News Bundesdigital­ministerium: Telekom soll nicht allein über Kupfernetz­abschaltung entscheiden

@rezzler
Triple PON ist 'Stand der Technik' und nur so ist OpenAccess auch akzeptabel.

Die Telekom möchte in den Mehrfamilienhäuser ihre eigene Faser haben, was nur bei Triple akzeptabel wäre = Vollversorgung.
Wahrscheinlich kostet ein OLT über 1.000€, weitere Technik anteilig weitere 100€. Mal 1.600€ angesetzt dann für 64, 48, 32, 16 Kunden hätten wir 25€, 37€, 50€ oder 100€ einmalige Kosten, also Peanuts.
Ähnlich wie PCIe 4.0 statt SATA M.2 SSD.

Mit Blick aufs flache Land, wo vielfach eher ein Anbieter wirtschaftlich wird, wäre Vollversorgung im teilregulierten OpenAccess nötig, also alle Bandbreiten bis Gigabit und XGS-PON.

XGS-PON gibt's bei Fritz integriert in neuesten Glasfaser-Router und für Neunetze, wie US T-Mobil oder Berlin Vattenfall und schwedische Anbieter schon Standard.
In Frankreich rüstet Orange bis Ende 2026 sein Netz auf Combo um.

In den USA überlegen Glasfaseranbieter 25G / XGS - PON Combo statt DOCSIS 4.0, da man dort bisher schon Firmen als Kunden hat.
Ergänzung ()

Halema schrieb:
Irgendwie verständlich, wenn ein 4K-Stream mit 15-25 MBit üblicherweise die größte Auslastung verursacht. Große Datenmengen wie Games lädt man nicht jeden Tag runter.
Schon die Linecard35b für VDSL 250 hatte optional 48 Teilnehmer an 10 Gbps, kompatibel aber 2x 24 an 2x 1 Gbps.

Heute bieten Combo XGS-PON/ GPON auch 10 Gbps in Summe, dabei Splitting brutto 1:64 statt 1:32 wie bei GPON pur.

Hätte man 3 Anbieter im Haus könnte man sogar an Splitting 1:96 nachdenken, GPON kommt da aber an Grenzen.

Also mal netto 32 bis 12 Teilnehmer auf 3 Netze, wie 32-20-12 verteilt hätte als 10 Gbps für 32 Teilnehmer worst case, was 300 Mbps anteilig bedeutet.
Da sind Tarife 50, 100 Unsinn, 300 Mbps - wie bei der polnischen Telekomtochter nun üblich. Da wären 300, 900 Mbps GPON und 2, 5 Gbps XGS-PON sinnvoller, was der Nachfrage in Polen auch schon abbildet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Berlin Lankwitz 2025

VDSL 250 - leider kommen nur ca. 180 bis 185 MBit/s an. Die Leitung vom Kasten an der Straße bis zum Haus ist wohl zu lang und damit sinkt durch die Dämpfung die Geschwindigkeit.

Alternative: Kabel - hatte ich schon, besonders abends und am Wochenende habe ich geringere Geschwindigkeiten als bei VDSL erzielt.

Ich denke für die meisten Mieter hier in der Gegend reichts. Ich hätte aber nichts dagegen, wenn ich zum Preis von 43,98€ im Monat etwas mehr Speed bekäme.

Glasfaser Ausbau ist hier stand jetzt nicht geplant. Die Immobilien werden von Vonovia verwaltet. Müssten die das bei der Telekom beantragen?
Oder müssen sich viele Mieter zusammenschließen und das selbst beantragen? Ich kenne die Vorgehensweise nicht.
Sollte letzteres zutreffen, wird das nichts. Die meisten älteren wollen hier ihre Ruhe und brauchen so einen schnellen Internetzugang nicht. Die gucken lieber lineares Fernsehen oder füttern Vögel an, kümmern sich um die Beete vor dem Mietobjekt während die jüngeren ihren Müll überall liegen lassen und nicht wissen wie Türen geschlossen werden und diese regelrecht zuschmeißen, sodass das ganze Haus etwas davon hat.


Noch fragen?

PS: Guten Morgen 😃☕️
 
Befristet bis Ende 2030 soll der Ausbau von Glasfaser- und Mobilfunknetzen Vorrang bekommen.
Hierfür wird ein "überragendes öffentliches Interesse" im Gesetz verankert.
https://www.t-online.de/digital/akt...estag-priorisiert-gigabit-netze-bis-2030.html

@John_Wick
Naja im Zweifel werden wehrpflichtige Fernmelder der Telekom eben Glasfaser legen.
Panzerpioniere klären die Objekte auf,
Feldjäger mit Kampfsport - Abzeichen machen 'Gefärderansprache' mit Immobilienbesitzern ?

Die Immobilien werden von Vonovia verwaltet.
Aber:
Das Grundgesetz weist dem Staat das Mandat zu, das Gemeinwohl zu fördern (vgl. Art. 20 GG)
Auch: In vielen verwaltungsrechtlichen Regelungen kommt es zum Ausdruck.

Die meisten älteren wollen hier ihre Ruhe und brauchen so einen schnellen Internetzugang nicht.
Wenn das gewohnte Festnetztelefon tot bleibt und die Angehörigen die älteren Herrschaften zum Mobilfunk überzeugen wollen - die Belastung der Nerven sollte sich keiner freiwillig geben.
Wobei selbst ne alte Fritz!Box 6450 LTE in aktueller Firmware auch DECT - Telefone über Mobilnetz, wenn auch Mobilnummer, versorgen kann. Wollen die Provider aber nicht so sehen ... schon gar nicht via Jahrestarif um 150€/a.
Diese 'treuen Kunden' der Telekom wäre am Leichtesten austauschbar, das sollte Provider bis Vonovia zum Nachdenken bringen.

Die Idee, Deutschland macht es anders als der Rest der Welt - wer brauch dafür auch Chips vom Weltmarkt, machen wir selbst, ist aber absurd.
 
In einigen Gebieten macht es einfach Sinn.
Langenhagen. Vorstadt von Hannover. Mein Gebiet hat Glasfaser, VDSL und Kabel. Warum müssen wir Ressourcen verschwenden 3 parallele High Speed Netze zu betreiben.....
 
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RKCPU schrieb:
Da sind Tarife 50, 100 Unsinn, 300 Mbps - wie bei der polnischen Telekomtochter nun üblich.
Die Anbieter haben Bandbreite und Preise in der Hand. Wenn 50 Mbit deutlich günstiger ist als 300 Mbit, auch wenn technisch bereits 300 Mbit möglich sind, warum sollte ein Haushalt für nicht benötigte Mehrleistung Geld bezahlen. Der Geldbeutel entscheidet, nicht die Technik. Glasfaser ist sicher cool, aber noch liegt flächendeckend kein Bedarf für 300-1000 Mbit vor.

Schön, dass du vieles technisch begründest, aber ist aus Consumer-Sicht nicht relevant. In Polen nehmen die meisten wahrscheinlich eher 300 Mbit mit, weil gleicher Preis. Nicht weil jeder 300 Mbit benötigt oder die Technik so viel spannender ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Halema schrieb:
...Für Social Media wie Instagram wird kein High-end Anschluss benötigt. Erst bei mehreren Nutzern im Haus kann es mal mit 50 MBit kritisch werden...
Sehe ich auch so! Wir kamen als Dreipersonenhaushalt völlig problemlos mit 50 MBit klar und haben nur auf 100 MBit upgegradet, weil wir dadurch monatlich noch vier Euro gespart haben. Faktisch hat sich nichts geändert, denn die Uploadrate ist mit 40 MBit ohnehin gleich geblieben. Allerdings haben wir kaum grössere Uploads, denn meine gelegentlichen Instagramreels (Timelapsevideos von 3D Drucken) sind in der Regel zwischen 20 und 50 MByte gross und die täglichen Videouploads unseres Sohnes umfassen auch nur einige hundert MByte. Da ist also nichts, mit dem wir tatsächlich von Glasfaser profitieren könnten. Videostreaming kommt bei uns sehr selten vor, weil wir eben nicht ständig vor der Glotze abhängen und eher mal Webradio laufen lassen.

In meinem Umfeld, das recht gross ist, gibts vielleicht zwei Haushalte, die tatsächlich von Anschlüssen mit sehr hoher Bandbreite profitieren würden. Der Rest hat eben keinen Bedarf an Anschlüssen mit dreimal wahnsinniger Bandbreite.

So sieht halt die Realität ausserhalb der CB Bubble aus.
 
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John_Wick schrieb:
Berlin Lankwitz 2025

Alternative: Kabel - hatte ich schon, besonders abends und am Wochenende habe ich geringere Geschwindigkeiten als bei VDSL erzielt.

Noch fragen?
Wie lange ist das mit dem Kabel denn her? Ich hatte hier (in Charlottenburg-Wilmersdorf) vor ein paar Jahren auch einen Engpass und es kamen abends <20Mbit/s durch den Gigabit-Anschluss. Aber dann hat Vodafone mal die Glasfaser bis an den Verstärkerkasten an der Straßenecke gelegt und seitdem hat das Kabelsegment weit mehr als genug Kapazität.

Falls du noch Nachbarn/Bekannte mit Kabel-Internet in der Umgebung hast, frag da doch mal nach, ob es noch Probleme gibt.
 
Play4life schrieb:
Das ist schon klar aber es geht rein um die Zeit die es braucht wenn man mal spontan ein Spiel braucht weil man Lust drauf hat und nicht erst lange warten will.
Wie oft kommt das bei dir vor, dass sich da der Aufpreis überhaupt lohnt? Ob man auf ein 100 GB Spiel nun 40 Minuten oder nur 10 warten muss, ist ehrlich gesagt auch schon fast egal.
Play4life schrieb:
Würde diese ja auch auf Blu-ray kaufen aber macht ja keiner bzw. Ist es mit ner Gbit Leitung trotzdem schneller.
Spiele zu kaufen ist eigentlich immer die bessere Wahl, weil man dann die Lizenz nicht (so leicht) verliert. Und nun überleg mal, wie lange es dauert um ins Auto zu steigen, zum nächsten Geschäft mit dem Spiel zu fahren, es zu kaufen, wieder heim zu fahren, es (offline) zu installieren und dann die Updates runterzuladen... merkst selbst, dass das "Zeit"-Argument dünn ist.

Mir ist es völlig egal, wie lange es dauert, weil ich einfach in der Zwischenzeit was anderes mache und oft sogar Sachen, bei denen die Zeit erst recht schnell vergeht und das Spiel längst fertig auf meinem PC ist, und ich das erst am nächsten Tag merke.
 
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@DarkSoul
Und wer setzt sich schon hin und beobachtet einen laufenden Download. Die allermeisten werden in der Zeit eher andere Dinge tun und den im Hintergrund laden lassen.
 
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RKCPU schrieb:
@rezzler
Triple PON ist 'Stand der Technik'
Zeig mal ein Beispiel. Selbst bei Adtran find ich nur XGS/GPON-Combo in der Anpreisung.
RKCPU schrieb:
und nur so ist OpenAccess auch akzeptabel.
Ob der BSA nun über GPON oder XGS zum Kunden geht ist doch wurscht.
RKCPU schrieb:
Die Telekom möchte in den Mehrfamilienhäuser ihre eigene Faser haben, was nur bei Triple akzeptabel wäre
Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

RKCPU schrieb:
Wahrscheinlich kostet ein OLT über 1.000€, weitere Technik anteilig weitere 100€. Mal 1.600€ angesetzt dann für 64, 48, 32, 16 Kunden hätten wir 25€, 37€, 50€ oder 100€ einmalige Kosten, also Peanuts.
Nur weil du dir Zahlen aus der Luft greifst werden sie nicht real.
RKCPU schrieb:
Schon die Linecard35b für VDSL 250 hatte optional 48 Teilnehmer an 10 Gbps, kompatibel aber 2x 24 an 2x 1 Gbps.
Durch Wiederholung wird das trotzdem nicht real. Ein ganzer MSAN mit 100-200 DSL-Kunden ist mit 10G schon gut bestückt. Mit 100 Kunden, inkl. 35b, reicht da auch 1G.
 
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DarkSoul schrieb:
Und nun überleg mal, wie lange es dauert um ins Auto zu steigen, zum nächsten Geschäft mit dem Spiel zu fahren, es zu kaufen, wieder heim zu fahren, es (offline) zu installieren und dann die Updates runterzuladen... merkst selbst, dass das "Zeit"-Argument dünn ist.
Die Realität sieht doch aber heute oft so aus:

...ins Auto zu steigen, zum nächsten Geschäft mit dem Spiel zu fahren, es zu kaufen, wieder heim zu fahren, die Box zu öffnen und dort einen Zettel mit einem Downloadcode finden oder nur einen Installer bzw. Bruchteil des Spiels auf Disk um dann den Download anzuschmeißen...
Merkst selbst, dass das "Zeit"-Argument gar nicht mal so dünn ist. ;)
 
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DarkSoul schrieb:
Wie oft kommt das bei dir vor, dass sich da der Aufpreis überhaupt lohnt? Ob man auf ein 100 GB Spiel nun 40 Minuten oder nur 10 warten muss, ist ehrlich gesagt auch schon fast egal.

Die Älteren von uns wissen einfach, dass es exakt diese Diskussion schon bei DSL768 gab (ISDN + Kanalbündelung deckt alles ab!), bei DSL1000 (768 reicht ja für alles) bei DSL20.000, bei DSL100.000 und jetzt auch wieder bei den GBit Anschlüssen gab bzw. gibt.

Warum ist heute keiner mehr auf DSL1000 oder sogar 10.000 und warum reicht das nicht mehr, wie damals so viele beschworen?

Nun weil mit dem Wachstum der Bandbreiten, Speichermedien und Processing-Power, aus DivX 480p, XVID 720p / 1080i, wurde, worauf dann FHD zum Standard im Streaming wurde, worauf 4K folgte, woraufhin 4K Dolby Vision (HDR) kam, woraufhin nun aktuell 4K60 Dolby Vision folgt.

Und bei ner 5-Köpfigen Standardfamilie in der dann Abends auch mal 4 Streams in 4K60 DV gleichzeitig stabil laufen wollen, da braucht man dann halt schon mehr als ne 100.000er und plötzlich sind 500K / 1Gbits am unteren Ende von dem, was man braucht, damit Abends alle stabil streamen können und vllt nebenbei noch am Handy / PC was machen.

Jetzt kann man natürlich sagen, dass 4x 4K Displays nun wirklich nicht der Standard sind, gerade Kids bekommen ja die alten FHD TVs usw. Ja, na klar. Vor fünfzehn Jahren waren aber auch kein FHD TV in Kinderzimmern der Standard, eher der alte 720p aus dem Wohnzimmer. Mittlerweile hat sich die Welt aber weiter gedreht und sie wird sich weiter weiter drehen.

Perspektivisch wird aus 1 Gbit/s -> 2Gbit/s -> 5Gbit/s etc. während mehr oder weniger gleichzeitig dann 8K standardisiert wird, 8K60..... dann 8k60 + höhere Bitraten usw. usf.

So war es die letzten 30 Jahre und so wirds auch die nächsten 30 Jahre weiterlaufen, wenn Trump oder Putin uns nicht vorher nen Strich durch die Rechnung machen.
 
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Skysurfa schrieb:
Ja... Ich weiß, ich muss ins Aquarium.
Meintest du Museum?=)
Ergänzung ()

DarkSoul schrieb:
Spiele zu kaufen ist eigentlich immer die bessere Wahl, weil man dann die Lizenz nicht (so leicht) verliert. Und nun überleg mal, wie lange es dauert um ins Auto zu steigen, zum nächsten Geschäft mit dem Spiel zu fahren, es zu kaufen, wieder heim zu fahren, es (offline) zu installieren und dann die Updates runterzuladen... merkst selbst, dass das "Zeit"-Argument dünn ist.
Vergesst bitte nicht, das in den heutigen Spielepackungen normalerweise mit nichten (von mir aus auch Neffen=) noch Datenträger zu finden sind, das ist in den meisten Fällen schon lange her, es gibt oft nur noch DL Codes - pech gehabt........
 
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Sun_set_1 schrieb:
Perspektivisch wird aus 1 Gbit/s -> 2Gbit/s -> 5Gbit/s etc. während mehr oder weniger gleichzeitig dann 8K standardisiert wird, 8K60..... dann 8k60 + höhere Bitraten usw. usf.
Du hast dir eine Antwort doch selber mit „perspektivisch“ geliefert. Stand heute reichen für die meisten 50-100 Mbit. Kaum ein Haushalt nutzt vier 4K Streams gleichzeitig. Irgendwann in der Zukunft wird das vielleicht der Standard sein, aber nicht heute. Damit ist ein Gbit-Anschluss (Stand heute) für die meisten Nutzer nicht notwendig. Ein durchschnittlicher Haushalt benötigte gerade einmal 433 GB pro Monat in 2024. Quasi nichts für ein Gbit-Anschluss. Das wären 57 Minuten Volllast pro Monat (1 Gbit). Aus diesem Grund verständlich, warum Preis/Performance für viele so wichtig ist und viele einen Umstieg auf teure Gbit-/Glasfaser-Anschlüsse meiden.

DarkSoul schrieb:
Spiele zu kaufen ist eigentlich immer die bessere Wahl, weil man dann die Lizenz nicht (so leicht) verliert.
Leider hat man auch nichts mehr davon. Selbst Spiele auf Disc für Konsolen laden von Playstation/Xbox Servern teilweise 100 GB an Daten runter. Die ursprüngliche Version auf Disc (wenn das Spiel überhaupt drauf passt) ist meisten so alt, dass man kaum Spaß damit hat. Ja, die Lizenz hat man im Form einer Disc. Sollten aber Server offline gehen, sind die Spiele weg. Hört sich vielleicht blöd an, aber eine Raubkopie ist eine der wenigen Optionen, wenn man auch Jahrzehnte etwas davon haben möchte.
 
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ich frage mich gerade, ob die Diskussion hier noch was mit dem "header" zu tun hat. Aber egal.

Ich habe seit einem Jahr Glasfaser, gefördert. Zuvor mit Telekom Festnetz max. Fallback 384/224 oder Hybrid 50/10. Hatte aber Mobilfunktarif mit ~ eff. 80/40 Mbit/s.

Mit einem 100er/50er (down/up) Glasfaser-Anschluss und Monatsvolumen zwischen 400 bis 900 Gigabyte komme ich perfekt klar. Warum mehr buchen bzw. zahlen?
 
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Supie schrieb:
Vergesst bitte nicht, das in den heutigen Spielepackungen normalerweise mit nichten (von mir aus auch Neffen=) noch Datenträger zu finden sind, das ist in den meisten Fällen schon lange her, es gibt oft nur noch DL Codes - pech gehabt........
Ja, das kommt noch oft mit dazu. Bei PS-Spielen sind aber noch Datenträger dabei, ansonsten würde es keinen Sinn machen eine physikalische Version anzubieten. ;)
Ergänzung ()

Sun_set_1 schrieb:
Die Älteren von uns wissen einfach, dass es exakt diese Diskussion schon bei DSL768 gab (ISDN + Kanalbündelung deckt alles ab!), bei DSL1000 (768 reicht ja für alles) bei DSL20.000, bei DSL100.000 und jetzt auch wieder bei den GBit Anschlüssen gab bzw. gibt.
Natürlich gab es diese Diskussion damals auch und auch damals hatten die Gegner recht, bis zu dem Zeitpunkt, an dem das Internet "kippte": Immer mehr Webseiten haben animierte Gifs und immer mehr davon eingebunden bis ein "normaler" Anschluss nicht mehr ausgereicht hat um die Seiten vernünftig zu laden.

Heuzutage gibt es dieses "Problem" höchstens bei multiplen 4-K-Streams (hast du ja selbst angesprochen) oder eben beim Single-Download, der am besten vor dem Start schon beendet sein sollte. Und was viele einfach nicht bedenken: Die schnellste Internetleitung bringt nichts, wenn die Server das gar nicht liefern können.

Die Frage ist: Wie viele wollen unbedingt Glasfaser und wie viele brauchen das tatsächlich auch.
Es mag in Zukunft mal andere Anwendungen geben, die Glasfaser voraussetzen, aber aktuell betrifft es eher Ungeduldige und größere Familien mit zu viel Stream-/Online-Zeit (was sowieso für die Entwicklung der Kinder schlecht ist... anderes Thema).
 
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K.S.a.L. schrieb:
Mit einem 100er/50er (down/up) Glasfaser-Anschluss und Monatsvolumen zwischen 400 bis 900 Gigabyte komme ich perfekt klar.
Warum mehr buchen bzw. zahlen?
Es ist eine Frage der Tarifkosten, was auch weltweit die Nutzerwünsche prägt.

Unter 'XGS-PON und FiberTwist' die Beschreibung zum 2 Gigabit Tarif via Glasfaser und integriert eine Konverter, der auch das Kabelsignal ausschleust.

Realistischerweise will der Anbieter 15-20 Jahre seine Hardware nun unverändert nutzen können, als hektisch jährlich 100/50, 150/ 75, 200/100 etc. jährlich anzupassen ?

Zudem, gäbe es z.B. 20€ bzw. 10€ rückwirkend Rabatt, falls die Kunden im Mittel unter 500 bzw. 999 GByte monatlich bleiben, hätte er interessante Konditionen und könnte überall die 2 /2 Gigabit Technik einheitlich ausrollen.

Internet hat ähnliche Kosten zu Mobilfunk, nicht die max. Bandbreite sondern das Datenvolumen bestimmt die Providerkosten im Zeitalter XGS-PON.

Früher hat Niemand dem 9.600er Modem nachgeweint, sondern schnellere Modem gekauft, weil ja in Minuten später Stunden abgerechnet wurde. Erst die Zeitflatrate brachte dann Bandbreite als Preis.
 
DarkSoul schrieb:
Ja, das kommt noch oft mit dazu. Bei PS-Spielen sind aber noch Datenträger dabei, ansonsten würde es keinen Sinn machen eine physikalische Version anzubieten. ;)
Das ist halt, um die paar Käufer im Laden noch mit zunehmen. Die Ecken für PC Games sind eh schon total ausgedünnt / nicht mehr vorhanden.
Ich wollte mir die letzte Version von WOW kaufen, und nicht mal diese gabs mehr offline......
Jahre zuvor waren die Addons Palettenweise zum Abverkauf beim Mediamarkt vorhanden, es gab, wenn ich mich nicht irre sogar 0.00 Uhr Launchevents.....?

So ändern sich die Zeiten.
Ergänzung ()

DarkSoul schrieb:
Und was viele einfach nicht bedenken: Die schnellste Internetleitung bringt nichts, wenn die Server das gar nicht liefern können.
und was ist schlecht daran, auf jede Bandbreite vorbereitet zu sein, die ein Server eventuell liefern könnte?
 
DarkSoul schrieb:
Die Frage ist: Wie viele wollen unbedingt Glasfaser und wie viele brauchen das tatsächlich auch.
Es mag in Zukunft mal andere Anwendungen geben, die Glasfaser voraussetzen, aber aktuell betrifft es eher Ungeduldige und größere Familien mit zu viel Stream-/Online-Zeit (was sowieso für die Entwicklung der Kinder schlecht ist... anderes Thema).
Dazu die Telekom selbst: DSL-Abschaltung
Die alte DSL basiert auf alter Hardware, die mit ty. 7 Jahren Einsatzzeit etwa 1/2 ihrerer weitgehend gesicherte Lebenszeit schon erreicht hat.

Kleine Anbieter, wie Sachsenenergie, verlegen jetzt im Standard Technik bis 2 Gbps (netto 200 Mbps je Haushalt typ. zu kalkulieren) und haben die 300/150 er Tarife als ihre Empfehlung für 45€ plus 12€ TV linear Coax nach Konverter als Rf over Fiber.
1und1 bietet gerade DSL-250/40 auch dauerhaft zu 45€ an ... Gleichstand, Telekom ist schon 10€ teurer.

Die Preisgleichheit ist ähnlich, im Mehrfamilienhaus, wo die Eigentümer die Netzebene 4 selbst bezahlen, könnte der Monatstarif sogar mit Nachlass kommen.
Vodafone macht zukünftig interne Splitter 1:8, also für 16 Wohnungen werden nur 2 beleuchtetet Fasern von außen benötigt. Selbst wenn nur 1/3 Vodafone ordert hätte man 5 Kunden bei 2 Fasern.
In meinem Falle würde Vodafone klar mehr Fasern bis in den Keller legen und dann vermieten - wie an die Telekom.

Man sollte sich damit abfinden, dass ab 2030 jeder einen 2 Gigabit-Anschluss Internet, entweder XGS-PON pur oder Combo mit GPON, was technisch wahlweise auch 300-600 Mbps sinnvoll macht.
Die sehr günstigen Hardwarekosten machen es aber zunehmend unwirtschaftlich an der Bandbreite zu sparen.
Ergänzung ()

Supie schrieb:
und was ist schlecht daran, auf jede Bandbreite vorbereitet zu sein, die ein Server eventuell liefern könnte?
Ich find noch (letzter) Fan der SATA M.2 und 2,5" SSDs mit nur 500 Mbyte/s.
Am Markt gibt's für die NVME PCIe 4.0 nur noch Produkte ab etwa 5.000 MByte/s = 40.000 Mbps als Einstieg.

So ist man vorbereitet auf Aufgaben, die viele vielleicht nur 1* monatlich für wenige Sekunden benötigen ...
Warum kaufen die Leute das schnelle Zeug, SATA M.2 SSDs reichen doch auch?
Es kostet nahezu null Aufpreis ...

Die Branche kalkuliert auch bei der Optik, wenn man jährlich 20-50 Mio. Stück 50G Hardware produziert,
ist das so günstig, dass sie breit eingesetzt werden kann.

Via XGS-PON und typ. Hardware bis 2,5 Gbps LAN oder sinnvolle WLAN Bandbreiten kann auf Jahrzehnte reichen. Hat man noch eine zusätzliche, freie Faser in der Wohnung kann man sich auch 25G wie in der Schweiz gönnen. Kostet bei init7 etwa soviel jährlich wie eine einzelnes SUV Alu-Rad eines SUV's ... und nach vier Jahren sind dessen Reifen abgefahren - lach.
Ergänzung ()

Sun_set_1 schrieb:
Und bei ner 5-Köpfigen Standardfamilie in der dann Abends auch mal 4 Streams in 4K60 DV gleichzeitig stabil laufen wollen, da braucht man dann halt schon mehr als ne 100.000er und plötzlich sind 500K / 1Gbits am unteren Ende von dem, was man braucht, damit Abends alle stabil streamen können und vllt nebenbei noch am Handy / PC was machen.
Wird ein Haushalt für 2.000er Tarif kalkuliert, dann mit etwa 10% Gleichzeitigkeit oder 200 Mbps.
Bei obigen Streams hätte man also die Hälfte des mittleren Budgets der Leitung schon ausgenutzt.
Gut dass nicht alle Kunden der Glasfaser so intensiv gleichzeitig Daten ziehen - lach.

Bei DSL-250/40 ist die Anbindung auch nicht auf so hohe Last Vieler ausgelegt, eher kann man nur unter 100 Mbps für 30% bis 50% der Kunden einer Linecard35b das gleichzeitig liefern.
 
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