News Bundesdigital­ministerium: Telekom soll nicht allein über Kupfernetz­abschaltung entscheiden

Supie schrieb:
Genau darum bin ich froh, das wir richtige Flats haben....
Und was das immer soll mit diesem Datenkontingent habe ich nie verstanden. Stört es die Leitung, wenn sie voll ausgenutzt wird? Nutzt die sich schneller ab? In meinen Augen, sollte es doch egal sein, ob da 300 Mbit oder 1 GB durchrauschen, solange sie das maximal macht?

Einzig der Provider bekommt halt mehr Geld, wenn er es schneller freischaltet, denn die Leitung macht einen bstimmten Speed, und wird nur mehr oder weniger gedrosselt....
Der Provider muss die Daten ja an andere Netze weiter reichen. Und das kann ihm Kosten verursachen.
 
robert_s schrieb:
Warum machst du das dann? Oder redest du vom bequem von anderen eingeforderten Verzicht anderer auf Dinge, die man selbst nicht braucht?
Du bist nicht sachlich. Ich rede von Verzicht auf immer mehr und mehr und das ohne Abstriche zu machen nicht auf den kompletten Verzicht.

Ich werde hier angegriffen, weil ich behaupte, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung im privaten Bereich mit einem 100Mbit/s, von mir aus 250Mbit/s Anschluss auskommen würden, ob Glasfaser, Kabel oder DSL ist wurscht. Warum? Weil die Geschwindigkeit reicht um alles zu erledigen was man macht. Homeoffice, Streamen, zocken usw. ICH habe einen Usecase, einen 3 Personenhaushalt mit Teenager und uns reichen 250.000. Es ruckelt nichts es beschwert sich keiner. Ein Spiel mit 25MB/s heruntezuladen ist doch völlig ok. Geht es mit 100MB/s schneller? Natürlich! Will der Großteil der Bevölkerung, und das sind eben nicht die hier posteten CB-Enthusiasten, das? Nein? Wenn ihr meint das zu brauchen, dann ist das ok?

Und bezüglich deiner Frage. Ja, ich verzichte auf gewisse Dinge. Wir haben 1 Auto, nutzen den ÖPNV (auch wenn es wirklich viel abverlangt). Wir kaufen ausschließlich regional und saisonal und verzichten auf Billigfleisch, sondern kaufen es beim Bauern (ja kann sich nicht jeder leisten und hat nicht jeder die Möglichkeit). Ein kleiner Beitrag, der leider auch nichts ändert und wahrscheinlich nur das Gewissen beruhigt.

Und dieses Klimawandelgelaber (das es den gibt und der menschengemacht ist, bestreite ich nicht) und der permanente Alarmismus ist nicht zielführend.

Es ist Fakt, das die Politik und die Mächtigen keinen Bock darauf haben das sich was ändert. Sieht man ja zur Zeit. Schau dir die Klimakonferenzen doch an, schau dir die Berichterstattung der ersten an. Es ist seit Jahrzehnten klar gewesen, was passiert und ändern tut man nichts. Man redet und redet. "Wir müssen jetzt ganz schnell...." Es geht weiter und weiter. Aber man soll E-Autos und PV-Anlagen kaufen und Wärmepumpen

Wie war kürzlich eine Werbung für ein mit solar verkleidetes Haus? Die Aussage einer Bewohnerin. "Wir sind unabhängig von Strom und Gas in diesem Haus. Wir können so viel verbrauchen wie wir wollen, die Sonne macht es möglich. Ob das Licht brennt, wenn wir nicht zu Hause sind,oder nicht egal. Eine tolle Sache!

Also? Frage ich dich? ist das der Weg? Ich glaube nicht. Und da geht es nicht um den kompletten Verzicht.

Aber das war jetzt genug Off-Topic.
Ergänzung ()

DrDubios schrieb:
Erklär mal!
Wenn jmd. etwas nicht nutzt/kauf etc. weil es ihm zu teuer ist, verzichtet er weil er es nicht braucht?

Oder ist es eher eine bewusste/rationale Entscheidung. es nicht zu wollen weil das P/L Verhältnis nicht stimmt?!
Ich sehe das so. Wenn jemand was will und braucht, muss er das zahlen. Ich brauche ein Auto, also muss ich mir eins kaufen oder, wenn ich die Kohle nicht habe, finanzieren. Reicht mir ne alte Karre, spare ich Geld. Möchte ich was neues, muss ich das zahlen. Das hat mit einer rationalen Entscheidung wenig zu tun.
 
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K0ntextlos schrieb:
Ich werde hier angegriffen, weil ich behaupte, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung im privaten Bereich mit einem 100Mbit/s, von mir aus 250Mbit/s Anschluss auskommen würden,
Du hast EIN EINZIGES falsches Wort verwendet...
KEIN privater Haushalt braucht es, und damit hast du sie getriggert. Ich verstehe schon wie du es gemeint hast, aber die haben es als Bevormundung aufgefasst. Und das mögen sie wohl nicht.

Sag doch einfach, das du fast alle meinst, dann sind die Poweruser aussen vor, und schon ist Ruhe=).
Oder verwende in Zukunft das kleine Wörtchen "wohl" dann lässt das immer noch zu, das du nicht jeden gemeint hast......
 
Holzkopf schrieb:
Passives Vorleistungsprodukt die Glasfaser-TAL, dann Mietet sich die Telekom dort auch ein.
Hat sie nun in München getan, 1 Faser die M-Net und 1 Faser die Telekom.
Quasi ein Schweizer Modell in abgespeckter form.
Das ist ne Light-Version, aber 4 Fasern FTTH im Eigentum der Immobilie wäre doch die bessere Form.
Telekom und Vodafone sind hoch verschuldet, würden die gegen Kostenerstattung die Fasern legen plus 10 Jahre Wartungsvertrag oben drauf wäre das für Beide betriebswirtschaftlich sinnvoller.
Ergänzung ()

K0ntextlos schrieb:
Das Einzige was diesen Planeten bzw. die Menschheit retten kann, ist Verzicht.
Aber was die Menschen machen. PV-Anlagen aufs Dach, damit weiter Energie verballern können, E-Autos kaufen, damit wir weiterhin 2km zum Bäcker fahren zu können. BKW kaufen, damit man Geld spart und weiter 3x am Tag den Trockner laufen lassen kann.
Dazu 1€ statt 14€ Mindestlohn ... in der Schweiz teils über 20 €.

Bei geringen Einkommen kann man sich auch keine PV-Anlage mehr leisten ... und dann?
Ergänzung ()

K0ntextlos schrieb:
Ich werde hier angegriffen, weil ich behaupte, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung im privaten Bereich mit einem 100Mbit/s, von mir aus 250Mbit/s Anschluss auskommen würden, ob Glasfaser, Kabel oder DSL ist wurscht. Warum?
Ich hatte mal 14k und dann 56k Modems - das reichte auch ...
Glasfaserkabel werden 25-40 Jahre halten, also das war damals etwa Modem und DSL-768k Zeit.
Chinesische Forscher zeigten kürzlich dass heute Massenware Glasfaser auch 200 Gigabit auf 20 km liefern könnten, was vielleicht nach 2040 für einige Firmen im PON interessant wird.

K0ntextlos schrieb:
Weil die Geschwindigkeit reicht um alles zu erledigen was man macht. Homeoffice, Streamen, zocken usw. ICH habe einen Usecase, einen 3 Personenhaushalt mit Teenager und uns reichen 250.000. Es ruckelt nichts es beschwert sich keiner. Ein Spiel mit 25MB/s heruntezuladen ist doch völlig ok. Geht es mit 100MB/s schneller?
Mein Notebook hat häufig 15-50 Mbps, den Nachteil spürt man selten.

Gigabit- Internet für Privatkunden wird auf etwa 150-200 Mbps je Anschluss kalkuliert incl. etwa 10% Gleichzeitigkeit für Gigabit also anteilig 100 Mbps inkludiert, wobei es typ. um 40 Teilnehmer sind, die sich dann 8.000 Mbps teilen.
Im Bereich Mobilfunk ist Bandbreitenlimit eh fast tot, mein 70€ Jahrestarif mit 40 GByte (für die Schweiz sinnvoll) hat 300 Mbps im Telekomnetz - für EIN Smartphone alleine!
Es ist absurd, dann Festnetz langsamer als simples Smartphone zu fordern, völlig absurd.

Jüngst hatte ich die ISO Office 2024 im Download - 5 GB bzw. 40 GBit Umfang.
Microsoft packte etwa 200-300 Mbps, also etwas Wartezeit.
Bei 25 Mbps etwa 20 Minuten, nur das spart null Kosten den Provider = sinnlose Langsamkeit.
 
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K0ntextlos schrieb:
Ich sehe das so. Wenn jemand was will und braucht, muss er das zahlen. Ich brauche ein Auto, also muss ich mir eins kaufen oder, wenn ich die Kohle nicht habe, finanzieren. Reicht mir ne alte Karre, spare ich Geld. Möchte ich was neues, muss ich das zahlen. Das hat mit einer rationalen Entscheidung wenig zu tun.
Komplett an der Fragestellung vorbei!
Noch einmal, evtl. für Dich etwas einfacher formuliert!

Wenn ich nicht bereit bin etwas mehr Geld auszugeben, weil mir das P/L nicht passt, bin ich nicht rational?
Man nimmt also bewusst Abstriche hin, ist dennoch nicht rational!?
 
K0ntextlos schrieb:
300 reichen völlig und die sind absolut bezahlbar.
Absolut. Die Frage ist halt, ob das Heiminternet aussschließlich für die private Nutzung herhalten soll oder ob ich für unsere Wohnung noch einen Buisnessanschluss erwerben muss?

Ich bin häufiger beschäftigt über mehrerere Tage! Videomaterial hochzuladen, weil ich für Tagungen und Kongresse viele Stunden Videomaterial verarbeiten darf. Das macht mit 250/40 richtig spass... und jaja es geht, aber wer von euch erinnert sich noch an die Zeit, wo man seinen Rechner mehrere Nächte laufen gelassen hat, nur um ein Update herunterzuladen? Ich bin selbst mit 1,5MBit aufgewachsen (bis 2015) und schnelles Internet sollte genauso wie ein Abwasseranschluss grundlegend sein.
 
Flutz schrieb:
Ich bin selbst mit 1,5MBit aufgewachsen (bis 2015) und schnelles Internet sollte genauso wie ein Abwasseranschluss grundlegend sein.
Spricht doch keiner ab.
Ergänzung ()

DrDubios schrieb:
Komplett an der Fragestellung vorbei!
Noch einmal, evtl. für Dich etwas einfacher formuliert!

Wenn ich nicht bereit bin etwas mehr Geld auszugeben, weil mir das P/L nicht passt, bin ich nicht rational?
Man nimmt also bewusst Abstriche hin, ist dennoch nicht rational!?
Du kapierst meine Antwort nicht. Wir lassen das jetzt. Das führt zu nichts.
Wenn ich was haben will, bezahle ich das, egal wie teuer es ist. Ganz einfach, ob das rational ist oder nicht muss jeder selber wissen.
Ergänzung ()

Flutz schrieb:
Ich bin häufiger beschäftigt über mehrerere Tage! Videomaterial hochzuladen, weil ich für Tagungen und Kongresse viele Stunden Videomaterial verarbeiten darf. Das macht mit 250/40 richtig spass.
Ok um es abzuschließen.

Der GROSSTEIL der privaten Haushalte braucht nicht mehr als 100.000.
 
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K0ntextlos schrieb:
Du kapierst meine Antwort nicht. Wir lassen das jetzt. Das führt zu nichts.
Wenn ich was haben will, bezahle ich das, egal wie teuer es ist. Ganz einfach, ob das rational ist oder nicht muss jeder selber wissen.
Ich werf mich weg....
Du bist absolut nicht in der Lage, obwohl Du es behauptest, nicht von Dir auf andere zu schließen.

Sind schon Ferien irgendwo? Oder trollst Du einfach nur so?
 
Holzkopf schrieb:
Passives Vorleistungsprodukt die Glasfaser-TAL, dann Mietet sich die Telekom dort auch ein.
Hat sie nun in München getan, 1 Faser die M-Net und 1 Faser die Telekom.
Im Haus halt nur. Wenn die SWM nur 6 Fasern ins Haus legen und sich davon auch noch 2 reservieren bleibt da nicht viel übrig. Also ist man weiterhin weit weg von einer Gf-TAL.
 
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Quantität schrieb:
Was spräche eigentlich gegen ein Konzept wo die Bundesnetzagentur den Bau der Infrastruktur durchführt und das dann an ALLE derzeitigen und kommenden Anbieter vermietet?
...
Wäre dann aber keine Kapitalanlage für Dritte, das geht nicht.
rezzler schrieb:
...

Schwierig. Staatlich klappt ja auch nicht, siehe Bundespost und Bahn.
Solltest du als Satire Kennzeichnen. Nicht alle sind alt genug, um noch erlebt zu haben, das Bahn und Post wunderbar liefen als es Ämter mit Beamten waren.
 
Hovac schrieb:
Solltest du als Satire Kennzeichnen. Nicht alle sind alt genug, um noch erlebt zu haben, das Bahn und Post wunderbar liefen als es Ämter mit Beamten waren.
Ich kann mich noch an die Freude erinnern, als die Telekom privat wurde, die Preise fielen und es Wettbewerb gab und keine vorgeschriebenen Endgeräte.
 
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K0ntextlos schrieb:
Der GROSSTEIL der privaten Haushalte braucht nicht mehr als 100.000.
Anno 1995: Der Großteil der Haushalte kommt mit 56k Modem und AOL klar - ISDN Kanalbündelung zu 128k ist teurer Luxus ... 'Ich bin drin'.

Dazu 2 Gigabit, bereits der Standartanschluß moderner Nachbarstaaten, benötigt anteilig nur 0,15 bis 0,2 Gbps in einen XG(S)-PON Netzwerk mit Splitting 1:64.

Die Angabe 100.000 Bps ist nicht falsch, es fehlt nur breit das technische Verständnis, wie Glasfaser PON funktioniert und wie ein sinnvolles Design aussieht.

Bem: Microsoft bringt Office 2024 auf 5 GByte ISO unter, also 40 GBit. Via 100 Mbps dauert ein Download 400s = 6,5 Minuten. Früher zur Ära AOL 56k gab es Internet nach Minuten, da war langsamer Download kostenfreien.
Ergänzung ()

Flutz schrieb:
Absolut. Die Frage ist halt, ob das Heiminternet aussschließlich für die private Nutzung herhalten soll oder ob ich für unsere Wohnung noch einen Buisnessanschluss erwerben muss?
Die Provider wollen möglichst ohne Umbau Nutzungswechsel packen.
Da nun wenige Cent je Woche einsparen und mit teurem Personal Dinge abändern - dabei ist der Arbeitsmarkt leer gefegt.

Business 50/25 G-PON zukünftig auf gleicher Faser wie 50-100 Mbps für ältere Herrschaften?
So die entstandenen globalen Vereinbarungen!
Wer hat den das Recht Leuten Internet auf Weltniveau zu verweigern?
 
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RKCPU schrieb:
Die Provider wollen möglichst ohne Umbau Nutzungswechsel packen.
Sieht aktuell nicht danach aus. Ernsthafte Geschäftskundenanschlüsse werden anbieterübergreifend anders realisiert als der Privat-Massenmarkt, also nicht über PON.
RKCPU schrieb:
Business 50/25 G-PON zukünftig auf gleicher Faser wie 50-100 Mbps für ältere Herrschaften?
Ziemlich unrealistisch.
RKCPU schrieb:
So die entstandenen globalen Vereinbarungen!
Zeig mal. Denke nicht, das es da irgendwelche Vereinbarungen gibt.
RKCPU schrieb:
Wer hat den das Recht Leuten Internet auf Weltniveau zu verweigern?
Markt regelt, oder so.
 
@rezzler
Der EU Gigabit Act regelt, dazu das weltweite Herstellende wichtiger DSL Chips seit 2022.

Man hat sich im Sommer weltweit auf Triple geeinigt, als moderne Systeme werden gleich 3 Netze auf einer Faser haben - siehe z.B. Adran.
Klar, teils erst als Nachfolger der Combo XGS-PON / GPON, China schon deutlich früher.

In den USA werden Firmenanschlüsse sogar shared über Kabelinternet erstellt, daher ja auch DOCSIS 4.0.

In China arbeiten man bereits erfolgreich an 200/ 100G PON, wobei der Bedarf der Kundrn nicht ersichtlich ist. Hier sind 25G, 40G und 100G Point-to-Point wohl sinnvoller.

Wir liegen in Deutschland weit hinter der globalen Technik zurück und werden eh keine Standards mehr vorgeben.
 
Lan_Party94 schrieb:
… wer bist du das Du es über alle Privathaushalte hinweg entscheiden kannst?
Eine 300er Leitung würde mir auf gar keinen Fall ausreichen - wenn, dann müsste ich damit leben, was ich zum Glück nicht muss.
Wir auf Computerbase leben doch alle in einer Bubble.

Für die meisten Leute reicht in der Spitze stabile 50 MBit/s pro Nutzer. Damit lässt sich alles erledigen und auch einigermaßen schnell. Das sind im Download 22,5 GB pro Stunde. Eine 4 köpfige Familie hätte somit 90 GB pro Stunde. Klar wären höheren Daten zum gleichen Preis OK, aber für viele nicht relevant. Die durchschnittliche Datenmenge pro Anschluss lag im Jahr 2024 in Deutschland bei 433 GB pro Monat. Das wäre gerade mal 19 Stunden bei voller 50 MBit Datenrate.

Ich bekomme gerade hier im HomeOffice „nur“ 175 Mbit. Sehe keinen Grund für ein Upgrade. Im alten Haus hatte ich 1.000 MBit. Dann hat man aber eher das Problem die Datenrate via WLan im Haus zu übertragen.
 
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RKCPU schrieb:
@rezzler
Der EU Gigabit Act regelt,
Ich sehe da keine Vorgaben von Kombination von PON-Techniken.
RKCPU schrieb:
Man hat sich im Sommer weltweit auf Triple geeinigt, als moderne Systeme werden gleich 3 Netze auf einer Faser haben - siehe z.B. Adran.
Naja, solange XGS-Combo grad mal in der Einführung steckt ist das noch weit entfernt.
RKCPU schrieb:
In den USA werden Firmenanschlüsse sogar shared über Kabelinternet erstellt, daher ja auch DOCSIS 4.0.
Das schafft Vodafone auch mit DOCSIS 3.1. Traut sich da aber nicht, hohe Bandbreiten (über 100 MBit/s) anzubieten und legt dann lieber Glasfaser. Oder lässt legen.
RKCPU schrieb:
In China arbeiten man bereits erfolgreich an 200/ 100G PON, wobei der Bedarf der Kundrn nicht ersichtlich ist.
Aktuell würde ich den Bedarf an 25G und darüber für den Endkunden auch bezweifeln.
RKCPU schrieb:
Hier sind 25G, 40G und 100G Point-to-Point wohl sinnvoller.
Blöd halt, wenn man nur ein PON gebaut hat.
RKCPU schrieb:
Wir liegen in Deutschland weit hinter der globalen Technik zurück
Komischerweise hört man eher "50 MBit/s reichen mir" als "Brauche das Gigabit unbedingt". Sagt ja auch schon viel aus. Auch wenn eine Verfügbarkeit von Bandbreiten oberhalb 1G langsam schon nett wäre.
RKCPU schrieb:
und werden eh keine Standards mehr vorgeben.
Hat Deutschland das je alleine gemacht? Also außer solche Späße wie OPAL oder so.
 
rezzler schrieb:
Komischerweise hört man eher "50 MBit/s reichen mir" als "Brauche das Gigabit unbedingt". Sagt ja auch schon viel aus.
Irgendwie verständlich, wenn ein 4K-Stream mit 15-25 MBit üblicherweise die größte Auslastung verursacht. Große Datenmengen wie Games lädt man nicht jeden Tag runter. Für Social Media wie Instagram wird kein High-end Anschluss benötigt. Erst bei mehreren Nutzern im Haus kann es mal mit 50 MBit kritisch werden. Früher war eine höhere Bandbreite wegen Filesharing viel interessanter. Hat sich aber mit Streaming bei den meisten Leuten total erledigt.

Ich glaube keiner hat etwas gegen mehr Bandbreite und Glasfaser zum fairen Preis. Wegen den ganzen Glasfaser-Störungen (teilweise eine Woche lang eine tote Leitung) bin ich freiwillig zurück zu DSL.

Witzig ist, dass Leute Unlimited-Mobilfunk-Verträge abschließen, nur weil dann das iPhone Pro nur 1 EUR kostet. Egal, was die monatliche Gebühr ist, auch wenn nur durchschnittliche 10 GB pro Monat und Anschluss in Deutschland genutzt werden. Versteckte Finanzierungen in Form von Verträgen sind eine spannende Erfindung.
 
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