja noch schöner.

Also beides TOP-Ideen!

[/sarcasm]
 
ist vll etwas off-topic, aber warum wird das mit dem bewegungsprofil als k.o. kriterium angesehn?

mit den bewegungsdaten ist es im grunde wie mit der krankenakte oder ähnlichem SEHR persöhnlichen daten. solange diese nicht weitergegeben/verkauft werden braucht man sich meiner meinung nach keine sorgen zu machen.
 
Wenn einem Unternehmen wie Sony schon so viele Nutzerdaten abhanden kommen, dann wird das eine Kleinigkeit an z. B. Krankenkassendaten heran zu kommen. Überall wo viele persönliche Daten gespeichert sind wird es für einige interessant.

Verstehe nicht warum einige immer noch so blauäugig durch die Welt laufen. Nichts ist sicher und schon garnicht bei irgendwelchen Ämtern oder Behörden.
 
also ehrlich gesagt habe ich keine lust meine freunde und bekannten irgendwo anzuschwärzen, was ich ja tun müsste. denn wenn sich jeder aussuchen kann, wen er anzeigt oder nicht, hat das ganze ja keinen sinn. ist für mich schon allein von daher nicht moralisch vertretbar, auch wenn mir natürlich klar ist, dass ich nicht für die verantwortung anderer zu stehen habe.
trotzdem bedeutet soetwas für die anschwärzende person natürlich den verlust des sozialen umfeldes, und aufkeinen fall ein gutes gewissen.

jetzt müsste ich mir nur überlegen, ob ich eher ein solches leben verkrafte, oder den gedanken, dass eine person indirekt durch mich gestorben ist (wobei das natürlich blödsinni st, da ja nur das potential zur unfallbeseitigung besteht).
 
Technisch machbar aus heutiger Sicht wäre doch folgendes: Ich denke dabei an Verkehrsschild-Erkennungssysteme in Verbindung mit Spurassistent und Co.

Aus persönlicher Erfahrung mit solchen Systemen kann ich dir sagen, dass dies eben nicht technisch machbar ist. Das Problem ist die Zuverlässigkeit solcher Systeme. Selbst bei einem neuem Fahrzeug, welches keine Probleme mit der Elektrik hat (auch das ist selbst bei Neufahrzeugen anzutreffen), reicht oft schon etwas Regen, Schmutz oder Schnee aus, um das System nahezu völlig unzerverlässig zu machen.

Ganz zu schweigen von der Anzahl an elektrischen Problemen, die solche Fahrzeuge nach ein paar Jahren haben. Schonmal Amok laufende Regensensoren bei 2-5 Jahre alten Fahrzeugen erlebt?
So schön das aktuell technisch machbare auch ist, ich würde keine S-Klasse mit allen Extras besitzen wollen. Schon innerhalb sechs Monaten tauchen da Probleme auf.

Und selbst, wenn das alles zu 99,9% sicher wäre (wovon es aktuell Meilenweit entfernt ist), dann würde die Haftbarkeit des Automobilherstellers bei Eingriffen des Fahrzeugs in die Steuerung das ganze zunichte machen.
Jeder entstehende Sach- und noch viel teurer Personenschaden wäre dann vom Autohersteller zu regulieren.
Aus diesem Grund sind sämtliche Systeme nur unterstützendend. Die eigentlichen Kommandos und Entscheidungen kommen ausschließlich vom Fahrzeugführer.

Gruß

Doc
 
andy4 schrieb:
Anub1s: Mich würde mal interessieren, woher du kommst. Ich lebe hier in Baden Würtemberg und muss für meinen Teil sagen. Es gibt so gut wie in jeden Örtchen Blitzer. Da denke ich nur an Pforzheim wo alle 50 m ein Blitzer kommt oder an Ludwigsburg wo der Blitzer auslöst, wenn du Busspur überquert wird.

Ich finds ne Verkehrsbehinderung, wenn jemand meint genau 50 fahren zu müssen. Raus kommt dabei meist 40. Oder die tollen schreckbremser, wenn sie eine Blitze sehen. Fahren 50 und bremsen vorm Blitzer auf 30 ab.

Zum Punkt Handy am Ohr: Ich finde es traurig, dass es lediglich einen Punkt dafür gibt. Die Leute fahren dann regelrechte Schlangenlinien oder bremsen auf der Überholspur (Autobahn) auf 60 km/h runter. Mehr schreibe dazu jetzt nicht, weil alleine der Gedanke, den du da ansprichst sowas von absurd ist.

Gruß Andy

Ich komme auch aus BAWü und kann das nur bestätigen was du sagst. In jedem Kuhkaff gibt es mittlerweile stationäre Blitzer, welche Ich für reine Geldverschwendung halte.
Wer ortskundig ist, weis wo sie stehen und gibt wieder Gas sobald er den Blitzer passiert hat.

Auch das mit der Verkehrsbehinderung stimmt. Diese "Geschwindigkeitsbegrenzungseinhalter" sind sowas von nervig.

Und das Thema mit dem Handy am Ohr beim Fahren: Für jedes Handy gibt es Freisprecheinrichtungen, die nicht die Welt kosten und trotzdem sehe Ich jeden Tag mindestens 3 oder 4 Leute, die beim Fahren das Handy am Ohr haben. Ich finde, dass es dafür 3 Punkte und mindestens 200€ Strafe geben sollte.

Einerseits wird man an der falschen Stelle vom Staat gegängelt und da, wo strengere Kontrollen nötig wären, passiert nichts. Daher finde Ich es gerade zu lächerlich, dass du @Themenersteller hier forderst, dass man Geschwindigkeitsübertretungen strenger überwacht. Wenn Ich in der 70er Zone bei trockener, freier Straße 90 fahre, dann stört das niemanden. Da kann auch viel weniger passieren, als wenn jemand in der 50er Zone 50 fährt und das Handy am Ohr hat. Schneller fahren als es die Richtgeschwindigkeit vorgibt ist weniger gefährlich, als sich genau an diese zu halten und dabei Alkohol oder andere Drogen im Blut zu haben oder zu Telefonieren.

Und jetzt möcht Ich mal noch diese Rennradfahrer ansprechen: Wenn Ich täglich zur Arbeit fahre oder von der Arbeit nach Hause fahre, begegne Ich regelmäßig Rennradfahrern. Auf der Strecke, die Ich fahre gibt es relativ viele Bereiche mit durchgezogener Linie. Häufig fahren diese Typen nebeneinander, was verboten ist. Dann muss Ich auch mal über die durchgezogene Linie fahren. Und du willst allen ernstes, dass soetwas bestraft wird @ Themenersteller? Noch schlimmer ist es an Wochenenden, wenn diese Radfahrer in ganzen Kolonnen sich Bergstraßen hinaufquälen. Und wieso müssen diese Typen auf der Straße fahren, wenn ein paar Meter nebenan ein Radweg ist? Ich sags ganz offen, Ich hasse Rennradfahrer. Ich hasse sie genau so wie Leute die bei der Fahrt das Handy am Ohr haben oder die sich genau an die Richtgeschwindigkeit halten.

Leute, die mal 10 oder 20 km/h zu schnell fahren, wenn die Verhältnisse es erlauben, oder sie mal über die durchgezogene Linie fahren, falls es erforderlich ist, gefährden und behindern den Verkehr kaum. Daher ist es eine völlig irrsinnige, geradezu dystropische Idee, dass jeder Kontrollen durchführt.

Ja glaubst du denn, man könnte sich noch auf den Verkehr konzentrieren, wenn man laufen andere Autofahrer kontrollieren würde?

Und bevor man deinen Vorschlag umsetzt, sollte man lieber mal dafür sorgen, dass Dinge wie Handy am Ohr oder Alkohol am Steuer viel viel härter bestraft werden. Am besten gleich zum Idiotentest, wenn man säuft oder telefoniert bei der Fahrt.

@TheManneken: Ich halte von solchen technischen Fahrassistenzsystemen rein gar nichts! Und Ich sag dir auch gerne wieso: Diese Systeme spielen dem Fahrer eine falsche Sicherheit vor, eine Sicherheit die es nicht gibt. Die Fahrer verlassen sich dann zu sehr auf diese Systeme und denken z.B: dass sie auch fahren können, wenn sie völlig übermüdet sind. "Ja Ich hab ja einen Spur und Bremsasystenten im Auto, da macht es ja nichts, wenn Ich mal kurz einnicke." Und genau das ist das Gefährliche an diesen Systemen. Die Leute denken, sie nehmen Ihnen Arbeit ab, was nicht der Fall ist. Ich bin der Meinung, dass man sämtliche dieser Systeme verbieten sollte.

DENN: Wenn man sich ins Auto setzt, sollte man nüchtern, fit und ausgeschlafen sein. Wenn man das nicht ist, sollte man sich ausruhen bis man fit ist. Wenn man auf Grund von Medikamenten oder Alkohol nicht fahrtüchtig ist, sollte man sich ausnüchtern oder sich auskurieren. Man sollte auch nicht unter Medikamenteneinfluss zum Arzt fahren.

Assistenzsysteme sorgen nur scheinbar für mehr Sicherheit und sind daher eine Gefahr
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir fällt dazu nur folgendes ein: Kleingeisterei, Denunziantentum und Überwachungsstaat.:rolleyes:
 
GUG schrieb:
Auch das mit der Verkehrsbehinderung stimmt. Diese "Geschwindigkeitsbegrenzungseinhalter" sind sowas von nervig.

Aber damit solltest du leben und das solltest du respektieren. Ich kann dir ein dutzend Beispiele aufzählen, wo das Sinn macht und ich wurde letztens quasi bei vor der Haustür mit 35 in einer 30er Zone geblitzt. Waren jetzt nur 15 Euro, aber das kann man sich mit ein wenig Selbstdisziplin auch schenken. Auch wenn ein Fußgänger mitgenommen wird, zählt jeder km/h, aber ich denke, das ist dir klar und redest dann von Orten, wo es relativ zu vernachlässigen ist.

GUG schrieb:
Einerseits wird man an der falschen Stelle vom Staat gegängelt und da, wo strengere Kontrollen nötig wären, passiert nichts. Daher finde Ich es gerade zu lächerlich, dass du @Themenersteller hier forderst, dass man Geschwindigkeitsübertretungen strenger überwacht. Wenn Ich in der 70er Zone bei trockener, freier Straße 90 fahre, dann stört das niemanden. Da kann auch viel weniger passieren, als wenn jemand in der 50er Zone 50 fährt und das Handy am Ohr hat. Schneller fahren als es die Richtgeschwindigkeit vorgibt ist weniger gefährlich, als sich genau an diese zu halten und dabei Alkohol oder andere Drogen im Blut zu haben oder zu Telefonieren.

Eigentlich wollte ich den Absatz nicht komplett zitieren, aber: Du hältst 90 bei 70 nicht für gefährlich. Der nächste denkt das bei 100 und ein anderer ist da vielleicht noch krasser.
Und alle haben eins gemeinsam: Sie regen sich über den auf, der langsamer fährt.
Drogen und Alkohol haben nichts mit der Geschwindigkeit zu tun. Das eine rechtfertigt nicht das andere.

GUG schrieb:
Ich hasse sie genau so wie Leute die bei der Fahrt das Handy am Ohr haben oder die sich genau an die Richtgeschwindigkeit halten.

Zur Richtgeschwindigkeit: Was denkst du, wofür sie da ist? Der Verkehrsfluss stirbt daran, dass der eine 160 fahren will, weil er meint, dass dann der Verkehr am besten (für ihn) fließt, der andere fährt 140, der nächste 110, weil er Spritsparen will, oder seine Karre nur 45PS hat, wodurch er eh nie schnellere Geschwindigkeiten erreicht, weil er immer einen von den oben genannten Platz machen muss. xD
Man sollte natürlich wissen, wo man die Richtgeschwindigkeit nicht fahren sollte. Ich hasse auch diese Leute, die dann ein Elefantenrennen veranstalten.


GUG schrieb:
Und bevor man deinen Vorschlag umsetzt, sollte man lieber mal dafür sorgen, dass Dinge wie Handy am Ohr oder Alkohol am Steuer viel viel härter bestraft werden. Am besten gleich zum Idiotentest, wenn man säuft oder telefoniert bei der Fahrt.

Das ist kein Stapelverfahren, was Probleme angeht, sondern ein Parallelverfahren. Man muss nicht erst Alkohol am Steuer lösen, bevor man andere Probleme angeht, aber ich finde den Vorschlag des TEs ebenso schlecht.

=======================

den Rest, den du sagst, finde ich allerdings richtig. Allerdings nerven mich vor allem diese Autofahrer, die Geschwindigkeitsregeln konsequent ignorieren. Ich bin nicht so einer, der genau punkt 50 oder 70 fährt - Ich fahre auch meistens 10km/h schneller und ich bin sicher auch kein Unschuldslamm auf nächtlichen verlassenen Landstraßen - aber wenn da in einer Großstadt ein verdammtes 50er Schild ist, dann ist das Ding Gesetz und niemand hat ein Recht mich zu nötigen, wenn ich da wirklich nur "50-60" fahren sollte, nur weil jeder denkt, das Gesetzt für sich so gerade zu biegen, dass es passt, nur damit er sich nicht daran halten muss.

Es gibt diese Stellen, wo es keinen Sinn macht, oder es übertrieben ist, da ne Begrenzung hinzuknallen. Ich bin auch gegen ein generelles Tempolimit. Allerdings sollte gerade sowas wie 120 auf Anzeigetafeln bei viel Verkehr in der Rushhour eingehalten werden, da es den Verkehrsfluss mit weniger Egoisten vergünstigt.

Den Vorschlag des TEs kann man natürlich nicht ernst nehmen.
Ich stelle mir gerade ne ganze Kolonne von Filmern vor, die sich gegenseitig Filmen weil jeweils der Vordermann zu schnell fährt. :lol:

Ich wünsche mir etwas mehr Respekt von den Autofahrern und weniger Egoschweine. Nahezu jeder, der ähnlich argumentiert, wie du, lässt den anderen seine Geringschätzung im Straßenverkehr spüren. Ich schlag mir auch oft die Hände über den Kopf zusammen (nicht wörtlich xD während der Fahrt), aber nicht, weil einer 50 fährt wo 50 ist. Wenn er lahmarschig fährt und immer wieder auf 40 fällt, geht mir das auch auf den Sack, aber viele verwechseln auch Geschwindigkeitsbegrenzungen mit Richtgeschwindigkeiten, die man nach belieben in ihrem selbst gesetzten Rahmen übertreten kann, was genauso falsch ist.

Mit dem Rest, den ich nicht zitierte, stimme ich übrigens überein. Vor allem was Radfahrer angeht...
 
sidestream schrieb:
Aber damit solltest du leben und das solltest du respektieren. Ich kann dir ein dutzend Beispiele aufzählen, wo das Sinn macht und ich wurde letztens quasi bei vor der Haustür mit 35 in einer 30er Zone geblitzt. Waren jetzt nur 15 Euro, aber das kann man sich mit ein wenig Selbstdisziplin auch schenken. Auch wenn ein Fußgänger mitgenommen wird, zählt jeder km/h, aber ich denke, das ist dir klar und redest dann von Orten, wo es relativ zu vernachlässigen ist..

Ja Ich meine damit die allen bekannte Landstraße, wo meinst Geschwindigkeiten von 70 bis 100 km/h erlaubt sind. Da ist es schon eine Verkehrsbehinderung, wenn man sich genau ans Tempolimit hält. In 30er Zonen, wo man mit spielenden Kindern rechnen muss, ist das wieder was anderes. Aber da finde Ich, ist es selbstverständlich dass man angemessen fährt.

sidestream schrieb:
Eigentlich wollte ich den Absatz nicht komplett zitieren, aber: Du hältst 90 bei 70 nicht für gefährlich. Der nächste denkt das bei 100 und ein anderer ist da vielleicht noch krasser.
Und alle haben eins gemeinsam: Sie regen sich über den auf, der langsamer fährt.
Drogen und Alkohol haben nichts mit der Geschwindigkeit zu tun. Das eine rechtfertigt nicht das andere..

Ich meine, dass es auf die Verhältnisse ankommt. Klar, bei starkem Regen oder Nebel fährt man in der 70er Zone nicht 90. Genau so fährt ein Fahranfänger vielleicht langsamer, aber wenn dadurch keine Gefahr für andere entsteht, kann man getrost etwas schneller fahren als erlaubt. Ich spreche ja auch nicht von 30 oder 40 km/h sondern von maximal 20 km/h, die man schneller fährt. Und was Alkohol oder Drogen angeht: Ich meinte damit, dass wenn man diese Substanzen beim Fahren im Blut hat, es egal ist wie schnell man fährt. Es ist einfach gefährlicher wenn ein Besoffener mit 50 durch die 70er Zone fährt als wenn ein Nüchterner in der gleichen Zone mit 90 unterwegs ist.

sidestream schrieb:
Zur Richtgeschwindigkeit: Was denkst du, wofür sie da ist? Der Verkehrsfluss stirbt daran, dass der eine 160 fahren will, weil er meint, dass dann der Verkehr am besten (für ihn) fließt, der andere fährt 140, der nächste 110, weil er Spritsparen will, oder seine Karre nur 45PS hat, wodurch er eh nie schnellere Geschwindigkeiten erreicht, weil er immer einen von den oben genannten Platz machen muss. xD
Man sollte natürlich wissen, wo man die Richtgeschwindigkeit nicht fahren sollte. Ich hasse auch diese Leute, die dann ein Elefantenrennen veranstalten.
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Ja was du meinst, spielt sich ja meist auf Autobahnen ab, die in der Regel mehrere Spuren haben. Ich meinte speziell Landstraßen, wo es oft schwer ist zu überholen. Wenn da einer in der 70er Zone genau 70 fährt, dann hält er definitiv den Verkehr auf. Man muss nur mal hinter einem Fahrschulauto herfahren, dann sieht man was Ich meine. Die meisten Leute fahren einfach immer und grundsätzlich 10 km/h schneller als es die Richtgeschwindigkeit vorgibt. Richtigeschwindigkeit heißt ja nicht, dass man immer genau 70 fahren muss, wenn auf dem Schild 70 steht. Wie gesagt, bei trockener Straße und guter Sicht kann man da auch 80 fahren. Genau so falsch sich rigide daran zu halten wäre es, wenn die Sicht schlecht ist, etwa bei Nebel. Da sollte man dann auch nicht genau 70 fahren.



sidestream schrieb:
Das ist kein Stapelverfahren, was Probleme angeht, sondern ein Parallelverfahren. Man muss nicht erst Alkohol am Steuer lösen, bevor man andere Probleme angeht, aber ich finde den Vorschlag des TEs ebenso schlecht.

Ja da hast du recht, aber Ich meine einfach, dass in vielen Fällen das kleinere Problem zu viel Beachtung bekommt und das größere Problem vernachlässigt wird. Die Prioritäten werden einfach zu oft falsch festgelegt. Ein Beispiel: Es gibt viel zu oft Radarkontrollen an Stellen, wo keine Unfallschwerpunkte oder Gefahrenstellen sind. Dafür kontrolliert die Polizei viel zu selten, ob das Handyverbot am Steuer eingehalten wird. Wie schon gesagt, Ich sehe täglich Leute, die am Steuer das Handy am Ohr haben, Ich habe auch schon oft Leute erlebt, die deswegen Schlangenlinien fahren. Für mich stellt soetwas einfach eine viel größere Gefahr dar, als wenn jemand auf einer Landstraße mal 10 km/h schneller fährt als erlaubt. Die Polizei fährt viel zu selten Streife und macht statt dessen lieber unsinnige Radarkontrollen.
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sidestream schrieb:
den Rest, den du sagst, finde ich allerdings richtig. Allerdings nerven mich vor allem diese Autofahreil jeder denkt, das Gesetzt für sich so gerade zu biegen, dass er, die Geschwindigkeitsregeln konsequent ignorieren. Ich bin nicht so einer, der genau punkt 50 oder 70 fährt - Ich fahre auch meistens 10km/h schneller und ich bin sicher auch kein Unschuldslamm auf nächtlichen verlassenen Landstraßen - aber wenn da in einer Großstadt ein verdammtes 50er Schild ist, dann ist das Ding Gesetz und niemand hat ein Recht mich zu nötigen, wenn ich da wirklich nur "50-60" fahren sollte, nur wes passt, nur damit er sich nicht daran halten muss.

Es gibt diese Stellen, wo es keinen Sinn macht, oder es übertrieben ist, da ne Begrenzung hinzuknallen. Ich bin auch gegen ein generelles Tempolimit. Allerdings sollte gerade sowas wie 120 auf Anzeigetafeln bei viel Verkehr in der Rushhour eingehalten werden, da es den Verkehrsfluss mit weniger Egoisten vergünstigt.

Den Vorschlag des TEs kann man natürlich nicht ernst nehmen.
Ich stelle mir gerade ne ganze Kolonne von Filmern vor, die sich gegenseitig Filmen weil jeweils der Vordermann zu schnell fährt. :lol:

Ich wünsche mir etwas mehr Respekt von den Autofahrern und weniger Egoschweine. Nahezu jeder, der ähnlich argumentiert, wie du, lässt den anderen seine Geringschätzung im Straßenverkehr spüren. Ich schlag mir auch oft die Hände über den Kopf zusammen (nicht wörtlich xD während der Fahrt), aber nicht, weil einer 50 fährt wo 50 ist. Wenn er lahmarschig fährt und immer wieder auf 40 fällt, geht mir das auch auf den Sack, aber viele verwechseln auch Geschwindigkeitsbegrenzungen mit Richtgeschwindigkeiten, die man nach belieben in ihrem selbst gesetzten Rahmen übertreten kann, was genauso falsch ist.

Mit dem Rest, den ich nicht zitierte, stimme ich übrigens überein. Vor allem was Radfahrer angeht...

Ich denke es kommt immer auf die Verhältnismäßigkeit an. Wenn Ich, wie du sagst, in der Stadt schon fast 60 fahre und mich von hinten einer bedrängt, dann ist das übertrieben und grenzt an Nötigung. Wenn einer auf der Landstraße unterwegs ist und 70 km/h erlaubt sind, und er gerade einmal 50 oder 60 fährt, und hinter ihm sich der Verkehr schon zu einer kleinen Schlange staut, dann halte Ich es für angemessen mal kurz zu hupen oder ein Lichtzeichen zu geben. Das sollte natürlich nicht in einem Hupkonzert münden, so viel ist klar.

Geringschätzung, hmm damit bin Ich nicht so einverstanden. Man ärgert sich eben oder versteht so manches nicht. Man fährt ja nicht mit dem Gedanken los: "Alle Anderen sind Idioten, alle fahren totalen Mist zusammen", zumindest nicht wenn man kein notorischer, egoistischer Raser ist. Es gibt solche Leute, die meinen, blos weil sie einen getunten Wagen fahren, könnten sie sich auf der Straße wie Outlaws verhalten. Genau so gibt es Leute, die meinen sie hätten ein eingebautes Vorfahrtsrecht, weil sie einen BMW oder einen Mercedes fahren. Solche Leute sind natürlich geringschätzig gegenüber Anderen.

Aber oft ist es so, dass einem die Vorfahrt genommen wird oder man hinter einem fährt, dieser plötzlich bremst und stehen bleibt und dann abbiegt ohne zu blinken.
Was mir dann durch den Kopf geht ist keine Geringschätzung sondern eher Unverständnis und Wut darüber, wie man sich so idiotisch verhalten kann.
 
Warum sollten Autofahrer, die sich an das Tempolimit streng halten, eine Verkehrsbehinderung sein? Das würde ich wirklich gerne mal erklärt bekommen. Angenommen ich fahre auf einer Landstraße in der 70er Zone gena0 70 nach Tacho - wen behindere ich dabei?
 
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