News Blutzuckermessung simuliert: Bundesnetzagentur zieht Smartwatches aus dem Verkehr

Der Schaden ist theoretisch enorm und ja, Theoretisch auch lebensbedrohlich.

Allerdings wird sich der schaden in der Realität in Grenzen halten.

Leute, die sich für 20 Euro so ein gerät kaufen und tatsächlich ihr Überleben danach ausrichten, haben probleme auf ganz anderen Ebenen, die noch viel lebensbedrohlicher sind.
 
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Precide schrieb:
Wird es schon immer und auch weiterhin. Das was hier beschrieben wird ist wortwörtlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein ohne Bedeutung.

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Precide schrieb:
Wird es schon immer und auch weiterhin. Das was hier beschrieben wird ist wortwörtlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein ohne Bedeutung.

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Ich versuche mir grad vorzustellen wie die Harnsäure Messung wohl abläuft ... nein lieber nicht :D
 
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futzi schrieb:
Na ja, viele Leute im Land haben seit 40 Jahren nicht mehr so viel Geld wie früher, ob durch knappe Finanzierung anderer Dinge wie Haus, Auto oder durch weniger gut bezahlte Arbeit. Geiz ist geil klingt immer nach voller (böser) Absicht, ich bezweifle ganz stark das das so auch ist.
Ich sehe es andersrum. Früher gab es ein Auto und Urlaub an der Nordsee. Heute bekommt jedes Kind ein Auto, Urlaub auf Kreuzfahrtschiffen ist normal und dann muss unbedingt noch jedes elektr. Gadget gekauft werden. Es mag keine Böse sein, aber das konsequente Leben über den Verhältnisse, auch durch Finanzierungsmodelle ermöglicht, liegt in der Hand eines jeden einzelnen.
 
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Wir haben Mitte der 90er bis 2010 im Sommerurlaub immer RadioShack Schnurlos Telefone aus den USA mitgebracht. Diese konnten wir in unserem sehr großen Haus und dem gesamten 2ha großen Garten nutzen. Mit deutschen Geräten konnten wir kaum die Etage wechseln.

Ebenso kleine Walkie Talkies mit 2-4km Reichweite. Hat fürs halbe Dorf gereicht als Kind.

Das hätte der Bundesnetzagentur wahrscheinlich nicht gefallen 🤭
 
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Löschknecht schrieb:
MIt Anschlüssen und Querschnitt oder Verbrauchenr hat das nichts zu tun. Auch damals durfte die Netzspannung schwanken.
Dann nimm Mal eine Messsteckdose in einen anderen Raum und schau was dort mit der Spannung passiert, wenn dein Kühlschrank ein paar Räume weiter anläuft 😉

Ich kann dir auch anhand der Spannungskurve sagen, wie viel Sonne gerade am Balkon scheint, da man auch die Schwankungen durch Balkonsolaranlage in der ganzen Wohnung sieht 😂
 
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Die Ausnahme dass man keine Zoll auf Wahren unter deklarierten 150€ zahlen muss, kann gar nicht schnell genug verschwinden. Interessantes Video zu Temu.
 
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DJMadMax schrieb:
Aber: dass diese "Spielekonsole" dazu verwendet wird, widerrechtlich erworbene ROMs zu spielen und vermutlich sogar vorinstalliert mit Hunderten oder gar Tausenden derer daherkommt, das versteht das junge und am Nabel dee Zeit befindliche Gremium mal wieder nicht.
es geht der bundesnetzagentur um die technische sicherheit, nicht um copyright. das ist nicht deren aufgabe und da werden die sich auch nicht auskennen. und wenn das gerät sich nicht an die lokalen bestimmungen hält und nicht mal klar ist, wer das eigentlich hergestellt hat, dann wird das eben aus dem verkehr gezogen.
 
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blackshuck schrieb:
Die gleicht sich dem BZ mit einem Lag von ca. 10 Minuten an.
Lacht in die Supportmeldung an Dexcom Die Ausschussrate der Sensoren ist echt Wahnsinn. Und dann wollen Smartwatches da was anzeigen was nicht frei gewürfelt ist? Suuurreee....
 
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Daran das die "Blutzuckermessung" in Sonderzeichen geschrieben wird, bestätigt schon das die Portale oberflächlich versuchen dem Bullshit entgegen zu wirken. In Zeiten von AI sollte man allerdings erwarten dürfen, das sie die Erkennung von solchen Fakes wesentlich besser hinkriegen müssten.
nitech schrieb:
Interssantes Video zu Temu.
Hab zwar schon einige Recherchen gesehen gesehen, aber diese hier kannte ich noch nicht. Mich schockiert die Mutter die Babyspielzeug und sogar Baby-Zahnbürsten von Temu bedenkenlos bestellt... da schaudert es mich. Wer weiß wie viele da Blauäugig sind...
 
Und nun?
Was ist die Konsequenz, wie kommt man nun an die bereits verkauften Geräte ran?
Solange es Marketplace Plattformen gibt oder man bei Temu oder sowas irgendwelchen unkontrollierten Importkrempel kaufen kann, so lange haben wir doch mit sowas Probleme.
 
Dito schrieb:
Auch dafür kann man ein Gesetz erlassen:

Wird ein Produkt welches nicht verkehrsfähig ist erneut mit den selben Eigenschaten nur unter neuem Namen herausgebracht, wird der Verursacher mit bis zu 100% seiner Jahresumsatzes belastet...
Das wird natürlich in einem Rechtsstaat nie durchgehen. Seien wir froh, dass wir solche Kontrollen überhaupt haben.

Natürlich gehört eigentlich der Hersteller genannt und eine Produktwarnung ausgegeben.

Aber dann benennt sich halt der Hersteller um. Das passiert ja bei Handwerksbetrieben auch ständig: bei ausgeschriebenen Aufträgen wird der billigste genommen. Wir hatten eine Firma hier, die hat betoniert. Furchtbar schlecht und schon nach Monaten brüchig. Billiges Beton Gemisch oder was auch immer...

Natürlich wurde das beanstandet und auf Schadensersatz geklagt. Aber die Firma war sofort insolvent, auf dem Schäden blieb man sitzen. Also Reparatur beauftragt. Andere Firma.
Steht doch glatt derselbe Trottel vor der Tür. Die Firma heißt anders, läuft nun auf seinen Bruder, aber es sind eigentlich dieselben Betrüger.
 
Axxid schrieb:
Wenn Amazon, Temu und Alibaba plötzlich selber Strafe zahlen müssten, werden sie schon Wege finden ihre Händler in Zukunft besser zu kontrollieren und/oder zur Rechenschaft zu ziehen.
votum schrieb:
Zunächst haftet der Hersteller, ist der nicht greifbar, haftet der Inverkehrbringer. Die großen Internethändler haben bestimmt total Bock drauf, dass ihnen regelmäßig ein Teil ihrer eingekauften Lagerbestände auf Null entwertet wird, bzw. der Hersteller / Zwischenhändler freut sich wie ein verbogener Löffel, wenn er kein Geld für seine Lieferungen erhält.
Amazon & Co. werden sich darauf berufen, dass sie nur zwischen Händler und Kunden vermitteln und das beanstandete Zeug gar nicht selber in den Handel bringen.

Wie soll ein Unternehmen eurer Meinung nach denn noch funktionieren, wenn es tausende eigene Kontrolleure einstellen muss, die den ganzen Tag nichts weiter machen, als Ware zu kontrollieren? Dann kostet alles mehr, denn die Personalkosten werden an den Kunden weitergegeben.
Und warum ist es die Aufgabe eines Unternehmens Recht und Gesetz durchzusetzen? Das ist Aufgabe des Staats.

Bright0001 schrieb:
Davon ab ists sowieso ziemlich lächerlich, wie viel Rotz Amazon durchgehen lässt
Ich bin mir recht sicher, dass die größtenteils gar nicht genau wissen, was alles auf ihrer Plattform angeboten wird.
 
Ich finde schon, dass man die Handelsplattformen hier mit in die Verantwortung ziehen müsste. Die ständige Ausrede "das ist ja zu viel Aufwand" lass ich da nicht gelten - schließlich verlangen die ja auch gut Geld für ihre Dienste, sie sind also Teil der Wertschöpfungskette. Wenn mein Geschäftsmodell nur dann funktioniert, wenn ich ausbeute und Gesetze umgehe, dann habe ich kein Geschäftsmodell.
Auf der anderen Seite ists ja kein Problem, die Verantwortung an den einzelnen Verbraucher abzuwälzen. Beim Eigenimport wird ja vorausgesetzt, dass ich als Konsument mich im Vornherein um alle Details der Gesetzeskonformität gekümmert habe. Klar, mir fällt das ja auch wesentlich leichter als Amazon, woher sollen die denn auch wissen ob das was sie mir bewerben auch legal ist, aber Hinz und Kunz, die wissen das.
Dass man in wenigen Minuten einen neuen Amazon-Shop gemacht hat und das gleiche Produkt unter neuem Namen verkauft, ist ja hinlänglich bekannt. Sperren von Händlern oder gar nur Produkten sind da also nicht zielführend.

Das Problem ist halt das die Gesetze sehr stark von den großen beeinflusst werden - da kommt es zu zahnloser, aber überbordender Bürokratie. DSGVO ist ja so ein Beispiel - am Papier nett, aber in Wirklichkeit vollkommen am Ziel vorbei. Der Zahnarzt drückt dir ein Formular in die Hand "für den Datenschutz", aber Betrüger machen weiter genau gleich wie vorher. Und für Firmen die korrekt arbeiten bleibt das ewig Damokles-Schwert des "was, wenn ein einziger Mitarbeiter Mist baut" samt jährlich wiederkehrenden Schulungsorgien, plus ein unglaublicher Aufwand.

mfg
Ergänzung ()

Krik schrieb:
Wie soll ein Unternehmen eurer Meinung nach denn noch funktionieren, wenn es tausende eigene Kontrolleure einstellen muss, die den ganzen Tag nichts weiter machen, als Ware zu kontrollieren? Dann kostet alles mehr, denn die Personalkosten werden an den Kunden weitergegeben.
Dann sollen sie es kontrollieren und entsprechend ihre Preise anpassen. Wieso sollen die Unternehmen vollkommen ungestraft unsichere Produkte verkaufen? (ja ich weiß, Amazon ist oft nur Vermittler - aber ich würde sie eher als "Zwischenhändler" bezeichnen, das ist näher an der Realität)
 
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bensen schrieb:
Passende Stromversorgung mitliefern. Dann kannst du die typische Nennspannung dranschreiben. Braucht der Kunde ja eh.
Duh. Ich will aber (nur) mein Gerät verkaufen, und nicht mit Netzteilen hantieren, bspw. weil ich davon ausgehe dass das bei meinen Zielkunden sowieso ein gelöstes Problem ist.

DJMadMax schrieb:
Katastrophe! Es liegt keine deutsche Anleitung bei (ich kenne die Vorschriften zum Bäumetöten, keine Bange) und obendrein fehlt auch noch das erstunkene und erlogene CE? Oha!
Woran störst du dich hier? Dass man gesetzte Vorschriften kontrolliert?

DJMadMax schrieb:
Aber: dass diese "Spielekonsole" dazu verwendet wird, widerrechtlich erworbene ROMs zu spielen und vermutlich sogar vorinstalliert mit Hunderten oder gar Tausenden derer daherkommt, das versteht das junge und am Nabel dee Zeit befindliche Gremium mal wieder nicht.
Wenn ein Auto zum Transportieren von Hehlerware verwendet wird, würdest du dann erwarten, dass das der TÜV-Prüfer beanstandet und keine Plakette gibt?
 
Löschknecht schrieb:
Die Nennspannung beträgt seit über 30 Jahren 230 V
Jedes Typenschild gibt Nennspannung an. Da liegt dein Kuehlschrank also im Rahmen.

Seriosha schrieb:
Die Hersteller geben auf den Geräten eine Nennspannung an.
Richtig.

Nscale schrieb:
Wenn der Hersteller in seine Betriebsanleitung hineinschreibt, dass das Gerät für 220-240V zulässig betrieben werden darf, dann ist das gesetzt.
Ich sitz hier grade im Buero und habe mal auf alle Netzteile in Reichweite geschaut. Kein einziges gibt eine Spannung hoeher als 240 Volt an. Da sind Billigheimer dabei, aber auch DELL, Anker, und diverses Netzwerkequipment von HPE. Interne wie auch externe Netzteile.
Die sollen alle "illegal" sein? :volllol:
Ach ja, und die sind auch alle EPAT getestet.

Das sind Nennspannungsangaben. Die Toleranz kommt da noch oben drauf.

Heck... schonmal auf ein Stromkabel geschaut? Da steht eigendlich immer 250 Volt~ drauf. Auch das ist weniger als 253 Volt! Auch alle illegal?
 
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So lange die Händler nicht zur Rechenschaft gezogen werden, wird sich nichts ändern. Ich vermute die Millionen Geräte sind nur ein Tropfen auf den heissen Stein der Geräte, die es am Ende doch ins Land und zum Kunden geschafft haben.

Ich kaufe nicht bei Temu & Co. und werde bald auch Amazon von meiner Händlerliste streichen. Prime ist schon gekündigt. Das nicht nur wegen dem Müll der verkauft wird, sondern auch dem Millardär dahinter, der leider (Washington Post) in die freiheitliche Presse eingreift - zu seinem Wohlwollen.

Es sollte keine "Billionäre" auf der Welt geben, die werden zu Möchtegerngöttern. Menschen die mehr Geld als manche Staaten haben - große Staaten mit ihrer Kohle allein "verändern" können. Nicht gut.
 
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KainerM schrieb:
Dann sollen sie es kontrollieren und entsprechend ihre Preise anpassen. Wieso sollen die Unternehmen vollkommen ungestraft unsichere Produkte verkaufen? (ja ich weiß, Amazon ist oft nur Vermittler - aber ich würde sie eher als "Zwischenhändler" bezeichnen, das ist näher an der Realität)
Stell dir mal vor, du betreibst eine Plattform, über die Händler ihr Zeug verkaufen und du müsstest alle bzw. eine hinreichend große Anzahl von Produkten vor Verkauf prüfen, ob sie gesetzliche Bestimmungen einhalten. Und dann denke noch mal über deine Forderung nach.

Mobile.de, Kleinanzeigen und ähnliche Plattformen machen dann direkt dicht. Amazon würde sich aus Deutschland bzw. der EU zurückziehen, weil es hier nichts mehr zu verdienen gibt. Otto würde sein Angebot stark reduzieren, sodass sie noch Überblick über die angebotene Ware und damit ihr Risiko niedrig halten können.
Und alles, aber wirklich alles wird teurer. Jede Gurke, Schraube und was man sonst noch so kauft, weil jeder Zwischenhändler, erst mal prüfen müsste, ob das Produkt hier überhaupt legal ist.

So löst man Wirtschaftskrisen aus...
 
Shogter12 schrieb:
Temu und co machen es möglich. Hinzu kommt noch „Hauptsache billig gekauft“ - perfekte Symbiose.
90%+ aller Amazon Artikel sind mittlerweile von "Temu und co"
 
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Krik schrieb:
Stell dir mal vor, du betreibst eine Plattform, über die Händler ihr Zeug verkaufen und du müsstest alle bzw. eine hinreichend große Anzahl von Produkten vor Verkauf prüfen, ob sie gesetzliche Bestimmungen einhalten.
Es wäre ja schon ein Schritt in die richtige Richtung, wenn sie ihre Händler irgendwie kontrollieren/evaluieren würden. Aber dazu muss man die Plattformen zwingen.

"Der neu angemeldete Händler vertreibt Produkte mit der selben Produktbezeichnung und den selben Produktbildern wie der Händler, den wir gestern wegen Verstößen gegen internationale Gesetze gesperrt haben. Das Produktportfolio ist 100% identisch.


Wird sicherlich kein Problem sein."
 
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