News Bundesnetzagentur: Messwoche soll Funklöcher per App sichtbar machen

Phoenix3000 schrieb:
Wie kann ich denn Funklöcher übermitteln?

Tja, da haben wir schon, wie letztes Mal, das größte Problem. Wie will man den Funklöcher finden, wenn die App dafür gar nicht geeignet ist!

Ist allerdings bei den Anbietern ähnlich. Ich sollte bspw. die Störung via Störungsapp dokumentieren. Hab x Screenshots gemacht, dass ich schlicht kein Netz habe und die App auch den Dienst verweigert. Ergebnis: Bei Ihnen lag keine Störung vor, über die App wurde nichts gemeldet. Glückwunsch.
 
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ja bin jetzt damit heim gefahren...23 punkte kein netz 31 punkte 2g und über 900 4g...5g kann mein handy nich..jetzt steht das in der liste mit "noch nicht übertragen"...auch wenn ich jetzt daheim mit w-lan sitze überträgt er nix...funktioniert das übertragen nur über 5g?
 
Geil. Bei mir gibt es nur 5G, nichts anderes. Mit älteren Handys also voll verloren.

Aber noch besser: Sage und schreibe 0,7Mbit Up/down.

Geht das als Funkloch durch ? :D
 
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Bevor ich es nochmal in neuen Worten wiederkäue:

DaBzzz schrieb:
Naja, bedingt richtig.
Die Funkloch-App ist reiner Etikettenschwindel, denn das, was man mit der Funkloch-App genau nicht kann, ist Funklöcher melden. By Design können nur erfolgreiche Messungen hochgeladen werden, was von der Betreiberfirma als Feature und nicht als Bug angesehen wird. Was man hinterher auf der verlinkten Karte sieht, ist die visualisierte Liste erfolgreicher Bandbreitenmessungen. Was man nicht sieht, ist, ob in einem Gebiet noch nie jemand war, oder ob da einer sitzt, der täglich das Funkloch durch Messung bestätigt, das Ergebnis aber nicht hochladen kann. Das ist nämlich gewollt ununterscheidbar.

Mehr noch: Sobald ein Hauch einer Funkzelle da ist, gilt das Gebiet als versorgt. Ob das Netz dabei nutzbar ist, interessiert überhaupt nicht. Sobald ein loggendes Handy dort mal einen Hauch von 4G/5G aufgeschnappt hat: Versorgt ✔️
Denn, ha-ha, man kann ja durch eine Bandbreitenmessung nachweisen, dass das Netz dort schlecht ist. Also außer es ist so schlecht, dass nicht einmal die Messung durchläuft...dann malt man das Kästchen bewusst nicht rot an, sondern lässt es unkartiert-weiß.
Oder, wenn die Versorgung durch Änderungen an den Masten drastisch schlechter geworden ist: Dann bleibt eben der letzte gute Stand erhalten. Gleiches Spiel: Ohne ein Mindestmaß an Signal keine Bandbreitenmessung, ohne Bandbreitenmessung kein Eintrag "Funkloch", ohne Eintrag "Funkloch" kein Handlungsbedarf seitens der Netzbetreiber.

Schon klasse, was wir da mit viel Steuergeld bauen.
 
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Hardware_Junkie schrieb:
Wir haben 2026 und die deutsche Bundesnetzagentur kommt mit einer App um die Ecke die die Netzabdeckung prüft.
Hast du einen besseren Vorschlag? Wer soll das denn sonst machen? Oder meinst du, man sollte einfach blindlings davon ausgehen, dass die schon passen wird?
 
Achtung, die App saugt anscheinend im Hintergrund den Akku leer
 
robert_s schrieb:
Hast du einen besseren Vorschlag? Wer soll das denn sonst machen? Oder meinst du, man sollte einfach blindlings davon ausgehen, dass die schon passen wird?
Vielleicht könnte man die Messdaten einfach aufzeichnen, statt sie vorab zu frisieren.

vielen Dank für Ihre Mitteilung. Das von Ihnen beobachtete Verhalten ist kein Fehler der App.

Die Aufgabe der Funkloch-App ist es zu protokollieren, ob an einer bestimmten Geo-Lokation ein Mobilfunknetz (2G, 4G, 5G) grundsätzlich vorhanden ist. Dies richtet sich technisch danach, ob ein Empfangssignal von einem in der Nähe befindlichen Funkmast vorhanden ist. Ist dies der Fall, ist besteht kein Funkloch. Es besteht eine Netzversorgung. Die App erfasst also die Verfügbarkeit der Mobilfunktechnologie (kein Netz, 2G, 4G, 5G) Ihres Mobilfunknetzbetreibers ortsgenau. Die Erfassung von "kein Netz" gibt an, dass sich Ihr Mobiltelefon nicht in ein Mobilfunknetz einwählen kann. Ggf. können aber andere Nutzer an dieser Stelle sich in das Mobilnetz einwählen und nutzen. Auch wenn eine Netzverbindung besteht, kann es sein, dass die Nutzung von Telefonie oder mobilen Daten nicht oder nur eingeschränkt möglich ist.

Die Breitbandmessung, die mit der App durchgeführt wird, dient dazu zu ermitteln, welche Datenübertragungsrate über einen Internetzugangsdienst erreicht werden kann. Hierzu ist es erforderlich, dass eine technisch funktionale Konnektivität mit dem Internet hergestellt werden kann. Ist dies nicht der Fall - wie in der von Ihnen beobachteten Konstellation - findet keine Messung statt. Der erfolglose Messversuch wird nicht protokolliert, da nicht festgestellt werden kann, ob die Ursache dem mobilen Endgerät oder dem Mobilfunknetz zuzuweisen ist. Die Breitbandmessung kann nur Ergebnisse liefern, wenn grundsätzlich der Internetzugangsdienst funktional vorhanden ist.

Die Messdaten der Funkloch-App fließen in die Mobilfunkmonitoringkarte ein: https://gigabitgrundbuch.bund.de/GIGA/DE/MobilfunkMonitoring/start.html
Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass bei einer Mobilfunkversorgung (Empfangssignal) auch eine Nutzung des Internetzugangsdienstes möglich ist. Wenn Sie Abweichungen feststellen, können Sie die über das Kontaktformular melden: https://gigabitgrundbuch.bund.de/GIGA/DE/MobilfunkMonitoring/kontakt/start.html

Funklöcher können also nur durch MANUELLE MELDUNG mit anschließender MANUELLER BEARBEITUNG eingetragen werden.
Bis dahin sind die oben gezeigten Gigabit-Links funktionell identisch mit einer homöopathischen 💩-Verbindung mit RSRP -129 dBm, RSRQ -16 dB und SNR -5 dB bei 10MHz Bandbreite auf Band 8 (~900MHz).
"Alles OK, kein Funkloch, Ihr Handy hat sich doch erfolgreich eingebucht!!!11einself"

Deutschland 2026.
 
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0x8100 schrieb:
guten morgen, das projekt hat bereits vor einem jahr gestartet.
Wild. Das ändert alles !1!1!1
0x8100 schrieb:
mit solchen jammerlappen wird es bestimmt nicht besser.
Stimmt, Beleidigungen sind ein unschlagbares Argument, jetzt hast du mich aber erwischt.

@T
Es gibt unzählige Providerdaten samt Statistiken die die Abdeckung selbst aufzeigen. Wozu ein Enduser das mittels App machen soll ist mir ein Rätsel.
 
Hardware_Junkie schrieb:
Wir haben 2026 und die deutsche Bundesnetzagentur kommt mit einer App um die Ecke die die Netzabdeckung prüft.

0x8100 schrieb:
guten morgen, das projekt hat bereits vor einem jahr gestartet.
Die App ist deutlich älter. Die erste Messung in meiner Historie ist von Oktober 2018. Da scheint sie auch an den Start gegangen zu sein, wie Artikel bei Heise und Golem von damals nahelegen.

Die Mobildfunk-Messwoche wurde letztes Jahr eingeführt, um diese App bekannter zu machen und mehr Leute zur Nutzung zu bewegen.
 
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Ich hatte die App zum Messen der Mobilfunkversorgung mal auf meinem Smartphone.

Sie hat dann oft dort, wo ich 0 bis 1 Balken angezeigt bekommen und bereits das Telefonieren vergessen kann, eine vorhandene 4G-Verbindung angezeigt. 2G ja angeblich sowieso.
Wenn der letzte Krümel an Funkverbindung schon ausreicht, um etwas als "versorgt" einzustufen, dann habe ich keine weiteren Fragen mehr dazu.

Dass nach der Deinstallation noch die Netzwerk-Verbindungen zurückgesetzt werden mussten, weil sich die App selbst da mit irgend einer Treiber-Zusatzinstallation ins System reingehangen hat, war für mich dann ein ausreichender Grund, keine weiteren Messungen der "guten" Mobilfunkversorgung mehr vorzunehmen und die App inkl. Zusatz-Software zu deinstallieren.
 
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