News Bundesdigital­ministerium: Telekom soll nicht allein über Kupfernetz­abschaltung entscheiden

RKCPU schrieb:
Ich find noch (letzter) Fan der SATA M.2 und 2,5" SSDs mit nur 500 Mbyte/s.
Am Markt gibt's für die NVME PCIe 4.0 nur noch Produkte ab etwa 5.000 MByte/s = 40.000 Mbps als Einstieg.

So ist man vorbereitet auf Aufgaben, die viele vielleicht nur 1* monatlich für wenige Sekunden benötigen ...
Warum kaufen die Leute das schnelle Zeug, SATA M.2 SSDs reichen doch auch?
Es kostet nahezu null Aufpreis ...
Du bist halt nicht der Markt. Es gibt ja auch Leute, die Oldtimer mögen und ich gönne es jedem.

Warum es nur noch das gibt? Ich denke aus dem selben Grund wieso es keine 64 GB SSDs mehr gibt.
Alles andere ist einfach überholt, und nur der, der auf den letzten Euro schauen muss, nimmt es noch, was wiederum auf die verkauften Einheiten geht.....
Und ohne entsprechende Stückzahlen wird nicht mehr bereitgestellt zum verkaufen. Die Hersteller reagieren darauf, was der Markt will.

Auch da gilt meine Frage wieder, warum sollte ich einen Standart aktiv wollen, der mich eventuell (und wenns nur in naher Zukunft ist) einbremst?
(Auch habe ich das Gefühl, das darauf bereits die Hersteller reagieren und die SATA Steckplätze reduzieren, auch sie werden verschwinden - wie jeder Standart der nicht mehr aktuell ist).

Ich bin da nicht so die Museumsfraktion ich habe in meinem Rechner auch keine Festplatte mehr, auch wenn ich viel mehr Speicher bekäme, als mit SSD zur Zeit..... (44 TB in Vorbereitung, aber halt schnarchlangsam, für meine Zwecke indiskutabel).


Du hast es ausserdem erwähnt, PCI-E 4.0. NVME SSDs kosten nahezu keinen Aufpreis... Hier einmal eine Sandisk SATA, und eine WD NVME:

https://shop.sandisk.com/de-de/prod...aJzj4BfRRkKMK72nGrKqais40ZccExQUaAlY6EALw_wcB


https://shop.sandisk.com/de-de/prod...T3VR-csFGH8zzBf6zLKJMAkgnuxr5_gcaAiF1EALw_wcB


Oops, die NVME ist im Moment sogar durch eine Aktion ca 30 Euro billiger.... sowas aber auch...
Das Gleiche, warum formatierte Disketten für lange Zeit, trotz einem Arbeitsschritt in der Herstellung mehr, trotzdem billiger waren.

Schlicht die Stückzahlen.

P.s. auch SATA als Auslaufmodell arbeitet nur noch dort in meinem Rechner wos wirklich keine Rolle spielt, als Bootlaufwerk.

Ich habe mir eine 4 TB NVME vor ein paar Monaten gegönnt, als Gameslaufwerk.
 
Zuletzt bearbeitet:
RKCPU schrieb:
Man sollte sich damit abfinden, dass ab 2030 jeder einen 2 Gigabit-Anschluss Internet, entweder XGS-PON pur oder Combo mit GPON, was technisch wahlweise auch 300-600 Mbps sinnvoll macht.
Die sehr günstigen Hardwarekosten machen es aber zunehmend unwirtschaftlich an der Bandbreite zu sparen.
Und die 200 Meter zu meinem Hausanschluss muss ich nicht zahlen, na dann her damit. Falls doch: Man könnte auch die "Backbones" mit Glasfaser machen und die Häuser wahlweise über Kupfer oder Glasfaser versorgen, ich zahl lieber monatlich ein paar € mehr für eine Umwandlungspauschale als mir einen überteuerten Anschluss anzuschaffen, den ich in 5 Jahren auch noch nicht brauchen werde.
Ergänzung ()

Supie schrieb:
So ändern sich die Zeiten.
Ja, immer mehr Eigentum wird zur Leasingware, irgendwann auch die Luft. ;)
Supie schrieb:
und was ist schlecht daran, auf jede Bandbreite vorbereitet zu sein, die ein Server eventuell liefern könnte?
In der IT hat man eigentlich noch nie Hardware für die Zukunft angeschafft, sondern immer nur das, was man zwingend im Moment braucht plus ein wenig Luft nach oben. Alles andere war unwirtschaftlich.
 
K.S.a.L. schrieb:
Mit einem 100er/50er (down/up) Glasfaser-Anschluss und Monatsvolumen zwischen 400 bis 900 Gigabyte komme ich perfekt klar. Warum mehr buchen bzw. zahlen?

Natürlich braucht nicht jedermann 1GBit/s, aber es wäre doch schön, wenn man die Wahl hätte. Zumindest kann man an den aktuellen Preisen für Internet nicht erkennen, dass der Weg des Kupferkabels in Deutschland besonders günstig sein soll. Auch Koaxialkabel sind nicht der heilige Gral, weil die doch sehr Störanfällig und überaltert sind.
 
Halema schrieb:
Stand heute reichen für die meisten 50-100 Mbit. Kaum ein Haushalt nutzt vier 4K Streams gleichzeitig. Irgendwann in der Zukunft wird das vielleicht der Standard sein, aber nicht heute. Damit ist ein Gbit-Anschluss (Stand heute) für die meisten Nutzer nicht notwendig. Ein durchschnittlicher Haushalt benötigte gerade einmal 433 GB pro Monat in 2024. Quasi nichts für ein Gbit-Anschluss.
Und Du hältst es für sinnvoll, deswegen jetzt erstmal auf dem alten Standard zu verharren, bis es irgendwann mal in der Zukunft wirklich (dann dringend?) nötig ist, weil sich irgendwas an der Technik ändert, was einen höheren Durchsatz voraussetzt? Game Streaming zum Beispiel oder was weiss ich, was da noch kommt. Und dann jammern wieder alle instant rum (wir wohnen ja in Deutschland, wo das zum normalen Alltag gehört :D), das man aber jetzt und sofort einen schnelleren Anschluss benötigen würde? ;)

Warum nicht heute schon den Glasfaseranschluss haben, auch wenn momentan nicht der Bedarf nach 1Gb besteht? Man kann doch auch weniger als 1Gb mit GF buchen, wenn einem der Aufpreis noch zu hoch ist?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Howdegen und Sun_set_1
M@tze schrieb:
Und Du hältst es für sinnvoll, deswegen jetzt erstmal auf dem alten Standard zu verharren, bis es irgendwann mal in der Zukunft wirklich (dann dringend?) nötig ist, …

Das habe ich nicht behauptet. Oben habe ich keine alte Technologie erwähnt, sondern nur Bandbreite und Preis.

Aktuell bekommt man hier 50 Mbit / 100 Mbit / 250 Mbit über Kabel inkl Telefonflat für knapp 25 / 29 / 40 EUR. Ein Anschluss von einem Glasfaser-Unternehmen kostet 49,99 EUR, aber dafür mit 300 Mbit. Jetzt könnte das Unternehmen doch die Tarife (300 Mbit -> 50/100 Mbit) und entsprechende Preise an die 25/29 EUR anpassen und alle würden wechseln. Aber keiner wechselt und bezahlt mehr, nur weil die Technik spannender/neuer ist. Bei mir war die sogar fehleranfälliger.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Halema, heute gab die US Tochter Telekom T-Mobil bekannte, dass sie ab 2028 LTE-4G bis auf ein kleines 5 MHz Fenster für Sonderanwendungen abschalten wird.
Dann bleibt nur 5G SA ... die meisten Leute wissen bei uns gar nicht, was das ist.

T-Mobile promotet die 2/2 Gbps, was langsamer ist hat noch Bestandsschutz.
T-Mobile macht bereits doppelten Umsatz und doppelten Gewinn vs. Drosselkom aus Bonn.

Günstige Preise via alter Technik ist immer leicht anzubieten. Afrika hat teils 50 Jahre alte Loks, dafür neuen Mobilfunk und Glasfaser, wo es da wenige Festnetz gibt. Auch Afghanistan hat komplett Glasfaser ... und selbst Moldavien liegt bei 90%.
Wir haben Investitionsstau, also nutzen noch alte Technik und haben noch hohe Kosten erst vor uns. Gespart wird da in Summe eher nichts, für Glasfaser haben wir die Nullzinsphase verpasst, wird also durch Rückständigkeit jetzt auch noch teurer.
 
K.S.a.L. schrieb:
Mit einem 100er/50er (down/up) Glasfaser-Anschluss und Monatsvolumen zwischen 400 bis 900 Gigabyte komme ich perfekt klar. Warum mehr buchen bzw. zahlen?
Weil bei Privat keinen relevanten Kostenfaktor darstellt den man bepreisen müsste.
10G gibts im Ausland schon für 20€ ohne irgendwelche unsinnigen Limits.
 
@Holzkopf,

es ist wie beim Mobilfunk der Traffic im Monat, der die Kosten eines Kunden verursacht.

Man stelle sich vor man hätte früher die 56k Modemverbindungen teurer gemacht als bei 14,4k ?!

Die jungen Leute ohne Lebenserfahrung aus der Pionierzeit des Internets haben merkwürdige Vorstellung,
was im Internet wieviel kostet - lach.
 
DarkSoul schrieb:
Ja, das kommt noch oft mit dazu. Bei PS-Spielen sind aber noch Datenträger dabei, ansonsten würde es keinen Sinn machen eine physikalische Version anzubieten. ;)

Natürlich gab es diese Diskussion damals auch und auch damals hatten die Gegner recht, bis zu dem Zeitpunkt, an dem das Internet "kippte": Immer mehr Webseiten haben animierte Gifs und immer mehr davon eingebunden bis ein "normaler" Anschluss nicht mehr ausgereicht hat um die Seiten vernünftig zu laden.

Ja, der Kippunkt wird auch dieses mal wieder kommen. Wenn irgendwann 8K Monitore im Feld angekommen sind (sagen wir mal grob zehn Jahre) dann werden langsam aber stetig auch wieder die Internetseiten die Qualität der eingebunden Videos von heute 720p -> auf FHD / 1440p anpassen, die Texturen in Spielen werden 4x größer, aus 300GB großen CoD Spielen werden dann 1,2 Terrabyte große Spiele. Aus 4K werden 8K Streams aus 8bit wird 10bit Übertragung usw. usf.

Halema schrieb:
Du hast dir eine Antwort doch selber mit „perspektivisch“ geliefert. Stand heute reichen für die meisten 50-100 Mbit.

Stand heute habt ihr absolut Recht. Wie aber @M@tze schon sagte, irgendwann muss man mit dem (flächendeckenden) Ausbau anfangen um die Leitungen dann auch physisch vor Ort zu haben, wenn es benötigt wird. Deutschland war (und ist) ja bereits die Lahme Ente in Sachen Netzausbau eben weil man lange Zeit dachte "Kupfer reicht ja aktuell noch".

Das ist doch immer schon das klassische Henne-Ei Problem gewesen. Erst wenn die Prozessing-Power verfügbar ist, können die Bandbreiten / Verteiler etc. aktualisiert und ausgebaut werden. Dann passt sich die Medienbranche an, liefert Quellmaterial in höherer Qualität aus. Anschließend buchen die Kunden die neuen Leitungen, da sie irgendwann merken, dass die "50er"-VDSL nicht mehr ausreicht.


Halema schrieb:
Ein durchschnittlicher Haushalt benötigte gerade einmal 433 GB pro Monat in 2024.

2016, also vor nicht einmal zehn Jahren, lag das durchschnittliche Datenaufkommen pro Haushalt im Schnitt bei 31GB / Monat. Also ein vierzentel.
Skalieren wir das nun von jetzt zehn Jahre in die Zukunft, wird der Bedarf für flächendeckendes Glasfaser mM mehr als absehbar.

RKCPU schrieb:
Wird ein Haushalt für 2.000er Tarif kalkuliert, dann mit etwa 10% Gleichzeitigkeit oder 200 Mbps.
Bei obigen Streams hätte man also die Hälfte des mittleren Budgets der Leitung schon ausgenutzt.

Ja, i know. Das ist aber nochmal nen anderes Thema. Ist ja beim Strom im Prinzip genauso. Wenn Nachts auf einmal alle gleichzeitig das Licht anmachen würden hätten wir da auch ein Problem ;)
RizzoSpacerat schrieb:
lasfaser, VDSL und Kabel. Warum müssen wir Ressourcen verschwenden 3 parallele High Speed Netze zu betreiben.....

Das ist in der Tat die, meiner Meinung nach, viel berechtigtere Frage. Aktuell wird gerade in Innenstädten von der Telekom parallel zu den bereits bestehenden Kabel/Glasfaser (DOCSIS)-Anschlüssen, Telekom DSL Glasfaser verlegt. Das braucht nun wirklich niemand, treibt nur die Kosten / Bürokratie hoch und verlangsamt den Gesamtausbau.

Aber das der flächendeckene Ausbau nötig ist, steht für mich außer Frage. Nicht, weil man jetzt sofort Gigabit-Anschlüsse braucht, sondern einfach damit die Leitungen dann in zehn Jahren auch mal überall liegen, wenn der Anschluss wirklich benötigt wird. Erst dann anzufangen auszaubauen wenn man es wirklich braucht, kann doch niemand ernsthaft wollen?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: M@tze
Sun_set_1 schrieb:
…, irgendwann muss man mit dem (flächendeckenden) Ausbau anfangen um die Leitungen dann auch physisch vor Ort zu haben, wenn es benötigt wird.
Stimme dir komplett zu, aber Kunden interessieren sich nicht für Technologien, sondern meistens für Leistung und Preise. Unternehmen und Staat müssen die Zukunft planen und Kosten für Endkunden so niedrig wie möglich halten, wenn ein freiwilliger Technogiewechsel stattfinden soll, auch wenn Stand heute kein Mehrwert vorliegt. Oder halt Netze abschalten. Gute Idee? Ich weiß es nicht.

Ich kann sicher komplett falsch liegen, aber ich gehe davon aus, dass der benötigte Datenbedarf nun prozentual langsamer steigen wird. Nutzer konsumieren bereits jetzt sehr viel. Mir fehlt das nächste große Thema, welches die Datenmenge in die Höhe treiben könnte.

Wir haben hier im Vorort eine totale Überversorgung. 1 Gbit Vorafone Kabel, 1 Gbit Deutsche Glasfaser, 250 Mbit Telekom DSL, Telekom 5G mit üblicherweise 150 Mbit, Vodafone 5G mit üblicherweise 100-120 Mbit. Und Osnatel und Telekom wollen auch noch deren Glasfasernetze ausbauen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: rezzler, K.S.a.L. und Sun_set_1
Aktuell wird gerade in Innenstädten von der Telekom parallel zu den bereits bestehenden Kabel/Glasfaser (DOCSIS)-Anschlüssen, Telekom DSL Glasfaser verlegt. Das braucht nun wirklich niemand, treibt nur die Kosten / Bürokratie hoch und verlangsamt den Gesamtausbau.

Aber das der flächendeckene Ausbau nötig ist, steht für mich außer Frage. Nicht, weil man jetzt sofort Gigabit-Anschlüsse braucht, sondern einfach damit die Leitungen dann in zehn Jahren auch mal überall liegen, wenn der wirklich benötigt wird.
Vodafone will mittelfristig Coaxkabel still legen, die Telekom das DSL.

Teuer sind nur doppelte Leerrohre und separate Erdarbeiten, die EU hat das längst anders ermöglicht.
PCIe 4.0 SSD's brauch heute NIEMAND, trotzdem sind jene heute Mainstream.

Ähnlich bei Gigabit, ist eben am Markt vorhanden und weltweit in der Einführung.
T-Mobile USA platziert ihr neues 2 Gbps Internet ganz vorne - https://telecomflow.com/t-mobile-fiber-internet-price/ Zudem schaltet man dort bereits 2028 LTE/4G fast komplett ab, alles dann via 5G SA (standaolone). Letzteres bei uns noch nicht mal eingeführt.

@Halema
'Überversorgung' ist einfach Wettbewerb, wir haben am Ort 7 Autohändler für unterschiedliche Marken.
Open Access wollten die Provider nicht, jetzt baut eben jeder selbst bis zur Insolvenz aus ...
Die EU wollte lieber gleiche Leerrohre und dann Mitbenutzung ...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Sun_set_1
@Halema @RKCPU

Was das Thema der Kupferabschaltung anbelangt.
Ich muss den Artikel nochmal raussuchen. Aber nach dem was ich gelesen habe, ist der aktuelle Plan / Idee auch nicht das Kupfernetz allgemein abzuschalten. Die Technik bleibt wortwörtllich liegen und perspektivisch soll das Kupfernetz dann als Backup-System für Behörden und KRITIS (Krankenhäuser, Polizei etc) im Falle einer Krisen/Kriegslage als geschlossenes "Deutschlandnetz" genutzt werden können. Und allgemein halte ich diese Idee auch erstmal für gar nicht mal so dumm.

Die Kupferadern haben den Vorteil, dass die im Fall des Falles Endgeräte sogar bestromen können.
Eigentlich ist das wie ein kleines Internet/Stromnetz, unter der Erde. Also mit dem Strom bekommt man keinen Haushalt versorgt, aber reicht theoretisch um kleinere Geräte wie Telefone / MiniPC etc. mit ausreichend Energie zur Kommunikation zu versogen und ist daher quasi als Notfallnetz prädestiniert.

Nur, damit das umgesetzt werden kann, muss der zivile Bereich vorher vollständig abgekoppelt aka abgeschaltet werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sun_set_1 schrieb:
Nur, damit das umgesetzt werden kann, muss der zivile Bereich vorher vollständig abgekoppelt aka abgeschaltet werden.
Wie meinst du das? Das alte Kupfernetz hatte schon damals die Telefone vor Ort mit Strom versorgt. Erst später wurde dann im Schaltzentrum DSL draufgeschaltet (es wurde jeder neuer DSL-Kunde dort neu verdrahtet), aber auch weiterhin funktionierte ein Telefon ohne eigene Stromversorgung vor dem DSL-Splitter.

Mit VoIP hat sich das selbstverständlich geändert. Ich war das letzte Mal 2005 in einem Telekom-Schaltzentrum. Wenn man das alles mal im Schaltzentrum gesehen hat, war es erstaunlich, dass das alles funktionierte. Wäre spannend zu wissen, ob die alte Technik noch vor Ort ist und funktionsfähig wäre.

Ich bin auch der Meinung, dass man Notfalllösungen für alles haben sollte. Deswegen finde ich nur Strom für Verkehr, Heizung nicht sinnvoll. Fällt das Netz aus, wäre alles aus. Genauso sollte es im jeden Land eine Grundproduktion von Lebensmittel und Gütern geben, denn es kann immer eine regionale Katastrophe auf der Welt passieren, die dann aber die Welt stört.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Sun_set_1
@Sun_set_1
Die Telefonleitung hat 48V bis 60V in der Zulassung und kann wahrscheinlich 1/4 bis 1/2 Ampere vertragen.
Damit ab 12 Watt aufwärts Stromversorgung auf USB gewandelt und mit Akkupuffer im Keller.

Die Leitungen im Boden altern, Wasser kann eindringen u.s.w.
Für Notfälle liegen leider die CB - Frequenzen brach.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Sun_set_1
@Halema

Genau, weil es von Anfang an als Krisensicheres-Notfallnetz -unterirdisch- konzipiert wurde. Irgendwann war der kalte Krieg vorbei und man hat es damals der Post aka Telekom komplett übergeben, das aber nochmal nen anderes Thema.

Es geht nicht darum, dass nicht beides parallel funktionieren würde. Man will ein seperates, nicht von außen penetriebares Netz für den Notfall haben. Und daher soll der zivile Bereich möglichst komplett abgekoppelt werden. So dass, komplett simplifizert gesagt, eine Attacke auf dieses Netz von bspw. Russland aus physisch gar nicht mehr möglich wäre.

Es gibt aber arge Zweifel daran, ob es überhaupt möglich ist den zivilen Bereich komplett abzuschalten. Aber anscheinend stellt man nun die Segel in diese Richtung, siehe Verhalten der Bundesnetzagentur.
Ergänzung ()

RKCPU schrieb:
Die Telefonleitung hat 48V bis 60V in der Zulassung und kann wahrscheinlich 1/4 bis 1/2 Ampere vertragen.
Damit ab 12 Watt aufwärts Stromversorgung auf USB gewandelt und mit Akkupuffer im Keller.

Ja, das reicht doch für Notfallkommunikation schon gut aus. Ich hatte noch so "Maus-Sendung" mäßig im Kopf, dass die damalige Anofrderung war "im Notfall muss mindestens ein (analoges) Telefon / Radio + eine Glühbirne versorgt werden können" :D
Aber keine Ahnung ob das stimmte, deswegen hab ich die genauen Stärken ausgeklammert ;)

Zu dem Thema des physischen Verschleiß der Leitung - klar das haste ja letztlich immer. Unterirdisch dann unter dem Strich aber doch deutlich robuster als oberirdische Strom und Kommunikationsleitungen.
Aber, natürlich, robuster ≠ unkaputtbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Halema
RKCPU schrieb:
'Überversorgung' ist einfach Wettbewerb, wir haben am Ort 7 Autohändler für unterschiedliche Marken.
Interessanter Vergleich. Wobei ein Haushalt auch gerne mal mehrere Autos besitzt. Das nicht verkaufte/genutzte Auto beim Händler kann anderweitig veräußert werden. Das Netz bleibt dagegen dauerhaft im Boden und bindet Kapital. Mehr als eine Internetleitung pro Haushalt braucht man eher nicht.

Damals wollte keiner hier das Neubaugebiet mit DSL ausbauen (nur DSL 384 kbit war möglich, eine Zeit lang nur ISDN). Als dann UnityMedia mit Kabel kam, wollte dann später jeder hier ausbauen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Halema,

in der Schweiz legt man 4 Fasern je Wohnung FTTH - und nun?
Allerdings nach außen nur noch min. 2 ...

Anders, wenn man im Haus Splitting 1:8 betreibt und dazu 4 Fasern Keller FTTB bis FTTH legt.
Nur die kleine Strecke hat viele Fasern, bis zum Haus reichen aber 4 beleuchtete Faser um alle 8 Haushalte zu versorgen. Vodafone
3-4 Internetleitungen PON sind also sinnvoll, wer z.B. 12er Faserkabel legt hat je 8 Wohnungen 8 Fasern frei, die auch für Point-to-Point Anbieter verwendet werden könnten. Alles recht günstig, der Materialwert ist eh in Industrieländern nur marginaler Teil der ganzen Installation.
 
@RKCPU Ich meinte in meinem Fall Einfamilienhäuser. Es wurde mehrmals die Straße aufgerissen (teure Pflasterung) und zu jedem Einfamilienhaus wurde jeweils eine neue Leitung gelegt. Wie gesagt, die nächsten Anbieter wie Telekom wollen nachlegen. Ein Haushalt in einem Einfamilienhaus benötigt doch nur einen Anschluss. Der Rest in der Straße wird nicht genutzt. Die Technik von der Deutschen Glasfaser hängt ungenutzt im Keller.
 
Zuletzt bearbeitet:
Halema schrieb:
Das Netz bleibt dauerhaft im Boden und bindet Kapital. Mehr als eine Internetleitung pro Haushalt braucht man eher nicht.
Die Betriebskosten der passiven Netzelemente (Telefonkabel im Boden) sind sicherlich auch eher überschaubar. Die wurden ja teilweise einige Jahrzehnte nicht angefasst, wenn sie nicht gerade versehentlich kaputtgebaggert wurden.
Der Betrieb der aktiven Technik (d.h. Stromkosten und Wartung von DSLAMs, Kabelkopfstations, ...) ist sicherlich das, was die Anbieter gerne einsparen möchten.
Insbesondere, wenn sie selbst vorher in FTTH investiert haben und daher ihre Produkte auch darüber vermarkten können.

Halema schrieb:
Es wurde mehrmals die Straße aufgerissen und zu jedem Einfamilienhaus wurde jeweils eine neue Leitung gelegt.
Jeweils FTTH? Oder was wurde da jeweils ausgebaut?
 
Halema schrieb:
@RKCPU Ich meinte in meinem Fall Einfamilienhäuser. Es wurde mehrmals die Straße aufgerissen (teure Pflasterung) und zu jedem Einfamilienhaus wurde jeweils eine neue Leitung gelegt. Wie gesagt, die nächsten Anbieter wie Telekom wollen nachlegen. Ein Haushalt in einem Einfamilienhaus benötigt doch nur einen Anschluss. Der Rest in der Straße wird nicht genutzt. Die Technik von der Deutschen Glasfaser hängt ungenutzt im Keller.
Teuer ist das Leerrohr und die EU will Mitbenutzung vom Wettbewerb, was den Providern gar nicht gefällt.

Ohne Wettbewerb und gleichzeitig das anstehende technische k.o. von (V)DSL ist Quatsch.
Zudem, wer die 'Deutsche Glasfaser' nicht nutzt bekommt klar Baggerbesuch der Deutschen Telekom, die bald ihr DSL abschalten (muss) bei über 20 Mio. Bestandskunden.
Technik hält nicht ewig, dazu heißer Sommer - belastend auch für Elektronik - wegen Erderwärmung ... schon vergessen?

Wir sind 5-7 Jahren im Rückstand zu vielen andern Ländern der Welt, ABER so sehen wir genau, was kommt ... wie anstehende DSL-Abschaltung.

Die Tochterfirma T-Mobil US hat heute verkündet, dass LTE-4G ab 2028 außer kleinem 5 MHz Rest abgeschaltet wird, also auch 5G SA (Standalone) für alle Geräte Pflicht wird.
 
Zurück
Oben