Das CE sagt alles aus, aber gewiss keine Sicherheit. CE ist kein Gremium, das Geräte vorher prüft, sondern eine SELBSTVERPFLICHTUNG.0x8100 schrieb:es geht der bundesnetzagentur um die technische sicherheit
Klar, wenn ich von meinem Gerät behaupte, dass es den Sicherheitsregelungen gerecht wird, dann sollte das auch stimmen, aber dennoch: das CE-Zeichen darf ich in Eigenregie aufbringen!
Schlimmer noch: dass ich dieses CE-Zeichen aufbringen darf (mit meiner eigenen Kunststoff-Spritzguss-Anlage oder mit meinem eigenen Laser-Gravierer, Siebdrucker, etcpp), kostet mich nicht nur die eigenen Ressourcen, sondern auch noch eine nette Wegelagerer-Gebühr, die ich an das "CE-Gremium" abtreten darf.
Wenngleich hinter dem vorgeschobenen Deckmantel der allgemeinen Betriebssicherheit gewiss eine gute Absicht stecken mag, so ist die Durchführung einfach nur blanke Augenwischerei bereits seitens der EU und somit auch eine gewisse Irreführung der Endkunden durch eine vorgetäuschte Sicherheit.
Übrigens:
Mit dem berühmten "Grünen Punkt" ist es genau dasselbe. Die Verpackungen werden NICHT alle vorab von der Grünen Punkt-Geheimbruderschaft (lol) geprüft, sondern erhalten das Logo ebenfalls in Selbstverpflichtung des Produktherstellers, wenn dieser genügend Kohle abdrückt.
Immerhin ist DAS seit vielen Jahren glücklicherweise keine Pflicht mehr, weshalb man den Grünen Punkt auch so gut wie nirgends mehr sieht - GUT SO! Denn richtiges Mülltrennen funktioniert nicht durch das dumme Aufdrucken eines Logos auf einer Verpackung, die aus fünf verschiedenen Grundstoffen besteht (Alubeschichtung, Kunststoff, Papierfaser - um nur mal drei Bestandteile einer typischen Milchtüte zu benennen)... Der Gesetzgeber müsste hier direkt schon regeln, dass manche Materialien gar nicht erst gemischt werden dürfen bei Verpackungen.
Alleine schon diese saudummen Plastikdrehverschlüsse auf Milchtüten ist einfach nur blanker Irrsinn und pure Dummheit!
Okay sorry, das führt jetzt zu weit.
Ich will da einfach nur mal etwas mehr Verständnis in die Verbraucher bringen! Immer nur allem und jedem blind zu folgen, was so von "großen Organen" verbreitet, festgelegt und angeblich durchgeführt wird, ohne einfach mal selbst die Augen zu öffnen, führt stehts zu einem Ungleichgewicht der Machtverhältnisse.
Nein, das finde ich sogar gut. Aber wie das Ganze durchgeführt wird, ist einfach nur albern.Bright0001 schrieb:Woran störst du dich hier? Dass man gesetzte Vorschriften kontrolliert?
Genügend Beispiele dafür wurden auch schon in den Kommentaren genannt, ich fasse es aber gerne noch einmal zusammen:
Es gibt zigtausende (!!!) verschiedene USB-Netzstecker alleine auf Amazon, alle von unterschiedlichsten, oft fernöstlichen Herstellern, alle haben das CE-Prüfzeichen (und manche nicht, dann werden sie "direkt" aussortiert - wenns auffällt).
Bei denen, die es dennoch haben, wird - wenn überhaupt - nur stichprobenartig geprüft. Jetzt fällt auf: "Hui, da ist aber ein Steckernetzteil, das erfüllt Richtwerte XYZ nicht" - direkt Verkaufsverbot.
Klasse, das hat den übrigen tausenden Anbietern ihrer Steckernetzteile aber so richtig gezeigt, wo der Hammer hängt.
KORREKT wäre folgende Vorgehensweise in der entsprechenden Reihenfolge:
1. Verkäufer/Hersteller XYZ (egal, aus welchem Land weltweit) will elektronisches Gerät im EU-Markt anbieten.
2. Verkäufer/Hersteller XYZ reicht elektronisches Gerät bei der offiziellen CE-Prüfbehörde ein.
3. Prüfbehörde stellt Prüfbericht aus und überreicht diesen - entweder mit "Bestanden", oder mit Mängelbericht und Ablehnung.
4. Verkäufer/Hersteller XYZ darf nun unter Nachweis des bestandenen Prüfberichts bei der Verkaufsplattform (sei es online oder im Einzelhandel) das Produkt anbieten, wenn:
5. Die Verkaufsplattform/der Einzelhandel über Abgleich des vorgelegten Prüfberichts das finale "OKAY - GÜLTIG!" der Prüfbehörde erhält.
Da das aber alles viel zu aufwändig wäre und ja Geld kosten würde, hält man lieber so eine vorgeschobene Augenwischerei ab. DAS stört mich einfach, dieses halbgare Gebaren!
Wenn das Auto bereits ab Werk mit der Hehlerware an Bord verkauft wird und das auch noch so vom Hersteller beworben wird, darfst du dir die Frage gern selbst beantworten.Bright0001 schrieb:Wenn ein Auto zum Transportieren von Hehlerware verwendet wird, würdest du dann erwarten, dass das der TÜV-Prüfer beanstandet und keine Plakette gibt?
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