News Bundesnetzagentur: Wann DSL-Anschlüsse zugunsten von Glasfaser abgeschaltet werden

slogen schrieb:
ne brauche ich nicht... mir reichen 50mbit!" --> Ja reicht, aber hier geht es um die Zukunft!
Zudem 50Mbit auch reichen würden, nur eben gern mit FTTH Anschluss. Geringere Latenzen und weniger Stromverbrauch für das System.
Die Geschwindigkeit ist doch (meist) egal, bezahlbar muss es sein und den restlichen Nutzen bringt es für die Volkswirtschaft.
Ich finde diese Diskussion ob es den einzelnen reicht völlig sinnfrei.
Mir persönlich reicht auch eine einspurige Autobahn… dauert eben länger.
Die meisten kommen schon nicht mehr klar unter 4 Spuren… na und dauert eben länger könnte man da sagen, bleibt eben einspurig.
 
bit_change schrieb:
Geringere Latenzen
Genau. Meistens jedenfalls hoffentlich. Hier im südlichen NRW eher weniger.

Vor ein paar Wochen o2 DSL (Telekom) zu o2 Glasfaser (UGG) -> 8 zu 10 ms nach Düsseldorf.

Montag Glasfaser in einer Landgemeinde in Betrieb genommen: VDSL 50 NetCologne (Netzbetreiber und Provider) zu E.on Highspeed 300 (Westconnect).

Mindestping NetCologne VDSL 5 ms in Köln, 9 ms bis Frankfurt. Mindestping VSE Frankfurt 19 ms...

Der Stromverbrauch ist in beiden Fällen nun auch höher, da sich gegen den Schrottrouter 5530 entschieden wurde. In allen anderen Kombinationen ist VDSL sparsamer, zumindest auf Kundenseite.
 
Telekom war neulich bei meinen Eltern
Der Herr erwähnte wohl auch etwas von DSL Abschaltung

Ich habe telefonisch zu einem Wechsel geraten

Stolperstein sind allerdings 46 Euro für den günstigsten Tarif. Meine Mutter meinte, dass es 15€ Aufpreis zu ihrem aktuellen Tarif sind.

Ein monatlicher Aufpreis ohne Mehrwert für diese Kundschaft dürfte sicher viele abhalten. Der Sprung von 16 auf 150 MBit ist für einen gelegentlichen TVStream unrelevant

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ThomasF83 schrieb:
Bei uns liegt die Speedpipe/Leerrohr im Haus (war schon vom Vorbesitzer drin), der Verteiler steht keine 50 m entfernt. Die Deppen von Inexio müssten im Prinzip nur die Glasfaser einblasen und den HüP setzen. Trotzdem passiert seit über einem Jahr nichts: Support vertröstet, keine Termine, kein Fortschritt. Ergebnis: weiter 100 Mbit DSL, weil es hier vor Ort keinen anderen Anbieter gibt.
Inexio hatte damals für unsere Minigemeinden auch Glasfaser realisiert. Die blasen das aber nicht selber ein, sondern beauftragen Dienstleister.

Die Internetverbindung über Inexio war ausgezeichnet. Keine nennenswerten Ausfälle. Der Support abseits der Endkunden-Telefonhotline ist aber grauenhaft. Schlechte Absprachen, unklare interne Prozesse, keiner Zuständig, keiner Erreichbar. Da geht es aber um technischen Kram im Hintergrund, Einhaltung von Zusagen oder Netzerweiterungen. Das ist für dich als Endkunden aber egal. Wenn die Leitung mal läuft, wirst du bestimmt zufrieden sein.
 
Solange hier in Deutschland jeder sein eigenes Süppchen Kocht wird es ein flächendeckendes Glasfaser Netz nicht geben. Grund:
Die Netze bauen zu viele Firmen und die werden nicht an alle Provider weitergegeben. Da ich im ländlichen Bereich wohne habe ich an meiner Haustür von der UGG Glasfaser liegen muss aber den Provider wechseln, da mein derzeitiger kein Zugriff darauf hat. Zu O2 wechseln möchte ich nicht da dieser einen sehr sehr schlechten Service hat.
Meine Nachbarn können ein Lied davon singen. Bei keinen wird die gebuchte Leistung erreicht zb. Eine 250Gbit wird zu 89 Gbit, eine 500 er zu einer 280 er Leitung und keiner von O2 bewegt sich. Da bleib ich doch mit 120 Leitung bei DSL bei der Telekom, ja hier gibt es auch mal Störungen die aber wirklich innerhalb 12 Stunden beseitigt sind. Manchmal sogar innerhalb einer Stunde.
 
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OiOlli schrieb:
Teurer als DSL und als Mieter bist nicht nur auf deinen Vermieter angewiesen, du kannst auch darauf wetten, dass er dann direkt die Miete anhebt.
Naja er kann die Kosten die er hat auf die Mieter umlegen.
Das ist aber zeitlich begrenzt und an die Kosten gebunden. Wie bei allen anderen Nebenkosten muss das aber auch für den Mieter nachvollziehbar sein. Daher sind ja alle Kostenfaktoren einer NK/BK Abrechnung über einen gewissen Zeitraum beim Vermieter einsehbar bzw. als Kopie anforderbar.
https://www.immocloud.de/magazin/ist-der-glasfaseranschluss-eine-option-fuer-deine-mietwohnungen/
Miete erhöhen (Kaltmiete) darf er wegen GF nicht.
 
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Was die "80/20" Regel betrifft, eine kleine Anektdote aus dem Landkreis in dem ich lebe. Ein grosser Flaechenlandkreis in Nordwest Deutschland.
Ganz genau sicher bin ich mir mit den Zahlen nicht, vorallem bin ich nicht auf dem letzten Stand.

Der Landkreis wurde gefoerdert ausgebaut, damals mit dem Ziel alle Haushalte bei denen nicht mindestens 30 MBit/s (ich glaube dieses Limit wurde spaeter auf 50 erhoeht) anlagen mit Glasfaser zu versorgen.
In der ersten Ausbauwelle, die noch vor Corona startete und irgendwann 21/22 fertig war, wurden rund 90% der betroffenen Haushalte angeschlossen.
Das soll so um die 120 Millionen Euro gekostet haben, von denen die Haelfte Foerdermittel waren.

Damals wurde fuer die noch fehlenden 10% nochmal die gleiche Summe projektiert. Und dann waren nichtmal alle Haushalte mit Glasfaser versorgt, fuer ein paar Ausreisser ist Richtfunk geplant.

Knecht_Ruprecht schrieb:
Hast du dann als Backup noch ein kabelgebundenes Festnetztelefon in der Schublade liegen? Oder hast du vielleicht ein schnurloses DECT Telefon mit einer Basistation? Wenn diese Basisstation keinen Strom hat, dann ist dein Festnetzmobilteil auch nicht mehr benutzbar.
Wir hatten frueher oefter Probleme mit Strom. Meine Mutter hat immer drauf bestanden dass neben dem DECT Telefon auch ein verkabeltes Telefon vorhanden ist. Und damals war das auch noch durchaus wichtig.
Das Telefon ist auch immer noch da, und sogar da hat es vor ein paar Wochen seinen Nutzen bewiesen, als die Akkus im DECT Telefon kaputt waren.
Klar, wenn Stromausfall ist, ists Essig, dann ist die Fritzbox aus. Aber es gibt ja auch noch andere Szenarien.

johnieboy schrieb:
April 2020 hab ich die Telekom FTTH bekommen, im Sommer 2021 kam ein Telekom Bautrupp und hat die Überland Masten an dem meine Kupferleitung hing umgesäbelt.
Wir haben auch Anfang 2020, puenktlich als die ganze Homeschooling und Homeoffice Geschichte anfing die Glasfaser geschaltet bekommen. Die alte Kupferleitung haengt aber immer noch, und letzes Jahr hat die Telekom sogar zwei Masten ausgetauscht.

modena.ch schrieb:
Damit hat man auch keinen Strom mehr direkt über das Kupferkabel für ein Telefon.
Fuer lokale, nur das eigene Haus betreffende, Stromausfaelle kann man eine kleine USV betreiben. Das hilft zumindest solange die Vermittlungsstelle noch Strom hat.

kampion schrieb:
warum verlegen Franzosen in D Glasfaser? Ich wollte auch mit Einigen reden, keiner von denen versteht Deutsch. Ist D schon so tief gesunken, dass man nicht selbst so etwas machen kann?
Das ist das europaeische Ausschreibungsrecht. Spaetestens wenn oeffentliches Geld involviert ist, musst du europaeisch Ausschreiben. Und grade dann bei den Tiefbauarbeiten sind deutsche Firmen dann oft halt teuer, oder haben keine Zeit.
 
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Löschknecht schrieb:
Auf den Tod dieser Leute brauche ich auch nicht zu warten, da die Enkel/Kinder schon in den Startlöchern stehen..
OT: Die wollen ernsthaft das der Hausmeister das Streugut auf das Gramm genau verrechnet /OT
So sind unsere Bürokraten.
 
Ranayna schrieb:
Das ist das europaeische Ausschreibungsrecht. Spaetestens wenn oeffentliches Geld involviert ist, musst du europaeisch Ausschreiben. Und grade dann bei den Tiefbauarbeiten sind deutsche Firmen dann oft halt teuer, oder haben keine Zeit.
Mich hats halt gewundert, dass es Franzosen sind und keine Osteuropäer, wie meist üblich in dieser Branche. Dachte mir die müssten doch ähnlich teuer sein - dem ist wohl nicht so.

Was auch komisch ist: im Video oben, das ich verlinkt hab hieß es, dass man den Boden nur 1x öffnen muss wegen Leerrohren. Bei und wurde er 3x in Folge für 3 Anbieter geöffnet. Da hätte man doch gleich leere Kabel für spätere Anbieter verlegen können - praktisch oder? Aber da gehts wohl wieder um Konkurrenzkampf :(
 
ErnstHaft99 schrieb:
Argumente natürlich, dass Kupfer abgeschaltet wird
Was natürlich kommen wird - hier im ganzen Ort bereits geschehen.
ErnstHaft99 schrieb:
und das Haus 15% mehr wert sei. Insbesondere die Wertsteigerung ist völlig aus der Luft gegriffen.
Wer da wirklich meint eine Zahl in Prozent genannt bekommen zu müssen … Fakt ist jedenfalls, dass es zu einer Wertsteigerung der Immobilie führt.
ErnstHaft99 schrieb:
Ich sehe aktuell den Bedarf nicht, die 2000€ - 5000€ möchte ich nicht ausgeben
Zum Glück gibt es den Hausanschluss idR. kostenfrei wenn man den richtigen Zeitpunkt nicht verschlafen hat :)
 
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Ja ja, verschlafen, verschlafen. Vielleicht habe ich das Haus noch nicht so lange. Hier ist nichts kostenfrei.
Und die 15% wurden mir unaufgefordert genannt, weil ich nicht wollte.
An die Kupferabschaltung in naher Zukunft glaube ich nicht. Fernsehen würde ja dann auch wegfallen. Ich habe Kabel.
 
Cohen schrieb:
Wir habe im letzten Frühjahr endlich unserer Glasfaser-Anschluss bekommen und seitdem bereits zwei längere Ausfälle im kompletten Ortsteil (das erste Mal über 24 Stunden, das zweite Mal über 60 Stunden).Bereits jetzt eine längere Gesamt-Ausfallzeit als in über 20 Jahren DSL...
Und hier war das die Regel mit DSL - mit Glasfaser keine einzige Störung mehr.

Das hat also überhaupt nichts damit zu tun, ob man letztendlich mittels DSL oder Glasfaser angebunden ist …
bogge101 schrieb:
Ein monatlicher Aufpreis ohne Mehrwert für diese Kundschaft dürfte sicher viele abhalten. Der Sprung von 16 auf 150 MBit ist für einen gelegentlichen TVStream unrelevant
Laut dem von dir geteilten Bild sind es ab dem 4. Monat gerade einmal 7€ Aufpreis - für 150MBit/s vs 16MBit/s …
 
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kampion schrieb:
Was auch komisch ist: im Video oben, das ich verlinkt hab hieß es, dass man den Boden nur 1x öffnen muss wegen Leerrohren. Bei und wurde er 3x in Folge für 3 Anbieter geöffnet. Da hätte man doch gleich leere Kabel für spätere Anbieter verlegen können - praktisch oder? Aber da gehts wohl wieder um Konkurrenzkampf
Dafuer gibt es unterschiedliche Gruende.
Oft ist es schlicht fehlende Koordination. Wenn das eine Gewerk nicht weiss wann oder was sonst noch gemacht wird oder werden soll, koennen die nur fuer sich planen.

Dann gibt es auch bauliche Regelungen. Das war bei uns im Ort der angegebene Grund warum erst die eine Seite der Strasse fuer Strom, und zwei Wochen spaeter die andere Seite der Strasse fuer Wasser aufgerissen wurde.

Und dann hast du natuerlich auch "Konkurrenz", in dem Sinne, das wenn die eine Firma ein Leerrohr mit reinlegt, die dann von einer anderen Firma die das Leerrohr dann nutzen will Miete verlangt. Vorallem wenn man dann laengerfristig kalkuliert lohnt sich das dann schnell nicht fuer den Mieter, und der buddelt lieber selber. Da gab es soviel hin und her, dass die Bundesnetzagentur in den Markt eingreifen musste und ihrerseits die Preise festgeschrieben hat:
https://www.heise.de/news/Glasfaser...uer-Leerrohre-der-Telekom-zahlen-9807109.html
 
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pseudopseudonym schrieb:
Nochmal, fast niemand hier geht auf die Telekomwebseite und klickt sich da einfach so seinen Tarif. Vergleichen musst du das auch mit anderen Anbietern und mit Angeboten.
Und hier kommt das Problem: Auf vielen Glasfaserleitungen ist ein Anbieter, der die Preise diktiert.
Habe ich tatsächlich dann auch mal gemacht, was die Deutsche Glasfaser fpr Preise aufruft ist definitiv jenseits von Gut und Böse.
 
mibbio schrieb:
Es dürfte im Endeffekt kaum einen Unterschied in den Betriebskosten ausmachen, egal welche Geschwindigkeit gebucht bzw. genutzt wird - jedenfalls nicht in der Größenordnung, wie sich die Tarife preislich unterscheiden.

Denn alle Tarife nutzen die selbe Infrastrukur, die dafür im Betrieb sein muss, egal ob 100 oder 1000 Mbit/s gebucht sind. Und das Licht auf der Faser ist auch durchgehend an, selbst wenn ein Anschluss rumidled oder der Router sogar abgeklemmt ist. Denn Licht brauchts ja, damit der Anschluss überhaupt funktioniert.

Also egal welche Tarife gebucht sind, der Energiebedarf für den Betrieb der Leitungen ist praktisch immer der selbe. Unterschiede beim Verbrauch gibt es höchstens in den aktiven Netzkomponenten (Router, Switches), da deren Auslastung mit mehr Traffic potentiell steigt. Aber ob das alleine die Preisunterschiede zwischen den Tarifstufen rechtfertig?
Und die Masse an Hardware mit mehr Bandbreite gibt es wo ohne Mehrkosten?
Du tust ja so als würden die in dem von dir zitierten Beitrag genannten Mehrkosten lediglich aus mehr Stromkosten bestehen :stacheln:

Selbstverständlich entstehen deutliche Mehrkosten wenn die Masse mehr Bandbreite bucht …
 
blende11 schrieb:
Was bringt den Betroffenen in einigen Jahren, wenn sie bis dahin den teuren Glasfaseranschluss bezahlen müssten, aber sich dann überhaupt keinen Internetzugang leisten können, weil zu teuer?
Du solltest nicht immer nur von dir ausgehen, sondern auch berücksichtigen, dass es viele Menschen in unserem Land gibt, die deutlich weniger Geld zur Verfügung haben als du.
Ich bin der Meinung, dass auch arme und bedürftige Menschen die Möglichkeit haben müssen, sich einen Internetzugang leisten zu können.
Das ist vergleichbar mit der Grundversorgung beim Fernsehen, die ja auch sichergestellt sein muss, indem man Menschen auf Antrag von den Rundfunkgebühren befreit.
40 € für den günstigsten Glasfaser-Einstiegstarif ist für viele bedürftige Menschen zu teuer.
Es müssen auch Tarife mit dauerhaft 20 € pro Monat angeboten werden, wenn auf Glasfaser umgestellt wird und man nur noch diese Anschlussart nutzen kann.
Abgeschaltet wird es doch erst wenn wirklich flächendeckend Glasfaser verfügbar sein wird. Bis dahin sind auch sämtliche Tarife mehr als bezahlbar.
 
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slogen schrieb:
ne brauche ich nicht... mir reichen 50mbit!" --> Ja reicht, aber hier geht es um die Zukunft!
Auch dir Zukunft sollte bezahlbar sein. Und DSL gibt es auch mit verschiedenen Geschwindigkeiten (und Anbietern auf der Leitung).
 
sarge05 schrieb:
Niemand wird mein DSL Anschluss wegnehmen :)


Warum? Gibst du gerne mehr aus für ein deutlich schlechteres Ergebnis?


sarge05 schrieb:
bei uns gibt es seit 2025 beides. Ich bin mit meinem VDSL 250Mbit voll zufrieden und ist fällig ausreichend, für was ich tue. Wozu soll ich wechseln und doppelt bezahlen!


Doppelt bezahlen? Du brauchst dann kein VDSL mehr, das ist dir schon klar, oder?


Ich bin sowas von froh, dass hier vor zwei Jahren endlich Glasfaser verlegt wurde. VDSL war eine absolute Katastrophe. Von den versprochenen 100Mbit/s (mehr ging nicht) kamen selten mal 70Mbit/s an, oft ist es aber abends auf weniger als 1Mbit/s eingebrochen. Und selbst YouTube war nicht mehr zu benutzen. Online zocken war oft Glückssache, teilweise hatten ich einen Ping von mehreren hundert ms zu Servern, die ein paar Kilometer weiter stehen. Und Upload, was ist Upload? Absolute Vollkatastrophe zu Apothekenpreisen.
Dank Glasfaser haben wir jetzt 24/7 die versprochenen 300Mbit/s, teilweise auch mehr, und stabile 150Mbit/s upstream. Der Ping ist zu denselben Servern wie früher von manchmal zu Stoßzeiten mehreren hundert ms auf immer garantierte 3-4ms runter. Ausfälle hatten wir ganz zu Anfang zwei kurze, seitdem läuft alles anders als bei VDSL wunderbar. Und das beste: wir sparen 5€ im Monat im Vergleich zur Gurkenleitung vorher.

Werde nie nachvollziehen, wieso man auf Biegen und Brechen mehr Geld für ein schlechteres Produkt ausgibt. Früher war es immer ein Hoffen, dass das Internet heute Abend mal NICHT zusammenbricht. Jetzt habe ich mir seit zwei Jahren keine Gedanken mehr um sowas machen müssen. Selbst WENN Glasfaser teurer WÄRE, allein dieses Gefühl dass etwas einfach funktioniert wäre es das allemal wert.
 
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Ausser den Techies,...und Gaming Kids und Prollies denen das schnellste gerade gut genug ist.
Dann noch die Freiberufler, die sich das teure Büro sparen wollen und Gigabit in der Pampa aufm letzten Dorf brauchen um sich dort selbst für Lau verwirklichen zu können.

kein Rentner interessiert sich dafür, wenn das höchste der Gefühle eh schon die Grenze vom 802.11AC WLAN erreicht mit Glück, die meisten bekommen VDSL100 mit rein und sind damit auch zufrieden.

FastEthernet Queues sind auch wunderbar im Switching integriert.

Ich seh nicht mal einen Sync für SuperVectoring. Wer weiss ob man da recht sparsam bei den Linecards umgeht und man sogar neu stecken muss. Ob Huawei und ZTE mit Schuld dran sind?

Wer dann noch bei der Telekom hockt und echtes IPV4 hat oder mit Glück bei nem anderen Provider ne routbare IPV4 bekommt, den juckt eh nix mehr.

HO wollen die Firmen auch zurückfahren. Je nach Setup ist das durchaus mit wenig MBIT reissbar, (va. wenn man sieht dass es auch mit Mobilfunk geht und dort die Anforderungen plötzlich gar nicht so hoch sind, hauptsache Billige.

Als Quersubvention für den 5G Mobilfunkausbau vermutlich nötig den gemeinen Ausbau "für" alle voranzutreiben. Strassenbaubeiträge, für danach kaputte Fahrbahnen im Wohngebiet, Gott bewahre vor dem lokalen Bauamt, dass seine Chance gekommen sieht.

Unliebsame Konkurrenz kann bei bestimmten Baumassnahmen trotz vermeintlichen Open Access eigentlich auch ein paar Jährchen verhindert werden.
 
Bei mir in der Straße in Langgöns haben sie Ende letzten Jahres auch Glasfaser verlegt. Nicht mal 2 Wochen später hatte ich Post von 1&1 im Briefkasten. Soweit so gut.
Aktuell hab ich 250Mbit + Telefon und zahle 49,99€. Jetzt bietet mir 1&1 ne 300Mbit Leitung für 49,99€ + Router Mieten an. Also zahl ich drauf. Selbst wenn die Kosten für den Router wegfallen, sehe ich keinen Grund zu wechseln. 250Mbit sind mehr als genug. Ich zocke nicht mehr und große Downloads hab ich auch nicht. Ich streame auf 2-3 Geräten gleichzeitig und thats it.

500Mbit für 49,99€ wären interessanter, aber auf absehbare Zeit denke ich unrealistisch. Da ist Deutschland einfach ne Lachnummer im Europäischen Vergleich..
 
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