News Britische Krawalle: Cameron will soziale Netzwerke sperren

RedBaron-CH schrieb:
Schau mal über den Tellerrand hinaus.
Natürlich gibt es keine Krawalle wegen Pacebook oder twitter. Jedoch ist es für die Krawallmacher ein enormer Vorteil, an einem Ort möglichst viele Leute, mit geringem Aufwand zu mobilisieren. Wo geht das besser als im Internet resp. in sozialen Netzwerken!?
Durch diese massnahmen könnten sie entscheidend geschwächt werden und ein enormer Vorteil wird ihnen dadurch entzogen.

Aber ich denke es ist bereits zu spät, man hätte es früher einsetzen sollen. Aber im nachhinein ist man immer schlauer.

Das stimmt. Aber einfach mal soziale Gerechtigkeit abbauen und sich nicht selber die Taschen voll machen, das bringt mehr als soziale Netzwerke sperren.
Außerdem soziale Netzwerke alleine sperren bringt nichts, dann nutzt man eben wieder ICQ, wenn man das sperrt, IRC oder MSN oder Skype oder Yahoo oder AOL Messenger. Wenn man die dann alle mal gesperrt hat, macht man ein Forum, wenn man dann die allllleee gesperrt hat, hat man so langsam das ganze Internet gesperrt.

Das man wieder einen Schritt zurückgeht und diese ganze Vernetzung wegmacht, find ich aber ehrlich gesagt prinzipiell gut. Nur ist man dann gar nicht mehr bei dem eigentlichen Thema. Aber das ist das Problem der Politik. Symptom, nicht Ursachenbekämpfung wird betrieben. Sieht man an er Börse sehr gut. Bei so viel Einfältigkeit .. echt neee
Ergänzung ()

OldDirtyBastard schrieb:
@waps

ich habe noch keinen studierten, handwerklich effizient arbeiten sehn. bzw. habe ich auf arbeit schon studenten mit dabei gehabt, und 90% dieser personen waren arbeitsscheu und zu nichts zu gebrauchen. theoretiker halt die alles verplanen, aber sonst nichts drauf haben! und du meinst solche leute sind die zukunft!?na dann prost mahlzeit.
Es stimmt schon, dass es einge verwöhnte Kinderchen gibt in Deutschland. Aber da dank mal den Eltern. Ich habe Nachhilfeschüler die Ihre Mutter anmeckern, dass Sie keine PrePaidkarte gekauft hat, weil Sie dann nicht weiß, was Sie am nächsten Tag im Englischuntericht machen soll. Da kommen selbst mir Zweifel.
Abgesehen davon muss ein Physiker wie ich, auch wirklich keine harte körperliche Arbeit machen. Aber ohne einen Physiker oder Physikkenntnisse baut man kein sicheres Haus oder ein Auto oder einen PC, den du gerade selbst bentutz hast. Insbesondere den PC baust du ohne Kenntnisse von Atomphysik heutzutage nicht mehr.

Also bevor du auf "Theoretiker" schimpfst. Bitte erstmal den Kühlschrank wegschmeissen, PC wegschmeissen, Handy wegschmeissen, TV wegschmeissen. Danke. Denn ohne "Theoretiker" hättest du das Zeug nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
OldDirtyBastard schrieb:
@Gu4rdi4n1337

was labberst du für ein zeugs daher!?


ähhmmm

hallo?

ich habe die ganze zeit gesagt, dass studenten selbst arbeiten sollen um sich das zu finanzieren, dass sie später mal den sessel wärmen dürfen und dafür kohle ohne ende bekommen!

komm mal n bischen runter

und @ ihr anderen

ja genau ich bin ein volksverhetzer, weil ich nicht die allgemein geachtete "soziale Wahrheit" vertrete! xDDD

gehts noch?

Studenten HartzIV in den arsch schieben ist das letzte was deutschland tun sollte....
 
einfach nur geil.....

und dann zeigen alle auf china und weinen über zensuren und freiheitsberaubungen....

die die toleranz verlangen leben selber davon.... diese welt ist bevölkert von heuchlern
 
England sollte statt Freiheit zu beschneiden, die gewaltbereiten Subjekte aus der Unterschicht bestrafen. Ich glaube in Texas gibt es diesen knallharten Gefängnisboss, der seine Kunden, pardon Gefangenen damit erniedrigt rosa Kleidung zu tragen. Gegen solche gewaltbereiten Subjekte muss knallhart vorgegangen werden.
 
@snakebite
Die Einschränkunen sollen ja nicht alle treffen sondern nur jene, denen man eine Teilnahme an den Krawallen nachweisen konnte. Das ganze ist zwar ziemlich wirkungslos, allerdings sind Einschränkungen für den Rest der Bevölkerung nicht angedacht.
 
snakebite schrieb:
England sollte statt Freiheit zu beschneiden, die gewaltbereiten Subjekte aus der Unterschicht bestrafen. Ich glaube in Texas gibt es diesen knallharten Gefängnisboss, der seine Kunden, pardon Gefangenen damit erniedrigt rosa Kleidung zu tragen. Gegen solche gewaltbereiten Subjekte muss knallhart vorgegangen werden.

Jelais99 schrieb:
@snakebite
Die Einschränkunen sollen ja nicht alle treffen sondern nur jene, denen man eine Teilnahme an den Krawallen nachweisen konnte. Das ganze ist zwar ziemlich wirkungslos, allerdings sind Einschränkungen für den Rest der Bevölkerung nicht angedacht.

beides führt über kurz oder lang zum gleichen: #210 und #241
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wäre in dem Fall sehr dafür alle sozialen netzwerke sofort zu sperren, auch wenns nur ein Vorwand ist. Soziale Netzwerke richten doch mehr schaden an als das sie nutzen, also weg damit.
 
Ich habe nur auf den korekten Inhalt hingewiesen. Viele scheinen dass immer noch durcheinander zu bringen. Gefordert wird nicht eine generelle Sperre sozialer Netzwerke sondern nur für die, denen man die Teilnahme an den Krawallen nachweisen konnte. Egal wie man dazu stehen mag, aber es ist schon ein Unterschied.

Ich bezweifel auch die Wirksamkeit dieser Maßnahme, allerdings wurden Soziale Netzwerke in diesem Fall nicht zur freien Meinungsäußerung benutzt, sondern für die Organisation gezielter Krawalle missbraucht. Und dies kann man durchaus verurteilen bzw. sollte man darüber nachdenken, ob es Möglichkeiten gibt, einen solchen Missbrauch zu verhindern oder zu erschweren.
 
So ein Quatsch, wie kann man in diesem Fall nur Soziale Netzwerke sperren. So bekommt man ein Land auch nicht unter Kontrolle -.- Schauen wir mal wie es sich entwickelt...
 
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Gu4rdi4n1337 schrieb:
Noch nie gearbeitet und arbeitslosengeld bekommen?
Ja, weil man arbeitslos ist.
Gu4rdi4n1337 schrieb:
Die haben sich FREIWILLIG entschlossen eine weiterführende Schule zu besuchen. Das gilt als Beschäftigung.
Ausserdem gibts für sowas BaFög...
Gibt's nicht, in meinem Studiengang bekommen vllt 20% Bafög, viele die es benötigen, kriegen aber keines weil sie zu alt sind oder anderweitig was im Argen liegt.

Gu4rdi4n1337 schrieb:
Die können neben dem Studium übrigens auch kellnern etc.
Klar, ich pauk fast 24/7, darf Studien- und Semestergebühren bezahlen (~700€ pro Semester) und soll noch nebenher jobben? Am besten noch in den Semesterferien neben dem Praktikum? Weiss ja nicht bei welchem Studium das mit dem jobben gehen soll, in meinem Studiengang sicherlich nicht. Zumal der Stundenplan dank Bologna so voll und durcheinander ist, das ich garnicht wüsste wann ich arbeiten sollte, in den 1 1/2 Stunden Pause zwischen den Fächern weil die Dozenten schon total überfordert sind und ich dort Zwangspause hab?

Mit so einer Einstellung bekommt man sicher keine geistige Elite herangezüchtet:freak:
Gu4rdi4n1337 schrieb:
und ist nicht die Sozialhilfe das minimalste was man bekommen kann?
Ist Sozialhilfe dank Mr. Hartz nicht ALG2?
 
ganz ehrlich?

Dann bist du der erste student den ich kenne, bei dems so ist.

Ich kenne leute aus 3 Abschlussklassen
allesamt am studieren.
Chemie, Mechatronik, Physik etc pp

KEINER von denen ist 24/7 am lernen

die haben so viel zeit für party und ähnlichen bockmist, dass die sich sogar beschweren im Praktikum 9 stunden arbeiten zu müssen...
 
wenns jemand nicht auf die reihe bringt sein studium selbst zu finanzieren oder andere möglichkeiten findet, dann hat er es schlicht und ergreifend nicht verdient zu studieren. Punkt.

Gut sofern es dem Ingenieur freisteht an der Straße oder Brücke die er gebaut hat dann ein Zollhäuschen zu eröffnen, können wir es gerne so handhaben, er hat sich die Kenntnis dieses Bauwerk zu erreichten privat finanziert nun dann darf er auch für die Benutzung den Preis verlangen der ihm genehm ist.... tolle Idee.
 
@Gu4rdi4n1337:
ich wundere mich, dass dieser Thread noch nicht wegen der vielen offtopic-Beiträge geschlossen wurde.
Eine Diskussion über "Studenten" ist hier fehl am Platz.
Beziehe bitte Stellung zum eigentlichen Thema.

Ich selbst bin tolerant genug, um deine recht konservativen Ansichten zu akzeptieren.

Camerons Handlungen machen noch immer auf mich, einen sehr hilflosen Eindruck.
Er beseitigt nicht die Probleme, sondern nur die Wirkung.
 
Gu4rdi4n1337 schrieb:
ganz ehrlich?

Dann bist du der erste student den ich kenne, bei dems so ist.

Ich kenne leute aus 3 Abschlussklassen
allesamt am studieren.
Chemie, Mechatronik, Physik etc pp

KEINER von denen ist 24/7 am lernen

die haben so viel zeit für party und ähnlichen bockmist, dass die sich sogar beschweren im Praktikum 9 stunden arbeiten zu müssen...

Du hast einfach halt keine Ahnung von der Realität und quatschst nur das, was Du gern hättest oder mal in der Bildzeitung gelesen hast, glaube ich.
Denn die hasst Studenten schon lange und hetzt gegen die vermeintlich faulen Studenten.

Sorry, aber ich rege mich zu recht über diese Dummheiten auf, da diese immer wieder fälschlicherweise wiederholt werden und dadurch nicht wahrer!
Und Du bist offenbar überhaupt nicht bereit, mal hinter die Fassade zu schauen, an eine Uni zu gehen und die Studenten zu fragen, was sie so machen.

Im Studium habe ich von 8-18h ANWESENHEITSPFLICHT(!!!) gehabt und nach 18h wurden
Protokolle geschrieben oder Bücher gelesen.
Am Wochenende für das Antestat und Abtestat gepaukt und in den sogenannten ach so tollen Semesterferien wurden Prüfungen abgehalten - ca 8-10 an der Zahl.
Allerdings muss man ein 8-wöchiges Pflichtpraktikum absolvieren, jedoch WANN!

Arbeiten gehen, wenn man als heutiger Bachelor-Student einen mindestens 2,5er Abschluss braucht, ist einfach nur heuchlerisch und zeigt, dass viele keine Ahnung von der Realität haben und dumm sind. Ihre billigen Klischées treffen auf die 70er und 80er zu, aber haben mit heutiger Studentenrealität nichts, aber auch gar nichts zu tun!
Vielleicht für ein paar Philosophiestudenten, aber für den großen 90 Prozent Rest nicht.

SHAME ON YOU für so viele uninformierte Vorurteilsdenke!

Was in GB in diesen Tagen passiert, hat jedoch überhaupt nichts mit den Studenten zu tun.
Die haben letztes Jahr protestiert, geändert hat sich jedoch für sie nichts.
Die Regierung Cameron scheint nach außen super modern zu sein, aber tut weder etwas für
die Bildungsschicht noch für die vielen vergessenen Armen und weniger Gebildeten.
Arbeiterland war England mal, dann kamen die Gewerkschaften mit Protesten und die Arbeitslosigkeit.
Jetzt gibt es Proteste von Asozialen, von Arbeitslosen und eben von den vielen vergessenen Migranten. Gewalt eskaliert und viele, die sich Luxusartikel sonst nicht leisten können, plündern Geschäfte.
Dass Facebook für Straftäter gesperrt werden soll, ist nichts Neues und wurde schon unter dem Anti-Terror-Act in den Staaten praktiziert.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Chancaine
Es waren eben nicht nur jene, die sich keine Luxusartikel leisten konnten. Zumal dies auch irgendwie paradox ist, auf der einen Seite sich über Smartphones blitzschnell organisieren und auf der anderen Seite Luxusartikel plündern?
Gu4rdi4an hat vielleicht sehr überzogen argumentiert, aber in einem hat er recht die Anspruchshaltung von Jugendlichen ist zum Teil völlig überzogen. Aber das ist ein Abbild unserer Gesellschaft, daher sehe ich das Versagen nicht nur in der Politik. Es ist auch ein gesellschaftliches Problem.
Sicher in der Jugendarbeit wurde viel gekürzt, aber wenn ich mal zurück denke, gab es zu meiner zeit kaum Jugendarbeit. Wir haben auf der Straße gespielt, waren in Vereinen aktiv usw. allerdings war damals auch das gesellschaftliche Klima ein anderes. Heute ist für Kinder und Jugendliche doch kaum mehr Platz. Wird es mal etwas lauter, hagelt es Beschwerden. Beim bau einer Kindertagesstätte werden Unterschriftenaktionen dagegen gestartet. Das ist ein kinder- und jugendfeindliches Klima, für das die Gesellschaft selbst verantwortlich ist, nicht nur die Politik.
Ebenso die Anspruchshaltung. Ich habe noch Zeitungen ausgetragen oder in den Ferien gearbeitet, um mir als Schüler das ein oder andere leisten zu können. Nicht weil, meine Eltern dies nicht hätten bezahlen können, sondern weil sie diesbezüglich klare Grenzen gezogen haben. Aber so habe ich die Sachen vielmehr zu schätzen gewusst, weil mir klar war, was man für den ein oder anderen Luxus leisten musste. Dieses Bewusstsein ist aber nur noch bei den wenigsten vorhanden.
Letztendlich kann man dem Staat zwar eine gewisse Mitverantwortung zuschreiben, allerdings sind für die Erziehung der Kinder und Jugendlichen immer noch hauptsächlich die Eltern verantwortlich. Auch wenn, heute oft beide Elternteile arbeiten, ist dies noch kein Grund sich oft gänzlich aus der Verantwortung zu ziehen. Wenn ich im Wirtschafts- und Rechtsforum den ein oder anderen Thread lese, dass man sich beschwert, weil der Lehrer mal das Handy kassiert, dann zeigt mir das vor allem eins. Es fehlt oft an Respekt gegenüber anderen. Es zählen nur die eigenen Bedürfnisse.
 
Viele dieser Jugendlichen bezeichnen sich selbst als die "Lost Generation".
Der Name selbst sagt mehr aus, als die teilweise sehr unsachlichen News im TV.
Das sich irgendwann die sozialen Spannungen in GB entladen, war eine Frage der Zeit.
Schon M.Thatcher hatte über die faulen Arbeitslosen gelästert.
Das war weit vor den ähnlichen Bemerkungen von G.Schröder, über die faulen Arbeitslosen.
Ich schäme mich langsam für meine SPD-Mitgliedschaft.
Die Ansprüche der Jugendlichen sind nicht zu hoch.
Sie wollen nur das gleiche Leben führen, wie viele aus der Mittelschicht.
GB stand einst für einen knallharten Kapitalismus, bei dem der einzelne Arbeiter nicht zählte.
Cameron muss aufpassen, dass sich GB nicht wieder in diese Richtung entwickelt.
Heute lassen sich die Bürger nicht mehr so leicht unterdrücken, wie im Manchesterkapitalismus.
 
@Jelais99
Ich habe es anfangs schon erwähnt: die englische Politik lässt diese Personen wirklich und tatsächlich im Stich. Trotz ihres ärmlichen Daseins wendet sich zumindest die Stadt London mit ihren Investitionen in das Krankenwesen und die Stadtpflege vorwiegend an die Mittel- und Oberschicht und ignoriert die Unterschicht einfach. Das sind etwas andere Bedingungen als hier. Eigentlich war von der Cameronregierung gar geplant, die Sozialen Zuwendungen noch weiter zu kürzen. Dazu kommen noch andere Dinge, wie etwa das Techtelmechtel mit Murdoch. Die Unterschicht fühlt sich nicht ganz zu Unrecht allein gelassen und ungerecht behandelt, und die konservative Politik gibt dazu noch ein moralisches Armutszeugnis ab.

Camerons macht moralische Vorwürfe, wobei er selber moralisch fragwürdig handelte und handelt. Seine krassen Vorwürfe und Androhung stacheln in dieser Situation doch förmlich zur Rebellion an. Nur zögerlich und betont besserwisserisch lenkt er jetzt ein, und wohl nur wegen äußeren Drucks. Nicht dass die Protestler in irgendeiner Form Unschuldslämmer wären, und nach dem man so lange die Augen verschlossen hat, kommt man auch gar nicht mehr drum herum hart durchzugreifen, aber eigentlich ist dieser Zustand von der Politik selbst verantwortet. England hat nicht mal ein Gesetz dass das Schlagen von Kindern verbietet. Was meinst du wohl woher die Jugendlichen ihre Gewaltbereitschaft her haben? Wenn du die Gelegenheit hast, dann besuch mal London und treib dich dann nicht nur in der Innenstadt rum, dann weist du was ich meine.
 
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