Hallo,
ein Patentrezept habe auch ich nicht.
Bei deinem Motherboard ECS a780gm-a gibt es jedoch einige Besonderheiten, bezüglich des RAM´s.
1.
Das Board unterstützt recht wenig RAM Module. Gerade für DDR2-800er Module viel zu wenig ! Sie werden im Motherboardbuch aufgeführt !
Das Motherboardbuch gibt es hier :
http://eudownload.ecs.com.tw/dlfileecs/manual/mb/eng/k8/A780GM-A/A780GM_A%2810C%29.pdf
2. Hast du nur einen RAM Riegel, gehört dieser in den
DIMM-3 Steckplatz ! (Single Mode). Außerdem muss im BIOS dann auf UNGANGED MODE umgeschaltet werden (NICHT GANGED MODE !).
Dazu muss die Einstellung unter "Advanced Chipset Setup" unter
DCT UNGANGED MODE auf "
ENABLED" eingestellt sein.
"DISABLED" = GANGED MODE !
3. Das BIOS kannst du anscheinend nur mit DOS DISKETTE Flashen. (= ein BIOS FLASH aus dem Mittelalter

).
Besitzt das Bone ein Diskettenlaufwerk ? Teile uns doch mal deine BIOS Version des Bone mit ! Diese erscheint nach dem Einschalten des Rechners am oberen Rand. Mit der Pausetaste kannst du den BIOS Lauf stoppen, damit du ablesen kannst. Außerdem benenne uns mal dein genaues RAM Modul (Kennzeichnung und BIOS Einstellungen dazu).
Kannst du u.a. mit EVEREST auslesen ...
Damit du flashen kannst, mußt du außerdem anscheinend erst einen PIN Header umstecken.

(siehe Mainboardbuch).
Windows 7 solltest du mal versuchen, mit einem FAT32 formatierten USB Stick zu installieren. Dieser muss mindestens 4 GB groß sein.
Anleitung, um einen USB Stick herzurichten :
Voraussetzung für die Einrichtung des Sticks sind Vista oder Windows 7, wobei das System nicht installiert sein muss. Wichtig ist nur eine Eingabeaufforderung mit administrativen Rechten. Sofern irgendwo ein PC mit optischem Laufwerk greifbar ist, bekommen Sie diese Eingabeaufforderung auch, wenn Sie auf diesem von einer Vista-oder Windows-7-DVD booten und direkt nach dem Erscheinen des "Jetzt installieren"-Dialogs Umschalt-F10 drücken. Steht alles nicht zur Verfügung, hilft der Umweg über eine virtuelle Maschine, in der Sie die 90-Tage-Testversion von Windows 7 Enterprise direkt von der gemounteten ISO-Datei booten, um so an die Eingabeaufforderung zu kommen. Als PC-Virtualisierer bietet sich in diesem Fall wegen der USB-Unterstützung das kostenlose Virtual Box an.
In der Eingabeaufforderung starten Sie diskpart. Mit list disk (oder lis dis, es reichen stets die ersten drei Buchstaben eines Befehls) verschaffen Sie sich einen Überblick über die angeschlossenen Festplatten und Sticks. Identifizieren Sie den Stick anhand seiner Größe und merken Sie sich seine Datenträgernummer. Mit select disk Datenträgernummer legen Sie fest, dass sich alle folgenden Befehle auf den Stick beziehen. Vergewissern Sie sich, das richtige Laufwerk ausgewählt zu haben: detail disk zeigt seine Eigenschaften und unter anderem die Laufwerksbezeichnung (notfalls im Explorer einen eindeutigen Namen vergeben und das Procedere wiederholen).
Der Befehl clean löscht nun den Stick vollständig - und zwar ohne erneute Rückfrage! Der Befehl create partition primary richtet nun eine primäre Partition ein, active aktiviert sie, sodass der PC davon booten kann. Zuletzt formatiert format fs=fat32 quick die Partition. Mit exit verlassen Sie diskpart.
Nun bleibt nur noch, den Inhalt einer Windows-7-DVD kurzerhand komplett auf den Stick zu kopieren. Das erledigt der Befehl xcopy d:\*.* e: /k /r /e /i /s /c /h (Laufwerksbuchstaben bitte anpassen), alternativ tut es auch der Windows-Explorer. Ein CD/DVD-Emulator wie VirtualCloneDrive hilft bei Bedarf, an den Inhalt der ISO-Datei heranzukommen.
Der Stick ist nun bootfähig. Eventuell müssen Sie den PC, auf dem Sie Windows installieren wollen, jedoch noch im BIOS-Setup anweisen, vom Stick zu booten - sofern bei der Bootreihenfolge nicht direkt USB-Devices zur Auswahl stehen, taucht er vielleicht bei den Festplatten (HDD) auf.
Hat das Board ein BIOS BOOT MENÜ ? Dann solltest du mal versuchen:
1. Startlaufwerk im BIOS auf HDD einstellen. Zweites Laufwerk = DVD
2. Dann die Setup DVD via BIOS BOOT MENÜ direkt starten.
Das BOARD hat 5 SATA PORTS. Der untere ist SATA-1. An diesen solltest du die Festplatte anschließen.
Den Beschreibungen auf der PEARL Seite sollte man nicht trauen. Schon auf der Seite für den RAM wiedersprechen sich die Aussagen zu dem RAM-Modul :
Die hochwertigen Module sind optimiert und 100% kompatibel zu AMD-Mainboards. Ideal zum Aufbau eines neuen Systems oder zum Aufrüsten eines bestehenden Rechners.
* DDR2-SD-RAM, PC800 CL5
* Kapazität: 2 GB
und dann anschließend "als Fußnote" :
Hinweis: Spezielle AMD-Edition, nicht geeignet für Intel Mainboards. Bitte prüfen Sie auch, ob dieser RAM-Typ kompatibel zu Ihrem AMD-Mainboard ist. Diese Information finden Sie z.B. im Handbuch zum Mainboard oder PC-System.
wobei Typ und ART des RAM Moduls überhaupt keinen Aufschluss geben. Also wurde inzwischen von PEARL auch eine neue Mathematik erfunden. 100 % ist heute nicht mehr der volle Anteil. Doch, wo liegt der bei PEARL ?
Die Aussage von PEARL:
Ihr Vorteil: Alles ist optimal aufeinander abgestimmt und bereits vormontiert. Das spart Zeit und Geld!
mag ich bei dieser Ausstattung ganz stark bezweifeln.
Viele Grüße